Personenrettung von Baugerüst & Verkehrsunfall

Am frühen Samstagnachmittag wurden Einheiten von den Löschzügen Delbrück und Westenholz zur Rettung einer verletzten Person alarmiert.


Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte an der Adresse am Walde in Delbrück befand sich eine verletzte, aber ansprechbare Person auf einem Gerüst an einem Wohnhaus. Der 44 Jährige hatte sich bei Arbeiten am Bein verletzt.

Da ein Anleitern mit der Drehleiter aufgrund der baulichen Situation rund um das Gebäude zur Rettung nicht möglich war, wurde der Patient kontrolliert und gesichert in einer Schleifkorbtrage über eine Steckleiter abgelassen und dem Rettungsdienst übergeben.


Am Abend ereignete sich gegen 18:00 Uhr ein Auffahrunfall mit 2 beteiligten PKW auf der B64 in Delbrück an der Abfahrt zur Westenholzer Straße. Hier waren 2 Fahrzeuge kollidiert und dabei 2 Personen verletzt worden. Kameraden vom Löschzug Delbrück unterstützten den Rettungsdienst und sicherten die Einsatzstelle.


Fotos: FW Delbrück

Löschzug Ostenland stellt zwei Multitalente in Dienst

Stadt investiert 700.000 Euro in die Sicherheit der Bürger

Ostenland (al). „Die Anforderungen an eine moderne Feuerwehr haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Heute handelt es sich dabei um eine universelle Eingreiftruppe die ganz viele Aufgabenbereiche abdeckt. Mit den Aufgaben verändert sich auch die eingesetzte Technik, so dass auch die Fahrzeugtechnik verändert und immer wieder angepasst werden muss. Die Feuerwehr ist ein elementarer Mosaikstein der Sicherheit und wir wollen unsere freiwilligen Kräfte immer mit der bestmöglichen Technik ausstatten“, erläuterte Bürgermeister Werner Peitz die Neuanschaffung eines Gerätewagens Logistik sowie eines speziellen Wald- und Flächenbrandlöschfahrzeuges. Insgesamt hat die Stadt Delbrück hier 700.000 Euro investiert.


Im Rahmen der Jahreshauptversammlung stellte der Löschzug Ostenland ein Gerätewagen Logistik sowie eine Tanklöschfahrzeug 3000 (kurz TLF 3000) offiziell in Dienst. Das Tanklöschfahrzeug dient dem Wassertransport und der Brandbekämpfung in schwierigem Gelände. Der geländegängige Unimog verfügt über 230 PS und kann mit drei Feuerwehrleute besetzt werden. Das TLF wird bei Bränden für den Wassertransport eingesetzt und ist besonders für schwieriges Gelände wie Wälder oder offenes Gelände geeignet. Der eingebaute Wassertank fasst 4.000 Liter Wasser und die eingebaute Pumpe kann 3.000 Liter Wasser pro Minute fördern. Der Unimog verfügt über einen Reifendruckregelanlage, eine Dachluke für das Löschen von Wald- und Flächenbränden während der Fahrt, Frontsprühdüsen zum Eigenschutz sowie ein auf dem Dach montierten Wasserwerfer. Das seit September in Ostenland befindliche Fahrzeug hat seine herausragenden Eigenschaften bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Der Anschaffungspreis lag bei rund 340.000 Euro.


Seine Vielseitigkeit hat auch der neue Gerätewagen Logistik bereits mehrfach bewiesen. Nicht nur dass das Fahrzeug mit einem Scania-Fahrgestell Teil des ersten Delbrücker Hilfskonvois an die polnisch-ukrainische Grenze war, auch im Feuerwehralltag wurde das Fahrzeug zum Transport der verschiedensten Materialen bereits eingesetzt. Der Gerätewagen Logistik verfügen über einen 320 PS starken Motor, besitzen einen Allradantrieb und ist geländegängig. Das Fahrzeug bietet sechs Feuerleuten Platz und ist mit 1.300 Metern B-Schläuchen sowie einem 5.000 Liter fassenden Faltbehälter ausgestattet. Auch das Zubehör wie Schlauchbrücken, Tragkraftspritze sind hier verlastet. Übe die Ladebordwand am Heck kann der Gerätewagen je nach Einsatzgeschehen mit fünf verschiedenen Rollcontainern beladen werden. Die Ölbeseitigung, der Hochwasserschutz oder Wassertransport können so abgedeckt werden. In den Gerätewagen investiert die Stadt rund 360.000 Euro.


