Schwerer LKW Unfall in Boke

Am Dienstagmorgen ereignete sich gegen 7:30 Uhr in Boke auf der dortigen Lippebrücke ein spektakulärer LKW Unfall.


Ein mit Backwaren beladener 12-Tonner LKW kam aus Richtung Delbrück fahrend direkt im Brückenbereich nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach das Brückengeländer und stürzte ca. 4 Meter tief in die unter der Brücke verlaufende Lippe.


Der verletzte Fahrer konnte von einem Ersthelfer aus dem auf der Beifahrerseite im Wasser liegenden Fahrzeug befreit werden. Beide Personen saßen bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte auf dem Führerhaus und wurden mittels Drehleiter zurück auf die Brücke gehoben.


Parallel dazu führten Kräfte der alarmierten Löschzüge aus Boke, Delbrück und Bentfeld Sicherungsmaßnahmen des verunfallten Fahrzeugs durch. Mehrere Kameraden brachten im zur Zeit Niedrigwasser führenden Fluß hinter der Einsatzsatzstelle eine Sperre aus Ölschlängeln auf, um evtl. austretende Betriebsstoffe aufzufangen. Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde wurden zur Beratung hinzu gezogen.


Am Mittag brachte ein Bergungsunternehmen 2 Kräne in Stellung, welche das Fahrzeug aus dem Fluß bergen und zurück auf die Fahrbahn heben konnten. Es entstand erheblicher Sachschaden an Fahrzeug und Brückengeländer. Die Ortsdurchfahrt in Boke blieb bis in den späten Nachmittag hinein gesperrt.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Schachtrettung in Lippling

Am Freitagmorgen kam es zu einem Unfall auf einer Baustelle in Lippling, bei dem eine Person in einen Schacht stürzte.


Gegen 07:20 Uhr ereignete sich auf einer Baustelle in Lippling in der Nähe des Sportplatzes ein Unfall auf einer Baustelle. Dabei stürzte ein Arbeiter in einen ca. 9 Meter tiefen Schacht, blieb jedoch glücklicherweise auf einer eingezogenen, höheren Ebene liegen. Nach einer Erstversorgung durch die Kameraden der Löschzüge Delbrück und Lippling und einer notärztlichen Einschätzung des Gesundheitszustands des Verunfallten wurde von der Feuerwehr Paderborn die Höhenrettungseinheit hinzualarmiert. Mit einem speziellen Hebegeschirr und der Drehleiter wurde der Patient anschließend aus dem Schacht gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Gewitter und Starkregen am 14./15. August

Am Abend des 14. August und in den Mittagsstunden des 15. August kam es zu einem heftigen Gewitter mit einhergehendem Starkregen. Besonders betroffen war der Ortsteil Westenholz und Teile von Sudhagen.


Gegen 20:30 Uhr gingen die ersten Meldungen über unpassierbare Straßen und vollgelaufene Keller und Wohnungen ein. Gegen 21:00 Uhr wurde im Gerätehaus Delbrück eine örtliche Einsatzleitung eingerichtet, um die Einsätze besser koordinieren zu können. Von hier aus wurden die Einsatzkräfte aus nahezu allen Delbrücker Löschzügen mit Ihren Fahrzeugen zu den Einsatzstellen entsendet.


Gegen 21:20 Uhr wurde in Delbrück unabhängig vom Wetter ein Containerbrand gemeldet. Die dazu alarmierten Kräfte vom Löschzug Delbrück und Ostenland konnten vor Ort allerdings kein Feuer feststellen.


Am Freitagmittag öffnete der Himmel erneut seine Schleusen und es kam wiederum zu einigen Einsatzstellen in Delbrück und Westenholz. In Delbrück lief eine Baugrube voll Wasser und wurde aufwendig leer gepumpt.


Fotos: A. Langer

Großbrand einer Zimmerei in Delbrück

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es zu einem folgenschweren Brand auf dem Gelände einer Zimmerei in Delbrück.


