Löschzug Westenholz
Der Löschzug Westenholz ist, als einer von sechs Löschzügen der Feuerwehr Delbrück, seit 1962 für den westlichen Teil des Stadtgebietes zuständig. Der Zuständigkeitsbereich umfasst neben der Ortschaft Westenholz auch die westlichen Teile der Ortschaften Schöning und Sudhagen und erstreckt sich auf fast 40 km².
Geführt wird der Löschzug, welcher aus 65 aktiven Kameraden und Kameradinnen besteht, durch den Löschzugführer Jörg Brunnert und die Stellvertreter Stefan Schormann-Diekmann und Michael Bolte. Durch den Löschzug Westenholz werden pro Jahr zwischen 90 und 120 Einsätze, welche sich über die gesamte Bandbreite der feuerwehrtechnischen Belange erstrecken, abgearbeitet.
Zusätzlich zur lokalen Gefahrenabwehr betreibt der Löschzug Westenholz mit dem Abrollbehälter V-Dekon 50 NRW eine wichtige Komponente der ABC-Schutzkonzepte des Kreises Paderborn.
Im Rahmen der Nachwuchsgewinnung werden in der Jugendfeuerwehr 12 Jugendliche durch mehrere Jugendwarte frühzeitig an die Feuerwehr herangeführt und können ihr erlerntes Wissen in gemeinsamen Aktionen, Übungen und Wettbewerben unter Beweis stellen.
Neben dem aktiven Personal des Löschzuges unterhält der Löschzug Westenholz eine Ehrenabteilung, in der die Mitglieder nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst den Löschzug in sozialen Belangen tatkräftig unterstützen.
Alle rund 100 Mitglieder des Löschzuges setzen sich regelmäßig bei verschiedensten Veranstaltungen im Vereinsleben für Westenholz ein. So werden Prozessionen, Schützenfeste, Martinszüge, Weihnachtsmärkte und viele andere Ereignisse abgesichert und unterstützt.
Im Jahr 2015 konnte der Löschzug Westenholz das neue Feuerwehrhaus an der Westenholzer Straße, welches bereits im Jahr 2024 erweitert wurde, beziehen. Durch den Neu- und Anbau steht dem Löschzug Westenholz ein modernes, sicheres und zukunftsweisendes Gebäude zur Verfügung, in dem aktuelle Regeln der Unfallverhütung, der Hygiene und der Geschlechtertrennung eingehalten werden.

Gerätehaus
Das Gerätehaus des Löschzuges Westenholz wurde 2014 an der Westenholzer Straße errichtet und konnte 2015 bezogen werden. Neben den Stellplätzen für sechs Fahrzeuge bietet es im Sozialtrakt Räumlichkeiten für Unterrichte, Besprechungen, Lager, Werkstatt und Büroarbeitsplätze. Durch einen Anbau im Jahr 2024 wurde eine Geschlechtertrennung im Bereich der Umkleiden, die Barrierefreiheit und ein hohes Maß an Ausfallsicherheit realisiert.
Fahrzeuge
Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/16

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Aufgabe:
Mehrzweckfahrzeug für Hilfeleistung und Brandbekämpfung
Funkrufname:
Florian Delbrück 3 HLF 20-1
Hersteller:
Iveco
Aufbau:
Magirus
Baujahr:
2004
Mannschaftsstärke:
Gruppe (1 Gruppenführer + 8 Mannschaft)
Kurzbeschreibung:
Das HLF 20 rückt meistens als erstes Fahrzeug zu den Einsatzlagen des Löschzuges Westenholz aus. Es verfügt über eine Pumpe mit einem Fördervolumen von 2000 Litern pro Minute und einen fest eingebauten Wassertank von 2000 Litern. Zu den Besonderheiten für die technische Hilfeleistung gehören ein Stromaggregat, ein hydraulischer Rettungssatz, ein Lichtmast sowie ein Lüfter.
Löschgruppenfahrzeug LF 20