„Ich habe höchsten Respekt vor der Arbeit der Feuerwehrleute. Was hier ehrenamtlich geleistet wird, ist sehr beeindruckend. So ist eine zeitgemäße Ausstattung selbstverständlich. Außerdem können wir hoffentlich ab Sommer mit der Planung eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Ostenland beginnen“, machte Werner Peitz deutlich und übergab die Schlüssel für die beiden Fahrzeuge an den Leiter der Feuerwehr, Johannes Grothoff. „Wir wissen den Einsatz von Rat und Verwaltung für die Feuerwehr sehr zu schätzen“, so Grothoff, der versprach die Fahrzeuge immer gut zu pflegen. Vikar Ralf Josef Frenzel sprach mit Blick auf die vielen Feuerwehrleute im Ostenländer Pfarrheim: „Es ist ein Segen, dass so viele Menschen immer bereit sind, Hilfe zu bringen.“ Er segnete die Einsatzkräfte wie auch die Fahrzeuge. „Mein Dank gilt allen Feuerwehrleuten, die das jeweilige Fahrzeugkonzept entwickelt haben und sich auf den neuen Fahrzeugen haben schulen lassen“, unterstrich Löschzugführer Peter Bathe.


Text und Bild: A. Langer

Mittwoch mit erhöhtem Einsatzaufkommen

Am Mittwoch waren fast sämtliche Löschzüge der Gesamtwehr gefordert.


Zunächst wurde uns um 07:45 Uhr ein Feuer größeren Ausmaßes auf dem Gelände eines Gewerbebetriebes im Gewerbegebiet Ost 2 in Delbrück gemeldet. Bereits auf der Anfahrt war eine größere Rauchwolke zu sehen. Vor Ort stellte sich glücklicherweise heraus, dass es sich um ein kleineres Feuer innerhalb einer Halle handelte, welches schnell mit einem C-Rohr abelöscht werden konnte, bevor größerer Sachschaden entstand. Die Ursache blieb zunächst unklar.


Im weiteren Verlauf des Vormitttages wurden Kräfte vom Löschzug Delbrück und dem Löschzug Westenholz zu einem Verkehrsunfall auf der B64 kurz vor der AVIA Tankstelle gerufen. Hier war ein Audi vor einen Baum geprallt, der Fahrer allerdings nicht eingeklemmt. Somit wurde hier der Rettungsdienst unterstützt und die Einsatzstelle gesichert.


Im Laufe des Nachmittages löste gegen 15:00 Uhr die Automatische Brandmeldeanlage einer Flüchtlingsunterkunft in Delbrück aus. Hier sorgte angebranntes Essen für eine massive Rauchentwicklung. Mit 2 Hochleistungslüftern wurde das Gebäude entraucht und gelüftet. Es entstand kein weiterer Sachschaden.

Verkehrsunfall in Westenholz

Drei verletzte Fahrzeuginsassen und zwei Pkw´s mit wirtschaftlichen Totalschäden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Montag Abend mitten in Westenholz. Die Ortsdurchfahrt musste für gut 90 Minuten für den Verkehr gesperrt werden. Den Sachschaden schätzten Polizeibeamte vor Ort auf rund 20.000 Euro.

