60-jähriges Jubiläum LZ Westenholz


Vor 60 Jahren wurde der Löschzug Westenholz gegründet. Fahrzeugweihe als Auftakt für eine buntes Familienprogramm


Westenholz (al). Mit einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 15. Mai feiert der Löschzug Westenholz sein 60-jähriges Bestehen. Der Tag beginnt um 10.30 Uhr mit der Weihe des neuen Löschgruppenfahrzeuges, LF 20. Ein buntes Programm für die ganze Familie schließt sich rund um das Gerätehaus an der Westenholzer Straße an.


„Das Jubiläum und die Indienststellung des neuen Fahrzeuges sind gleich zwei erfreuliche Anlässe, die Tore am Gerätehaus für die breite Öffentlichkeit zu öffnen und nach langer Zeit wieder viele Besucher bei der Feuerwehr in Westenholz begrüßen zu können“, sind sich Löschzugführer Jörg Brunnert und sein Stellvertreter Stefan Schormann-Diekmann einig. Der Tag der offenen Tür beginnt um 10.30 Uhr mit der Fahrzeugweihe. Ab 11 Uhr findet dann über den ganzen Tag verteilt ein buntes Programm statt. Fahrzeugausstellungen mit historischen und neuen Feuerwehrfahrzeugen, Showübungen und vieles mehr bietet die Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr. Auch das erste Westenholzer Feuerwehrfahrzeug wird ausgestellt. Demonstriert wird beispielsweise das Löschen von brennendem Fett und welche verheerenden Folgen hier das Löschen mit Wasser hätte. Die Feuerwehrleute werden eine Fettexplosion vorführen. Außerdem wird ein Löschtraining mit einem Feuerlöscher angeboten. Den ganzen Tag stehen eine Hüpfburg sowie Wasserspiele und viele weitere Aktionen für Kinder bereit. Zu familienfreundlichen Preisen wird gegrillt und ab 14 Uhr öffnet ein großes Kuchenbuffet. Musikalische wird der Tag der offenen Tür vormittags von den Musikfreunden Westenholz und nachmittags vom Musikzug Lippling der freiwilligen Feuerwehr begleitet. Der Erlös des ganzen Tages der offenen Tür fließt der Westenholzer Jugendfeuerwehr zu.


Zu den Höhepunkten gehört sicher die Weihe des neuen Löschgruppenfahrzeuges, dass bereits Oktober 2020 in Westenholz seinen Dienst versieht, aber coronabedingt noch nicht offiziell übergeben werden konnte. Nach dreijähriger Lieferzeit wird das von Schlingmann auf Mercedes-Basis aufgebaute Fahrzeug in Dienst gestellt. Das vorrangig für Brandeinsätze konzipierte 300 PS starke Fahrzeug verfügt über zwei Pumpen, einen 2.000 Liter fassenden Wassertank, eine Kabine für neun Feuerwehrleute. „An vier Sitzplätzen können Atemschutzgeräte schon während der Fahrt zur Einsatzstelle angelegt werden“, erläutert Jörg Brunnert eine der Besonderheiten des neuen Fahrzeuges, das über Allradantrieb verfügt. Zudem ist das LF 20 mit Beleuchtung und Leitern nach Din ausgestattet. Mit dem neuen Löschgruppenfahrzeug LF 20 investiert die Stadt rund 330.000 Euro in die Sicherheit der Bürger.


Fotos: LZ Westenholz/A. Langer | Text: A. Langer

Jahreshauptversammlung LZ Westenholz

Löschzug Westenholz leistet 4.121 Stunden für die Sicherheit der Bürger


Westenholz (al). Unter stehenden Ovationen konnten bei der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Westenholz Hubert Fulhorst und Siegfried Schäpermeier für 60-jährige Mitgliedschaft im Löschzug geehrt werden. Damit gehören die beiden fleißigen Feuerwehrleute zu den Gründungsmitgliedern des Löschzuges, der im Jahr 1962 seinen Dienst aufnahm. Beide wurden mit der Sonderauszeichnung des Landes NRW in Gold geehrt.


