Küchenbrand in Delbrück

Brand in Küche sorgt für starke Rauchentwicklung.


Am späten Donnerstagnachmittag wurden die Löschzüge Delbrück und Westenholz zu einem Küchenbrand in Delbrück in der Straße am Bauhof gerufen.


In einer Küche, welche sich in einer Gewerbehalle befindet, war aus ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Zwei Trupps unter PA konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen, die Entrauchungsmaßnahmen gestalteten sich jedoch aufgrund der baulichen Situation etwas langwieriger.


Im Einsatz waren Einheiten der Löschzüge Delbrück und Westenholz.


Foto: A. Langer

Verkehrsunfall in Westenholz

Am Samstagvormittag ereignete sich auf der Westenholzer Straße ein Alleinunfall.


Gegen 09:30 kam ein junger Fahrzeugführer aus noch ungeklärter Ursache mit seinem PKW von der Fahrbahn ab und überschlug sich infolge dessen im Straßengraben. Kameraden vom Löschzug Wenstenholz sicherten die Einsatzstelle.

Gewitter und Starkregen am 14./15. August

Am Abend des 14. August und in den Mittagsstunden des 15. August kam es zu einem heftigen Gewitter mit einhergehendem Starkregen. Besonders betroffen war der Ortsteil Westenholz und Teile von Sudhagen.


Gegen 20:30 Uhr gingen die ersten Meldungen über unpassierbare Straßen und vollgelaufene Keller und Wohnungen ein. Gegen 21:00 Uhr wurde im Gerätehaus Delbrück eine örtliche Einsatzleitung eingerichtet, um die Einsätze besser koordinieren zu können. Von hier aus wurden die Einsatzkräfte aus nahezu allen Delbrücker Löschzügen mit Ihren Fahrzeugen zu den Einsatzstellen entsendet.


Gegen 21:20 Uhr wurde in Delbrück unabhängig vom Wetter ein Containerbrand gemeldet. Die dazu alarmierten Kräfte vom Löschzug Delbrück und Ostenland konnten vor Ort allerdings kein Feuer feststellen.


Am Freitagmittag öffnete der Himmel erneut seine Schleusen und es kam wiederum zu einigen Einsatzstellen in Delbrück und Westenholz. In Delbrück lief eine Baugrube voll Wasser und wurde aufwendig leer gepumpt.


Fotos: A. Langer

Großbrand einer Zimmerei in Delbrück

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es zu einem folgenschweren Brand auf dem Gelände einer Zimmerei in Delbrück.


Gegen 0:45 Uhr wurden zunächst der Löschzug Delbrück und eine Einsatzunterstützung vom Löschzug Ostenland alarmiert. Laut den ersten Meldungen sollte eine Zimmerei in der Straße Am Zollbrett in Vollbrand stehen. Ein kilometerweit zu sehender Feuerschein wies den Einsatzkräften den Weg. Kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte wurden umgehend alle weiteren Delbrücker Löschzüge mit dem Stichwort Einsatzverstärkung nachalarmiert. Auch die Kameraden der Feuerwehr Hövelhof wurden zur Unterstützung angefordert.


Die knapp 2000 qm große Betriebshalle sowie eine angrenzende Remise und ein Holzlager des Unternehmens standen bereits bei Eintreffen der erstalarmierten Kräfte in Vollbrand und konnten nicht mehr gerettet werden. Somit lag die volle Konzentration auf einer massiven Riegelstellung zum direkt angrenzenden Wohnhaus. Das Feuer konnte nicht übergreifen und das Wohnhaus blieb verschont.


Um den hohen Bedarf an Löschwasser decken zu können, zapfte die Feuerwehr mehrere Hydranten in der Nähe der Brandstelle an und förderte zusätzlich Wasser aus einem nahen Industriegebiet mit einem Pendelverkehr zur Einsatzstelle. Der Brand wurde mit mehreren C-Rohren, Wasserwerfern und über die beiden Monitore der Drehleitern aus Delbrück und Hövelhof bekämpft.


Um an alle Brandnester gelangen zu können, wurden Teile des eingestürzten Daches, Holzstapel und ausgebrannte Firmenwagen des Unternehmens mit einem Bagger auseinander gezogen. Dabei kam neben dem Teleskoplader der Feuerwehr Delbrück auch ein Bagger eines Rietberger Abrissunternehmens zum Einsatz.


Um ca. 8:30 Uhr verließen die letzten Kräfte die Einsatzstelle. Die Brandursache ist vorerst unbekannt.


Bilder: Feuerwehr Delbrück, A. Langer

Unterstützung bei Großbrand in Rietberg

Am frühen Sonntagmorgen wurde der Löschzug Westenholz sowie einige Sonderfahrzeuge vom Löschzug Delbrück als Unterstützung zu einem Großbrand in Rietberg alarmiert.


