Jahreshauptversammlung LZ Bentfeld

Bentfeld (al). „Wenn der Löschzug Bentfeld angefordert wird, folgt ein sehr professioneller Auftritt. Das wurde bei einer Vermisstensuche in Rheda-Wiedenbrück in den letzten Tagen erst wieder deutlich. Ihr seid für ein kleines Dorf wie Bentfeld mit 1.350 Einwohnern ein sehr starker Löschzug“, brachte Wehrführer Johannes Grothoff lobende Wort mit zur Jahreshauptversammlung des Löschzuges Bentfeld im Haus Nolte.

Zugführer Stefan Peitz konnte neben den 47 Aktiven des Löschzuges zahlreiche Förderer und Ehrengäste begrüßen. „Mein Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden für ihren zuverlässigen Einsatz und die vielen zusätzlichen Aufgaben, die von Euch übernommen werden“, wandte sich Stefan Peitz an die Feuerwehrmitglieder. In den letzten Monaten konnte gleich vier Quereinsteiger sowie ein Mitglied aus der Jugendfeuerwehr beim Löschzug begrüßt werden. Im Jahr 2019 wurde die fachkundige Hilfe bei 57 Einsätzen gefordert. Schwerpunkt waren dabei die Technischen Hilfeleistungen sowie Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen im Dorf. Insgesamt 912 Einsatzstunden kamen so zusammen. Weitere 2.060 Stunden kamen durch Ausbildung und Dienstabende zusammen. „Im Durchschnitt sind dies 64 Stunden oder acht Arbeitstage pro Person“, stellte der stellvertretende Schriftführer Moritz Zwingmann fest.

In seinem Kassenbericht konnte Meinolf Neiske berichten, dass Kleidung für die Feuerwehrleute ebenso angeschafft wurden wie ein Rednerpult. Die Kasse des Fördervereins wies ein kleines Plus aus. „Der Feuerwehren im Delbrücker Land sind immer bereit, Menschen Hilfe zu bringen. Davon habe ich mich bei Orkantief Sabine selber überzeugt“, unterstrich Bürgermeister Werner Peitz in seinem Grußwort. Die vorsorglich besetzten Gerätehäuser war er selber abgefahren. „Ihr tretet Tag für Tag den Beweis an, dass der Löschzug absolut lebendig ist und auch in der Dorfgemeinschaft Verantwortung übernimmt“, so Peitz. Die Einsätze forderten immer mehr Spezialwissen, das sich auch in der Komplexität der Fahrzeugausrüstung wiederspiegelt. „Der Einsatz der Feuerwehrleute verdient unser aller Respekt“, betonte Werner Peitz, der auch zur Gefahr durch das Coronavirus Stellung nahm. „Wir haben für den Fall der Fälle vorsorglich einen kleinen Krisenstab gebildet. Wichtigster Bestandteil der Vorsorge ist regelmäßiges Händewaschen. Ab Montag werden wir auf der Homepage der Stadt weitere Verhaltenshinweise veröffentlichen. Außerdem verzichten die Mitarbeiter der Stadtverwaltung aktuell auf den Handschlag“, gab Peitz erste Vorsichtsmaßnahmen bekannt.

Wehrführer Johannes Grothoff stellte die funktionierende Dorfgemeinschaft heraus. „Hier kümmert man sich umeinander und verlässt sich auf den anderen und vor allem auf die Feuerwehr. Dass auf Euch Verlass ist, zeigt auch die Stationierung des neuen Löschfahrzeuges Katastrophenschutz des Kreises in Bentfeld“, so Grothoff. Weitere Fahrzeuganschaffungen seien für dieses Jahr vorgesehen. Außerdem liege zwischenzeitlich die Baugenehmigung für den Anbau an das Feuerwehrgerätehaus vor.

