Einsatzunterstützungen für die Feuerwehr Rietberg

In dieser Woche sind Einheiten der Feuerwehr Delbrück gleich 2 Mal zur Nachbarschaftshilfe nach Rietberg alarmiert worden.


Zunächst wurden am Dienstagvormittag Sonderfahrzeuge vom Löschzug Delbrück und Löschzug Lippling als Unterstützung zum Großbrand bei der Firma Procontur Möbel alarmiert. Hier geriet aus noch ungeklärter Ursache eine Produktionshalle in Brand. Bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge der Feuerwehr Rietberg zündeten mehrere Hallenteile durch und ein großer Bereich der Produktion stand in Vollbrand. Vom Löschzug Delbrück wurden hier die Drehleiter zusammen mit dem HLF20-2 zur Brandbekämpfung und der Abrollcontainer Wasser/Schaum als Puffer zur Löschwasserübergabe eingesetzt. Das TLF 4000 vom Löschzug Lippling wurde im Pendelverkehr eingesetzt. Insgesamt wurden 5 Drehleitern und ein Teleskopmast eingesetzt. Dabei konnte eine Maschinenhalle und ein Verwaltungsgebäude gehalten werden.


Am Freitagnachmittag waren Kameraden der Löschzüge Delbrück (DLK, HLF20, AB Wasser/Schaum), der Löschzüge Ostenland und Lippling (jeweils mit HLF/LF und TLF), dem Löschzug Boke (LF) sowie der komplette Löschzug Westenholz als Unterstützung beim Brand der Firma Ellerman in Rietberg unterwegs. Hier stand eine Lagerhalle in Vollbrand. Die eingesetzten Kameraden unterstützten beim Löschangriff und bei der Bereitstellung sowie der Förderung von Löschwasser. Eine Ausbreitung auf weitere Hallen konnte auch hier verhindert werden.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Schwerer Verkehrsunfall in Westenholz

Am Dienstagnachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Mastholter Straße in Westenholz.


Gegen 15:15 Uhr geriet, vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls, der 79-jährige Fahrer einer Mercedes B-Klasse auf der Mastholter Straße nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mit seinem Fahrzeug auf einer angrenzenden Wiese. Vorher streifte er einen Leitpfosten und durchschlug einen Maschendrahtzaun.


Der Fahrer sowie seine 80-jährige Beifahrerin wurde in dem Fahrzeug eingeschlossen und von Kameraden vom Löschzug Westenholz befreit. Beide wurden verletzt und Krankenhäusern zugeführt. Die Feuerwehr unterstützte die Rettungsarbeiten und stellte den Brandschutz sicher.


Zusätzlich alarmierte Kräfte der Löschzüge Delbrück und Lippling mussten nicht mehr tätig werden.


Foto: A. Langer

Tödlicher Verkehrsunfall

Am Montagmorgen ereignete sich zwischen Delbrück und Boke ein tödlicher Verkehrsunfall.


Gegen 06:45 Uhr wurde der Löschzug Delbrück und Einheiten vom Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall in der Nähe der Kreuzung Wiesenweg und Kiliansdamm alarmiert. Ein 59-jähriger Fahrer eines Seat Toledo war nach einem Überholmanöver von der Fahrbahn abgekommen und mit der Fahrerseite gegen einen Baum am Straßenrand geprallt.


Ersteintreffende Kräfte der Feuerwehr befreiten den nicht eingeklemmten Fahrer per Sofortrettung aus seinem Fahrzeug, der eingesetzte Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.


Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und dichteten einen Kanal gegen austretenden Kraftstoff ab, die untere Wasserbehörde wurde zudem hinzugezogen.


Foto: A. Langer

Mehrere Verkehrsunfälle am Mittwochnachmittag

Am Mittwochnachmittag ereigneten sich innerhalb kurzer Zeit gleich mehrere, teils schwere Verkehrsunfälle im Delbrücker Land.


Zunächst wurde der Löschzug Delbrück zu einem Verkehrsunfall auf der B64 alarmiert. Im Kreuzungsbereich der Straßen Auf dem Busche – Walde – B64 stießen 2 PKW zusammen und landeten abseits der Fahrbahn. Eins der beteilgten Fahrzeuge wurde in eine Tannenschonung geschleudert. Bei dem Unfall wurden 2 Personen verletzt, jedoch nicht lebensgefährlich. Sie wurden Krankenhäusern zugeführt.


