Verkehrsunfall Hövelhofer Straße

VW Golf schleudert im Seglingsweg in Vorgarten


Ostenland (al). Zwei verletzte Fahrzeugführer und Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 25.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles auf der Hövelhofer Straße, in Höhe Seglingsweg. Da zunächst eine eingeklemmte Person gemeldet war, rückten die Löschzüge Ostenland und Delbrück mit gut 40 Einsatzkräften aus. Außerdem wurden ein Notarzt und zwei Rettungswagen an die Unfallstelle beordert.


Der 70-jährige Fahrer eines VW Golf Variant beabsichtigte gegen 16.30 Uhr die Hövelhofer Straße aus dem Strothweg kommend zu überqueren und seine Fahrt im Seglingsweg fortzusetzen. Beim Überqueren der vorfahrtberechtigten Landstraße 822 übersah er einen 67-jährigen, der sich aus Fahrtrichtung Delbrück mit seinem Ford Kuga näherte. Der Kugafahrer konnte dem unerwartet vor ihm auftauchenden Hindernis nicht mehr ausweichen und prallte in Höhe der Hinterachse in die Beifahrerseite des Golf. Der Golf schleuderte herum, durchbrach einen Jägerzaun sowie einen gemauerten Sockel und kam knapp einen Meter unterhalb der Straße im Vorgarten eines Wohnhauses zum liegen. Der Kuga schleuderte um 180 Grad herum und kam auf der Hövelhofer Straße entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stillstand. Der 67-jährige konnte sich selber aus dem Autowrack beteiligen. Der Golffahrer konnte die Fahrzeugtüren nicht mehr öffnen und wurde in seinem völlig demolierten Fahrzeug eingeschlossen. Feuerwehrleute konnten die Türen schließlich ohne technisches Gerät öffnen und so den 70-jährigen befreien. Nach notärztlicher Erstversorgung wurden beide Männer für weitere Untersuchungen in Paderborner Krankenhäuser eingeliefert.


Außerdem streuten die Feuerwehrkräfte ausgelaufene Betriebsstoffe an dem Kuga ab. Beide Fahrzeuge schätzten Polizeibeamte vor Ort als Totalschaden ein und ließ beide Autos abschleppen. Den Schaden an den Fahrzeugen wie auch am Zaun schätzt die Polizei auf 25.000 Euro. Die Hövelhofer Straße für die Dauer der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme bis in die frühen Abendstunden voll gesperrt.


Text & Bilder: A. Langer

Küchenbrand in Ostenland

Am Mittwochmittag geriet gegen 12 Uhr eine Küche in Ostenland in Brand.


Mitten im Ortskern hatte sich aus noch ungeklärter Ursache ein Brand auf dem Herd der Küche der Erdgeschosswohnung in einem 2-Parteien Haus entwickelt und sich rasch auf das Mobiliar und die komplette Küche ausgebreitet. Bei Eintreffen der ersten Kräfte hatten bereits alle Bewohner das Haus verlassen bzw. waren nicht zu Hause. Die massive Rauchentwicklung wies den Einsatzkräften schon von Weitem den Weg zur Einsatzstelle.


Somit konnten sich die Kräfte auf die Brandbekämpfung konzentrieren und hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Über ein Fenster sowie im Innenangriff gingen mehrere Trupps gegen den Brand vor. Eine Ausbreitung auf andere Bereiche der Wohnung konnten zwar verhindert werden, jedoch wurde diese durch Rußabschlag und den Rauch unbewohnbar. Nach der Brandbekämpfung wurde die Wohnung gelüftet und freigemessen.


Vor Ort wurde die Bewohnerin der betroffenen Wohnung vom eingesetzten Notarzt gesichtet, musste jedoch nicht in ein Krankenhaus und blieb unverletzt.


Fotos & Text: Feuerwehr Delbrück

Dachstuhlbrand in Ostenland

Am Sonntagvormittag geriet in Ostenland im Drosselweg der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Brand.


Um kurz vor 11 Uhr wurden die Löschzüge Ostenland und Delbrück zu dem brennenden Objekt alarmiert. Dort stand im rückwärtigen Bereich des Hauses ein Balkon in Vollbrand. Das Feuer mit massiver Rauchentwicklung hatte bereits auf den Dachstuhl und den angrenzenden Innenbreich des Obergeschosses übergegriffen. Bei Eintreffen der ersten Kräfte hatten jedoch schon alle Bewohner das Haus verlassen.