Bei den Wahlen zum Vorstand des Fördervereins wurde Mario Lenzmeier zum Nachfolger von Tobias Lenzmeier gewählt. Meinolf Neiske wurde als Kassierer bestätigt. Außerdem konnten Wehrführer Johannes Grothoff und seine beiden Stellvertreter Ralf Fischer und Johannes Appelbaum eine Reihe von Beförderungen vornehmen. So wurde Claudia Heisener zur ersten Brandmeisterin der Delbrücker Feuerwehr befördert. Zu Hauptfeuerwehrmännern und -Frauen wurden Sabrina Peitz, Marcel Mertens, Tobias Münsterteicher und Marius Nettelnbreker befördert. Neue Oberfeuerwehrmänner sind Simon Brockmeier und Max Klocke. Als Feuerwehrmann wurde Niklas Kleine aus der Jugendfeuerwehr übernommen. Neu in den Löschzug wurden Raphael Kleine, Kevin Klocke, Christian Schüttemeier und Steffen Becker als Feuerwehrmannanwärter aufgenommen.

Text und Foto: Axel Langer

Jahreshauptversammlung LZ Westenholz

Westenholz (al). „Es ist schon etwas Besonderes, gleich so viele neue Mitglieder eines Löschzuges auf einmal aufnehmen zu dürfen“, war Wehrführer Johannes Grothoff die Freude über gleich acht neue Feuerwehrleute deutlich anzumerken. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Westenholz im Feuerwehrgerätehaus konnten fünf neue Mitglieder aufgenommen werden und drei weitere Feuerwehrleute konnten aus der Jugendfeuerwehr übernommen werden.

Auf hohem Niveau hielt sich das Einsatzaufkommen für die inzwischen 63 Aktiven des Löschzuges. 1.326 Einsatzstunden im Jahr 2019 verteilten sich auf 73 Einsätze. Besonders technische Hilfeleistungen forderte das Fachwissen der Feuerwehrleute. 39 Mal wurden die Feuerwehrleute zur technischen Hilfe gerufen, weitere 15 Brände sowie sieben Notfallhelfereinsätze wies der Jahresbericht von Schriftführer Michael Bolte aus. Weitere 2.458 Stunden wurden bei Übungsdiensten und 1.126 Stunden bei Ausbildungslehrgängen geleistet. Löschzugführer Jörg Brunnert dankte den Aktiven für ihren zuverlässigen Dienst. „Hinter jeder Beförderung stehen Lehrgänge oder viele Einsatzstunden. Dafür ein großes Dankeschön“, so Brunnert.

Ein großes Vorbild sieht Bürgermeister Werner Peitz im Engagement der Feuerwehr. „Mit großer Motivation helft ihr in Eurer Freizeit den Menschen und stellt Euch ungewissen Situationen. Ihr seid immer zur Stelle um Menschen zu schützen und zu retten“, dankte Werner Peitz. „Die Ausrüstung, die Ausstattung und die Ausbildung der Feuerwehrleute dient dem Schutz der Menschen in unserer Stadt“, machte Peitz deutlich. Wehrführer Johannes Grothoff dankte für die professionelle Einstellung bei vielen, auch fordernden Einsätzen. „Dank der umsichtigen Führung, hat sich im vergangenen Jahr kein Feuerwehrmann ernsthaft verletzt. Das hat auch was mit guter Ausbildung und guter technischer Ausstattung zu tun“, machte Grothoff deutlich. Er hofft, dass noch in diesem Jahr ein neues Löschgruppenfahrzeug an den Löschzug übergeben werden kann. Klare Worte fand Wehrführer Johannes Grothoff zu Tendenzen im Deutschen Feuerwehrverband: „Wir werden in unserer Feuerwehr kein rechtsextremes Gedankengut hinnehmen, sondern dies im Keim ersticken!“ Löschzugführer Jörg Brunnert unterstrich: „Wie geben jedem die Hilfe, die er benötigt. Ohne Ansehen von Kultur oder Staatszugehörigkeit.“

Mit der bronzenen Ehrennadel des Stadtfeuerwehrverbandes konnte dessen Vorsitzender Bernhard Grothoff Ricardo Knaup auszeichnen. Ricardo Knaup wurde 2005 Mitglied der Feuerwehr. Seit 2014 ist er Jugendwart. „Dank des handwerklichen Geschicks wartet er die Fahrzeuge und ist auch Gerätewart des Dekon-Zuges. Auch der Arbeitsgruppe Atemschutz gehört Ricardo Knaup an“, dankte Bernhard Grothoff für den Einsatz.

