Kellerbrand in Delbrück

In der Nacht auf Sonntag, den 14.08.22 kam es in Delbrück zu einem folgenschweren Kellerbrand mit 3 Verletzten.


Gegen 1:45 Uhr wurde der Löschzug Delbrück sowie Einsatzunterstützungen der Löschzüge Boke und Lippling in die Augustinusstraße in Delbrück zu einem gemeldeten Kellerbrand alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte hatten sich glücklicherweise bereits alle 3 Bewohner des Hauses in Sicherheit gebracht. Aus dem in Vollbrand stehenden Zimmer im Untergeschoss drang dichter Rauch aus den Fenstern und drückte zusätzlich in das Treppenhaus der Doppelhaushälfte.


Umgehend drangen 2 Trupps unter Atemschutz in den brennenden Keller zum Innenangriff vor. In der ohnehin beengten Straße mussten zunächst 2 PKW mittels Rangierhilfen von der Feuerwehr umgesetzt werden, um die Drehleiter als zweiten Rettungsweg in Stellung zu bringen.


Von den 4 Bewohnern zog sich eine 20-jährige Frau schwere Verbrennungen zu, als brennende Deckenteile des Schlafzimmers auf Sie herabstürzten. Sie wurde aufgrund der Schwere der Verletzungen noch in der Nacht in das Krankenhaus Bergmannsheil nach Bochum verlegt. 2 weitere Bewohner erlitten eine Rauchgasvergifftung und wurden ebenfalls Krankenhäusern zugeführt. Nahezu das gesamte Gebäude wurde durch Brandgase kontaminiert und ist derzeit unbewohnbar.


Im Zusammenhang mit dem Einsatz zog sich ein Feuerwehrmann eine Kopfplatzwunde zu und musste zur ambulanten Behandlung in das Krankenhaus nach Salzkotten gebracht werden.


Als Brandursache kommt lt. ersten Ermittlungen ein technischer Defekt der Beleuchtung in dem betroffenen Kellerraum in Betracht.


Fotos: A. Langer & Feuerwehr Delbrück

Flächenbrand in Westenholz

Mehr als 15 km weit war die Rauchwolke zu sehen, die viele Feuerwehrkräfte am wärmsten Tag des Jahres forderte. Auf einem Getreidefeld zwischen Obernheideweg und Westenholzer Str. breitete sich am 19.7.2022 um 19:30 Uhr in rasender Geschwindigkeit ein Brand mit bis zu 8 Meter hohen Flammen in einem Getreidefeld aus, der erst nach ca. 300 Metern gestoppt werden konnte.

Aufgrund der hohen Laufgeschwindigkeit des Feuers wurden durch den Löschzug Westenholz direkt nach dem Eintreffen Kräfte aus Delbrück, Ostenland und Lippling zur Unterstützung nachgefordert. Durch den kräfteraubenden Einsatz der Feuerwehr und der unglaublichen Unterstützung von 7 Landwirten mit Schleppern, welche Brandschneisen vor dem Feuer legten, konnte die Ausbreitung kurz vor einem Fichtenwald gestoppt werden.

Als problematisch erwies sich die große Anzahl von Schaulustigen die durch die Rauchsäule angelockt wurden und mit PKW und Fahrrädern die beiden Zufahrtsstraßen zur Einsatzstelle versperrten. Infolge dessen kam es in der Anfangsphase des Einsatzes zu Behinderungen der Einsatzkräfte und zu Auffahrunfällen.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis zum Einbruch der Dunkelheit hin.

Text und Fotos: Feuerwehr Delbrück

Kellerbrand in der Innenstadt

Am Freitagmorgen kam es zu einem ausgedehnten Kellerbrand in einem Mehrparteienhaus in der Delbrücker Innenstadt.


Gegen 04:50 Uhr wurden der Löschzug Delbrück sowie Einsatzverstärkungen der Löschzüge Boke und Lippling per Meldeempfänger und auch Sirene alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte drang bereits dichter schwarzer Rauch aus dem Keller.


Umgehend wurde damit begonnen, das Gebäude zu räumen. Dabei wurden 17 Personen (davon ein Säugling) ins Freie geführt und vom Rettungsdienst sowie 2 Notärzten gesichtet. Es konnten jedoch alle betroffenen Personen vor Ort verbleiben.


Parallel zur Evakuierung der Wohnungen gingen mehrere Trupps unter Atemschutz gegen den Brand im Keller vor. Hier brannte der Heizungs- sowie ein Lagerraum mit unter Anderem Mobiliar und Autoreifen unter großer Hitze- und Rauchentwicklung. Teile des Brandguts wurden ins Freie befördert und dann abgelöscht. Insgesamt wurden 4 Trupps unter PA eingesetzt.


Als Brandursache wurde eine defekte Akku-Flex ermittelt.


Fotos: A. Langer

Mittwoch mit erhöhtem Einsatzaufkommen

Am Mittwoch waren fast sämtliche Löschzüge der Gesamtwehr gefordert.