Noch während Einsatzkräfte an dieser Einsatzstelle gebunden waren, ereignete sich ein weiterer, weitaus folgenreicherer Einsatz auf der Westenholzer Straße. Hier beabsichtigte ein PKW-Fahrer, in Höhe der Autowerkstatt Schubert nach links abzubiegen und hielt an, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Dies erkannte ein nachfolgender Fahrer eines Kleintransporters zu spät, prallte auf das Heck des wartenden PKW und schob diesen auf die Gegenfahrbahn. Hier erfassten die Fahrzeuge einen Motorradfahrer, welcher frontal mit dem ersten PKW kollidierte.


Der Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt und per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Bei diesem Einsatz waren Einheiten der Löschzüge Westenholz und Delbrück im Einsatz, da eine komplizierte Rettung einer unfallbeteiligten Person durchgeführt werden musste.


Wiederum parallel zu diesem Einsatz überschlug sich ein Auto zwischen Westenholz und Mastholte und blieb auf einem Feld liegen, nachdem der Fahrer aus noch ungeklärten Gründen von der Fahrbahn abgekommen war. Er konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien, so dass die Kameraden aus Westenholz lediglich die Einsatzstelle sicherte und den Rettungsdienst unterstützte.


Zuletzt ereignete sich in Delbrück auf der Boker Straße ein Verkehrsunfall mit Blechschaden, bei dem Kameraden vom Löschzug Delbrück auslaufende Betriebsstoffe bei einem Elektroauto aufnahmen. Hier wurden keine Personen verletzt.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Essen auf Herd in Boke

Am Mittwochmorgen wurde der Löschzug Boke in die Kirchbrede alarmiert.


Dort sorgte in einem Einfamilienhaus angebranntes Essen auf einem Herd für eine Verrauchung der Wohnung. Die Feuerwehr setzte einen Trupp unter PA ein und lüftete anschließend das Gebäude.


Im Einsatz waren rund 20 Kameraden sowie der Einsatzleitdienst.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Brand Stoppelfeld in Westenholz

Am Samstag, den 31. Juli geriet kurz nach Mittag bei Erntearbeiten ein Feld in Westenholz an der Landsheider Straße in Brand.


Wie bereits bei dem vorherigen Flächenbrand in Nordhagen handelten auch hier die Fahrer der landwirtschaftlichen Fahrzeuge schnell und umsichtig und dämmten den Entstehungsbrand effektiv mit bereitstehenden Maschinen ein.

Der Löschzug Westenholz wässerte den betroffenen Bereich und löschte letzte Glutnester ab. Die zusätzlich alarmierten Kräfte aus Delbrück und Lippling konnten die Einsatzfahrt abbrechen.


Das Erstangriffsfahrzeug aus Delbrück wurde direkt zu Beginn des Einsatzes aus diesem abgezogen, da sich im Kreuzungsbereich B64 und Bokerstraße ein Auffahrunfall mit 2 beteiligten PKW ereignet hatte. Die Fahrzeugbesatzung sicherte die Einsatzstelle und unterstützte den Rettungsdienst. 3 Personen wurde leicht verletzt.


Foto: A. Langer

Brand Stoppelfeld in Nordhagen

Am Donnerstagabend geriet in Nordhagen nahe der B64 ein Stoppelfeld bei Erntearbeiten in Brand.


Zunächst wurde eine Gruppe vom Löschzug Delbrück zu einem kleineren Flächenbrand alarmiert. Da sich dieser jedoch auf ein relativ großes Feld, auf dem zur Brandausbruchzeit Arbeiten mit einer Rundballenpresse stattfanden, auszubreiten drohte, wurde etwas später der gesamte Löschzug Delbrück alarmiert.


Mitten auf dem Feld brannte ein ca. 300 qm großes, bereits abgeerntetes Teilstück. Das Feuer wurde mit 2 C-Rohren gelöscht, der betroffene Bereich intensiv gewässert. Es entstand nur geringer Sachschaden, da die Fahrer der eingesetzten landwirtschaftlichen Fahrzeuge ihre Geräte frühzeitig aus dem Gefahrenbereich gebracht hatten.