Zahlreiche Beförderungen zeugen vom hohen Ausbildungsstand des Löschzuges Westenholz, so wurde Michael Bolte zum Oberbrandmeister befördert. Neuer Unterbrandmeister ist Christian Börnemeier. Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Pascal Döring und Andre Klostermann befördert. Die Schulterklappen eines Feuerwehrmannes oder einer Feuerwehrfrau erhielten Anna Kalek, Manuel Knaup und Jonas Rübbelke. Als Anwärter wurden Hanna Brunnert, Jessica Klaas, Eduard Dors, Max Schienstock und Janek Schormann-Diekmann neu in den Löschzug aufgenommen.

Text und Foto: Axel Langer

Agatha-Prozession 2020

Am Sonntag kamen die Kameradinnen und Kameraden der Gesamtwehr zusammen, um gemeinsam die traditionelle Prozession zur Ehren der heiligen Agatha zu begehen. Der Vormittag begann mit einer heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Johannes in Delbrück. Im Anschluss daran folgte die Prozession zur Statue der heiligen Agatha am Delbrücker Friedhof. Nach dem Abschlusssegen in der Pfarrkirche kehrten die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr in eine örtliche Pizzeria ein. Die aktiven Kameraden hingegen marschierten zur Gaststätte „Goofies Grunewald“, in der ein kurzweiliger und gemütlicher Nachmittag verlebt wurde. Im Laufe des Nachmittages durfte jeweils ein Kamerad aus jedem Löschzug den Hausorden des Delbrücker Karnevalsvereins in Empfang nehmen.

Jahreshauptversammlung LZ Lippling

Lippling (al). Bei 73 Einsätze wurde im Jahr 2019 das Fachwissen der 51 aktiven Feuerwehrleute des Löschzuges Lippling gefordert. Nach Jahren des kontinuierlichen Anstiegs, nahm damit erstmals nach fünf Jahren das Einsatzaufkommen wieder ab. Mit 58 Prozent machten die Hilfeleistungen den größten Anteil aus. 26 Prozent entfielen auf Brandeinsätze und 16 Prozent auf Notfallhelfereinsätze. Trotz der gesunkenen Einsatzzahl, stieg die im Einsatz verbrachten Dienststunden mit 1.316 Stunden an. Die Zahlen präsentierte die Lipplinger Feuerwehr im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung in der Gemeindehalle. Die Versammlung wurde vom Musikzug begleitet.

„Der Löschzug in Lippling ist gut aufgestellt. Die Ausbildungsbereitschaft beweist auch, dass gleich drei Gruppen im vergangenen Jahr am Leistungsnachweis in Sande teilgenommen haben. Man kann auf Euch zählen“, lobte der stellvertretende Wehrführer Johannes Appelbaum das hohe Engagement in Lippling. Im Zuge der Neustrukturierung hatten die Lippling das Dekon-P-Fahrzeug an die Feuerwehr in Bad Wünnenberg abgegeben und aus Ostenland das Tanklöschfahrzeug 4000 bekommen. Langfristig ist geplant dieses Fahrzeug außer Dienst zu stellen und als Oldtimerfahrzeug nach Delbrück zu geben. „Rat und Verwaltung haben in den letzten Jahren viel Geld in die Hand genommen, um den Fuhrpark zu modernisieren. Für Lippling ist gerade die Ausschreibung eines neuen Löschfahrzeuges LF 20 angelaufen. Wir hoffen, dass dies Ende 2021 übernommen werden kann“, blickte Johannes Appelbaum auch voraus. Die Unfallserie im Dezember habe gezeigt, dass die moderne Ausrüstung auch in vollem Umfang benötigt wird.