Mehrere Trupps im Innen- sowie über Steckleitern im Außenangriff gingen gegen den Brand vor. Von Außen wurde das Dach an mehreren betroffenen Stellen geöffnet, um besser an den Brandherd zu gelangen. Im Innenbereich und auf dem Balkon musste die Deckenverkleidung entfernt werden. Eine Katze konnte aus dem Haus gerettet werden.


Laut ersten Polizeiaussagen brach der Brand im Bereich des Balkones aus, der Brandort wurde für weitere Ermittlungen beschlagnahmt. Um 12:30 Uhr beendeten die ersten der insgesamt rund 60 eingesetzten Kräfte den Einsatz.


Fotos: A. Langer

Schwerer Verkehrsunfall in Ostenland

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Ostenland. Ein VW Golf kam von der Straße Am Haustenbach ab, prallte gegen einen Baum und ging in Flammen auf.


Beim Eintreffen der ersten Kräfte des HLF 20 befanden sich die beiden PKW Insassen bereits nicht mehr im Auto. Der PKW stand im Vollbrand. Der Rettungsdienst wurde bei der Erstversorgung unterstützt und 2 Trupps unter PA gingen mit 2 C-Rohren und Hydraulischen Rettungsgerät zur Brandbekämpfung vor.
Die Wasserversorgung für die im außenbereich befindliche Einsatzstelle wurde über das LF 20 und dem TLF 3000 sichergestellt.

Der Notruf zu diesem Einsatz wurde durch das integrierte Notrufsystem automatisch abgesetzt.


Im weiteren Verlauf wurde die Unfallstelle für die Polizeilichen Ermittlungen ausgeleuchtet sowie der Umweltschutz berücksichtigt.


Nach ca. 2 Stunden konnte der Löschzug Ostenland die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und wieder einrücken.


Fotos: Feuerwehr Delbrück LZ Ostenland

Schwerer Unfall bei Erntearbeiten

Am Sonntagnachmittag ereignete sich in Ostenland ein schwerer Unfall bei Erntearbeiten auf einem Feld.

Zunächst kippte, vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers, ein Trecker beim Abfahren von Stroh auf die Seite. Der Fahrer blieb bei diesem Unfall unverletzt. Der angehängte Anhänger, auf welchem sich große Quaderballen befanden, blieb dabei auf den Rädern stehen und wurde anschließend mit Hilfe von weiteren Traktoren entladen.

Bei den Entladearbeiten geriet dann einer der Ballen ins Rutschen und stieß einen 65 Jährigen Ostenländer um, welcher infolgedessen mit dem Kopf auf dem Asphalt aufschlug. Da der eingesetzte Notarzt Lebensgefahr nicht ausschließen konnte, wurde der Patient mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Dortmund geflogen.

Kameraden vom Löschzug Ostenland sicherten die Landung des RTH ab und unterstützten den Rettungsdienst.

Fotos: A. Langer

Flächenbrand in Westenholz

Mehr als 15 km weit war die Rauchwolke zu sehen, die viele Feuerwehrkräfte am wärmsten Tag des Jahres forderte. Auf einem Getreidefeld zwischen Obernheideweg und Westenholzer Str. breitete sich am 19.7.2022 um 19:30 Uhr in rasender Geschwindigkeit ein Brand mit bis zu 8 Meter hohen Flammen in einem Getreidefeld aus, der erst nach ca. 300 Metern gestoppt werden konnte.

Aufgrund der hohen Laufgeschwindigkeit des Feuers wurden durch den Löschzug Westenholz direkt nach dem Eintreffen Kräfte aus Delbrück, Ostenland und Lippling zur Unterstützung nachgefordert. Durch den kräfteraubenden Einsatz der Feuerwehr und der unglaublichen Unterstützung von 7 Landwirten mit Schleppern, welche Brandschneisen vor dem Feuer legten, konnte die Ausbreitung kurz vor einem Fichtenwald gestoppt werden.

Als problematisch erwies sich die große Anzahl von Schaulustigen die durch die Rauchsäule angelockt wurden und mit PKW und Fahrrädern die beiden Zufahrtsstraßen zur Einsatzstelle versperrten. Infolge dessen kam es in der Anfangsphase des Einsatzes zu Behinderungen der Einsatzkräfte und zu Auffahrunfällen.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis zum Einbruch der Dunkelheit hin.

