25-jähriges Jubiläum der Jugendfeuerwehr

Delbrück (al). Im Jahr 1998 wurde die Delbrücker Jugendfeuerwehr gegründet. Seitdem wurde daraus ein nicht mehr wegzudenkender Teil der Feuerwehr. In allen sechs Löschzügen gibt es in der Löschzugleitung Feuerwehrleute, die einst in der Jugendfeuerwehr begonnen haben und erste Ausbildungsschritte gemacht haben. Dies gilt auch für viele Mitglieder der Löschzüge. „Ohne die herausragende Arbeit der Jugendfeuerwehr, würde die Delbrücker Feuerwehr heute nicht so gut dastehen“, lobt der Leiter der Feuerwehr, Johannes Grothoff die Arbeit der Jugendfeuerwehr.

Am Sonntag, 18. Juni feiert die Jugendfeuerwehr nun ihr Jubiläum auf dem Gelände der St. Marien Grundschule und dem Laumes Kamp in Delbrück. Ab 9 Uhr findet hier die Abnahme der Leistungsspange statt. Dazu werden zwölf Jugendfeuerwehrgruppen aus ganz Nordrhein-Westfalen mit rund 150 Teilnehmern in Delbrück erwartet. Die Leistungsspangenprüfung ist die höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehr und gilt als Abschlussprüfung. Neben der persönlichen Haltung werden Schnelligkeit, Ausdauer und Körpergewandtheit, das feuerwehrtechnische Wissen und Können sowie das geschlossene Auftreten der Gruppe in Praxis und Theorie geprüft. Die Jugendfeuerwehrleute im Alter von 15 bis 18 Jahren stellen sich im Wettbewerb sportlichen Aufgaben wie Kugelstoßen und Staffellauf sowie einer Schnelligkeitsübung, einem Löschangriff und einem theoretischen Teil, der in den Räumlichkeiten der St. Marien Grundschule erfolgt. „Außerdem wird der Gesamteindruck eine Gruppe bewertet“, erläutert Stadtjugendfeuerwehrwartin Claudia Löseke die bundesweit einheitlichen Vorgaben für die Leistungsspangenprüfung. Ab etwa 13.30 Uhr werden die Abzeichen an die Jugendlichen übergeben. Rund 20 Schiedsrichter beurteilen die Leistung der Jugendlichen. Bereit im Jahr 2003 fand die Leistungsspangenprüfung anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Delbrücker Feuerwehr und des fünfjährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr in Delbrück statt.

Gegen 14.30 Uhr beginnt die Abnahme für den Leistungsnachweis „Jugendflamme“ der jüngeren Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Diese Prüfung wird ausschließlich für Mitglieder der Jugendfeuerwehr in allen sechs Delbrücker Löschzügen angeboten. Besucher sind jederzeit herzlich willkommen und können die Prüfungen selber in Augenschein nehmen. Imbiss und Getränke stehen genauso bereit wie Kaffee und Kuchen. Hier sind etwa 50 Helfer der Delbrücker Feuerwehr im Einsatz. Außerdem werden verschiedene Feuerwehrfahrzeuge ausgestellt.

Text und Foto: Axel Langer

Jugendfeuerwehrtag 2022

Delbrück (al). Eine Rauchwolke stand über einer Lagerhalle am Zaunkönigweg in Delbrück und ließ nichts gutes ahnen. Schon nach kurzer Zeit näherte sich ein Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn. „Die Fahrzeughalle der Firma Kösters steht in Vollbrand. Acht Erwachsene und ein Kind werden in der Halle vermisst auch auf dem Außengelände müssen drei geschockte Personen betreut werden“, fasst Jugendfeuerwehrwartin Claudia Löseke zusammen. Glücklicherweise handelt es sich nicht um einen Realeinsatz, sondern ein groß angelegtes Übungsszenario für 74 Mitglieder der Delbrücker Jugendfeuerwehr im Rahmen des Berufsjugendfeuerwehrtag. Gemeinsam mit rund 30 Betreuern rückten die Jugendlichen aus allen sechs Feuerwehrstandorten aus, um den simulierten Brand zu bekämpfen und die Personen zu befreien.

Bei dem Aktionstag besetzen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr die Gerätehäuser für jeweils 24 Stunden und arbeiten in dieser Zeit eine Vielzahl verschiedenster Einsätze von der Beseitigung einer Ölspur über technische Hilfe nach einem Unfall über Erste-Hilfe bis hin zur Brandbekämpfung ab. Höhepunkt des diesjährigen Berufsjugendfeuerwehrtages war die Großübung auf dem Gelände der Gartenbaufirma Kösters in Delbrück. Hier quoll dichter Rauch aus einer großen Fahrzeughalle und eine zunächst unklare Personenzahl hielt sich noch in der Halle auf.