Lobende Wort für die Einsatzbereitschaft fand auch Bürgermeister Werner Peitz. „Eure Einsatzbereitschaft verdient größte Anerkennung und Wertschätzung. Wir sind stolz auf die Leistung jedes einzelnen Feuerwehrmannes und jeder Feuerwehrfrau. Peitz dankte auch den Familien und Arbeitgebern, die die Feuerwehrleute unterstützen.

„Beförderungen sind immer ein Spiegelbild des Ausbildungsstandes einer Feuerwehr. Die vielen neuen Dienstgrade zeigen, dass wir hier einen jungen und schlagkräftigen Löschzug haben“, leitete Johannes Appelbaum die Beförderungen in. Zum neuen Brandinspektor wurde der stellvertretende Löschzugführer Sebastian Rump ernannt. Alexander Gaus wurde zum Oberbrandmeister befördert und Christoph Stollhans zum Brandmeister. Neue Unterbrandmeister sind Niklas Ewers und Marcel Rump. Christoph Hamschmidt erhielt die Schulterstücke eines Hauptfeuerwehrmann und Tim Hagenbrock, Janik Schulte und Leon Schültken die von Oberfeuerwehrmännern. Als Feuerwehrfrau und Feuerwehrmann wurden Michelle Schumacher und Jan Respondek aus der Jugendfeuerwehr übernommen. Außerdem wurde Lennard Merschmann befördert. Als Feuerwehrmannanwärter wurde Stephan Vinnemeier in die Feuerwehr aufgenommen.

Löschzugführer Klaus Ringkamp dankte den Feuerwehrleuten für die zahlreichen Beförderungen: „Jeder, der befördert wird, hat sich auch bereit erklärt, Lehrgänge zu besuchen. Das ist in Lippling in hohem Maß der Fall.“ Außerdem kündigte Klaus Ringkamp an, dass der Leistungsnachweis der Feuerwehren im Kreisgebiet am 09. Mai in Lippling stattfinden wird.

Jahreshauptversammlung LZ Delbrück

Delbrück (al). Mit 3792 Einsatzstunden bei 230 Einsätzen blickte der Löschzug Delbrück auf ein normales Jahr 2019 zurück. Besonders im Dezember häuften sich jedoch schwere Unfälle. Der neue Löschzugführer Ralf Wunderlich dankte den insgesamt 92 aktiven Feuerwehrleuten der Delbrücker Feuerwehr für ihren Dienst. Wunderlich dankte den Feuerwehrleuten für ihr Vertrauen und die hohe Einsatzgemeinschaft.

„Die Arbeit in der Feuerwehr bringt immer wieder neue Herausforderungen mit sich, an die auch die Feuerwehrstrategien und der Fuhrpark angepasst werden müssen“, betonte Ralf Wunderlich, der die hohe Motivation der Feuerwehrleute im Delbrücker Land lobte. „Wenn man in andere Bundesländer blickt, wächst dort die Zahl der Pflichtfeuerwehren, weil niemand mehr freiwilligen Dienst leisten will“, so der neue Löschzugführer. Er dankte seinem Vorgänger Jörg Hennemeier und dessen Stellvertretern Jörg Stratmann und Jens Fischer, die in ihrer sechsjährigen Amtszeit maßgeblich ein neues Fahrzeugkonzept für den Löschzug Delbrück entwickelt haben. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Delbrück im Hotel Appel Krug überreichten Wehrführer Johannes Grothoff den neuen Löschzugführer die Funktionsabzeichen. Ralf Wunderlich übernimmt damit auch offiziell die Zugführung. Auf Grund des umfangreichen Aufgabenspektrums des großen Zuges übernehmen Mike Gausemeier, Josef Klocke und Frederic Mühlbrandt die Aufgaben eines stellvertretenden Löschzugführers.

