Mehrere Unwettereinsätze im Stadtgebiet

Am Wochenende kam es zu mehreren Einsätzen infolge eines Sturmtiefs.


In Ostenland und Boke kippten einige Bäume um und abgebrochene Äste sorgten für blockierte Straßen und Wege und beschädigten teilweise Überlandleitungen.


In Delbrück wurde im Bereich der Hövelhofer Straße ein PKW von einem Baum erfasst. Der Fahrer blieb trotz ausgelösten Airbags unverletzt. Nachmittags wurde im Lindenweg ein Baugerüst umgeweht. Hier musste die Feuerwehr jedoch nicht mehr tätig werden.


Foto: Löschzug Boke

PKW vor Baum in Ostenland

Vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls hat sich am Sonntag ein schwerer Verkehrsunfall in Ostenland ereignet.


Ein 41 jähriger Fahrer eines VW Passat kam in der Mittagszeit auf der Hövelhofer Straße im Bereich der Einmündung zum Lönsweg von der Straße ab und stieß infolge dessen gegen mehrere Straßenbäume.


Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurde der Löschzug Ostenland sowie eine Einsatzverstärkung vom Löschzug Delbrück alarmiert. Vor Ort stellte sich relativ schnell heraus, dass der Fahrer nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt war und die Kräfte aus Delbrück konnten die Einsatzfahrt abbrechen. Kameradinnen und Kameraden vom Löschzug Ostenland befreiten den Fahrer aus dem PKW, sicherten die Einsatzstelle und fällten im Anschluss mehrere nicht mehr standsichere Bäume.


Der Fahrer wurde einem Paderborner Krankenhaus zugeführt.


Fotos: A. Langer

Feuerwehr verhindert Großbrand in Ostenland

Durch das schnelle Eingreifen der Kräfte vom Löschzug Ostenland und einer Verstärkung vom Löschzug Delbrück konnte im letzten Moment ein Großbrand in einem holzverarbeitenden Betrieb in Ostenland verhindert werden.


Am Nachmittag entdeckten Angestellte des betroffenen Betriebes einen Brand im Aufenthalts- und Pausenraum des Unternehmens. Aus noch ungeklärter Ursache war dieser in Brand geraten.


Ersteintreffende Kräfte vom Löschzug Ostenland gingen unter PA in den Brandraum vor und bekämpften das sich schnell ausbreitende Feuer und konnten dieses auf den Ausbruchsraum begrenzen. Der Bereich wurde umfassend mit Wärmebildkameras kontrolliert und anschließend belüftet.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Einsatzunterstützung in Rietberg

Am frühen Donnerstagmorgen kam es in Rietberg in einer Tischlerei zu einem Brand mit Staubexplosion in einem Spänebunker.


Die Rietberger Kameraden forderten zur Unterstützung die Delbrücker Drehleiter an, welche auf der Gebäuderückseite in Stellung gebracht wurde und den Spänebunker sowie angrenzende Gebäudeteile kontrollierte.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Wassereinbrüche in Gerätehäuser Bentfeld und Delbrück

Am Samstag bzw. Montag kam es in den Gerätehäusern des Löschzug Bentfeld sowie des Löschzug Delbrück zu Wassereinbrüchen.


In Bentfeld sorgten Baumaßnahmen am dortigen Dorfgemeinschaftshaus für einen Wassereintritt im Keller des direkt nebenan liegenden Feuerwerhgerätehauses. Da das Regenwasser durch geringe Mengen Heizöl kontaminiert war, wurde es in IBCs gepumpt und dann abtransportiert, um es einer entsprechenden Entsorgung zuzuführen.


In der Nacht zu Dienstag nach dem schneereichen Wochenende trat aufgrund einer überlaufenden Regenrinne und eines defekten Vordachs Tauwasser in die Zentrale und den Eingangsbereich im Gerätehaus Delbrück ein. Hier wurden jedoch gerade noch rechtzeitig alle elektronischen Geräte abgebaut und in Sicherheut gebracht, bevor das Tauwasser größeren Schaden anrichten konnte.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Schnee-Schnee-Schnee

Ein Schneetief hat am Sonntag und Montag das Delbrück Land und fast komplett OWL unter einer dicken Schneedecke begraben.


In der Nacht zu Sonntag hielten sich die gemeldeten Schneefälle zunächst noch etwas in Grenzen. Ab dem frühen Morgen schneite es dann allerdings anhaltend uns stark bis zum Abend ohne Pause durch. Auf den Straßen blieb es relativ ruhig, wohl auch weil wenig Fahrzeuge unterwegs waren.


Turbulent wurde es für die Feuerwehr dann ab dem späten Vormittag. Gleich in 3 Ortsteilen waren Kräfte der Löschzüge Delbrück, Westenholz, Lippling und Boke damit beschäftigt, die Kuppeln von Biogasanlagen von Schnee und Eis zu befreien da diese drohten, unter der Last einzustürzen. Da die Dächer nicht betreten werden können, wurden zusätzlich zur Delbrücker Drehleiter zwei weitere Fahrzeuge von der Feuerwehr Salzkotten und der Feuerwehr Hövelhof hinzu alarmiert.


