Personenrettung von Baugerüst & Verkehrsunfall

Am frühen Samstagnachmittag wurden Einheiten von den Löschzügen Delbrück und Westenholz zur Rettung einer verletzten Person alarmiert.


Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte an der Adresse am Walde in Delbrück befand sich eine verletzte, aber ansprechbare Person auf einem Gerüst an einem Wohnhaus. Der 44 Jährige hatte sich bei Arbeiten am Bein verletzt.

Da ein Anleitern mit der Drehleiter aufgrund der baulichen Situation rund um das Gebäude zur Rettung nicht möglich war, wurde der Patient kontrolliert und gesichert in einer Schleifkorbtrage über eine Steckleiter abgelassen und dem Rettungsdienst übergeben.


Am Abend ereignete sich gegen 18:00 Uhr ein Auffahrunfall mit 2 beteiligten PKW auf der B64 in Delbrück an der Abfahrt zur Westenholzer Straße. Hier waren 2 Fahrzeuge kollidiert und dabei 2 Personen verletzt worden. Kameraden vom Löschzug Delbrück unterstützten den Rettungsdienst und sicherten die Einsatzstelle.


Fotos: FW Delbrück

Mittwoch mit erhöhtem Einsatzaufkommen

Am Mittwoch waren fast sämtliche Löschzüge der Gesamtwehr gefordert.


Zunächst wurde uns um 07:45 Uhr ein Feuer größeren Ausmaßes auf dem Gelände eines Gewerbebetriebes im Gewerbegebiet Ost 2 in Delbrück gemeldet. Bereits auf der Anfahrt war eine größere Rauchwolke zu sehen. Vor Ort stellte sich glücklicherweise heraus, dass es sich um ein kleineres Feuer innerhalb einer Halle handelte, welches schnell mit einem C-Rohr abelöscht werden konnte, bevor größerer Sachschaden entstand. Die Ursache blieb zunächst unklar.


Im weiteren Verlauf des Vormitttages wurden Kräfte vom Löschzug Delbrück und dem Löschzug Westenholz zu einem Verkehrsunfall auf der B64 kurz vor der AVIA Tankstelle gerufen. Hier war ein Audi vor einen Baum geprallt, der Fahrer allerdings nicht eingeklemmt. Somit wurde hier der Rettungsdienst unterstützt und die Einsatzstelle gesichert.


Im Laufe des Nachmittages löste gegen 15:00 Uhr die Automatische Brandmeldeanlage einer Flüchtlingsunterkunft in Delbrück aus. Hier sorgte angebranntes Essen für eine massive Rauchentwicklung. Mit 2 Hochleistungslüftern wurde das Gebäude entraucht und gelüftet. Es entstand kein weiterer Sachschaden.

Viel Arbeit am Karneval-Samstag

Am letzten Samstag im Februar waren einige unserer Löschzüge stark gefordert.


Los ging es morgens in Delbrück. In der Straße Am Rosenhügel wurde in einem Mehrfamilienhaus Gasgeruch gemeldet. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging zum Messen vor, konnte jedoch keine erhöhten Konzentrationen in dem Gebäude feststellen. Vermutlich ging der Geruch von einem Abfluss aus.


Am Nachmittag wurde zwischen Anreppen und Boke ein führerloses Kanu auf der Lippe gesichtet. Da zunächst nicht klar war, woher dieses stammt und ob sich evtl. eine Person im Wasser befindet wurden die Löschzüge Delbrück, Boke und Bentfeld zu einem Wasserrettungseinsatz alarmiert. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass keine Person vermisst wird. Mit Hilfe der Drehleiter wurde ein Kamerad vom LZ Boke im Unterflurbetrieb über die Wasseroberfläche gefahren und konnte das herantreibende Kanu bergen.


Nachdem von diesem Einsatz alle Geräte und Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht waren wurde der Löschzug Delbrück zu einem Mülleimerbrand am Gymnasium alarmiert. Der Brand wurde mit einem Kleinlöschgerät bekämpft.


Kurze Zeit nach diesem Einsatz ertönten erneut die Meldeempfänger. In der Straße am Himmelreich in der Innenstadt war aus noch ungeklärter Ursache ein Wintergarten an einem Einfamilienhaus in Brand geraten. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand der Anbau bereits in Vollbrand und drohte, auf das Wohnhaus überzugreifen.

Im Haus befanden sich keine Personen mehr, 2 Jugendliche konnten sich rechtzeitig ins Freie begeben und einen Notruf absetzen. Sie wurden durch den Rettungsdienst gesichtet, mussten aber nicht behandelt werden.

Da die Scheiben zum Haus durch die große Hitze bereits geplatzt waren, griff das Feuer dann auch auf Einrichtungsgegenstände im Wohnzimmer über und es drang zudem massiv Brandrauch in das Haus ein.