Gegen 19.30 Uhr beabsichtigte eine 55-jährige Fahrerin eines Audi A3 aus Richtung Delbrück kommend von der Westenholzer Straße in Höhe des Abzweigs Suternstraße nach links auf den Parkplatz eines Restaurants abzubiegen. Dabei übersah sie einen aus Richtung Mastholte sich nähernden 5er BMW und nahm diesem die Vorfahrt. Der Audi prallte frontal in Höhe der Vorderachse gegen den BMW, drückte diesen auf den Bürgersteig wo der BMW-Kombi zum Stillstand kam. Der BMW wurde von einem 33-jährigen gefahren. Mit im Fahrzeug befand sich ein 37-jähriger Beifahrer. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Audi um 180 Grad herum und blieb völlig zerstört auf der Westenholzer Straße liegen. Alle drei Fahrzeuginsassen hatten großes Glück: Sie konnten sich selber aus ihren Fahrzeugen befreien. Nachdem sie mit Rettungstransportwagen aus Delbrück und Rietberg mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser nach Lippstadt und Rheda-Wiedenbrück gebracht wurden, konnten alle drei Unfallbeteiligten die Krankenhäuser noch am Abend nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Unter der Einsatzleitung von Stefan Schormann-Diekmann rückten rund 20 Feuerwehrleute aus Westenholz an die Unfallstelle mitten im Dorf aus. Sie betreuten zunächst die verletzten Personen, sicherten die Unfallstelle ab und streuten anschließend große Mengen ausgelaufener Betriebsstoffe ab. Beide Fahrzeuge mussten mit Totalschäden abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 20.00 Euro. Für die Bergung der Fahrzeuge und die Unfallaufnahme blieb die Westenholzer Straße zwischen dem Malvenweg und der Suternstraße bis gegen 21 Uhr gesperrt.

Text und Fotos: Axel Langer

Viel Arbeit am Karneval-Samstag

Am letzten Samstag im Februar waren einige unserer Löschzüge stark gefordert.


Los ging es morgens in Delbrück. In der Straße Am Rosenhügel wurde in einem Mehrfamilienhaus Gasgeruch gemeldet. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging zum Messen vor, konnte jedoch keine erhöhten Konzentrationen in dem Gebäude feststellen. Vermutlich ging der Geruch von einem Abfluss aus.


Am Nachmittag wurde zwischen Anreppen und Boke ein führerloses Kanu auf der Lippe gesichtet. Da zunächst nicht klar war, woher dieses stammt und ob sich evtl. eine Person im Wasser befindet wurden die Löschzüge Delbrück, Boke und Bentfeld zu einem Wasserrettungseinsatz alarmiert. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass keine Person vermisst wird. Mit Hilfe der Drehleiter wurde ein Kamerad vom LZ Boke im Unterflurbetrieb über die Wasseroberfläche gefahren und konnte das herantreibende Kanu bergen.


Nachdem von diesem Einsatz alle Geräte und Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht waren wurde der Löschzug Delbrück zu einem Mülleimerbrand am Gymnasium alarmiert. Der Brand wurde mit einem Kleinlöschgerät bekämpft.


Kurze Zeit nach diesem Einsatz ertönten erneut die Meldeempfänger. In der Straße am Himmelreich in der Innenstadt war aus noch ungeklärter Ursache ein Wintergarten an einem Einfamilienhaus in Brand geraten. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand der Anbau bereits in Vollbrand und drohte, auf das Wohnhaus überzugreifen.

Im Haus befanden sich keine Personen mehr, 2 Jugendliche konnten sich rechtzeitig ins Freie begeben und einen Notruf absetzen. Sie wurden durch den Rettungsdienst gesichtet, mussten aber nicht behandelt werden.

Da die Scheiben zum Haus durch die große Hitze bereits geplatzt waren, griff das Feuer dann auch auf Einrichtungsgegenstände im Wohnzimmer über und es drang zudem massiv Brandrauch in das Haus ein.

Das Feuer wurde im Innen- und Außenangriff durch mehrere Trupps unter PA bekämpft. Es entstand ein hoher Sachschaden.

