Neues HLF 20 und neuen Kommandowagen in Dienst gestellt

Boke (al). Für die 37 Mitglieder des Löschzuges Boke war es ein großer Tag: Nicht nur dass Ehrungen und Beförderung der im Frühjahr ausgefallenen Jahreshauptversammlung im festlichen Rahmen nachgeholt werden konnten oder der neugegründete Löschzug im Jahr 2005 seinen Dienst aufnahm, auch zwei neue Feuerwehrfahrzeuge konnten gesegnet und offiziell in Dienst gestellt werden. „Die Indienststellung war eigentlich im Rahmen eines Tages der offenen Tür geplant, doch musste dieser auf Grund der Coronasituation abgesagt werden“, so Löschzugführer Bernhard Grothoff-Wessels. In die beiden Fahrzeuge investierte die Stadt 420.000 Euro.

Dabei war die Beschaffung des neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges 20 (HLF 20) eine Besondere: „Wir durften erst 2018 ein Großfahrzeug in Dienststellen. Die Neubeschaffung des HLF war ursprünglich mal für 2016 geplant, wurde dann aber ins Jahr 2021 verschoben. Nur wenige Wochen nach der Indienststellung des ersten Fahrzeuges erlitt das 28 Jahre alte Einsatzfahrzeug einen Defekt an der Achsaufhängung. Eine Reparatur wäre unwirtschaftlich gewesen. Glücklicherweise konnten wir binnen weniger Wochen ein neuwertiges Vorführfahrzeug erwerben. Angesichts von 24 Monaten Lieferzeit ein echter Glücksfall. Allen daran beteiligten gilt mein Dank. Wir sind stolz, dieses hochmoderne Fahrzeug bekommen zu haben“, erläuterte Bernhard Grothoff-Wessels die Hintergründe des neuen HLF. Das Fahrzeug verfügt über einen 2.000 Liter Löschwasser fassenden Tank sowie einen Tank für 120 Liter Schaumlöschmittel. Die Pumpe verfügt über eine Pumpleistung von 3.000 Liter Wasser pro Minute. Als einziges Löschfahrzeug in Delbrück verfügt es über ein automatisches Schaumzumischsystem. Beladen ist das HLF mit Technik für die Brandbekämpfung genauso wie für die technische Hilfeleistung. Die Kabine bietet Platz für neun Feuerwehrleute. Am Heck führt das HLF eine Verkehrssicherungshaspel sowie eine Schlauchhaspel mit. Auf dem Fahrzeug ist außerdem ein mobiler Schaum- / Wasserwerfer sowie das Beleuchtungssystem Powermoon verlastet.

Planmäßig konnte im Jahr ein neuer Kommandowagen beschafft werden. Das Fahrzeug auf Basis eines Mercedes Sprinter verfügt über eine umfangreiche funktechnische Ausstattung und als Einsatzleitfahrzeug. Zudem ist das Fahrzeug mit Messsystemen ausgestattet, mit denen Radioaktivität aufgespürt werden kann und verschiedene Gefahrstoffe gemessen werden können. Der Kommandowagen ist Teil des kreisweiten Messzuges und gehört auch zum Warnzug des Kreises Paderborn. Zu diesem Zweck kann kurzfristig eine mobile Warnanlage installiert werden. „So kann die Bevölkerung durch Sprachdurchsagen und verschiedene Sirenensignale gewarnt werden“, erklärte Bernhard Grothoff-Wessels. „Nach 17 Fahrzeugen in 15 Jahren stellen die neuen Fahrzeuge für uns ein Sahnehäubchen dar“. Wehrführer Johannes Grothoff versprach, die neuen Fahrzeuge immer sorgsam zu pflegen um den Menschen einen größtmöglichen Schutz zu bringen. „Auch die Vorgängerfahrzeuge waren in Boke in guten Händen. Es macht mich Stolz was hier in 15 Jahren entstanden ist“, so Johannes Grothoff.