Auf einem Hof im Merschhemkenweg war ein Schweinestall in Brand geraten. Bei Eintreffend der Feuerwehr stand das Gebäude bereits nahezu in Vollbrand, sodass sich die Kräfte darauf konzentrieren konnten, weitere Gebäude zu halten. Dennoch beschädigte das Feuer auch das angrenzende Wohnhaus.


Für die 400 in dem Stall untergebrachten Schweine kam jede Hilfe zu spät. Die Delbrücker Kameraden richteten unter Anderem Pendelstellen für den Wassertransport ein und unterstützen mit der Drehleiter die Löscharbeiten.


Weitere Infos und Bilder gibt es bei den Kameraden der Feuerwehr Rietberg: www.loeschzug-rietberg.de


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Schwerer Verkehrsunfall mit 4 Verletzten auf B64

Am späten Montagabend kam es im Kreuzungsbereich B64 und Grubebachstraße zu einem folgenschweren Unfall.


Gegen 23:30 Uhr missachtete ein aus der Grubebachstraße kommender Opel Corsa Fahrer die Vorfahrt einer Renault Fahrerin, die auf der B64 in Richtung Delbrück unterwegs war.


Nach einer Kollision im Kreuzungsbereich überschlug sich der Opel und blieb auf dem Dach liegen. Entgegen erster Meldungen wurde keine Person eingeklemmt. Kräfte von den Löschzügen Delbrück und Westenholz unterstützten den Rettungsdienst und sicherten die Einsatzstelle. Insgesamt 4 teils schwerverletzte Personen wurden von mehreren Notärzten versorgt und mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser transportiert.


Die Polizei stellte zudem fest, dass die am Corsa montierten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehörten. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.


Foto: A. Langer

Verpuffung führt zu Gefahrstoffeinsatz

Am Freitagmorgen kam es in einem Betrieb im Schwalbenweg in Delbrück zu einer Verpuffung in einem Versuchsofen.


Da sich zum Zeitpunkt des Ereignisses kein Mitarbeiter in dem Versuchsraum befand, gab es keine Verletzten. Lediglich 2 Mitarbeiter wurden vorsichtshalber für Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht, konnten dieses jedoch nach kurzer ambulanter Behandlung wieder verlassen.


Alarmierte Kräfte, unter Anderem vom Löschzug Delbrück, Löschzug Westenholz, dem ABC Zug sowie Unterstützung der Kreisfeuerwehrzentrale des Kreises Paderborn und der Feuerwehr Paderborn waren im Einsatz. Zum Eigenschutz der vorgehenden Kameraden verblieb ein Rettungswagen an der Einsatzstelle.


Ein Angriffstrupp, geschützt durch CSA (Chemikalienschutzanzüge) und unter PA ging zur Erkundung in das Gebäude vor und stellte fest, dass sich der Stoff, welcher für die Detonation verantwortlich war, durch diese vollständig zersetzt hatte und die Rückstände überall in dem entsprechenden Raum verteilt waren. Der Raum wurde anschließend durch Kräfte mit leichten Chemikalienschutzanzügen versiegelt und das Gebäude wieder frei gegeben.


Zur Dekontamination der eingesetzten Kräfte nahmen Kräfte vom Löschzug Westenholz den dort stationierten Abrollcontainer V-Dekon in Betrieb.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Jahreshauptversammlung LZ Westenholz

Westenholz (al). „Es ist schon etwas Besonderes, gleich so viele neue Mitglieder eines Löschzuges auf einmal aufnehmen zu dürfen“, war Wehrführer Johannes Grothoff die Freude über gleich acht neue Feuerwehrleute deutlich anzumerken. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Westenholz im Feuerwehrgerätehaus konnten fünf neue Mitglieder aufgenommen werden und drei weitere Feuerwehrleute konnten aus der Jugendfeuerwehr übernommen werden.

Auf hohem Niveau hielt sich das Einsatzaufkommen für die inzwischen 63 Aktiven des Löschzuges. 1.326 Einsatzstunden im Jahr 2019 verteilten sich auf 73 Einsätze. Besonders technische Hilfeleistungen forderte das Fachwissen der Feuerwehrleute. 39 Mal wurden die Feuerwehrleute zur technischen Hilfe gerufen, weitere 15 Brände sowie sieben Notfallhelfereinsätze wies der Jahresbericht von Schriftführer Michael Bolte aus. Weitere 2.458 Stunden wurden bei Übungsdiensten und 1.126 Stunden bei Ausbildungslehrgängen geleistet. Löschzugführer Jörg Brunnert dankte den Aktiven für ihren zuverlässigen Dienst. „Hinter jeder Beförderung stehen Lehrgänge oder viele Einsatzstunden. Dafür ein großes Dankeschön“, so Brunnert.