Während sich eine Gruppe mit simuliertem Atemschutz ausrüstete, um zur Menschenrettung in die Halle vorzudringen, bereiteten weitere Jugendliche einen Löschangriff vor und bauten auch eine Wasserversorgung auf. Eine Sammelstelle für die vermissten Personen wurde ebenfalls vorbereitet. Hier sollten die Personen betreut und gegebenenfalls medizinisch versorgt werden. Nach und nach wurden die Personen gefunden, einige konnten aus dem Gebäude herausgeführt werden, andere mussten getragen werden. Wie bei einem Realeinsatz wurden Einsatzabschnitte gebildet und Zuständigkeiten abgestimmt. Nach knapp 45 Minuten war die Lage unter Kontrolle. Es stellte sich heraus, dass sich acht Erwachsene und ein Kind in der Halle aufhielten. Drei weitere, von einem massiven Schock betroffene Personen hielte sich außerhalb der Halle auf und banden weitere Kräfte, die diese Personen intensiv betreuen mussten.

„Für uns bestand die Schwierigkeit, dass aktuell viele Jugendlich noch nicht so lange bei der Jugendfeuerwehr dabei sind und wir sie mit den Aufgaben nicht überfordern wollen. In eine verrauchte Halle zu gehen, muss man sich auch erstmal trauen. Immerhin sieht man fast nichts. Man hat bei einigen Jugendlichen den Respekt vor der Aufgabe schon gemerkt“, hatten Claudia Löseke und Dennis Schmidt mit einem ganzen Team die Übung vorbereitet. Insgesamt 74 Jugendliche ab 12 Jahren nahmen an der Übung teil. Für einige Löschzüge bildete die Großübung den Abschluss des Berufsfeuertages, für andere war die Übung der Auftakt für ihren Aktionstag. „Unser Dank gilt der Firma Kösters, die uns ihr Firmengelände für die Übung zur Verfügung gestellt hat“, so Claudia Löseke.

Text und Fotos: A. Langer

Zahlreiche Prüfungen der Jugendfeuerwehrmitglieder im September


Am 18. September nahmen 9 Jugendfeuerwehrmitglieder erfolgreich an der Leistungsspangenabnahme in Bad- Oenyhausen teil.

Um diese Prüfung zu meistern, trafen sich die Jugendlichen mehrfach wöchentlich, um den feuerwehrtechnischen, theoretischen und auch sportlichen Teil zu trainieren. Trotz des schlechten Wetters zeigten die Jugendfeuerwehrmitglieder bei der Abnahme der Leistungsspange, was sie gelernt hatten.

Die Leistung war, wie es durch das eingespielte Ausbilderteam zu erwarten war, hervorragend!

Am 30. September folgte dann die Prüfung der Jugendflammen Stufe 1 und 2. Dieses erfolgte das erste Mal nach zwei Jahren coronabedingter Pause.


Der Kenntnisstand der Jugendfeuerwehrmitglieder war trotz der Hürden der vergangenen Jahre ausgezeichnet. Die Feuerwehr scheint für viele Mitglieder also nicht in Vergessenheit geraten zu sein.

26 Jugendliche erlangten das Jugendflammenabzeichen der Stufe 1. Hier wurden unter anderem Knoten und Stiche, der Umgang mit feuerwehrtechnischem Gerät und das Auffinden von Wasserentnahmestellen abgefragt. Geprüft wurden diese Jugendfeuerwehrmitglieder erstmalig auch durch den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Heinz Noje.


4 Jugendliche erlangten das Jugendflammenabzeichen der Stufe 2. Bei der Prüfung wurde unter anderem das Wissen bezüglich Fahrzeug- und Gerätekunde, das Sichern des Fahrzeugs und der Wasserentnahme über einen Hydranten abgefragt. Diese Jugendfeuerwehrmitglieder wurden durch den Kreisjungendfeuerwehrwart Jürgen Kersting und den stellv. Kreisjugendfeuerwehrwart Niklas Rakete geprüft.