In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Werner Peitz, dass der Feuerschutz und die Gefahrenabwehr eine Pflichtaufgabe der Kommune sei. Dieser Aufgabe stellten sich die freiwilligen Kräfte mit hoher Motivation, Engagement und viel Fachwissen. „Dazu braucht die Feuerwehr eine zeitgemäße Ausstattung um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden“, lobte Peitz die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrleute. Pastor Martin Göke unterstich in seiner kurzen Predigt das wirken zum Wohl der Bevölkerung, ehe er Fahrzeuge und Feuerwehrleute segnete.

Geehrte und Beförderte des Löschzuges Boke:

Mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft bei der Feuerwehr wurde Unterbrandmeister Frank Jürgensmeier geehrt. Zum Oberbrandmeister wurde Jens Yanik, Rebekka Wübbe und Mike Achtzehn zu Unterbrandmeistern, Svea Puls zur Oberfeuerwehrfrau, Florian Schuszter zum Oberfeuerwehrmann sowie Rene Mielemeier, Daniel Peitz, Malte Puls und Dustin Scharley nach Übernahme aus der Jugendfeuerwehr zu Feuerwehrmännern befördert. Außerdem wurde Jens Yanik für sechs Jahre zum Gerätewart Atemschutz und Florian Schuszter für sechs Jahr zum stellvertretenden Gerätewart Atemschutz ernannt. Neue Dienstgradabzeichen erhielten die beiden Löschzugführer Bernhard Grothoff-Wessels und Frank Brüggemeier. (al)

Gewitter und Starkregen am 14./15. August

Am Abend des 14. August und in den Mittagsstunden des 15. August kam es zu einem heftigen Gewitter mit einhergehendem Starkregen. Besonders betroffen war der Ortsteil Westenholz und Teile von Sudhagen.


Gegen 20:30 Uhr gingen die ersten Meldungen über unpassierbare Straßen und vollgelaufene Keller und Wohnungen ein. Gegen 21:00 Uhr wurde im Gerätehaus Delbrück eine örtliche Einsatzleitung eingerichtet, um die Einsätze besser koordinieren zu können. Von hier aus wurden die Einsatzkräfte aus nahezu allen Delbrücker Löschzügen mit Ihren Fahrzeugen zu den Einsatzstellen entsendet.


Gegen 21:20 Uhr wurde in Delbrück unabhängig vom Wetter ein Containerbrand gemeldet. Die dazu alarmierten Kräfte vom Löschzug Delbrück und Ostenland konnten vor Ort allerdings kein Feuer feststellen.


Am Freitagmittag öffnete der Himmel erneut seine Schleusen und es kam wiederum zu einigen Einsatzstellen in Delbrück und Westenholz. In Delbrück lief eine Baugrube voll Wasser und wurde aufwendig leer gepumpt.


Fotos: A. Langer

Jahreshauptversammlung LZ Bentfeld

Bentfeld (al). „Wenn der Löschzug Bentfeld angefordert wird, folgt ein sehr professioneller Auftritt. Das wurde bei einer Vermisstensuche in Rheda-Wiedenbrück in den letzten Tagen erst wieder deutlich. Ihr seid für ein kleines Dorf wie Bentfeld mit 1.350 Einwohnern ein sehr starker Löschzug“, brachte Wehrführer Johannes Grothoff lobende Wort mit zur Jahreshauptversammlung des Löschzuges Bentfeld im Haus Nolte.

Zugführer Stefan Peitz konnte neben den 47 Aktiven des Löschzuges zahlreiche Förderer und Ehrengäste begrüßen. „Mein Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden für ihren zuverlässigen Einsatz und die vielen zusätzlichen Aufgaben, die von Euch übernommen werden“, wandte sich Stefan Peitz an die Feuerwehrmitglieder. In den letzten Monaten konnte gleich vier Quereinsteiger sowie ein Mitglied aus der Jugendfeuerwehr beim Löschzug begrüßt werden. Im Jahr 2019 wurde die fachkundige Hilfe bei 57 Einsätzen gefordert. Schwerpunkt waren dabei die Technischen Hilfeleistungen sowie Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen im Dorf. Insgesamt 912 Einsatzstunden kamen so zusammen. Weitere 2.060 Stunden kamen durch Ausbildung und Dienstabende zusammen. „Im Durchschnitt sind dies 64 Stunden oder acht Arbeitstage pro Person“, stellte der stellvertretende Schriftführer Moritz Zwingmann fest.