Zunächst wurde uns um 07:45 Uhr ein Feuer größeren Ausmaßes auf dem Gelände eines Gewerbebetriebes im Gewerbegebiet Ost 2 in Delbrück gemeldet. Bereits auf der Anfahrt war eine größere Rauchwolke zu sehen. Vor Ort stellte sich glücklicherweise heraus, dass es sich um ein kleineres Feuer innerhalb einer Halle handelte, welches schnell mit einem C-Rohr abelöscht werden konnte, bevor größerer Sachschaden entstand. Die Ursache blieb zunächst unklar.


Im weiteren Verlauf des Vormitttages wurden Kräfte vom Löschzug Delbrück und dem Löschzug Westenholz zu einem Verkehrsunfall auf der B64 kurz vor der AVIA Tankstelle gerufen. Hier war ein Audi vor einen Baum geprallt, der Fahrer allerdings nicht eingeklemmt. Somit wurde hier der Rettungsdienst unterstützt und die Einsatzstelle gesichert.


Im Laufe des Nachmittages löste gegen 15:00 Uhr die Automatische Brandmeldeanlage einer Flüchtlingsunterkunft in Delbrück aus. Hier sorgte angebranntes Essen für eine massive Rauchentwicklung. Mit 2 Hochleistungslüftern wurde das Gebäude entraucht und gelüftet. Es entstand kein weiterer Sachschaden.

Garagenbrand in Delbrück

Am späten Samstagabend brannte in Delbrück in der Karlstraße eine Garage an einem Wohnhaus.


Da zunächst nicht klar war, ob sich noch Personen in der Garage bzw. im angrenzenden Wohnhaus befinden, wurden zusätzlich zu Kräften aus Delbrück Verstärkungen aus Ostenland und Lippling alarmiert. Aufmerksame Nachbarn hatten das Feuer entdeckt und die Hausbewohner informiert, welche sich unverletzt ins Freie retten konnten und bei Nachbarn unter kamen.


Aus noch ungeklärter Ursache stand die Garage nahezu in Vollbrand.

Da sich das elektrische Garagentor nicht mehr öffnen ließ, wurde dieses mit einem Trennschleifer geöffnet. Der anschließende Löschangriff über 2 Wege brachte dann einen schnellen Erfolg. Ein Übergriff auf das Wohnhaus konnte verhindert werden.

Eine bereits heiße Gasflasche musste gekühlt werden.


Fotos: A. Langer

2 Sturmtiefs fordern Feuerwehr

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag und am Freitagabend sorgten die beiden Sturmtiefs Ylenia und Zeynep mit Böen mit teils über 100 km/h für etliche Einsätze im Delbrücker Land.


Insgesamt wurden bei beiden Ereignissen rund 80 Einsatzstellen abgearbeitet. In den meisten Fällen sorgten umgestürzte Bäume bzw. Äste für versperrte Straßen und Wege. Bei einigen Bäumen brachen komplette Kronen in größerer Höhe ab, sodass diese entweder entfernt oder der jeweilige Baum komplett gefällt werden musste. Auch Überland-Telefonleitungen wurden stellenweise beschädigt.


In einigen Fällen sicherten die Einsatzkräfte beschädigte Dächer, von welchen weitere Gefahren ausgingen. In der Von-der-Recke Straße in Delbrück beschädigte ein umher fliegendes Trampolin eine Straßenlaterne so stark, dass diese aus Sicherheitsgründen zurück gebaut und der Mast abgeflex werden musste. Zwischen Ostenland und Delbrück stieß eine Autofahrerin mit einem kurz zuvor umgestürzten Baum zusammen. Es entstand glücklicherweise nur ein kleiner Blechschaden.


Zeitweise waren alle 6 Löschzüge zeitgleich im Einsatz. Um die Kreisleitstelle zu entlasten wurde bei beiden Ereignissen eine Örtliche Einsatzleitung und der Stabsraum im Gerätehaus in Delbrück in Betrieb genommen.

Weitere nachlaufende Sturm-Einsätze ereigneten sich jeweils an den Folgetagen.


Fotos: Feuerwehr Delbrück und A. Langer

Verkehrsunfall in Lippling

Lippling (al). Zwei schwerverletzte und vier verletzte Fahrzeuginsassen sowie Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 20.000 Euro ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls im Kreuzungsbereich Kaunitzer Straße / Zur alten Kapelle in Lippling. Zwei Fahrzeuge wurden bei dem Frontalzusammenstoß komplett zertrümmert.

Gegen 19.15 Uhr beabsichtigte ein 22-jähriger mit seinem Opel Astra aus Richtung Delbrück kommend von der Kaunitzer Straße nach links in die Straße „Zur alten Kapelle“ abzubiegen. Nach Angaben der Polizei stoppte er vermutlich auf dem Linksabbiegerstreifen. Mit im Fahrzeug befand sich eine 32-jährige Frau. Der 22-jährige setzte den Abbiegevorgang fort und übersah dabei einen mit vier Personen besetzten Nissan Qashaqi, der sich aus Richtung Steinhorst dem Abzweig näherte. Der Nissan wurde von einem 63-jährigen gefahren. Mit im Fahrzeug befanden sich seine Ehefrau sowie die beiden 7 und 4 Jahre alten Enkelkinder, die sich gut gesichert auf der Rückbank befanden. Im Kreuzungsbereich prallten beide Fahrzeuge frontal gegeneinander oder blieben mit Totalschaden liegen.