Das Feuer wurde im Innen- und Außenangriff durch mehrere Trupps unter PA bekämpft. Es entstand ein hoher Sachschaden.

Bei diesem Einsatz war zusätzlich zum Löschzug Delbrück auch eine Einsatzunterstützung vom Löschzüg Bentfeld mit einem HLF vor Ort.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Garagenbrand in Delbrück

Am späten Samstagabend brannte in Delbrück in der Karlstraße eine Garage an einem Wohnhaus.


Da zunächst nicht klar war, ob sich noch Personen in der Garage bzw. im angrenzenden Wohnhaus befinden, wurden zusätzlich zu Kräften aus Delbrück Verstärkungen aus Ostenland und Lippling alarmiert. Aufmerksame Nachbarn hatten das Feuer entdeckt und die Hausbewohner informiert, welche sich unverletzt ins Freie retten konnten und bei Nachbarn unter kamen.


Aus noch ungeklärter Ursache stand die Garage nahezu in Vollbrand.

Da sich das elektrische Garagentor nicht mehr öffnen ließ, wurde dieses mit einem Trennschleifer geöffnet. Der anschließende Löschangriff über 2 Wege brachte dann einen schnellen Erfolg. Ein Übergriff auf das Wohnhaus konnte verhindert werden.

Eine bereits heiße Gasflasche musste gekühlt werden.


Fotos: A. Langer

2 Sturmtiefs fordern Feuerwehr

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag und am Freitagabend sorgten die beiden Sturmtiefs Ylenia und Zeynep mit Böen mit teils über 100 km/h für etliche Einsätze im Delbrücker Land.


Insgesamt wurden bei beiden Ereignissen rund 80 Einsatzstellen abgearbeitet. In den meisten Fällen sorgten umgestürzte Bäume bzw. Äste für versperrte Straßen und Wege. Bei einigen Bäumen brachen komplette Kronen in größerer Höhe ab, sodass diese entweder entfernt oder der jeweilige Baum komplett gefällt werden musste. Auch Überland-Telefonleitungen wurden stellenweise beschädigt.


In einigen Fällen sicherten die Einsatzkräfte beschädigte Dächer, von welchen weitere Gefahren ausgingen. In der Von-der-Recke Straße in Delbrück beschädigte ein umher fliegendes Trampolin eine Straßenlaterne so stark, dass diese aus Sicherheitsgründen zurück gebaut und der Mast abgeflex werden musste. Zwischen Ostenland und Delbrück stieß eine Autofahrerin mit einem kurz zuvor umgestürzten Baum zusammen. Es entstand glücklicherweise nur ein kleiner Blechschaden.


Zeitweise waren alle 6 Löschzüge zeitgleich im Einsatz. Um die Kreisleitstelle zu entlasten wurde bei beiden Ereignissen eine Örtliche Einsatzleitung und der Stabsraum im Gerätehaus in Delbrück in Betrieb genommen.

Weitere nachlaufende Sturm-Einsätze ereigneten sich jeweils an den Folgetagen.


Fotos: Feuerwehr Delbrück und A. Langer

Kaminholz fängt in Kulturtreff an zu brennen

Delbrück (al). Zu einer unklaren Rauchentwicklung wurde am Vorabend des Heiligen Abend die Delbrücker Feuerwehr um 18.13 Uhr in die Innenstadt gerufen. In einem Kulturtreff am historischen Kirchplatz hatte Kaminholz Feuer gefangen. Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhinderte einen größeren Brand an schwer zugänglicher Stelle.

Das Scheitholz war in einem Warmhaltefach eines Kaminofens oberhalb der Brennkammer aufbewahrt. Der Kamin war in Betrieb und durch die aufsteigende Wärme entzündete sich das Holz. Die Rauchentwicklung löste in dem historischen und mehrere Jahrhunderte alten Fachwerkhaus die Rauchmelder aus. Die Bewohnerin der Dachgeschosswohnung hörte den Rauchmelder und nahm gleichzeitig Brandgeruch aus dem im Erdgeschoss gelegenen Kulturtreff wahr. Unverzüglich alarmierte sie die Feuerwehr. Rund 45 Feuerwehrleute des Löschzuges Delbrück rückten an den Kirchplatz aus. „Das ging richtig fix. Ich hatte die Lage kaum erkundet, da standen auch schon die ersten Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Verfügung. Großes Kompliment“, war Einsatzleiter Johannes Grothoff über das schnelle Eintreffen sehr froh und lobte die schnelle und richtige Reaktion der Bewohnerin.