Der Rückblick von Schriftführer Martin Helmes wies für das Jahr 2019 mit 230 Einsätzen ein Minus von 29 Einsätzen im Vergleich mit 2018 aus. Neben 25 Bränden und 28 Verkehrsunfällen bescherten verschiedene Unwetterlagen dem Löschzug viel Arbeit, so dass je Mitglied des Löschzuges 41 ehrenamtliche Einsatzstunden zusammenkamen. Neue Fahrzeuge wie ein Teleskoplader oder ein Boot erforderten zahlreiche Übungsstunden. Ohnehin liegt ein Schwerpunkt in der Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrleute.

Worte des großen Dankes und der Anerkennung fand Bürgermeister Werner Peitz in seinem Grußwort für die zuverlässige Arbeit der Feuerwehr. Er forderte Maßnahmen, um die Sicherheit von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr vor gewalttätigen Angriffen im Einsatz zu unterbinden. „Die freiwillige Feuerwehr Delbrück meistert Gefahren und ist immer für den Schutz der Menschen da. Die Delbrücker wissen das absolut zu schätzen“, dankte Peitz auch den Familienangehörigen und den Arbeitgebern für die Unterstützung. Mit Blick auf den Brandschutzbedarfsplan stellte Werner Peitz fest, dass man bei der Umsetzung im Zeitplan liege. „Die Feuerwehrgerätehäuser in Ostenland und Delbrück stelle echte Herausforderungen dar. Wir befinden uns in guten Gesprächen was mögliche Grundstücke angeht“, so Peitz. In Delbrück-Mitte seien die Gespräche inzwischen so konkret, dass Peitz hofft, in einem halben Jahr mit den konkreten Planungen beginnen zu können. Übergangsweise erhält der Löschzug Delbrück eine Zelthalle, die Platz für fünf Großfahrzeuge bietet. In diesem Jahr steht die Beschaffung eines Kleineinsatzfahrzeug auf Basis eines Iveco Daily, ein neues Wechselladerfahrzeug auf Basis eines Scanias sowie die Ausschreibung eines neuen Mannschaftstransporters und eines neuen Einsatzleitwagens an.

Der Leiter der Feuerwehr, Johannes Grothoff zeigte sich erleichtert, dass alle Einsatzkräfte unverletzt von den teils gefährlichen Einsätzen zurückgekehrt sind. „Dies ist sicher auch der guten Ausbildung geschuldet“, so Grothoff, der auch der Verwaltung und der Politik für die gute Zusammenarbeit dankte. Johannes Grothoff dankte, auch im Namen seiner beiden Stellvertreter Ralf Fischer und Joahnnes Appelbaum der scheidenden Zugführung für ihren Einsatz und die intensive Arbeit am neuen Fahrzeugkonzept. Von der Leistungsfähigkeit der Delbrücker Feuerwehr zeigte sich Ralf Schmitz, Leiter der Feuerwehr Paderborn beeindruckt. Die Paderborner Feuerwehr profitiere von der Schlagkraft der Delbrücker Feuerwehr, sind doch inzwischen zahlreiche ehrenamtliche Feuerwehrleute bei der Paderborner Feuerwehr beschäftigt.

Die Jahreshauptversammlung ist auch Rahmen für zahlreiche Beförderungen, so wurden Markus Bochnig, Bartolomiej Kreis, Andreas Marzetz, Hardy Pamme Junior, Anke Rehkämper, Leonie Strunz, Steffen Volkhausen und Melanie Wallner zu Oberfeuerwehrmännern oder Oberfeuerwehrfrauen befördert. Die Schulterstücke eines Feuerwehrmannes erhielten Tassilo Becher, Philipp Brechmann, Andreas Engels, Niklas Güniker und Marvin Wuttke.

Text und Fotos: Axel Langer

Nikolausfeier der Alters- und Ehrenabteilung

Am vergangenen Samstag trafen sich 160 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung sowie deren Partner zur alljährlichen Nikolausfeier im Hagedornforum. Ralf Depenbusch vom Löschzug Delbrück führte durch das kurzweilige Programm. So sorgte die Musikjugend der Stadtkapelle Delbrück für den muskalischen Rahmen. Ein weiters musikalisches Highlight war der Auftritt von Karin Henkemeier. Auch die Zündelmänner, bestehend aus unsererem Wehrführer Johannes Grothoff und Ralf Schadwinkel, ergänzt durch unseren Bürgermeister Werner Peitz, sorgten für ausgelassene Stimmung.