Zusätzlich zu den schneebedingten Einsätzen lief auch das reguläre Einsatzaufkommen an diesem Tag normal weiter. So rückte der Löschzug Boke Morgens zur Unterstützung bei einem Rettungsdiensteinsatz aus, am Nachmittag löste die Brandmeldeanlage eines Seniorenwohnheims in Ostenland aus und rief die Löschzüge Ostenland, Delbrück und Lippling auf den Plan. Hier war jedoch nur Essen auf einem Herd angebrannt und hatte eine minimale Rauchentwicklung ausgelöst.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Feuerwehr hilft Feuerwehr

Die Feuerwehr Delbrück hilft der Nachbarwehr aus Hövelhof mit einem Ersatzfahrzeug aus.


Nach einem Unfall während eines Einsatzes der Hövelhofer Feuerwehr auf der A33 muss das dort stationierte HLF 20 zum Hersteller und zeitaufwändig repariert werden.


Die Delbrücker Feuerwehr verfügt über ein Reserve- und Ausbildungsfahrzeug. Dieses war zuletzt beim Löschzug Westenholz und vorher beim Löschzug Delbrück stationiert und hat zwar schon 21 Jahre Einsatzdienst hinter sich, läuft aber trotzdem noch einwandfrei und ist in einem guten Zustand. Da beide Feuerwehren schon seit Jahren im Ausbildungs- und teilweise auch Einsatzdienst zusammen arbeiten, war es eine Selbstverständlichkeit, in diesem Falle zu helfen.


Somit übergaben Löschzugführer Johannes Grothoff und Stellvertreter Ralf Fischer das Fahrzeug für die Dauer der Reparatur an die beiden Hövelhofer Wehrführer Sebastian Lienen und Maximilian Rempe.


Foto: A. Langer

Alleinunfall in Delbrück

Schwerer Verkehrsunfall in der Nacht von Freitag auf Samstag in Delbrück.


Auf der Lipplinger Straße kam kurz hinter dem Ortsausgangsschild eine PKW Fahrerin aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Baum am Straßenrand. Wie schon eine Woche zuvor bei einem Verkehrsunfall in Boke hatte auch hier die Person im Fahrzeug großes Glück und wurde zwar verletzt, aber nicht im Fahrzeug eingeklemmt. Die Polizei ordnete eine Blutprobe der Fahrerin an.


Kräfte vom Löschzug Delbrück sicherten die Einsatzstelle und sorgten für die Ausleuchtung.

Schwerer Verkehrsunfall in Boke

Der junge Fahrer einer Mercedes C-Klasse kam aus noch ungeklärter Ursache im Verlauf der Straße Neue Reihe von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen massiven Baum.


Entgegen erster Meldungen war kein weiteres Fahrzeug beteiligt und der Fahrer auch nicht in seinem PKW eingeklemmt. Kräfte der Löschzüge Boke, Bentfeld und Delbrück sicherten die Einsatzstelle und unterstützen den Rettungsdienst. Der verletzte Fahrer wurde einem Krankenhaus zugeführt.

Scheunenbrand in Delbrück

In der Nacht von Freitag auf Samstag geriet in Delbrück am Jüdendamm eine Scheune in Brand.


Gegen 23:45 Uhr wurden zunächst der Löschzug Delbrück und eine Einsatzunterstützung vom Löschzug Lippling zu einer brennenden Scheune am Jüdendamm alarmiert. Ein Teil einer Scheune, in dem Heu und Stroh lagerte, war aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Der Brand beschädigte Teile des Daches, die angrenzenden Gebäude und Gebäudeteile konnten durch Riegelstellungen gehalten werden.


Um den hohen Bedarf an Löschwasser zu decken, wurde der Löschzug Ostenland frühzeitig nachalarmiert und baute eine über 400 Meter lange, doppelte B-Leitung zu einem Überflurhydranten am Unteren Weg auf.


Die Feuerwehr setzte ihren Teleskoplader ein, um das Brandgut aus der Halle zu fahren, um es dann gezielt ablöschen zu können. Die Fahrer mussten hierbei aufgrund der starken Rauchentwicklung Anfangs unter Atemschutz arbeiten.


Die letzten Einsatzkräfte verließen morgens gegen 7 Uhr die Einsatzstelle, zwischenzeitlich stellte Nachts der Löschzug Ostenland den Grundschutz für einige Ortsteile und Delbrück Mitte sicher.


Im Einsatz waren unter anderem die Löschzüge Delbrück, Lippling, Ostenland, Kameraden der Kreisfeuerwehrzentrale und ein Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde, um eine Umweltgefährdung durch kontaminiertes Löschwasser auszuschließen.


Fotos: Feuerwehr Delbrück