In seinem Kassenbericht konnte Meinolf Neiske berichten, dass Kleidung für die Feuerwehrleute ebenso angeschafft wurden wie ein Rednerpult. Die Kasse des Fördervereins wies ein kleines Plus aus. „Der Feuerwehren im Delbrücker Land sind immer bereit, Menschen Hilfe zu bringen. Davon habe ich mich bei Orkantief Sabine selber überzeugt“, unterstrich Bürgermeister Werner Peitz in seinem Grußwort. Die vorsorglich besetzten Gerätehäuser war er selber abgefahren. „Ihr tretet Tag für Tag den Beweis an, dass der Löschzug absolut lebendig ist und auch in der Dorfgemeinschaft Verantwortung übernimmt“, so Peitz. Die Einsätze forderten immer mehr Spezialwissen, das sich auch in der Komplexität der Fahrzeugausrüstung wiederspiegelt. „Der Einsatz der Feuerwehrleute verdient unser aller Respekt“, betonte Werner Peitz, der auch zur Gefahr durch das Coronavirus Stellung nahm. „Wir haben für den Fall der Fälle vorsorglich einen kleinen Krisenstab gebildet. Wichtigster Bestandteil der Vorsorge ist regelmäßiges Händewaschen. Ab Montag werden wir auf der Homepage der Stadt weitere Verhaltenshinweise veröffentlichen. Außerdem verzichten die Mitarbeiter der Stadtverwaltung aktuell auf den Handschlag“, gab Peitz erste Vorsichtsmaßnahmen bekannt.

Wehrführer Johannes Grothoff stellte die funktionierende Dorfgemeinschaft heraus. „Hier kümmert man sich umeinander und verlässt sich auf den anderen und vor allem auf die Feuerwehr. Dass auf Euch Verlass ist, zeigt auch die Stationierung des neuen Löschfahrzeuges Katastrophenschutz des Kreises in Bentfeld“, so Grothoff. Weitere Fahrzeuganschaffungen seien für dieses Jahr vorgesehen. Außerdem liege zwischenzeitlich die Baugenehmigung für den Anbau an das Feuerwehrgerätehaus vor.

Bei den Wahlen zum Vorstand des Fördervereins wurde Mario Lenzmeier zum Nachfolger von Tobias Lenzmeier gewählt. Meinolf Neiske wurde als Kassierer bestätigt. Außerdem konnten Wehrführer Johannes Grothoff und seine beiden Stellvertreter Ralf Fischer und Johannes Appelbaum eine Reihe von Beförderungen vornehmen. So wurde Claudia Heisener zur ersten Brandmeisterin der Delbrücker Feuerwehr befördert. Zu Hauptfeuerwehrmännern und -Frauen wurden Sabrina Peitz, Marcel Mertens, Tobias Münsterteicher und Marius Nettelnbreker befördert. Neue Oberfeuerwehrmänner sind Simon Brockmeier und Max Klocke. Als Feuerwehrmann wurde Niklas Kleine aus der Jugendfeuerwehr übernommen. Neu in den Löschzug wurden Raphael Kleine, Kevin Klocke, Christian Schüttemeier und Steffen Becker als Feuerwehrmannanwärter aufgenommen.

Text und Foto: Axel Langer

Jahreshauptversammlung LZ Westenholz

Westenholz (al). „Es ist schon etwas Besonderes, gleich so viele neue Mitglieder eines Löschzuges auf einmal aufnehmen zu dürfen“, war Wehrführer Johannes Grothoff die Freude über gleich acht neue Feuerwehrleute deutlich anzumerken. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Westenholz im Feuerwehrgerätehaus konnten fünf neue Mitglieder aufgenommen werden und drei weitere Feuerwehrleute konnten aus der Jugendfeuerwehr übernommen werden.

