Mehrere Verkehrsunfälle am Mittwochnachmittag

Am Mittwochnachmittag ereigneten sich innerhalb kurzer Zeit gleich mehrere, teils schwere Verkehrsunfälle im Delbrücker Land.


Zunächst wurde der Löschzug Delbrück zu einem Verkehrsunfall auf der B64 alarmiert. Im Kreuzungsbereich der Straßen Auf dem Busche – Walde – B64 stießen 2 PKW zusammen und landeten abseits der Fahrbahn. Eins der beteilgten Fahrzeuge wurde in eine Tannenschonung geschleudert. Bei dem Unfall wurden 2 Personen verletzt, jedoch nicht lebensgefährlich. Sie wurden Krankenhäusern zugeführt.


Noch während Einsatzkräfte an dieser Einsatzstelle gebunden waren, ereignete sich ein weiterer, weitaus folgenreicherer Einsatz auf der Westenholzer Straße. Hier beabsichtigte ein PKW-Fahrer, in Höhe der Autowerkstatt Schubert nach links abzubiegen und hielt an, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Dies erkannte ein nachfolgender Fahrer eines Kleintransporters zu spät, prallte auf das Heck des wartenden PKW und schob diesen auf die Gegenfahrbahn. Hier erfassten die Fahrzeuge einen Motorradfahrer, welcher frontal mit dem ersten PKW kollidierte.


Der Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt und per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Bei diesem Einsatz waren Einheiten der Löschzüge Westenholz und Delbrück im Einsatz, da eine komplizierte Rettung einer unfallbeteiligten Person durchgeführt werden musste.


Wiederum parallel zu diesem Einsatz überschlug sich ein Auto zwischen Westenholz und Mastholte und blieb auf einem Feld liegen, nachdem der Fahrer aus noch ungeklärten Gründen von der Fahrbahn abgekommen war. Er konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien, so dass die Kameraden aus Westenholz lediglich die Einsatzstelle sicherte und den Rettungsdienst unterstützte.


Zuletzt ereignete sich in Delbrück auf der Boker Straße ein Verkehrsunfall mit Blechschaden, bei dem Kameraden vom Löschzug Delbrück auslaufende Betriebsstoffe bei einem Elektroauto aufnahmen. Hier wurden keine Personen verletzt.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Brand Stoppelfeld in Westenholz

Am Samstag, den 31. Juli geriet kurz nach Mittag bei Erntearbeiten ein Feld in Westenholz an der Landsheider Straße in Brand.


Wie bereits bei dem vorherigen Flächenbrand in Nordhagen handelten auch hier die Fahrer der landwirtschaftlichen Fahrzeuge schnell und umsichtig und dämmten den Entstehungsbrand effektiv mit bereitstehenden Maschinen ein.

Der Löschzug Westenholz wässerte den betroffenen Bereich und löschte letzte Glutnester ab. Die zusätzlich alarmierten Kräfte aus Delbrück und Lippling konnten die Einsatzfahrt abbrechen.


Das Erstangriffsfahrzeug aus Delbrück wurde direkt zu Beginn des Einsatzes aus diesem abgezogen, da sich im Kreuzungsbereich B64 und Bokerstraße ein Auffahrunfall mit 2 beteiligten PKW ereignet hatte. Die Fahrzeugbesatzung sicherte die Einsatzstelle und unterstützte den Rettungsdienst. 3 Personen wurde leicht verletzt.


Foto: A. Langer

Schnee-Schnee-Schnee

Ein Schneetief hat am Sonntag und Montag das Delbrück Land und fast komplett OWL unter einer dicken Schneedecke begraben.


In der Nacht zu Sonntag hielten sich die gemeldeten Schneefälle zunächst noch etwas in Grenzen. Ab dem frühen Morgen schneite es dann allerdings anhaltend uns stark bis zum Abend ohne Pause durch. Auf den Straßen blieb es relativ ruhig, wohl auch weil wenig Fahrzeuge unterwegs waren.


Turbulent wurde es für die Feuerwehr dann ab dem späten Vormittag. Gleich in 3 Ortsteilen waren Kräfte der Löschzüge Delbrück, Westenholz, Lippling und Boke damit beschäftigt, die Kuppeln von Biogasanlagen von Schnee und Eis zu befreien da diese drohten, unter der Last einzustürzen. Da die Dächer nicht betreten werden können, wurden zusätzlich zur Delbrücker Drehleiter zwei weitere Fahrzeuge von der Feuerwehr Salzkotten und der Feuerwehr Hövelhof hinzu alarmiert.