Bei diesem Einsatz war zusätzlich zum Löschzug Delbrück auch eine Einsatzunterstützung vom Löschzüg Bentfeld mit einem HLF vor Ort.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Garagenbrand in Delbrück

Am späten Samstagabend brannte in Delbrück in der Karlstraße eine Garage an einem Wohnhaus.


Da zunächst nicht klar war, ob sich noch Personen in der Garage bzw. im angrenzenden Wohnhaus befinden, wurden zusätzlich zu Kräften aus Delbrück Verstärkungen aus Ostenland und Lippling alarmiert. Aufmerksame Nachbarn hatten das Feuer entdeckt und die Hausbewohner informiert, welche sich unverletzt ins Freie retten konnten und bei Nachbarn unter kamen.


Aus noch ungeklärter Ursache stand die Garage nahezu in Vollbrand.

Da sich das elektrische Garagentor nicht mehr öffnen ließ, wurde dieses mit einem Trennschleifer geöffnet. Der anschließende Löschangriff über 2 Wege brachte dann einen schnellen Erfolg. Ein Übergriff auf das Wohnhaus konnte verhindert werden.

Eine bereits heiße Gasflasche musste gekühlt werden.


Fotos: A. Langer

2 Sturmtiefs fordern Feuerwehr

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag und am Freitagabend sorgten die beiden Sturmtiefs Ylenia und Zeynep mit Böen mit teils über 100 km/h für etliche Einsätze im Delbrücker Land.


Insgesamt wurden bei beiden Ereignissen rund 80 Einsatzstellen abgearbeitet. In den meisten Fällen sorgten umgestürzte Bäume bzw. Äste für versperrte Straßen und Wege. Bei einigen Bäumen brachen komplette Kronen in größerer Höhe ab, sodass diese entweder entfernt oder der jeweilige Baum komplett gefällt werden musste. Auch Überland-Telefonleitungen wurden stellenweise beschädigt.


In einigen Fällen sicherten die Einsatzkräfte beschädigte Dächer, von welchen weitere Gefahren ausgingen. In der Von-der-Recke Straße in Delbrück beschädigte ein umher fliegendes Trampolin eine Straßenlaterne so stark, dass diese aus Sicherheitsgründen zurück gebaut und der Mast abgeflex werden musste. Zwischen Ostenland und Delbrück stieß eine Autofahrerin mit einem kurz zuvor umgestürzten Baum zusammen. Es entstand glücklicherweise nur ein kleiner Blechschaden.


Zeitweise waren alle 6 Löschzüge zeitgleich im Einsatz. Um die Kreisleitstelle zu entlasten wurde bei beiden Ereignissen eine Örtliche Einsatzleitung und der Stabsraum im Gerätehaus in Delbrück in Betrieb genommen.

Weitere nachlaufende Sturm-Einsätze ereigneten sich jeweils an den Folgetagen.


Fotos: Feuerwehr Delbrück und A. Langer

Verkehrsunfall in Ostenland

AM Mittwochvormittag ereigete sich ein Verkehrsunfall in Ostenland.


Aus ungeklärter Ursache kam der Fahrer eines Fiats im Bereich Mühlensenner Straße und der Einmündung Grenzweg von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der nicht eingeklemmte Fahrer konnte sich vor Einzteffen der Feuerwehr selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde verletzt einem Krankenhaus zugeführt.


Kameraden vom Löschzug Ostenland sicherten die Einsatzstelle,unterstützten den Rettungsdienst und stellten den Brandschutz sicher.

Im Einsatz waren der Löschzug Ostenland mit HLF20, LF 20, KdoW und Fachberater Medizin (Feuerwehrarzt) sowie RTW und das NEF aus Hövelhof und die Polizei


Fotos: LZ Ostenland

Verkehrsunfall in Lippling

Lippling (al). Zwei schwerverletzte und vier verletzte Fahrzeuginsassen sowie Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 20.000 Euro ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls im Kreuzungsbereich Kaunitzer Straße / Zur alten Kapelle in Lippling. Zwei Fahrzeuge wurden bei dem Frontalzusammenstoß komplett zertrümmert.

