Brand Strohanhänger in Ostenland

Am Samstagmorgen geriet gegen 10:00 Uhr ein mit Stroh beladener Anhänger in Brand.


Das landwirtschaftliche Gespann befand sich auf einem abgeernteten Feld am Hakenweg in Ostenland. Einsatzkräfte vom Löschzug Ostenland, welcher in Zugstärke vor Ort war, sowie eine Gruppe vom Löschzug Lippling setzten 3 Trupps unter PA ein und löschten den Brand.


Für die Wasserversorgung wurde ein rund 3 Kilometer langer Pendelverkehr zu einem Hydranten eingerichtet. Der Einsatz war nach rund 2 Stunden beendet.


Fotos: Löschzug Ostenland

PKW Brand in Lippling

Am Sonntagmorgen geriet gegen kurz nach 7 Uhr ein PKW in Lippling aus noch ungeklärter Ursache in Brand.


Eine Gruppe des Löschzuges Lippling wurde zu einem Fahrzeugbrand im Ortsteil Lippling gerufen.Bereits auf der Anfahrt war die Rauchsäule zu sehen. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde das Einsatzstichwort aufgrund der akuten Lage auf Feuer 3 erhöht,wodurch in Lippling die Sirenen heulten und die Löschzüge Delbrück-Mitte und Ostenland zur Einsatzverstärkung alarmiert wurden.


Das brennende Fahrzeug war hinter einem weiteren PKW geparkt und stand dabei direkt am Wohnhaus, auf welches die Flammen überzugreifen drohten.Direkt am Brandherd führt eine Treppe in die Dachgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses, in der sich noch Personen befanden.


Die Personen handelten sehr umsichtig, ließen Fenster und Türen geschlossen und konnten durch das schnelle Eingreifen der ersten Kräfte aus der Wohnung befreit werden.


Fotos und Text: Löschzug Lippling

Verkehrsunfall in Schöning

Bei einem Verkehrsunfall in Schöning am Sonntagmittag wurden mehrere Personen verletzt.


Gegen 13:30 Uhr beabsichtigte der Fahrer eines mit insgesamt 7 Personen besetzte Ford Transit, in den Grafhörster Weg Richtung Tierpark Nadermann abzubiegen. Dies erkannte der Fahrer eines nachfolgenden Hyundai zu spät und leitete, um nicht auf das Heck des Kleintransporters aufzufahren, ein Ausweichmanöver ein.


Da sich der Transporter jedoch schon im Abbiegevorgang befand, kollidierten die beiden Fahrzeuge im Einmündungsbereich. Dabei wurde eine Person schwer und fünf Personen leicht verletzt. Vier weitere Personen, unter anderem auch kleinere Kinder, blieben unverletzt. Alle betroffenen Personen konnten sich selbststänig aus den Fahrzeugen befreien.


Aufgrund der Lagemeldung alarmierte die Leitstelle den Löschzug Lippling sowie mehrere Rettungswagen und Notärzte sowie einen Rettungshubschrauber aus Dortmund. Aufgrund der hohen Anzahl an betroffenen Personen wurde auch die DRK Ortsgruppe Delbrück alarmiert.


Die Schöninger Straße blieb im betroffenen Bereich bis 15:00 Uhr gesperrt.


Fotos: A. Langer

Verkehrsunfall in Steinhorst

In der Nacht auf Freitag wurden der Löschzug Lippling sowie eine Einsatzunterstützung vom Löschzug Delbrück zu einem Verkehrsunfall in Steinhorst alarmiert. Dort sollte angeblich eine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt sein.


Gegen 2:00 Uhr entdeckte ein PKW Fahrer ein auf dem Dach liegendes Fahrzeug im Bereich der Neubrückenstraße kurz hinter der Einmündung zur Landstraße. Das kurz zuvor verunfallte Fahrzeug war von der Straße abgekommen und hatte sich im Straßengraben überschlagen.


Der Feuerwehr wurde zunächst ein falscher Unfallort gemeldet, weswegen es Probleme gab, den tatsächlichen Ort zu lokalisieren. Am Unfallort angekommen stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich alle Insassen bereits von der Unfallstelle entfernt hatten. Laut Zeugenaussagen saßen 4 Personen in dem Fahrzeug und müssten vermutlich teils schwerere Verletzungen gehabt haben.