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Aufgabe:
Fahrzeug für Brandbekämpfung, Hilfeleistung und Ölwehr
Funkrufname:
Florian Delbrück 3-LF 20-1
Hersteller:
Mercedes-Benz
Aufbau:
Schlingmann GmbH & Co.KG
Baujahr:
2020
Mannschaftsstärke:
Gruppe (1 Gruppenführer + 8 Mannschaft)
Kurzbeschreibung:
Die Besatzung ist mit dem LF 20 in der Lage, kleinere Brandeinsätze, Sturmschäden und Überschwemmungen ohne technische Unterstützung abzuarbeiten. Ölwehreinsätze mittleren Umfangs, wie z. B. Ölspuren bis ca. 2 km Länge, können ohne weitere Unterstützung bewältigt werden. Bei Einsätzen größeren Umfangs wird es durch weitere Löschfahrzeuge oder Spezialfahrzeuge unterstützt.
Besonderer Wert wird auf Geräte zum Schutz des Personals wie Atemschutzgeräte, Hitzeschutzanzüge oder Verkehrsabsicherungsmaterial gelegt.
Bei Brandeinsätze und technischen Hilfeleistungen wird es als Unterstützungsfahrzeug eingesetzt. Die Aufgaben der Besatzung können hierbei sein:
· Heranführung von Löschwasser durch Pendelverkehr oder die Verlegung von Schlauchleitungen mit zusätzlichen Pumpen
· Abstellung von Atemschutztrupps
· Übernahme von Einsatzabschnitten
· Absicherung von Einsatzstellen
· Abstreuen und Absichern von Ölspuren
Besonderheiten:
· Feuerlöschkreiselpumpe mit 3.000 Liter / Minute Förderleistung
· 2.000 Liter Wassertank
· 4 Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum
· Stromerzeuger mit 6.500 Watt Leistung
- tragbare Leitern mit maximal 7,6 Meter Rettungshöhe
- pneumatischer Lichtmast mit LED Scheinwerfer 32.000 Lumen
- tragbare Feuerlöschkreiselpumpe, Förderleistung 800 Liter pro Minute
- tragbare Tauchpumpe, Förderleistung 400 Liter pro Minute
- Ölwehrausrüstung
- 7 digitale Handsprechfunkgeräte
Kommandowagen Kdow

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Kurzbeschreibung:
Der KdoW wird bei kleineren Einsätzen als Einsatzleitfahrzeug für die Einsatzleitung genutzt. Bei größeren Einsätzen wird er als Führungsfahrzeug einer Abschnittsleitung eingesetzt. Weiter wird er zum Transport von Einsatzkräften zur Einsatzstelle genutzt.
- Einsätze der Notfallhelfer bei medizinischen Notfällen
- Fahrten zu Lehrgängen
- Heranführung von Nachschub und Verpflegung
- Transport von Schläuchen und Atemschutzgeräten zur Werkstatt
-
Ausrüstung zur Absicherung im Straßenverkehr
- Mindestausrüstung an Computertechnik zur Einsatzführung
- 2 digitale Handsprechfunkgeräte
Wechselladerfahrzeug WLF 1 mit AB V-Dekon

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Kurzbeschreibung:
Der AB V-Dekon wird eingesetzt bei Unglücken, bei denen eine größere Anzahl von Personen mit Gefahrstoff in Kontakt gekommen ist. Hierbei ist es möglich, bis zu 50 Verletzte pro Stunde zu dekontaminieren (entgiften).
- 32 Gebläsefilteranzüge als Ganzkörperschutz
- 2 Großraumzelte mit Beleuchtung und Heizung
- medizinisches Gerät zur Wundversorgung
- System zum Auffangen von Schmutzwasser
- Rollbahnsystem zum Liegendtransport von Verletzten
- Ersatzkleidung für 25 Personen
-
10 digitale Handsprechfunkgeräte mit Kehlkopfmikrofonen
Mannschaftstransportfahrzeug MTF

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Kurzbeschreibung:
Der MTF wird primär zum Transport von Einsatzkräften zur Einsatzstelle genutzt. Für Fahrten zu Ausbildungsorten wie der Kreisfeuerwehrtechnischen Zentrale in Büren-Ahden wird das Fahrzeug ebenso genutzt wie für Versorgungsfahren jeglicher Art
- Heranführen von Einsatzkräften
- Fahrten zu Lehrgängen
- Heranführung von Nachschub und Verpflegung
- Transport von Schläuchen und Atemschutzgeräten zur Werkstatt
- Einsatzfahrten des Zugführer vom Dienst der ABC-Einheiten des Kreises Paderborn