Auf hohem Niveau hielt sich das Einsatzaufkommen für die inzwischen 63 Aktiven des Löschzuges. 1.326 Einsatzstunden im Jahr 2019 verteilten sich auf 73 Einsätze. Besonders technische Hilfeleistungen forderte das Fachwissen der Feuerwehrleute. 39 Mal wurden die Feuerwehrleute zur technischen Hilfe gerufen, weitere 15 Brände sowie sieben Notfallhelfereinsätze wies der Jahresbericht von Schriftführer Michael Bolte aus. Weitere 2.458 Stunden wurden bei Übungsdiensten und 1.126 Stunden bei Ausbildungslehrgängen geleistet. Löschzugführer Jörg Brunnert dankte den Aktiven für ihren zuverlässigen Dienst. „Hinter jeder Beförderung stehen Lehrgänge oder viele Einsatzstunden. Dafür ein großes Dankeschön“, so Brunnert.

Ein großes Vorbild sieht Bürgermeister Werner Peitz im Engagement der Feuerwehr. „Mit großer Motivation helft ihr in Eurer Freizeit den Menschen und stellt Euch ungewissen Situationen. Ihr seid immer zur Stelle um Menschen zu schützen und zu retten“, dankte Werner Peitz. „Die Ausrüstung, die Ausstattung und die Ausbildung der Feuerwehrleute dient dem Schutz der Menschen in unserer Stadt“, machte Peitz deutlich. Wehrführer Johannes Grothoff dankte für die professionelle Einstellung bei vielen, auch fordernden Einsätzen. „Dank der umsichtigen Führung, hat sich im vergangenen Jahr kein Feuerwehrmann ernsthaft verletzt. Das hat auch was mit guter Ausbildung und guter technischer Ausstattung zu tun“, machte Grothoff deutlich. Er hofft, dass noch in diesem Jahr ein neues Löschgruppenfahrzeug an den Löschzug übergeben werden kann. Klare Worte fand Wehrführer Johannes Grothoff zu Tendenzen im Deutschen Feuerwehrverband: „Wir werden in unserer Feuerwehr kein rechtsextremes Gedankengut hinnehmen, sondern dies im Keim ersticken!“ Löschzugführer Jörg Brunnert unterstrich: „Wie geben jedem die Hilfe, die er benötigt. Ohne Ansehen von Kultur oder Staatszugehörigkeit.“

Mit der bronzenen Ehrennadel des Stadtfeuerwehrverbandes konnte dessen Vorsitzender Bernhard Grothoff Ricardo Knaup auszeichnen. Ricardo Knaup wurde 2005 Mitglied der Feuerwehr. Seit 2014 ist er Jugendwart. „Dank des handwerklichen Geschicks wartet er die Fahrzeuge und ist auch Gerätewart des Dekon-Zuges. Auch der Arbeitsgruppe Atemschutz gehört Ricardo Knaup an“, dankte Bernhard Grothoff für den Einsatz.

Zahlreiche Beförderungen zeugen vom hohen Ausbildungsstand des Löschzuges Westenholz, so wurde Michael Bolte zum Oberbrandmeister befördert. Neuer Unterbrandmeister ist Christian Börnemeier. Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Pascal Döring und Andre Klostermann befördert. Die Schulterklappen eines Feuerwehrmannes oder einer Feuerwehrfrau erhielten Anna Kalek, Manuel Knaup und Jonas Rübbelke. Als Anwärter wurden Hanna Brunnert, Jessica Klaas, Eduard Dors, Max Schienstock und Janek Schormann-Diekmann neu in den Löschzug aufgenommen.

Text und Foto: Axel Langer

Agatha-Prozession 2020

Am Sonntag kamen die Kameradinnen und Kameraden der Gesamtwehr zusammen, um gemeinsam die traditionelle Prozession zur Ehren der heiligen Agatha zu begehen. Der Vormittag begann mit einer heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Johannes in Delbrück. Im Anschluss daran folgte die Prozession zur Statue der heiligen Agatha am Delbrücker Friedhof. Nach dem Abschlusssegen in der Pfarrkirche kehrten die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr in eine örtliche Pizzeria ein. Die aktiven Kameraden hingegen marschierten zur Gaststätte „Goofies Grunewald“, in der ein kurzweiliger und gemütlicher Nachmittag verlebt wurde. Im Laufe des Nachmittages durfte jeweils ein Kamerad aus jedem Löschzug den Hausorden des Delbrücker Karnevalsvereins in Empfang nehmen.