Katharinenmarkt 2019

Auch in diesem Jahr war die Feuerwehr Delbrück mit all ihren Löschzügen auf dem Katharinenmarkt vertreten. Neben den angeordneten Brandsicherheitswachen betrieb sie einen eigenen Messestand in der Wirtschaftsschau, um über ihre Aufgaben zu informieren und Mitglieder zu werben. Traditionell nahm sie auch an dem Katharinenmarktumzug mann- und fraustark teil.

Fotos: Axel Langer

Kreisverbandstag 2019 in Niederntudorf

Deutsches Feuerwehr Ehrenkreuz in Gold für Lothar Mühlbrandt (Delbrück) und Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehren im Kreis Paderborn für Jörg Brunnert (Westenholz)


Salzkotten-Niederntudorf. Zum 190. Geburtstag des Löschzugs Niederntudorf gratulierten am Samstag rund 800 Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreis Paderborn. Nach der Delegiertenversammlung des Verbandes der Feuerwehren (VdF) im Kreis Paderborn in der Kleeberghalle marschierten Einsatzkräfte, Jugendfeuerwehr und Feuerwehrmusiker durch die Straßen des Salzkottener Stadtteils und legten am Ehrenmal auf dem Friedhof zu den Klängen des Zapfenstreichs einen Kranz nieder.

Vor den rund 200 Delegierten erklärte Verbandsgeschäftsführer Hubert Halsband, dass sich die Mitgliederzahlen (2619 Aktive und 519 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr) im vergangenen Jahr im Vergleich zu den Vorjahren nahezu konstant geblieben sind. Allerdings hätten sich die Einsatzzahlen innerhalb weniger Jahre nahezu verdoppelt. Das hat zur Folge, dass der VdF seine Werbekampagne zur Nachwuchsgewinnung auch in diesem Jahr fortsetzen wird.


Kreisbrandmeister Elmar Keuter erinnerte an verschiedene Großeinsätze des vergangenen Jahres wie das Sturmtief Friederike und die Entschärfung der Luftmine in Paderborn und erklärte, dass solche Einsätze ohne „die beeindruckende gegenseitige kommunale Hilfe und due Landeskonzepte“ nicht machbar seien. Der Kreisbrandmeister erinnerte dabei auch an die wiederholten überregionalen Einsätze des Wasserförderzeuges. Mit Blick auf 51 verletzte Feuerwehrleute im vergangenen Jahr appellierte Keuter, auch weiterhin für eine exzellente Einsatzvorbereitung, Aus- und Fortbildung zu sorgen. Die Feuerwehren forderte er auf, die Möglichkeiten der Unterstützungsabteilungen zu nutzen, um die Einsatzabteilungen zu entlasten. 


Keuter informierte die Delegierten auch über die neuesten Entwicklungen bei den Einheiten zur Abwehr von ABC-Gefahren und der Neuausrichtung der Einheiten für Information und Kommunikation. Im Rahmen der Ausbildung werden 836 Teilnehmer 42 Lehrgänge im Kreisgebiet besuchen. Weiterhin nehmen 1.500 Teilnehmer an vorgeschriebenen Fortbildungen teil.

Beim Digitalfunk sieht der Kreisbrandmeister noch Nachbesserungsbedarf, außerdem werden Krisenstab und Einsatzleitung in die Satellitentelefonie einsteigen. Ebenso sollen Multicopter mit Livebildern aus der Luft die Lagebeurteilung bei ausgedehnten Einsätzen erleichtern. Bei der Bekämpfung großer Wald- und Vegetationsbränden im Land stehen ab 2020 auch drei Hubschrauber der Landespolizei Verfügung. Mit Ausblick auf einen möglichen heißen und trockenen Sommer erinnerte Keuter daran, dass einige Kommunen bereits im vergangenen Jahr Löschwasserprobleme hatten. Auch sollten die einzelnen Feuerwehren Kraftstoffreserven anlegen.