Zur Löschwasserversorgung in dem relativ abgelegenen Bereich wurde der AB Wasser in Stellung gebracht und eines der beiden eingesetzten HLF brachte das Wasser im Pendelverkehr auf das Feld.


Fotos: Feuerwehr Delbrück & A. Langer

Überörtliche Hilfeleistung in Hochwassergebiet

Am Dienstagabend und Mittwoch wurden Teile von NRW von einem der schlimmsten Hochwasserereignisse der vergangenen Jahrzehnte heimgesucht.


Regentief Bernd sorgte in Teilen des Sauerlandes und im Bergischen Land mit teilweise bis zu 200 Litern Regen pro m² für teils apokalyptische Szenen. Gegen Abend erfolgte dann unter anderem die Alarmierung der Bereitschaft 3 (Paderborn/Höxter) innerhalb der Bezirksreserve der Bezirksregierung Detmold. Somit setzte sich gegen 21:00 Uhr ein Konvoi aus 23 Fahrzeugen (davon 4 von der Feuerwehr Delbrück aus den Löschzügen Ostenland und Boke) Richtung Altena in Bewegung.


Nach Eintreffen in der Nacht wurde zusammen mit Fahrzeugen vom THW und der Bundeswehr versucht, sich in den Ortskern vorzuarbeiten. Eine Wasserhöhe von knapp 2 Metern und bergeweise Schutt, Geröll und Unrat erschwerte das Vorhaben bzw. machte es stellenweise unmöglich. Unzählige Häuser, Keller und Tiefgaragen wurden von den Kräften leer gepumpt, Straßen wieder passierbar gemacht. Am Folgetag setzten sich in den Mittagsstunden 80 frische Kräfte in Bewegung, um die Kameradinnen und Kameraden vor Ort abzulösen.


Diese Ablösung arbeitete dann bis in die Nacht auf Freitag weiter im Stadtkern von Altena, bevor es dann wieder Richtung Heimat ging.


Belastend war der Einsatz für die eingesetzten Kräfte aller Hilfsorganisationen gleich durch mehrere Gegebenheiten. Zur allgemein großen Zerstörung gesellten sich unter Anderem die vielen schweren Einzelschicksale und das Bekanntwerden des Todes mehrerer Kameraden, die im Einsatz gestorben sind.


Ausdrücklich hervorzuheben ist die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen, sei es beispielsweise das THW, das Rote Kreuz und auch mit den Kräften der Bundeswehr.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Brand Strohanhänger in Ostenland

Am Samstagmorgen geriet gegen 10:00 Uhr ein mit Stroh beladener Anhänger in Brand.


Das landwirtschaftliche Gespann befand sich auf einem abgeernteten Feld am Hakenweg in Ostenland. Einsatzkräfte vom Löschzug Ostenland, welcher in Zugstärke vor Ort war, sowie eine Gruppe vom Löschzug Lippling setzten 3 Trupps unter PA ein und löschten den Brand.


Für die Wasserversorgung wurde ein rund 3 Kilometer langer Pendelverkehr zu einem Hydranten eingerichtet. Der Einsatz war nach rund 2 Stunden beendet.


Fotos: Löschzug Ostenland

PKW Brand in Lippling

Am Sonntagmorgen geriet gegen kurz nach 7 Uhr ein PKW in Lippling aus noch ungeklärter Ursache in Brand.


Eine Gruppe des Löschzuges Lippling wurde zu einem Fahrzeugbrand im Ortsteil Lippling gerufen.Bereits auf der Anfahrt war die Rauchsäule zu sehen. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde das Einsatzstichwort aufgrund der akuten Lage auf Feuer 3 erhöht,wodurch in Lippling die Sirenen heulten und die Löschzüge Delbrück-Mitte und Ostenland zur Einsatzverstärkung alarmiert wurden.


Das brennende Fahrzeug war hinter einem weiteren PKW geparkt und stand dabei direkt am Wohnhaus, auf welches die Flammen überzugreifen drohten.Direkt am Brandherd führt eine Treppe in die Dachgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses, in der sich noch Personen befanden.


Die Personen handelten sehr umsichtig, ließen Fenster und Türen geschlossen und konnten durch das schnelle Eingreifen der ersten Kräfte aus der Wohnung befreit werden.


Fotos und Text: Löschzug Lippling