Jahreshauptversammlung LZ Lippling

Lippling (al). Bei 73 Einsätze wurde im Jahr 2019 das Fachwissen der 51 aktiven Feuerwehrleute des Löschzuges Lippling gefordert. Nach Jahren des kontinuierlichen Anstiegs, nahm damit erstmals nach fünf Jahren das Einsatzaufkommen wieder ab. Mit 58 Prozent machten die Hilfeleistungen den größten Anteil aus. 26 Prozent entfielen auf Brandeinsätze und 16 Prozent auf Notfallhelfereinsätze. Trotz der gesunkenen Einsatzzahl, stieg die im Einsatz verbrachten Dienststunden mit 1.316 Stunden an. Die Zahlen präsentierte die Lipplinger Feuerwehr im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung in der Gemeindehalle. Die Versammlung wurde vom Musikzug begleitet.

„Der Löschzug in Lippling ist gut aufgestellt. Die Ausbildungsbereitschaft beweist auch, dass gleich drei Gruppen im vergangenen Jahr am Leistungsnachweis in Sande teilgenommen haben. Man kann auf Euch zählen“, lobte der stellvertretende Wehrführer Johannes Appelbaum das hohe Engagement in Lippling. Im Zuge der Neustrukturierung hatten die Lippling das Dekon-P-Fahrzeug an die Feuerwehr in Bad Wünnenberg abgegeben und aus Ostenland das Tanklöschfahrzeug 4000 bekommen. Langfristig ist geplant dieses Fahrzeug außer Dienst zu stellen und als Oldtimerfahrzeug nach Delbrück zu geben. „Rat und Verwaltung haben in den letzten Jahren viel Geld in die Hand genommen, um den Fuhrpark zu modernisieren. Für Lippling ist gerade die Ausschreibung eines neuen Löschfahrzeuges LF 20 angelaufen. Wir hoffen, dass dies Ende 2021 übernommen werden kann“, blickte Johannes Appelbaum auch voraus. Die Unfallserie im Dezember habe gezeigt, dass die moderne Ausrüstung auch in vollem Umfang benötigt wird.

Lobende Wort für die Einsatzbereitschaft fand auch Bürgermeister Werner Peitz. „Eure Einsatzbereitschaft verdient größte Anerkennung und Wertschätzung. Wir sind stolz auf die Leistung jedes einzelnen Feuerwehrmannes und jeder Feuerwehrfrau. Peitz dankte auch den Familien und Arbeitgebern, die die Feuerwehrleute unterstützen.

„Beförderungen sind immer ein Spiegelbild des Ausbildungsstandes einer Feuerwehr. Die vielen neuen Dienstgrade zeigen, dass wir hier einen jungen und schlagkräftigen Löschzug haben“, leitete Johannes Appelbaum die Beförderungen in. Zum neuen Brandinspektor wurde der stellvertretende Löschzugführer Sebastian Rump ernannt. Alexander Gaus wurde zum Oberbrandmeister befördert und Christoph Stollhans zum Brandmeister. Neue Unterbrandmeister sind Niklas Ewers und Marcel Rump. Christoph Hamschmidt erhielt die Schulterstücke eines Hauptfeuerwehrmann und Tim Hagenbrock, Janik Schulte und Leon Schültken die von Oberfeuerwehrmännern. Als Feuerwehrfrau und Feuerwehrmann wurden Michelle Schumacher und Jan Respondek aus der Jugendfeuerwehr übernommen. Außerdem wurde Lennard Merschmann befördert. Als Feuerwehrmannanwärter wurde Stephan Vinnemeier in die Feuerwehr aufgenommen.