Nach der Begrüßung durch Löschzugführer Jörg Brunnert in der Fahrzeughalle des Gerätehauses, blickte Michael Bolte auf das zurückliegende Jahr. Einsatztechnisch hatte die 62 aktiven Feuerwehrleute ein leichtes Plus aufzuweisen und waren bei 70 Einsätzen gefordert. 21 Brandeinsätze und 35 technische Hilfeleistungen bildeten die Schwerpunkte des Einsatzgeschehens, für das 1.216 Stunden anfielen. Weitere Stunden leisteten die Feuerwehrleute bei Übungsdiensten und bei Aus- und Weiterbildungen, so dass unter dem Strich die stattliche Zahl von 4.121 Stunden zu Buche schlägt. Im Durchschnitt wurden von jedem aktiven Mitglied der Feuerwehr 69 Stunden geleistest.


Die stellvertretende Bürgermeisterin Anita Papenheinrich dankte den Feuerwehrleuten für ihren engagierten Dienst. „Ihr setzte auch freiwillig für andere Menschen ein und opfert eure Freizeit. Im Ansehen der Menschen steht die Feuerwehr zurecht ganz weit oben. Außerdem leistet ihr einen großen Beitrag in der Jugend- und der Seniorenarbeit“, lobte Anita Papenheinrich. Der Leiter der Feuerwehr, Johannes Grothoff zeigte sich besonders über die steigenden Aktiven Zahl sowie die wachsende Jugendfeuerwehr begeistert. „Das ist eine tolle Sache. In den letzten acht Jahren konnte die Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet 50 neue Feuerwehrleute begrüßen. In die Jugendfeuerwehr sind 30 neue Mädchen und Jungen eingetreten. Da kann man nur Danke sagen“, unterstrich Johannes Grothoff.


Löschzugführer Jörg Brunnert lobte den Einsatz des scheidenden stellvertretenden Wehrführers Johannes Appelbaum. „Johannes Appelbaum ist der soziale Aspekt in der Wehrführung. Er weiß genau, auf wen er achten muss und wenn man sich kümmern muss. Das ist eine Gabe, die nicht viele besitzen“, dankte Jörg Brunnert.


Bei seiner letzten Jahreshauptversammlung beim Löschzug Westenholz sprachen dann auch Johannes Grothoff und Johannes Appelbaum gemeinsam zahlreiche Beförderungen aus. Zum neuen Brandoberinspektor wurde Tobias Rübbelke befördert. Neue Hauptbrandmeister sind Christoph Schäfermeyer und Danny Neukirch. Zu Oberfeuermännern und Oberfeuerwehrfrauen wurden Oliver Beine, Anna Kalek, Manuel Knaup, Jonas Rübbelke, Max Schienstock und Janek Schormann-Diekmann befördert. Die Schulterstücke eines Feuerwehrmannes trägt ab sofort Björn Rübbelke. Als Feuerwehrmannanwärter wurde Marius Düsterhus und als Feuerwehrfrauanwärterin Elisa Schienstock neu in den Löschzug aufgenommen.


Fotos & Text: A. Langer

Personenrettung von Baugerüst & Verkehrsunfall

Am frühen Samstagnachmittag wurden Einheiten von den Löschzügen Delbrück und Westenholz zur Rettung einer verletzten Person alarmiert.


Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte an der Adresse am Walde in Delbrück befand sich eine verletzte, aber ansprechbare Person auf einem Gerüst an einem Wohnhaus. Der 44 Jährige hatte sich bei Arbeiten am Bein verletzt.

Da ein Anleitern mit der Drehleiter aufgrund der baulichen Situation rund um das Gebäude zur Rettung nicht möglich war, wurde der Patient kontrolliert und gesichert in einer Schleifkorbtrage über eine Steckleiter abgelassen und dem Rettungsdienst übergeben.