Gegen 0:45 Uhr wurden zunächst der Löschzug Delbrück und eine Einsatzunterstützung vom Löschzug Ostenland alarmiert. Laut den ersten Meldungen sollte eine Zimmerei in der Straße Am Zollbrett in Vollbrand stehen. Ein kilometerweit zu sehender Feuerschein wies den Einsatzkräften den Weg. Kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte wurden umgehend alle weiteren Delbrücker Löschzüge mit dem Stichwort Einsatzverstärkung nachalarmiert. Auch die Kameraden der Feuerwehr Hövelhof wurden zur Unterstützung angefordert.


Die knapp 2000 qm große Betriebshalle sowie eine angrenzende Remise und ein Holzlager des Unternehmens standen bereits bei Eintreffen der erstalarmierten Kräfte in Vollbrand und konnten nicht mehr gerettet werden. Somit lag die volle Konzentration auf einer massiven Riegelstellung zum direkt angrenzenden Wohnhaus. Das Feuer konnte nicht übergreifen und das Wohnhaus blieb verschont.


Um den hohen Bedarf an Löschwasser decken zu können, zapfte die Feuerwehr mehrere Hydranten in der Nähe der Brandstelle an und förderte zusätzlich Wasser aus einem nahen Industriegebiet mit einem Pendelverkehr zur Einsatzstelle. Der Brand wurde mit mehreren C-Rohren, Wasserwerfern und über die beiden Monitore der Drehleitern aus Delbrück und Hövelhof bekämpft.


Um an alle Brandnester gelangen zu können, wurden Teile des eingestürzten Daches, Holzstapel und ausgebrannte Firmenwagen des Unternehmens mit einem Bagger auseinander gezogen. Dabei kam neben dem Teleskoplader der Feuerwehr Delbrück auch ein Bagger eines Rietberger Abrissunternehmens zum Einsatz.


Um ca. 8:30 Uhr verließen die letzten Kräfte die Einsatzstelle. Die Brandursache ist vorerst unbekannt.


Bilder: Feuerwehr Delbrück, A. Langer

Verkehrsunfall in Delbrück mit 2 Verletzten

Nachdem der Löschzug Delbrück nach dem nächtlichen Einsatz in Rietberg am Sonntagmittag und nochmals am frühen Abend bereits zu 2 ausgelösten Brandmeldeanlagen alarmiert wurde, ereignete sich am späten Sonntagabend gegen Mitternacht auf der B64 zwischen Delbrück und Sande ein schwerer Verkehrsunfall mit 2 verletzten Personen.


Aus bisher ungeklärter Ursache kam ein mit 2 Personen besetzter VW Touran auf gerader Strecke mit hoher Geschwindigkeit nach Links von der Fahrbahn ab, touchierte einen Baum und blieb anschließend im Straßengraben an einem anderen Baum stehen.


Die Besatzung eines zufällig vorbei kommenden KTW der Feuerwehr Paderborn leistetet erste Hilfe bis zum Eintreffen der alarmierten Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Beide Fahrzeuginsassen waren im Fahrzeug eingeschlossen und wurden in Absprache mit den eingesetzten Notärzten patientengerecht durch den Kofferraum befreit und gerettet. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Unterstützung bei Großbrand in Rietberg

Am frühen Sonntagmorgen wurde der Löschzug Westenholz sowie einige Sonderfahrzeuge vom Löschzug Delbrück als Unterstützung zu einem Großbrand in Rietberg alarmiert.


Auf einem Hof im Merschhemkenweg war ein Schweinestall in Brand geraten. Bei Eintreffend der Feuerwehr stand das Gebäude bereits nahezu in Vollbrand, sodass sich die Kräfte darauf konzentrieren konnten, weitere Gebäude zu halten. Dennoch beschädigte das Feuer auch das angrenzende Wohnhaus.


Für die 400 in dem Stall untergebrachten Schweine kam jede Hilfe zu spät. Die Delbrücker Kameraden richteten unter Anderem Pendelstellen für den Wassertransport ein und unterstützen mit der Drehleiter die Löscharbeiten.


Weitere Infos und Bilder gibt es bei den Kameraden der Feuerwehr Rietberg: www.loeschzug-rietberg.de


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Heckenbrand in Anreppen

Am Freitagmittag kam es im Ortsteil Anreppen zum Brand einer Lebensbaumhecke.