Löschzugführer Klaus Ringkamp dankte den Feuerwehrleuten für die zahlreichen Beförderungen: „Jeder, der befördert wird, hat sich auch bereit erklärt, Lehrgänge zu besuchen. Das ist in Lippling in hohem Maß der Fall.“ Außerdem kündigte Klaus Ringkamp an, dass der Leistungsnachweis der Feuerwehren im Kreisgebiet am 09. Mai in Lippling stattfinden wird.

Jahreshauptversammlung LZ Delbrück

Delbrück (al). Mit 3792 Einsatzstunden bei 230 Einsätzen blickte der Löschzug Delbrück auf ein normales Jahr 2019 zurück. Besonders im Dezember häuften sich jedoch schwere Unfälle. Der neue Löschzugführer Ralf Wunderlich dankte den insgesamt 92 aktiven Feuerwehrleuten der Delbrücker Feuerwehr für ihren Dienst. Wunderlich dankte den Feuerwehrleuten für ihr Vertrauen und die hohe Einsatzgemeinschaft.

„Die Arbeit in der Feuerwehr bringt immer wieder neue Herausforderungen mit sich, an die auch die Feuerwehrstrategien und der Fuhrpark angepasst werden müssen“, betonte Ralf Wunderlich, der die hohe Motivation der Feuerwehrleute im Delbrücker Land lobte. „Wenn man in andere Bundesländer blickt, wächst dort die Zahl der Pflichtfeuerwehren, weil niemand mehr freiwilligen Dienst leisten will“, so der neue Löschzugführer. Er dankte seinem Vorgänger Jörg Hennemeier und dessen Stellvertretern Jörg Stratmann und Jens Fischer, die in ihrer sechsjährigen Amtszeit maßgeblich ein neues Fahrzeugkonzept für den Löschzug Delbrück entwickelt haben. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Delbrück im Hotel Appel Krug überreichten Wehrführer Johannes Grothoff den neuen Löschzugführer die Funktionsabzeichen. Ralf Wunderlich übernimmt damit auch offiziell die Zugführung. Auf Grund des umfangreichen Aufgabenspektrums des großen Zuges übernehmen Mike Gausemeier, Josef Klocke und Frederic Mühlbrandt die Aufgaben eines stellvertretenden Löschzugführers.

Der Rückblick von Schriftführer Martin Helmes wies für das Jahr 2019 mit 230 Einsätzen ein Minus von 29 Einsätzen im Vergleich mit 2018 aus. Neben 25 Bränden und 28 Verkehrsunfällen bescherten verschiedene Unwetterlagen dem Löschzug viel Arbeit, so dass je Mitglied des Löschzuges 41 ehrenamtliche Einsatzstunden zusammenkamen. Neue Fahrzeuge wie ein Teleskoplader oder ein Boot erforderten zahlreiche Übungsstunden. Ohnehin liegt ein Schwerpunkt in der Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrleute.

Worte des großen Dankes und der Anerkennung fand Bürgermeister Werner Peitz in seinem Grußwort für die zuverlässige Arbeit der Feuerwehr. Er forderte Maßnahmen, um die Sicherheit von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr vor gewalttätigen Angriffen im Einsatz zu unterbinden. „Die freiwillige Feuerwehr Delbrück meistert Gefahren und ist immer für den Schutz der Menschen da. Die Delbrücker wissen das absolut zu schätzen“, dankte Peitz auch den Familienangehörigen und den Arbeitgebern für die Unterstützung. Mit Blick auf den Brandschutzbedarfsplan stellte Werner Peitz fest, dass man bei der Umsetzung im Zeitplan liege. „Die Feuerwehrgerätehäuser in Ostenland und Delbrück stelle echte Herausforderungen dar. Wir befinden uns in guten Gesprächen was mögliche Grundstücke angeht“, so Peitz. In Delbrück-Mitte seien die Gespräche inzwischen so konkret, dass Peitz hofft, in einem halben Jahr mit den konkreten Planungen beginnen zu können. Übergangsweise erhält der Löschzug Delbrück eine Zelthalle, die Platz für fünf Großfahrzeuge bietet. In diesem Jahr steht die Beschaffung eines Kleineinsatzfahrzeug auf Basis eines Iveco Daily, ein neues Wechselladerfahrzeug auf Basis eines Scanias sowie die Ausschreibung eines neuen Mannschaftstransporters und eines neuen Einsatzleitwagens an.