Gegen 19.15 Uhr beabsichtigte ein 22-jähriger mit seinem Opel Astra aus Richtung Delbrück kommend von der Kaunitzer Straße nach links in die Straße „Zur alten Kapelle“ abzubiegen. Nach Angaben der Polizei stoppte er vermutlich auf dem Linksabbiegerstreifen. Mit im Fahrzeug befand sich eine 32-jährige Frau. Der 22-jährige setzte den Abbiegevorgang fort und übersah dabei einen mit vier Personen besetzten Nissan Qashaqi, der sich aus Richtung Steinhorst dem Abzweig näherte. Der Nissan wurde von einem 63-jährigen gefahren. Mit im Fahrzeug befanden sich seine Ehefrau sowie die beiden 7 und 4 Jahre alten Enkelkinder, die sich gut gesichert auf der Rückbank befanden. Im Kreuzungsbereich prallten beide Fahrzeuge frontal gegeneinander oder blieben mit Totalschaden liegen.

Der Löschzug Lippling eilte mit 35 Kräften an die Einsatzstelle. Außerdem wurden Rettungswagen aus Delbrück, Hövelhof, Salzkotten, Schloß Neuhaus und Verl sowie zwei Notärzte, die leitende Notärztin und der organisatorische Leiter Rettungsdienst an die Unfallstelle entsandt. Gemeinsam übernahmen sie die medizinische Erstversorgung der sechs Verletzten, die sich alle selber aus den Fahrzeugwracks befreien konnten. Beide Fahrzeugführer zogen sich schwere Verletzungen zu. Die Feuerwehrkräfte stellten vor Ort den Brandschutz sicher und unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung und Betreuung der Verletzten. Alle Verletzten wurden in Krankenhäuser nach Paderborn, Lippstadt und Verl gebracht.

Die beiden Fahrzeuge wurden mit wirtschaftlichem Totalschaden abgeschleppt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro. Für die Versorgung der Verletzten, das Abschleppen der Fahrzeuge sowie die Unfallaufnahme blieb die Kaunitzer Straße bis in den späten Abend voll gesperrt.

Kaminholz fängt in Kulturtreff an zu brennen

Delbrück (al). Zu einer unklaren Rauchentwicklung wurde am Vorabend des Heiligen Abend die Delbrücker Feuerwehr um 18.13 Uhr in die Innenstadt gerufen. In einem Kulturtreff am historischen Kirchplatz hatte Kaminholz Feuer gefangen. Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhinderte einen größeren Brand an schwer zugänglicher Stelle.

Das Scheitholz war in einem Warmhaltefach eines Kaminofens oberhalb der Brennkammer aufbewahrt. Der Kamin war in Betrieb und durch die aufsteigende Wärme entzündete sich das Holz. Die Rauchentwicklung löste in dem historischen und mehrere Jahrhunderte alten Fachwerkhaus die Rauchmelder aus. Die Bewohnerin der Dachgeschosswohnung hörte den Rauchmelder und nahm gleichzeitig Brandgeruch aus dem im Erdgeschoss gelegenen Kulturtreff wahr. Unverzüglich alarmierte sie die Feuerwehr. Rund 45 Feuerwehrleute des Löschzuges Delbrück rückten an den Kirchplatz aus. „Das ging richtig fix. Ich hatte die Lage kaum erkundet, da standen auch schon die ersten Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Verfügung. Großes Kompliment“, war Einsatzleiter Johannes Grothoff über das schnelle Eintreffen sehr froh und lobte die schnelle und richtige Reaktion der Bewohnerin.

Mit einem Kohlendioxidlöscher wurde dem Entstehungsbrand schnell ein Ende bereitet und die Brandlast aus den Räumlichkeiten des gerade erst frisch sanierten Kulturtreffs ins Freie gebracht. Anschließend wurden die Räume gründlich belüftet und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Verletzt wurde glücklicher weise niemand. Nach knapp 45 Minuten konnten die Feuerwehrkräfte wieder abrücken.