Brandrat Philipp Mantel von der Bezirksregierung Detmold unterstrich, dass Katstrophenschutz ohne Feuerwehren zum Scheitern verurteilt sei. Der Spezilist für Gefahrenabwehr in Ostwestfalen rechnet damit, dass Extremwettereinsätze noch häufiger eintreten werden und intensiver ausfallen werden. Zur Führungsunterstützung von Einsatzleitungen und Führungsstäben bei längeren Einätzen stehen landesweit drei mobile Führungsstellen zur Verfügung.

Je zwei Kreise stellen im Regierungsbezirk Detmold eine Feuerwehrbereitschaft, so dass einschließlich der Stadt Bielefeld 600 Feuerwehrleute in vier Bereitschaften für Einsätze in und außerdem Nordrhein-Westfalens zur Verfügung stehen, so Mantel. Ein weiteres Hochleistungs-Wasserfördersystem als Ergänzung des Systems im Paderborner Land wird im Kreis Minden-Lübbecke stationiert. Eine mobile Netzersatzlage geht in den Kreis Lippe.

Landtagsabgeordneter Bernhard Hoppe-Biermeyer lobte den hohen Anteil der Feuerwehren am „Kulturgut Ehrenamt“. Dabei sprach er vor allem die hohe Professionalität der Einsatzkräfte und deren besondere Verantwortung an.


Landrat Manfred Müller nannte den Verbandstag eine „Demonstration der Einigkeit, der Freiwilligkeit, der Ehrenamtlichkeit, des Einsatzwillens, der Kompetenz und der Bereitschaft zum jederzeitigen Einsatz“. Müller zeigte sich auch zuversichtlich, dass die Feuerwehren auch bei einem möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Kreis Paderborn wieder am Zuge wären.


Mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold wurde Stadtbrandinspektor Lothar Mühlbrandt (Delbrück) ausgezeichnet. Ehrenkreuze in Silber gingen am Hauptbrandmeister Hans-Werner Münster (Büren), Brandoberinspektor Manfred Schäfers (Lichtenau) und Brandoberinspektor Robert Siemensmeyer (Paderborn). Feuerwehr-Ehrenkreuze in Bronze erhielten Unterbrandmeister Hermann Nolte (Delbrück), Hauptfeuerwehrmann Wilhelm Westermann (Paderborn), Unterbrandmeister Markus Schwarze (Büren) und Unterbrandmeister Andreas Dietz (Borchen). Mit der Ehrennadel des Verbandes Feuerwehren im Kreis Paderborn wurde Brandoberinspektor Jörg Brunnert (Delbrück) ausgezeichnet.


Quelle: VdF Kreis Paderborn, Ralph Meyer

Bezirksregierung spricht Ausnahmegenehmigung aus

Delbrücker Feuerwehr tut auch in den nächsten fünf Jahren ehrenamtlich Dienst

Delbrück (al). Städte ab 25.000 Einwohner nach Brandschutz-, Hilfeleistungs- und Katastrophenschutzgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen verpflichtet, eine ständig mit hauptamtlichen Kräften besetzte Feuerwache einzurichten. Hiervon kann die Bezirksregierung Ausnahmen zulassen, wenn Brandschutz und Hilfeleistungen innerhalb bestimmter Fristen gewährleistet sind. In Delbrück ist dies der Fall, so dass Regierungsbranddirektor Karsten Weber die Ausnahmegenehmigung an Bürgermeiter Werner Peitz überreichen konnte.