Zusätzlich zu den schneebedingten Einsätzen lief auch das reguläre Einsatzaufkommen an diesem Tag normal weiter. So rückte der Löschzug Boke Morgens zur Unterstützung bei einem Rettungsdiensteinsatz aus, am Nachmittag löste die Brandmeldeanlage eines Seniorenwohnheims in Ostenland aus und rief die Löschzüge Ostenland, Delbrück und Lippling auf den Plan. Hier war jedoch nur Essen auf einem Herd angebrannt und hatte eine minimale Rauchentwicklung ausgelöst.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Feuerwehr hilft Feuerwehr

Die Feuerwehr Delbrück hilft der Nachbarwehr aus Hövelhof mit einem Ersatzfahrzeug aus.


Nach einem Unfall während eines Einsatzes der Hövelhofer Feuerwehr auf der A33 muss das dort stationierte HLF 20 zum Hersteller und zeitaufwändig repariert werden.


Die Delbrücker Feuerwehr verfügt über ein Reserve- und Ausbildungsfahrzeug. Dieses war zuletzt beim Löschzug Westenholz und vorher beim Löschzug Delbrück stationiert und hat zwar schon 21 Jahre Einsatzdienst hinter sich, läuft aber trotzdem noch einwandfrei und ist in einem guten Zustand. Da beide Feuerwehren schon seit Jahren im Ausbildungs- und teilweise auch Einsatzdienst zusammen arbeiten, war es eine Selbstverständlichkeit, in diesem Falle zu helfen.


Somit übergaben Löschzugführer Johannes Grothoff und Stellvertreter Ralf Fischer das Fahrzeug für die Dauer der Reparatur an die beiden Hövelhofer Wehrführer Sebastian Lienen und Maximilian Rempe.


Foto: A. Langer

Küchenbrand in Delbrück

Brand in Küche sorgt für starke Rauchentwicklung.


Am späten Donnerstagnachmittag wurden die Löschzüge Delbrück und Westenholz zu einem Küchenbrand in Delbrück in der Straße am Bauhof gerufen.


In einer Küche, welche sich in einer Gewerbehalle befindet, war aus ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Zwei Trupps unter PA konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen, die Entrauchungsmaßnahmen gestalteten sich jedoch aufgrund der baulichen Situation etwas langwieriger.


Im Einsatz waren Einheiten der Löschzüge Delbrück und Westenholz.


Foto: A. Langer

Verkehrsunfall in Westenholz

Am Samstagvormittag ereignete sich auf der Westenholzer Straße ein Alleinunfall.


Gegen 09:30 kam ein junger Fahrzeugführer aus noch ungeklärter Ursache mit seinem PKW von der Fahrbahn ab und überschlug sich infolge dessen im Straßengraben. Kameraden vom Löschzug Wenstenholz sicherten die Einsatzstelle.

Gewitter und Starkregen am 14./15. August

Am Abend des 14. August und in den Mittagsstunden des 15. August kam es zu einem heftigen Gewitter mit einhergehendem Starkregen. Besonders betroffen war der Ortsteil Westenholz und Teile von Sudhagen.


Gegen 20:30 Uhr gingen die ersten Meldungen über unpassierbare Straßen und vollgelaufene Keller und Wohnungen ein. Gegen 21:00 Uhr wurde im Gerätehaus Delbrück eine örtliche Einsatzleitung eingerichtet, um die Einsätze besser koordinieren zu können. Von hier aus wurden die Einsatzkräfte aus nahezu allen Delbrücker Löschzügen mit Ihren Fahrzeugen zu den Einsatzstellen entsendet.


Gegen 21:20 Uhr wurde in Delbrück unabhängig vom Wetter ein Containerbrand gemeldet. Die dazu alarmierten Kräfte vom Löschzug Delbrück und Ostenland konnten vor Ort allerdings kein Feuer feststellen.


Am Freitagmittag öffnete der Himmel erneut seine Schleusen und es kam wiederum zu einigen Einsatzstellen in Delbrück und Westenholz. In Delbrück lief eine Baugrube voll Wasser und wurde aufwendig leer gepumpt.