Mit einem Kohlendioxidlöscher wurde dem Entstehungsbrand schnell ein Ende bereitet und die Brandlast aus den Räumlichkeiten des gerade erst frisch sanierten Kulturtreffs ins Freie gebracht. Anschließend wurden die Räume gründlich belüftet und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Verletzt wurde glücklicher weise niemand. Nach knapp 45 Minuten konnten die Feuerwehrkräfte wieder abrücken.

Fahrzeugbrand in Westenholz

Am Samstagnachmittag geriet gegen 13 Uhr ein Trecker in Brand. Ungünstigerweise befand sich dieser zur Zeit der Brandentstehung auf dem Gelände der AVIA Tankstelle an der B64.


Aufgrund der Lage an der Tankstelle wurden der Löschzug Westenholz sowie Einsatzunterstützungen der Löschzüge Delbrück und Lippling alarmiert. Der 31-jährige Fahrer des Treckers, selbst Feuerwehrmann, reagierte schnell und führte einen ersten Löschangriff mit Hilfe von 2 Feuerlöschern durch. Damit hielt er das Feuer bis zum Eintreffen der ersten Kräfte klein und minimierte so den entstandenen Schaden.


Foto: A. Langer und Privat

Einsatzunterstützungen für die Feuerwehr Rietberg

In dieser Woche sind Einheiten der Feuerwehr Delbrück gleich 2 Mal zur Nachbarschaftshilfe nach Rietberg alarmiert worden.


Zunächst wurden am Dienstagvormittag Sonderfahrzeuge vom Löschzug Delbrück und Löschzug Lippling als Unterstützung zum Großbrand bei der Firma Procontur Möbel alarmiert. Hier geriet aus noch ungeklärter Ursache eine Produktionshalle in Brand. Bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge der Feuerwehr Rietberg zündeten mehrere Hallenteile durch und ein großer Bereich der Produktion stand in Vollbrand. Vom Löschzug Delbrück wurden hier die Drehleiter zusammen mit dem HLF20-2 zur Brandbekämpfung und der Abrollcontainer Wasser/Schaum als Puffer zur Löschwasserübergabe eingesetzt. Das TLF 4000 vom Löschzug Lippling wurde im Pendelverkehr eingesetzt. Insgesamt wurden 5 Drehleitern und ein Teleskopmast eingesetzt. Dabei konnte eine Maschinenhalle und ein Verwaltungsgebäude gehalten werden.


Am Freitagnachmittag waren Kameraden der Löschzüge Delbrück (DLK, HLF20, AB Wasser/Schaum), der Löschzüge Ostenland und Lippling (jeweils mit HLF/LF und TLF), dem Löschzug Boke (LF) sowie der komplette Löschzug Westenholz als Unterstützung beim Brand der Firma Ellerman in Rietberg unterwegs. Hier stand eine Lagerhalle in Vollbrand. Die eingesetzten Kameraden unterstützten beim Löschangriff und bei der Bereitstellung sowie der Förderung von Löschwasser. Eine Ausbreitung auf weitere Hallen konnte auch hier verhindert werden.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Schwerer Verkehrsunfall in Westenholz

Am Dienstagnachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Mastholter Straße in Westenholz.


Gegen 15:15 Uhr geriet, vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls, der 79-jährige Fahrer einer Mercedes B-Klasse auf der Mastholter Straße nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mit seinem Fahrzeug auf einer angrenzenden Wiese. Vorher streifte er einen Leitpfosten und durchschlug einen Maschendrahtzaun.


Der Fahrer sowie seine 80-jährige Beifahrerin wurde in dem Fahrzeug eingeschlossen und von Kameraden vom Löschzug Westenholz befreit. Beide wurden verletzt und Krankenhäusern zugeführt. Die Feuerwehr unterstützte die Rettungsarbeiten und stellte den Brandschutz sicher.


Zusätzlich alarmierte Kräfte der Löschzüge Delbrück und Lippling mussten nicht mehr tätig werden.


Foto: A. Langer

Tödlicher Verkehrsunfall

Am Montagmorgen ereignete sich zwischen Delbrück und Boke ein tödlicher Verkehrsunfall.


Gegen 06:45 Uhr wurde der Löschzug Delbrück und Einheiten vom Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall in der Nähe der Kreuzung Wiesenweg und Kiliansdamm alarmiert. Ein 59-jähriger Fahrer eines Seat Toledo war nach einem Überholmanöver von der Fahrbahn abgekommen und mit der Fahrerseite gegen einen Baum am Straßenrand geprallt.


Ersteintreffende Kräfte der Feuerwehr befreiten den nicht eingeklemmten Fahrer per Sofortrettung aus seinem Fahrzeug, der eingesetzte Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.


Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und dichteten einen Kanal gegen austretenden Kraftstoff ab, die untere Wasserbehörde wurde zudem hinzugezogen.


Foto: A. Langer