Delbrück ist die einzige Stadt im Kreis Paderborn, der diese Ausnahmegenehmigung erteilt wurde. Weiterer Kandidat ist Salzkotten, der dortigen Feuerwehr steht die Prüfung auf Herz und Nieren bevor. Im gesamten Regierungsbezirk Detmold haben 18 von 70 Feuerwehren eine Ausnahmegenehmigung erhalten. Allerdings gehen der Genehmigung umfangreiche Gefährdungsanalysen und Überprüfungsverfahren voraus. „Zwei Jahre unfangreicher Recherchearbeiten waren notwendig. Außerdem wurde ein neuer Brandschutzbedarfsplan aufgestellt. Mein Dank gilt allen Beteiligten. Zum Schluß haben auch die Nachbarkommunen ihre Kooperationsbereitschaft schriftlich bestätigt“, dankte Bürgermeister Werner Peitz. In der Gefährdungsanalyse ist beispielsweise aufgeführt, wie viele Kinder welchen Kindergarten besuchen oder wieviele Bewohner welche Senioreneinrichtung hat. Außerdem wurden drei Alarmproben durchgeführt. Alle diese Tests und Analysen bestand die Delbrücker Feuerwehr erfolgreich. „Der Kreis Paderborn hat bescheinigt, dass alle Anforderungen erfolgreich bestanden wurden, so dass wird die Ausnahmegenehmigung erteilen konnten“, betonte Karsten Weber.

Durch eine mit hauptamtlichen Kräften besetzte Feuerwache würden der Stadt Delbrück jährlich etwa drei Millionen Euro reine Personalkosten entstehen. In sechs Löschzügen, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind, zählt die Delbrücker Feuerwehr 360 aktive Kräfte. Trotzdem kommen auf Delbrück große finanzielle Anforderungen zu, so muss in die Gerätehäuser in Delbrück und Ostenland investiert werden. Dies ist im Brandschutzbedarfsplan, genauso wie die Anschaffung neuer Fahrzeuge, festgeschrieben. Das Delbrücker Gerätehaus muss eventuell neu gebaut werden. Erste Planungen werden in diesem Jahr anlaufen. „Trotz aller Technik sind die Feuerwehrleute das wertvollste was wir haben. Tolle Fahrzeuge nutzen uns nichts, wenn im Einsatzfall niemand kommt“, unterstrich Kreisbrandmeister Elmar Keuter, wie wichtig jeder einzelne Feuerwehrmann oder jede Feuerwehrfrau ist. Im Februar 2012 erhielt die Freiwillige Feuerwehr erstmals eine Ausnahmegenehmigung.

Die Delbrücker Feuerwehr darf weiter ehrenamtlich retten, löschen, bergen und schützen. Darüber freuen sich (v.li.): Die beiden stellvertretenden Wehrführer Johannes Appelbaum und Ralf Fischer, Kreisbrandmeister Elmar Keuter, Regierungsbranddirektor Karsten Weber von der Bezirksregierung, Bürgermeister Werner Peitz, Lukas Husemann und Werner Mattiza vom Fachbereich Bürgerdienste sowie der Leiter des Kreisordnungsamtes Herbert Temborius. Foto: Axel Langer

Agatha-Prozession 2019

Am vergangenen Sonntag kamen die Kameradinnen und Kameraden der Gesamtwehr zusammen, um gemeinsam die traditionelle Prozession zur Ehren der heiligen Agatha zu begehen. Zuerst marschierten wir geschlossen zur Pfarrkirche St. Johannes Delbrück, in der wir die heilige Messe feierten. Im Anschluss daran folgte die Prozession zur Statue der heiligen Agatha am Delbrücker Friedhof. Nach dem Abschlusssegen in der Pfarrkirche begaben sich die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr in eine örtliche Pizzeria. Die Aktiven Kameraden hingegen marschierten zur Gaststätte „Goofies Grunewald“, in der ein kurzweiliger und gemütlicher Nachmittag verlebt wurde. Hier konnten wir unseren stellvertretenden Wehrführer zum Geburtstag gratulieren. Im Laufe des Nachmittages durfte jeweils ein Kamerad aus jedem Löschzug den Hausorden des Delbrücker Karnevalsvereins in Empfang nehmen.