Am Abend ereignete sich gegen 18:00 Uhr ein Auffahrunfall mit 2 beteiligten PKW auf der B64 in Delbrück an der Abfahrt zur Westenholzer Straße. Hier waren 2 Fahrzeuge kollidiert und dabei 2 Personen verletzt worden. Kameraden vom Löschzug Delbrück unterstützten den Rettungsdienst und sicherten die Einsatzstelle.


Fotos: FW Delbrück

Mittwoch mit erhöhtem Einsatzaufkommen

Am Mittwoch waren fast sämtliche Löschzüge der Gesamtwehr gefordert.


Zunächst wurde uns um 07:45 Uhr ein Feuer größeren Ausmaßes auf dem Gelände eines Gewerbebetriebes im Gewerbegebiet Ost 2 in Delbrück gemeldet. Bereits auf der Anfahrt war eine größere Rauchwolke zu sehen. Vor Ort stellte sich glücklicherweise heraus, dass es sich um ein kleineres Feuer innerhalb einer Halle handelte, welches schnell mit einem C-Rohr abelöscht werden konnte, bevor größerer Sachschaden entstand. Die Ursache blieb zunächst unklar.


Im weiteren Verlauf des Vormitttages wurden Kräfte vom Löschzug Delbrück und dem Löschzug Westenholz zu einem Verkehrsunfall auf der B64 kurz vor der AVIA Tankstelle gerufen. Hier war ein Audi vor einen Baum geprallt, der Fahrer allerdings nicht eingeklemmt. Somit wurde hier der Rettungsdienst unterstützt und die Einsatzstelle gesichert.


Im Laufe des Nachmittages löste gegen 15:00 Uhr die Automatische Brandmeldeanlage einer Flüchtlingsunterkunft in Delbrück aus. Hier sorgte angebranntes Essen für eine massive Rauchentwicklung. Mit 2 Hochleistungslüftern wurde das Gebäude entraucht und gelüftet. Es entstand kein weiterer Sachschaden.

Verkehrsunfall in Westenholz

Drei verletzte Fahrzeuginsassen und zwei Pkw´s mit wirtschaftlichen Totalschäden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Montag Abend mitten in Westenholz. Die Ortsdurchfahrt musste für gut 90 Minuten für den Verkehr gesperrt werden. Den Sachschaden schätzten Polizeibeamte vor Ort auf rund 20.000 Euro.

Gegen 19.30 Uhr beabsichtigte eine 55-jährige Fahrerin eines Audi A3 aus Richtung Delbrück kommend von der Westenholzer Straße in Höhe des Abzweigs Suternstraße nach links auf den Parkplatz eines Restaurants abzubiegen. Dabei übersah sie einen aus Richtung Mastholte sich nähernden 5er BMW und nahm diesem die Vorfahrt. Der Audi prallte frontal in Höhe der Vorderachse gegen den BMW, drückte diesen auf den Bürgersteig wo der BMW-Kombi zum Stillstand kam. Der BMW wurde von einem 33-jährigen gefahren. Mit im Fahrzeug befand sich ein 37-jähriger Beifahrer. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Audi um 180 Grad herum und blieb völlig zerstört auf der Westenholzer Straße liegen. Alle drei Fahrzeuginsassen hatten großes Glück: Sie konnten sich selber aus ihren Fahrzeugen befreien. Nachdem sie mit Rettungstransportwagen aus Delbrück und Rietberg mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser nach Lippstadt und Rheda-Wiedenbrück gebracht wurden, konnten alle drei Unfallbeteiligten die Krankenhäuser noch am Abend nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Unter der Einsatzleitung von Stefan Schormann-Diekmann rückten rund 20 Feuerwehrleute aus Westenholz an die Unfallstelle mitten im Dorf aus. Sie betreuten zunächst die verletzten Personen, sicherten die Unfallstelle ab und streuten anschließend große Mengen ausgelaufener Betriebsstoffe ab. Beide Fahrzeuge mussten mit Totalschäden abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 20.00 Euro. Für die Bergung der Fahrzeuge und die Unfallaufnahme blieb die Westenholzer Straße zwischen dem Malvenweg und der Suternstraße bis gegen 21 Uhr gesperrt.