Ein großes Vorbild sieht Bürgermeister Werner Peitz im Engagement der Feuerwehr. „Mit großer Motivation helft ihr in Eurer Freizeit den Menschen und stellt Euch ungewissen Situationen. Ihr seid immer zur Stelle um Menschen zu schützen und zu retten“, dankte Werner Peitz. „Die Ausrüstung, die Ausstattung und die Ausbildung der Feuerwehrleute dient dem Schutz der Menschen in unserer Stadt“, machte Peitz deutlich. Wehrführer Johannes Grothoff dankte für die professionelle Einstellung bei vielen, auch fordernden Einsätzen. „Dank der umsichtigen Führung, hat sich im vergangenen Jahr kein Feuerwehrmann ernsthaft verletzt. Das hat auch was mit guter Ausbildung und guter technischer Ausstattung zu tun“, machte Grothoff deutlich. Er hofft, dass noch in diesem Jahr ein neues Löschgruppenfahrzeug an den Löschzug übergeben werden kann. Klare Worte fand Wehrführer Johannes Grothoff zu Tendenzen im Deutschen Feuerwehrverband: „Wir werden in unserer Feuerwehr kein rechtsextremes Gedankengut hinnehmen, sondern dies im Keim ersticken!“ Löschzugführer Jörg Brunnert unterstrich: „Wie geben jedem die Hilfe, die er benötigt. Ohne Ansehen von Kultur oder Staatszugehörigkeit.“

Mit der bronzenen Ehrennadel des Stadtfeuerwehrverbandes konnte dessen Vorsitzender Bernhard Grothoff Ricardo Knaup auszeichnen. Ricardo Knaup wurde 2005 Mitglied der Feuerwehr. Seit 2014 ist er Jugendwart. „Dank des handwerklichen Geschicks wartet er die Fahrzeuge und ist auch Gerätewart des Dekon-Zuges. Auch der Arbeitsgruppe Atemschutz gehört Ricardo Knaup an“, dankte Bernhard Grothoff für den Einsatz.

Zahlreiche Beförderungen zeugen vom hohen Ausbildungsstand des Löschzuges Westenholz, so wurde Michael Bolte zum Oberbrandmeister befördert. Neuer Unterbrandmeister ist Christian Börnemeier. Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Pascal Döring und Andre Klostermann befördert. Die Schulterklappen eines Feuerwehrmannes oder einer Feuerwehrfrau erhielten Anna Kalek, Manuel Knaup und Jonas Rübbelke. Als Anwärter wurden Hanna Brunnert, Jessica Klaas, Eduard Dors, Max Schienstock und Janek Schormann-Diekmann neu in den Löschzug aufgenommen.

Text und Foto: Axel Langer

Brand in Spänebunker in Delbrück

Am Freitagmorgen kam es in einem Delbrücker Betrieb für Möbelzuliefererteile zu einem Brand in einem Spänebunker.


Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr beschränkte sich der Brand zwar nur auf einen kleineren Bereich, dennoch musste der ganze Bunker, welcher fast komplett gefüllt war, geleert werden. Im späteren Verlauf wurde der Inhalt im unteren Bereich mit Hilfe eines Gebläses in einen Container befördert.


Im Einsatz waren Kräfte der Löschzüge Delbrück und Westenholz, der zusätzlich alarmierte Wassertransportzug unter der Leitung vom Löschzug Ostenland musste nicht eingreifen.


Bilder: Feuerwehr Delbrück & A. Langer

Sturmtief Sabine schwächer als befürchtet

Das angekündigte Sturmtief Sabine, welches am Sonntag und Montag Westdeutschland überquerte, war glücklicherweise in und rund um Delbrück wesentlich schwächer als zunächst vorhergesagt.


Aufgrund der Vorhersagen hieß es Sonntagnachmittags Vollalarm für alle Delbrücker Löschzüge, um die Gerätehäuser zu besetzen. Im Gerätehaus Delbrück war bereits am Samstag der Stabsraum und eine Örtliche Einsatzleitung eingerichtet worden, um dann am Sonntag auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.


Letztendlich arbeiteten die Kameraden aller Löschzüge insgesamt bis Montagmorgen „nur“ rund 20 Einsatzstellen ab. Es wurden entweder Äste oder auch ganze Bäume von Straßen und Gehwegen entfernt, im Ortsteil Westenholz wurde ein Dach eines Gewerbebetriebes stark beschädigt und von den Kameraden gesichert.


Fotos: Feuerwehr Delbrück