Der Leiter der Feuerwehr, Johannes Grothoff zeigte sich erleichtert, dass alle Einsatzkräfte unverletzt von den teils gefährlichen Einsätzen zurückgekehrt sind. „Dies ist sicher auch der guten Ausbildung geschuldet“, so Grothoff, der auch der Verwaltung und der Politik für die gute Zusammenarbeit dankte. Johannes Grothoff dankte, auch im Namen seiner beiden Stellvertreter Ralf Fischer und Joahnnes Appelbaum der scheidenden Zugführung für ihren Einsatz und die intensive Arbeit am neuen Fahrzeugkonzept. Von der Leistungsfähigkeit der Delbrücker Feuerwehr zeigte sich Ralf Schmitz, Leiter der Feuerwehr Paderborn beeindruckt. Die Paderborner Feuerwehr profitiere von der Schlagkraft der Delbrücker Feuerwehr, sind doch inzwischen zahlreiche ehrenamtliche Feuerwehrleute bei der Paderborner Feuerwehr beschäftigt.

Die Jahreshauptversammlung ist auch Rahmen für zahlreiche Beförderungen, so wurden Markus Bochnig, Bartolomiej Kreis, Andreas Marzetz, Hardy Pamme Junior, Anke Rehkämper, Leonie Strunz, Steffen Volkhausen und Melanie Wallner zu Oberfeuerwehrmännern oder Oberfeuerwehrfrauen befördert. Die Schulterstücke eines Feuerwehrmannes erhielten Tassilo Becher, Philipp Brechmann, Andreas Engels, Niklas Güniker und Marvin Wuttke.

Text und Fotos: Axel Langer

Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr

Auf einen Schlag 21 neue Mitglieder bei der Delbrücker Jugendfeuerwehr

Lippling (al). „Ich freue mich über so viele Neuaufnahmen in die Jugendfeuerwehr. Ihr seid die nächste Generation Feuerwehrleute. Jeder von Euch ist wichtig. Ohne die Jugendfeuerwehr wäre die Zahl der Aktiven in den Feuerwehren deutlich rückläufig. Nur die Feuerwehren mit einer guten Jugendfeuerwehr haben keine Nachwuchsprobleme“, konnte Wehrführer Johannes Grothoff gleich 21 neue Mitglieder per Handschlag in die Jugendfeuerwehr aufnehmen. Gleichzeitig dankte Johannes Grothoff den Betreuern sowie der Leitung der Jugendfeuerwehr für ihre gute Arbeit.

Für die beiden Leiter der Jugendfeuerwehr, Claudia Heisener und Dennis Schmidt stellte die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr in der Lipplinger Gemeindehalle eine Premiere dar. Erstmals leitete beide die Sitzung. Im Jahresbericht teilte Claudia Heisener mit, dass 80 Kinder und Jugendliche Mitglied der Jugendfeuerwehr sind. In den sechs Standorten werden sie von 42 Feuerwehrleuten betreut. Bei Übungs- und Ausbildungsstunden kam 1.931 Stunden zusammen. Zu den Höhepunkten des zu Ende gehenden Jahres gehörten die erfolgreiche Teilnahme an der Leistungsspangenprüfung auf Landesebene sowie die Jugendflammenprüfungen. Doch auch das Freizeitvergnügen kam mit eine mehrtägige Fahrt nach Grömnitz an der Ostsee nicht zu kurz.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Anita Papenheinrich ermutigte die Jugendlichen, nach der Zeit in der Jugendfeuerwehr auch in der Feuerwehr weiter zu machen. „Ihr macht euch auf den Weg, euch auf den aktiven Dienst vorzubereiten. Die Ausübung im Ehrenamt ist nicht selbstverständlich, verdient aber höchste Anerkennung“, wandte sich Anita Papenheinrich direkt an die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und dankte den Betreuern für eine tolle Jugendarbeit. Von der Stärke und den vielen Aktionen der Jugendfeuerwehr zeigte sich auch Kreisjugendfeuerwehrwart Andreas Luig beeindruckt. Luig dankte der Delbrücker Jugendfeuerwehr für die Ausrichtung der Leistungsspangenprüfung am 06. Juni 2020 in Delbrück. „Das wird eine Riesenveranstaltung, zu der 300 bis 600 Jugendliche aus ganz Westfalen anreisen werden“, so Luig.