Text und Fotos: Axel Langer

2 Sturmtiefs fordern Feuerwehr

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag und am Freitagabend sorgten die beiden Sturmtiefs Ylenia und Zeynep mit Böen mit teils über 100 km/h für etliche Einsätze im Delbrücker Land.


Insgesamt wurden bei beiden Ereignissen rund 80 Einsatzstellen abgearbeitet. In den meisten Fällen sorgten umgestürzte Bäume bzw. Äste für versperrte Straßen und Wege. Bei einigen Bäumen brachen komplette Kronen in größerer Höhe ab, sodass diese entweder entfernt oder der jeweilige Baum komplett gefällt werden musste. Auch Überland-Telefonleitungen wurden stellenweise beschädigt.


In einigen Fällen sicherten die Einsatzkräfte beschädigte Dächer, von welchen weitere Gefahren ausgingen. In der Von-der-Recke Straße in Delbrück beschädigte ein umher fliegendes Trampolin eine Straßenlaterne so stark, dass diese aus Sicherheitsgründen zurück gebaut und der Mast abgeflex werden musste. Zwischen Ostenland und Delbrück stieß eine Autofahrerin mit einem kurz zuvor umgestürzten Baum zusammen. Es entstand glücklicherweise nur ein kleiner Blechschaden.


Zeitweise waren alle 6 Löschzüge zeitgleich im Einsatz. Um die Kreisleitstelle zu entlasten wurde bei beiden Ereignissen eine Örtliche Einsatzleitung und der Stabsraum im Gerätehaus in Delbrück in Betrieb genommen.

Weitere nachlaufende Sturm-Einsätze ereigneten sich jeweils an den Folgetagen.


Fotos: Feuerwehr Delbrück und A. Langer

Fahrzeugbrand in Westenholz

Am Samstagnachmittag geriet gegen 13 Uhr ein Trecker in Brand. Ungünstigerweise befand sich dieser zur Zeit der Brandentstehung auf dem Gelände der AVIA Tankstelle an der B64.


Aufgrund der Lage an der Tankstelle wurden der Löschzug Westenholz sowie Einsatzunterstützungen der Löschzüge Delbrück und Lippling alarmiert. Der 31-jährige Fahrer des Treckers, selbst Feuerwehrmann, reagierte schnell und führte einen ersten Löschangriff mit Hilfe von 2 Feuerlöschern durch. Damit hielt er das Feuer bis zum Eintreffen der ersten Kräfte klein und minimierte so den entstandenen Schaden.


Foto: A. Langer und Privat

Einsatzunterstützungen für die Feuerwehr Rietberg

In dieser Woche sind Einheiten der Feuerwehr Delbrück gleich 2 Mal zur Nachbarschaftshilfe nach Rietberg alarmiert worden.


Zunächst wurden am Dienstagvormittag Sonderfahrzeuge vom Löschzug Delbrück und Löschzug Lippling als Unterstützung zum Großbrand bei der Firma Procontur Möbel alarmiert. Hier geriet aus noch ungeklärter Ursache eine Produktionshalle in Brand. Bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge der Feuerwehr Rietberg zündeten mehrere Hallenteile durch und ein großer Bereich der Produktion stand in Vollbrand. Vom Löschzug Delbrück wurden hier die Drehleiter zusammen mit dem HLF20-2 zur Brandbekämpfung und der Abrollcontainer Wasser/Schaum als Puffer zur Löschwasserübergabe eingesetzt. Das TLF 4000 vom Löschzug Lippling wurde im Pendelverkehr eingesetzt. Insgesamt wurden 5 Drehleitern und ein Teleskopmast eingesetzt. Dabei konnte eine Maschinenhalle und ein Verwaltungsgebäude gehalten werden.