Die Kameraden aus Lippling und Delbrück sicherten die Einsatzstelle und suchten die Umgebung ab, auch unter Zurhilfenahme mehrerer Wärmebilkameras. Zusätzlich wurde die Drohne der Feuerwehr Hövelhof zur Einsatzstelle alarmiert. Es konnten jedoch keine Personen mehr aufgefunden werden.


Schnee-Schnee-Schnee

Ein Schneetief hat am Sonntag und Montag das Delbrück Land und fast komplett OWL unter einer dicken Schneedecke begraben.


In der Nacht zu Sonntag hielten sich die gemeldeten Schneefälle zunächst noch etwas in Grenzen. Ab dem frühen Morgen schneite es dann allerdings anhaltend uns stark bis zum Abend ohne Pause durch. Auf den Straßen blieb es relativ ruhig, wohl auch weil wenig Fahrzeuge unterwegs waren.


Turbulent wurde es für die Feuerwehr dann ab dem späten Vormittag. Gleich in 3 Ortsteilen waren Kräfte der Löschzüge Delbrück, Westenholz, Lippling und Boke damit beschäftigt, die Kuppeln von Biogasanlagen von Schnee und Eis zu befreien da diese drohten, unter der Last einzustürzen. Da die Dächer nicht betreten werden können, wurden zusätzlich zur Delbrücker Drehleiter zwei weitere Fahrzeuge von der Feuerwehr Salzkotten und der Feuerwehr Hövelhof hinzu alarmiert.


Zusätzlich zu den schneebedingten Einsätzen lief auch das reguläre Einsatzaufkommen an diesem Tag normal weiter. So rückte der Löschzug Boke Morgens zur Unterstützung bei einem Rettungsdiensteinsatz aus, am Nachmittag löste die Brandmeldeanlage eines Seniorenwohnheims in Ostenland aus und rief die Löschzüge Ostenland, Delbrück und Lippling auf den Plan. Hier war jedoch nur Essen auf einem Herd angebrannt und hatte eine minimale Rauchentwicklung ausgelöst.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Scheunenbrand in Delbrück

In der Nacht von Freitag auf Samstag geriet in Delbrück am Jüdendamm eine Scheune in Brand.


Gegen 23:45 Uhr wurden zunächst der Löschzug Delbrück und eine Einsatzunterstützung vom Löschzug Lippling zu einer brennenden Scheune am Jüdendamm alarmiert. Ein Teil einer Scheune, in dem Heu und Stroh lagerte, war aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Der Brand beschädigte Teile des Daches, die angrenzenden Gebäude und Gebäudeteile konnten durch Riegelstellungen gehalten werden.


Um den hohen Bedarf an Löschwasser zu decken, wurde der Löschzug Ostenland frühzeitig nachalarmiert und baute eine über 400 Meter lange, doppelte B-Leitung zu einem Überflurhydranten am Unteren Weg auf.


Die Feuerwehr setzte ihren Teleskoplader ein, um das Brandgut aus der Halle zu fahren, um es dann gezielt ablöschen zu können. Die Fahrer mussten hierbei aufgrund der starken Rauchentwicklung Anfangs unter Atemschutz arbeiten.


Die letzten Einsatzkräfte verließen morgens gegen 7 Uhr die Einsatzstelle, zwischenzeitlich stellte Nachts der Löschzug Ostenland den Grundschutz für einige Ortsteile und Delbrück Mitte sicher.


Im Einsatz waren unter anderem die Löschzüge Delbrück, Lippling, Ostenland, Kameraden der Kreisfeuerwehrzentrale und ein Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde, um eine Umweltgefährdung durch kontaminiertes Löschwasser auszuschließen.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Wohnungsbrand in Ostenland

Am Donnerstagmorgen brannte im Ortsteil Ostenland eine Wohnung.


Gegen 5:45 Uhr wurden der Löschzug Ostenland und Einsatzunterstützungen aus Lippling und Delbrück sowie eine zweite Drehleiter der Feuerwehr Hövelhof zu einem Wohnungsbrand in Ostenland alarmiert.


Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Wohnung im ersten Obergeschoss eines zweigeschossigen Wohnhauses nahezu in Vollbrand. Das Feuer wurde durch mehrere Trupps im Innenangriff sowie von 2 Drehleitern aus bekämpft. Die Bewohnerin des Erdgeschosses konnte unverletzt ins Freie gebracht werden, für den 45 jährigen Bewohner der Brandwohnung kam leider jede Hilfe zu spät.


Die Kriminalpolizei hat die Brandstelle für Ermittlungen der Brandursache beschlagnahmt.