Bei Eintreffen der ersten Kräfte vom Löschzug Delbrück war das Feuer, welches sich bereits in der rund 4 Meter hohen Hecke ausgebreitet hatte, bereits weitestgehend mit einem Gartenschlauch gelöscht worden.


Der komplette Brandbereich wurde per Wärmebildkamera kontrolliert und dann umfassend gewässert um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.


Die Feuerwehr weist an dieser Stelle nochmals darauf hin, dass weiterhin eine große Trockenheit herrscht und dementsprechend Hecken und Strauchwerk schnell in Brand geraten kann.


Fotos: Feuerwehr Delbrück | Löschzug Delbrück

Brand Kleintransporter in Delbrück

Am Pfingstsonntag geriet aus ungeklärter Ursache ein Mercedes Sprinter in Brand und rief den Löschzug Delbrück auf den Plan.


Gegen 17:55 Uhr wurde der Löschzug Delbrück in die Linnenstraße in Delbrück alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Bulli, welcher einige Meter neben einem Wohnhaus abgestellt war, nahezu in Vollbrand und verursachte eine enorme Rauchentwicklung.


2 Trupps unter PA gingen zur Brandbekämpfung vor, ein weiterer Trupp verschaffte sich Zugang zum verschlossenen Wohnhaus, da durch geöffnete Fenster Rauch in das Gebäude eindrang. Hier wurden umfangreiche Lüftungsmaßnahmen vorgenommen. Der Brand wurde abschließend mit Schaum erstickt.


Fotos: LZ Delbrück

Schwerer Verkehrsunfall mit 4 Verletzten auf B64

Am späten Montagabend kam es im Kreuzungsbereich B64 und Grubebachstraße zu einem folgenschweren Unfall.


Gegen 23:30 Uhr missachtete ein aus der Grubebachstraße kommender Opel Corsa Fahrer die Vorfahrt einer Renault Fahrerin, die auf der B64 in Richtung Delbrück unterwegs war.


Nach einer Kollision im Kreuzungsbereich überschlug sich der Opel und blieb auf dem Dach liegen. Entgegen erster Meldungen wurde keine Person eingeklemmt. Kräfte von den Löschzügen Delbrück und Westenholz unterstützten den Rettungsdienst und sicherten die Einsatzstelle. Insgesamt 4 teils schwerverletzte Personen wurden von mehreren Notärzten versorgt und mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser transportiert.


Die Polizei stellte zudem fest, dass die am Corsa montierten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehörten. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.


Foto: A. Langer

Verpuffung führt zu Gefahrstoffeinsatz

Am Freitagmorgen kam es in einem Betrieb im Schwalbenweg in Delbrück zu einer Verpuffung in einem Versuchsofen.


Da sich zum Zeitpunkt des Ereignisses kein Mitarbeiter in dem Versuchsraum befand, gab es keine Verletzten. Lediglich 2 Mitarbeiter wurden vorsichtshalber für Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht, konnten dieses jedoch nach kurzer ambulanter Behandlung wieder verlassen.


Alarmierte Kräfte, unter Anderem vom Löschzug Delbrück, Löschzug Westenholz, dem ABC Zug sowie Unterstützung der Kreisfeuerwehrzentrale des Kreises Paderborn und der Feuerwehr Paderborn waren im Einsatz. Zum Eigenschutz der vorgehenden Kameraden verblieb ein Rettungswagen an der Einsatzstelle.


Ein Angriffstrupp, geschützt durch CSA (Chemikalienschutzanzüge) und unter PA ging zur Erkundung in das Gebäude vor und stellte fest, dass sich der Stoff, welcher für die Detonation verantwortlich war, durch diese vollständig zersetzt hatte und die Rückstände überall in dem entsprechenden Raum verteilt waren. Der Raum wurde anschließend durch Kräfte mit leichten Chemikalienschutzanzügen versiegelt und das Gebäude wieder frei gegeben.


Zur Dekontamination der eingesetzten Kräfte nahmen Kräfte vom Löschzug Westenholz den dort stationierten Abrollcontainer V-Dekon in Betrieb.


Fotos: Feuerwehr Delbrück