Text und Fotos: Feuerwehr Delbrück

Beförderungen zur JHV in Ostenland

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte der Löschzug Ostenland einige verdiente Kameradinnen und Kameraden befördern, auszeichnen und ernennen. Folgende Beförderungen und Ehrungen konnten durch die Leitung der Feuerwehr Delbrück um Johannes Grothoff und Ralf Fischer,sowie durch den Bürgermeister der Stadt Delbrück, Werner Peitz ausgesprochen werden:
Zum Oberfeuerwehrmann wurde Marcel Brinkmeier ernannt.

Zur Hauptfeuerwehrfrau wurde Sabrina Linnartz ernannt.

Zu Unterbrandmeistern wurden Fabian Osdiek und Tobias Kittner ernannt.

Zum Brandmeister wurde Sebastian Hoff ernannt.

Zum Oberbrandmeister wurde Sven Tewes ernannt.

Zum Brandinspektor wurde Markus Fortmeier ernannt.

Stefan Relard wechselte in die Alters- und Ehrenabteilung.

Nach 21 Jahren übergibt Christian Neiske das Amt des leitenden Jugendfeuerwehrwartes in die Hände von Sabrina Linnartz.

Mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für 25 jährige treue Pflichterfüllung wurden Johannes Appelbaum und Sven Tewes ausgezeichnet.

Zu den Gratulanten zählten nicht nur die Ostenländer Löschzugführung um Peter Bathe und Jörg Rodehutskors, sondern auch der Ortswehrführer Jens Grothe der Partnerfeuerwehr aus dem Brandenburgischem Schöneiche

Bild: Axel Langer

Text: Löschzug Ostenland

Löschzug Ostenland stellt zwei Multitalente in Dienst

Stadt investiert 700.000 Euro in die Sicherheit der Bürger

Ostenland (al). „Die Anforderungen an eine moderne Feuerwehr haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Heute handelt es sich dabei um eine universelle Eingreiftruppe die ganz viele Aufgabenbereiche abdeckt. Mit den Aufgaben verändert sich auch die eingesetzte Technik, so dass auch die Fahrzeugtechnik verändert und immer wieder angepasst werden muss. Die Feuerwehr ist ein elementarer Mosaikstein der Sicherheit und wir wollen unsere freiwilligen Kräfte immer mit der bestmöglichen Technik ausstatten“, erläuterte Bürgermeister Werner Peitz die Neuanschaffung eines Gerätewagens Logistik sowie eines speziellen Wald- und Flächenbrandlöschfahrzeuges. Insgesamt hat die Stadt Delbrück hier 700.000 Euro investiert.


Im Rahmen der Jahreshauptversammlung stellte der Löschzug Ostenland ein Gerätewagen Logistik sowie eine Tanklöschfahrzeug 3000 (kurz TLF 3000) offiziell in Dienst. Das Tanklöschfahrzeug dient dem Wassertransport und der Brandbekämpfung in schwierigem Gelände. Der geländegängige Unimog verfügt über 230 PS und kann mit drei Feuerwehrleute besetzt werden. Das TLF wird bei Bränden für den Wassertransport eingesetzt und ist besonders für schwieriges Gelände wie Wälder oder offenes Gelände geeignet. Der eingebaute Wassertank fasst 4.000 Liter Wasser und die eingebaute Pumpe kann 3.000 Liter Wasser pro Minute fördern. Der Unimog verfügt über einen Reifendruckregelanlage, eine Dachluke für das Löschen von Wald- und Flächenbränden während der Fahrt, Frontsprühdüsen zum Eigenschutz sowie ein auf dem Dach montierten Wasserwerfer. Das seit September in Ostenland befindliche Fahrzeug hat seine herausragenden Eigenschaften bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Der Anschaffungspreis lag bei rund 340.000 Euro.


Seine Vielseitigkeit hat auch der neue Gerätewagen Logistik bereits mehrfach bewiesen. Nicht nur dass das Fahrzeug mit einem Scania-Fahrgestell Teil des ersten Delbrücker Hilfskonvois an die polnisch-ukrainische Grenze war, auch im Feuerwehralltag wurde das Fahrzeug zum Transport der verschiedensten Materialen bereits eingesetzt. Der Gerätewagen Logistik verfügen über einen 320 PS starken Motor, besitzen einen Allradantrieb und ist geländegängig. Das Fahrzeug bietet sechs Feuerleuten Platz und ist mit 1.300 Metern B-Schläuchen sowie einem 5.000 Liter fassenden Faltbehälter ausgestattet. Auch das Zubehör wie Schlauchbrücken, Tragkraftspritze sind hier verlastet. Übe die Ladebordwand am Heck kann der Gerätewagen je nach Einsatzgeschehen mit fünf verschiedenen Rollcontainern beladen werden. Die Ölbeseitigung, der Hochwasserschutz oder Wassertransport können so abgedeckt werden. In den Gerätewagen investiert die Stadt rund 360.000 Euro.