Der Löschzug Lippling eilte mit 35 Kräften an die Einsatzstelle. Außerdem wurden Rettungswagen aus Delbrück, Hövelhof, Salzkotten, Schloß Neuhaus und Verl sowie zwei Notärzte, die leitende Notärztin und der organisatorische Leiter Rettungsdienst an die Unfallstelle entsandt. Gemeinsam übernahmen sie die medizinische Erstversorgung der sechs Verletzten, die sich alle selber aus den Fahrzeugwracks befreien konnten. Beide Fahrzeugführer zogen sich schwere Verletzungen zu. Die Feuerwehrkräfte stellten vor Ort den Brandschutz sicher und unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung und Betreuung der Verletzten. Alle Verletzten wurden in Krankenhäuser nach Paderborn, Lippstadt und Verl gebracht.

Die beiden Fahrzeuge wurden mit wirtschaftlichem Totalschaden abgeschleppt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro. Für die Versorgung der Verletzten, das Abschleppen der Fahrzeuge sowie die Unfallaufnahme blieb die Kaunitzer Straße bis in den späten Abend voll gesperrt.

Fahrzeugbrand in Westenholz

Am Samstagnachmittag geriet gegen 13 Uhr ein Trecker in Brand. Ungünstigerweise befand sich dieser zur Zeit der Brandentstehung auf dem Gelände der AVIA Tankstelle an der B64.


Aufgrund der Lage an der Tankstelle wurden der Löschzug Westenholz sowie Einsatzunterstützungen der Löschzüge Delbrück und Lippling alarmiert. Der 31-jährige Fahrer des Treckers, selbst Feuerwehrmann, reagierte schnell und führte einen ersten Löschangriff mit Hilfe von 2 Feuerlöschern durch. Damit hielt er das Feuer bis zum Eintreffen der ersten Kräfte klein und minimierte so den entstandenen Schaden.


Foto: A. Langer und Privat

Einsatzunterstützungen für die Feuerwehr Rietberg

In dieser Woche sind Einheiten der Feuerwehr Delbrück gleich 2 Mal zur Nachbarschaftshilfe nach Rietberg alarmiert worden.


Zunächst wurden am Dienstagvormittag Sonderfahrzeuge vom Löschzug Delbrück und Löschzug Lippling als Unterstützung zum Großbrand bei der Firma Procontur Möbel alarmiert. Hier geriet aus noch ungeklärter Ursache eine Produktionshalle in Brand. Bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge der Feuerwehr Rietberg zündeten mehrere Hallenteile durch und ein großer Bereich der Produktion stand in Vollbrand. Vom Löschzug Delbrück wurden hier die Drehleiter zusammen mit dem HLF20-2 zur Brandbekämpfung und der Abrollcontainer Wasser/Schaum als Puffer zur Löschwasserübergabe eingesetzt. Das TLF 4000 vom Löschzug Lippling wurde im Pendelverkehr eingesetzt. Insgesamt wurden 5 Drehleitern und ein Teleskopmast eingesetzt. Dabei konnte eine Maschinenhalle und ein Verwaltungsgebäude gehalten werden.


Am Freitagnachmittag waren Kameraden der Löschzüge Delbrück (DLK, HLF20, AB Wasser/Schaum), der Löschzüge Ostenland und Lippling (jeweils mit HLF/LF und TLF), dem Löschzug Boke (LF) sowie der komplette Löschzug Westenholz als Unterstützung beim Brand der Firma Ellerman in Rietberg unterwegs. Hier stand eine Lagerhalle in Vollbrand. Die eingesetzten Kameraden unterstützten beim Löschangriff und bei der Bereitstellung sowie der Förderung von Löschwasser. Eine Ausbreitung auf weitere Hallen konnte auch hier verhindert werden.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Schwerer Verkehrsunfall in Westenholz

Am Dienstagnachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Mastholter Straße in Westenholz.


Gegen 15:15 Uhr geriet, vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls, der 79-jährige Fahrer einer Mercedes B-Klasse auf der Mastholter Straße nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mit seinem Fahrzeug auf einer angrenzenden Wiese. Vorher streifte er einen Leitpfosten und durchschlug einen Maschendrahtzaun.


Der Fahrer sowie seine 80-jährige Beifahrerin wurde in dem Fahrzeug eingeschlossen und von Kameraden vom Löschzug Westenholz befreit. Beide wurden verletzt und Krankenhäusern zugeführt. Die Feuerwehr unterstützte die Rettungsarbeiten und stellte den Brandschutz sicher.


Zusätzlich alarmierte Kräfte der Löschzüge Delbrück und Lippling mussten nicht mehr tätig werden.


Foto: A. Langer