Fotos: Feuerwehr Delbrück & A. Langer

Schachtrettung in Lippling

Am Freitagmorgen kam es zu einem Unfall auf einer Baustelle in Lippling, bei dem eine Person in einen Schacht stürzte.


Gegen 07:20 Uhr ereignete sich auf einer Baustelle in Lippling in der Nähe des Sportplatzes ein Unfall auf einer Baustelle. Dabei stürzte ein Arbeiter in einen ca. 9 Meter tiefen Schacht, blieb jedoch glücklicherweise auf einer eingezogenen, höheren Ebene liegen. Nach einer Erstversorgung durch die Kameraden der Löschzüge Delbrück und Lippling und einer notärztlichen Einschätzung des Gesundheitszustands des Verunfallten wurde von der Feuerwehr Paderborn die Höhenrettungseinheit hinzualarmiert. Mit einem speziellen Hebegeschirr und der Drehleiter wurde der Patient anschließend aus dem Schacht gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Gewitter und Starkregen am 14./15. August

Am Abend des 14. August und in den Mittagsstunden des 15. August kam es zu einem heftigen Gewitter mit einhergehendem Starkregen. Besonders betroffen war der Ortsteil Westenholz und Teile von Sudhagen.


Gegen 20:30 Uhr gingen die ersten Meldungen über unpassierbare Straßen und vollgelaufene Keller und Wohnungen ein. Gegen 21:00 Uhr wurde im Gerätehaus Delbrück eine örtliche Einsatzleitung eingerichtet, um die Einsätze besser koordinieren zu können. Von hier aus wurden die Einsatzkräfte aus nahezu allen Delbrücker Löschzügen mit Ihren Fahrzeugen zu den Einsatzstellen entsendet.


Gegen 21:20 Uhr wurde in Delbrück unabhängig vom Wetter ein Containerbrand gemeldet. Die dazu alarmierten Kräfte vom Löschzug Delbrück und Ostenland konnten vor Ort allerdings kein Feuer feststellen.


Am Freitagmittag öffnete der Himmel erneut seine Schleusen und es kam wiederum zu einigen Einsatzstellen in Delbrück und Westenholz. In Delbrück lief eine Baugrube voll Wasser und wurde aufwendig leer gepumpt.


Fotos: A. Langer

Großbrand einer Zimmerei in Delbrück

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es zu einem folgenschweren Brand auf dem Gelände einer Zimmerei in Delbrück.


Gegen 0:45 Uhr wurden zunächst der Löschzug Delbrück und eine Einsatzunterstützung vom Löschzug Ostenland alarmiert. Laut den ersten Meldungen sollte eine Zimmerei in der Straße Am Zollbrett in Vollbrand stehen. Ein kilometerweit zu sehender Feuerschein wies den Einsatzkräften den Weg. Kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte wurden umgehend alle weiteren Delbrücker Löschzüge mit dem Stichwort Einsatzverstärkung nachalarmiert. Auch die Kameraden der Feuerwehr Hövelhof wurden zur Unterstützung angefordert.


Die knapp 2000 qm große Betriebshalle sowie eine angrenzende Remise und ein Holzlager des Unternehmens standen bereits bei Eintreffen der erstalarmierten Kräfte in Vollbrand und konnten nicht mehr gerettet werden. Somit lag die volle Konzentration auf einer massiven Riegelstellung zum direkt angrenzenden Wohnhaus. Das Feuer konnte nicht übergreifen und das Wohnhaus blieb verschont.


Um den hohen Bedarf an Löschwasser decken zu können, zapfte die Feuerwehr mehrere Hydranten in der Nähe der Brandstelle an und förderte zusätzlich Wasser aus einem nahen Industriegebiet mit einem Pendelverkehr zur Einsatzstelle. Der Brand wurde mit mehreren C-Rohren, Wasserwerfern und über die beiden Monitore der Drehleitern aus Delbrück und Hövelhof bekämpft.


Um an alle Brandnester gelangen zu können, wurden Teile des eingestürzten Daches, Holzstapel und ausgebrannte Firmenwagen des Unternehmens mit einem Bagger auseinander gezogen. Dabei kam neben dem Teleskoplader der Feuerwehr Delbrück auch ein Bagger eines Rietberger Abrissunternehmens zum Einsatz.


Um ca. 8:30 Uhr verließen die letzten Kräfte die Einsatzstelle. Die Brandursache ist vorerst unbekannt.


Bilder: Feuerwehr Delbrück, A. Langer