Fotos: A. Langer

Großbrand einer Zimmerei in Delbrück

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es zu einem folgenschweren Brand auf dem Gelände einer Zimmerei in Delbrück.


Gegen 0:45 Uhr wurden zunächst der Löschzug Delbrück und eine Einsatzunterstützung vom Löschzug Ostenland alarmiert. Laut den ersten Meldungen sollte eine Zimmerei in der Straße Am Zollbrett in Vollbrand stehen. Ein kilometerweit zu sehender Feuerschein wies den Einsatzkräften den Weg. Kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte wurden umgehend alle weiteren Delbrücker Löschzüge mit dem Stichwort Einsatzverstärkung nachalarmiert. Auch die Kameraden der Feuerwehr Hövelhof wurden zur Unterstützung angefordert.


Die knapp 2000 qm große Betriebshalle sowie eine angrenzende Remise und ein Holzlager des Unternehmens standen bereits bei Eintreffen der erstalarmierten Kräfte in Vollbrand und konnten nicht mehr gerettet werden. Somit lag die volle Konzentration auf einer massiven Riegelstellung zum direkt angrenzenden Wohnhaus. Das Feuer konnte nicht übergreifen und das Wohnhaus blieb verschont.


Um den hohen Bedarf an Löschwasser decken zu können, zapfte die Feuerwehr mehrere Hydranten in der Nähe der Brandstelle an und förderte zusätzlich Wasser aus einem nahen Industriegebiet mit einem Pendelverkehr zur Einsatzstelle. Der Brand wurde mit mehreren C-Rohren, Wasserwerfern und über die beiden Monitore der Drehleitern aus Delbrück und Hövelhof bekämpft.


Um an alle Brandnester gelangen zu können, wurden Teile des eingestürzten Daches, Holzstapel und ausgebrannte Firmenwagen des Unternehmens mit einem Bagger auseinander gezogen. Dabei kam neben dem Teleskoplader der Feuerwehr Delbrück auch ein Bagger eines Rietberger Abrissunternehmens zum Einsatz.


Um ca. 8:30 Uhr verließen die letzten Kräfte die Einsatzstelle. Die Brandursache ist vorerst unbekannt.


Bilder: Feuerwehr Delbrück, A. Langer

Unterstützung bei Großbrand in Rietberg

Am frühen Sonntagmorgen wurde der Löschzug Westenholz sowie einige Sonderfahrzeuge vom Löschzug Delbrück als Unterstützung zu einem Großbrand in Rietberg alarmiert.


Auf einem Hof im Merschhemkenweg war ein Schweinestall in Brand geraten. Bei Eintreffend der Feuerwehr stand das Gebäude bereits nahezu in Vollbrand, sodass sich die Kräfte darauf konzentrieren konnten, weitere Gebäude zu halten. Dennoch beschädigte das Feuer auch das angrenzende Wohnhaus.


Für die 400 in dem Stall untergebrachten Schweine kam jede Hilfe zu spät. Die Delbrücker Kameraden richteten unter Anderem Pendelstellen für den Wassertransport ein und unterstützen mit der Drehleiter die Löscharbeiten.


Weitere Infos und Bilder gibt es bei den Kameraden der Feuerwehr Rietberg: www.loeschzug-rietberg.de


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Schwerer Verkehrsunfall mit 4 Verletzten auf B64

Am späten Montagabend kam es im Kreuzungsbereich B64 und Grubebachstraße zu einem folgenschweren Unfall.


Gegen 23:30 Uhr missachtete ein aus der Grubebachstraße kommender Opel Corsa Fahrer die Vorfahrt einer Renault Fahrerin, die auf der B64 in Richtung Delbrück unterwegs war.


Nach einer Kollision im Kreuzungsbereich überschlug sich der Opel und blieb auf dem Dach liegen. Entgegen erster Meldungen wurde keine Person eingeklemmt. Kräfte von den Löschzügen Delbrück und Westenholz unterstützten den Rettungsdienst und sicherten die Einsatzstelle. Insgesamt 4 teils schwerverletzte Personen wurden von mehreren Notärzten versorgt und mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser transportiert.


Die Polizei stellte zudem fest, dass die am Corsa montierten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehörten. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.


Foto: A. Langer