Am Freitagnachmittag waren Kameraden der Löschzüge Delbrück (DLK, HLF20, AB Wasser/Schaum), der Löschzüge Ostenland und Lippling (jeweils mit HLF/LF und TLF), dem Löschzug Boke (LF) sowie der komplette Löschzug Westenholz als Unterstützung beim Brand der Firma Ellerman in Rietberg unterwegs. Hier stand eine Lagerhalle in Vollbrand. Die eingesetzten Kameraden unterstützten beim Löschangriff und bei der Bereitstellung sowie der Förderung von Löschwasser. Eine Ausbreitung auf weitere Hallen konnte auch hier verhindert werden.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Schwerer Verkehrsunfall in Westenholz

Am Dienstagnachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Mastholter Straße in Westenholz.


Gegen 15:15 Uhr geriet, vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls, der 79-jährige Fahrer einer Mercedes B-Klasse auf der Mastholter Straße nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mit seinem Fahrzeug auf einer angrenzenden Wiese. Vorher streifte er einen Leitpfosten und durchschlug einen Maschendrahtzaun.


Der Fahrer sowie seine 80-jährige Beifahrerin wurde in dem Fahrzeug eingeschlossen und von Kameraden vom Löschzug Westenholz befreit. Beide wurden verletzt und Krankenhäusern zugeführt. Die Feuerwehr unterstützte die Rettungsarbeiten und stellte den Brandschutz sicher.


Zusätzlich alarmierte Kräfte der Löschzüge Delbrück und Lippling mussten nicht mehr tätig werden.


Foto: A. Langer

Mehrere Verkehrsunfälle am Mittwochnachmittag

Am Mittwochnachmittag ereigneten sich innerhalb kurzer Zeit gleich mehrere, teils schwere Verkehrsunfälle im Delbrücker Land.


Zunächst wurde der Löschzug Delbrück zu einem Verkehrsunfall auf der B64 alarmiert. Im Kreuzungsbereich der Straßen Auf dem Busche – Walde – B64 stießen 2 PKW zusammen und landeten abseits der Fahrbahn. Eins der beteilgten Fahrzeuge wurde in eine Tannenschonung geschleudert. Bei dem Unfall wurden 2 Personen verletzt, jedoch nicht lebensgefährlich. Sie wurden Krankenhäusern zugeführt.


Noch während Einsatzkräfte an dieser Einsatzstelle gebunden waren, ereignete sich ein weiterer, weitaus folgenreicherer Einsatz auf der Westenholzer Straße. Hier beabsichtigte ein PKW-Fahrer, in Höhe der Autowerkstatt Schubert nach links abzubiegen und hielt an, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Dies erkannte ein nachfolgender Fahrer eines Kleintransporters zu spät, prallte auf das Heck des wartenden PKW und schob diesen auf die Gegenfahrbahn. Hier erfassten die Fahrzeuge einen Motorradfahrer, welcher frontal mit dem ersten PKW kollidierte.


Der Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt und per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Bei diesem Einsatz waren Einheiten der Löschzüge Westenholz und Delbrück im Einsatz, da eine komplizierte Rettung einer unfallbeteiligten Person durchgeführt werden musste.


Wiederum parallel zu diesem Einsatz überschlug sich ein Auto zwischen Westenholz und Mastholte und blieb auf einem Feld liegen, nachdem der Fahrer aus noch ungeklärten Gründen von der Fahrbahn abgekommen war. Er konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien, so dass die Kameraden aus Westenholz lediglich die Einsatzstelle sicherte und den Rettungsdienst unterstützte.


Zuletzt ereignete sich in Delbrück auf der Boker Straße ein Verkehrsunfall mit Blechschaden, bei dem Kameraden vom Löschzug Delbrück auslaufende Betriebsstoffe bei einem Elektroauto aufnahmen. Hier wurden keine Personen verletzt.


Fotos: Feuerwehr Delbrück