„Ich habe höchsten Respekt vor der Arbeit der Feuerwehrleute. Was hier ehrenamtlich geleistet wird, ist sehr beeindruckend. So ist eine zeitgemäße Ausstattung selbstverständlich. Außerdem können wir hoffentlich ab Sommer mit der Planung eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Ostenland beginnen“, machte Werner Peitz deutlich und übergab die Schlüssel für die beiden Fahrzeuge an den Leiter der Feuerwehr, Johannes Grothoff. „Wir wissen den Einsatz von Rat und Verwaltung für die Feuerwehr sehr zu schätzen“, so Grothoff, der versprach die Fahrzeuge immer gut zu pflegen. Vikar Ralf Josef Frenzel sprach mit Blick auf die vielen Feuerwehrleute im Ostenländer Pfarrheim: „Es ist ein Segen, dass so viele Menschen immer bereit sind, Hilfe zu bringen.“ Er segnete die Einsatzkräfte wie auch die Fahrzeuge. „Mein Dank gilt allen Feuerwehrleuten, die das jeweilige Fahrzeugkonzept entwickelt haben und sich auf den neuen Fahrzeugen haben schulen lassen“, unterstrich Löschzugführer Peter Bathe.


Text und Bild: A. Langer

Mittwoch mit erhöhtem Einsatzaufkommen

Am Mittwoch waren fast sämtliche Löschzüge der Gesamtwehr gefordert.


Zunächst wurde uns um 07:45 Uhr ein Feuer größeren Ausmaßes auf dem Gelände eines Gewerbebetriebes im Gewerbegebiet Ost 2 in Delbrück gemeldet. Bereits auf der Anfahrt war eine größere Rauchwolke zu sehen. Vor Ort stellte sich glücklicherweise heraus, dass es sich um ein kleineres Feuer innerhalb einer Halle handelte, welches schnell mit einem C-Rohr abelöscht werden konnte, bevor größerer Sachschaden entstand. Die Ursache blieb zunächst unklar.


Im weiteren Verlauf des Vormitttages wurden Kräfte vom Löschzug Delbrück und dem Löschzug Westenholz zu einem Verkehrsunfall auf der B64 kurz vor der AVIA Tankstelle gerufen. Hier war ein Audi vor einen Baum geprallt, der Fahrer allerdings nicht eingeklemmt. Somit wurde hier der Rettungsdienst unterstützt und die Einsatzstelle gesichert.


Im Laufe des Nachmittages löste gegen 15:00 Uhr die Automatische Brandmeldeanlage einer Flüchtlingsunterkunft in Delbrück aus. Hier sorgte angebranntes Essen für eine massive Rauchentwicklung. Mit 2 Hochleistungslüftern wurde das Gebäude entraucht und gelüftet. Es entstand kein weiterer Sachschaden.

Garagenbrand in Delbrück

Am späten Samstagabend brannte in Delbrück in der Karlstraße eine Garage an einem Wohnhaus.


Da zunächst nicht klar war, ob sich noch Personen in der Garage bzw. im angrenzenden Wohnhaus befinden, wurden zusätzlich zu Kräften aus Delbrück Verstärkungen aus Ostenland und Lippling alarmiert. Aufmerksame Nachbarn hatten das Feuer entdeckt und die Hausbewohner informiert, welche sich unverletzt ins Freie retten konnten und bei Nachbarn unter kamen.


Aus noch ungeklärter Ursache stand die Garage nahezu in Vollbrand.

Da sich das elektrische Garagentor nicht mehr öffnen ließ, wurde dieses mit einem Trennschleifer geöffnet. Der anschließende Löschangriff über 2 Wege brachte dann einen schnellen Erfolg. Ein Übergriff auf das Wohnhaus konnte verhindert werden.

Eine bereits heiße Gasflasche musste gekühlt werden.


Fotos: A. Langer