Nach einem Probejahr wurden Martin Stollhans, Christoph Schäfermeier, Jörg Schindler und Nils Lünstroth neu in den Kreis der Betreuer aufgenommen. Als Betreuer im Probejahr wurden Patrick Merschmann und Moritz Zwingmann aufgenommen. Per Handschlag nahm anschließend der Leiter der Feuerwehr Delbrück, Johannes Grothoff die 21 neuen Mitglieder auf. Künftig sind Finja Neukirch, Clemens Brunnert, Manuel Markmann, Leonie Markmann, Arndt Sellemerten, Luis Meile, Johannes Fedde, Benedikt Brautmeier, Morice Schultenjohann, Victoria Lindemann, Malte Henrik Sagemüller, Jan Krietenbrink, Kim-Annestin Jungewelter, Marlon Brockmann, Morten Wächter, Nico Sell, Jannik Meier und Jendrik Fortmeier. „Die große Zahl an Neuaufnahmen beweist, dass die Betreuer hervorragende Arbeit leisten“, freute sich Johannes Grothoff sichtlich über die vielen neuen Gesichter in der Jugendfeuerwehr.

Text und Foto: Axel Langer

Nikolausfeier der Alters- und Ehrenabteilung

Am vergangenen Samstag trafen sich 160 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung sowie deren Partner zur alljährlichen Nikolausfeier im Hagedornforum. Ralf Depenbusch vom Löschzug Delbrück führte durch das kurzweilige Programm. So sorgte die Musikjugend der Stadtkapelle Delbrück für den muskalischen Rahmen. Ein weiters musikalisches Highlight war der Auftritt von Karin Henkemeier. Auch die Zündelmänner, bestehend aus unsererem Wehrführer Johannes Grothoff und Ralf Schadwinkel, ergänzt durch unseren Bürgermeister Werner Peitz, sorgten für ausgelassene Stimmung.

Neuer Kommandowagen beim Löschzug Ostenland in Dienst gestellt

Ostenland (al). Der diesjährige „Floriansabend“ des Löschzuges Ostenland hatte in diesem Jahr einen besonderen Höhepunkt: Im Anschluss an die heilige Messe wurde auf dem Kirchvorplatz eine neuer Kommandowagen an den Löschzug Ostenland übergeben. Das moderne Fahrzeug wird bei der Leitung, Koordination und Dokumentation von Einsätzen zum Einsatz kommen.

Vikar Lukas Hellekes wies in einer kurzen Andacht auf die Bedeutung der Feuerwehr hin und segnete den neuen Kommandowagen sowie alle Feuerwehrleute, die künftig in dem Fahrzeug ihren Dienst versehen. Bürgermeister Werner Peitz dankte in seinem Grußwort den Ehrenamtlern für Ihr überaus großes Engagement zu jeder Tages- und Nachtzeit. Anschließend überreichte er symbolisch den Schlüssel an den stellvertretenden Leiter der Delbrücker Feuerwehr, Ralf Fischer. Der stellvertretende Wehrführer reichte den Schlüssel an die beiden Ostenländer Zugführer Peter Bathe und Jörg Rodehutskors weiter. Ralf Fischer zeichnete die Entstehung und Planung des Fahrzeuges und die Anforderungen an das neue, auf Basis eines Mercedes Sprinters aufgebaute Führungsfahrzeug. Zugführer Peter Bathe dankte allen an der Planung des neuen Kommandowagens beteiligten Personen.

Text und Foto: Axel Langer