Text: Claudia Heisener, FW Delbrück | Fotos: Feuerwehr Delbrück

Jugendfeuerwehr wächst und gedeiht hervorragend


83 Kinder und Jugendliche werden von 38 Betreuern angeleitet


Bentfeld (al). „121 Aktive in der Jugendfeuerwehr zu haben, ist eine wirklich beeindruckende Zahl. Dank des großen Engagements in der Jugendfeuerwehr ist die Delbrücker Feuerwehr auch künftig gut aufgestellt. Die ehemaligen Mitglieder der Jugendfeuerwehr stellen inzwischen einen großen Teil der aktiven Feuerwehrfrauen und -Männer dar. Ohne die aus der Jugendfeuerwehr übernommenen, gut ausgebildeten Kameradinnen und Kameraden ist der Einsatzdienst unserer freiwilligen Feuerwehr nur schwer vorstellbar“, unterstrich der Leiter der Delbrücker Feuerwehr, Johannes Grothoff bei der Jahreshauptversammlung im Bentfelder Dorfhaus die Bedeutung der Jugendfeuerwehr.


Johannes Grothoff versprach, dass die Nachwuchsarbeit der Jugendfeuerwehr auch künftig einen großen Stellenwert genießen wird und nach Kräften gefördert werde. In fast jedem Löschzug sind inzwischen ehemalige Mitglieder der Jugendfeuerwehr aktiv. „Die Jugendfeuerwehr von heute ist die Feuerwehr von morgen“, so Grothoff. Der Leiter der Feuerwehr, wie auch die stellvertretende Bürgermeisterin Anita Papenheinrich dankte den 83 Jugendlichen genauso wie den 38 Betreuern, die mit viel Spaß und Freude auch die Ausbildung der jungen Feuerwehrleute vorantreiben.


In ihrem Jahresbericht blickte die Leiterin der Jugendfeuerwehr, Claudia Löseke auf die Ereignisse und Aktionen der letzten Jahre seit 2019 zurück. Unter den Corona-Hygienevorgaben waren die Übungsabende der Jugendlichen nur eingeschränkt und nur auf Löschzugebene möglich. Ein paar Aktivitäten wie der Berufsfeuerwehr-Tag light im Oktober 2020 oder die Prüfungen der Leistungsspange im September 2021 konnten durchgeführt werden. „Hier haben die teilnehmenden Jugendlichen wie auch die Betreuer hervorragende Arbeit geleistet“, lobte Claudia Löseke. Sie dankte auch den Jugendlichen sowie den Betreuern, dass sich trotz der Coronaeinschränkungen die Jugendfeuerwehr nicht verlassen haben und weiterhin aktiv sind, auch wenn viele Dinge zeitweise nicht stattfinden konnten, die Jugendfeuerwehr eigentlich ausmachen.


Zu neuen Betreuern wurden ernannt Michelle Schuhmcher, Simon Brockmeier, Patrick Merschmann, Olaf Hentschel, Moritz Zwingmann, Hanna Brunnert, Philip Millner, Anna Kalek und Burkhard Lampe. Aus dem Kreis der Betreuer wurden mit viel Applaus und einem großen Dank Patrick Brockmeier, Frank Schuszter und Christian Neiske verabschiedet


Durch Johannes Grothoff konnten per Handschlag neu in die Jugendfeuerwehr Lukas Brökelmann Ruven Heumüller, Mika-Steffen Pollmeier, Leon Pankoke, Finn Deutloff, Niklas Meiwes, Torben Brinkmeyer, Mattis Hahne, Maximilian Baumhöfener, Samira Venne, Malte Süggeler, Leo Schwede, Nicolas Börnemeyer, Paul Meiwes, Vincent Ewers, Luka Mertensmeier, Charlotte Brunnert, Mia Markmann, Isabel Kraus, Philipp Brinkmeier, Karina Fischer, Kai Wesseler, Julian Sprick, Tyler Wilper, Alissa Wecker, Jonas Mertensmeier, Maik Wiebe, Lukas Heath und Daniel Hoffmann aufgenommen werden.


Fotos: A. Langer

Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr

Auf einen Schlag 21 neue Mitglieder bei der Delbrücker Jugendfeuerwehr

Lippling (al). „Ich freue mich über so viele Neuaufnahmen in die Jugendfeuerwehr. Ihr seid die nächste Generation Feuerwehrleute. Jeder von Euch ist wichtig. Ohne die Jugendfeuerwehr wäre die Zahl der Aktiven in den Feuerwehren deutlich rückläufig. Nur die Feuerwehren mit einer guten Jugendfeuerwehr haben keine Nachwuchsprobleme“, konnte Wehrführer Johannes Grothoff gleich 21 neue Mitglieder per Handschlag in die Jugendfeuerwehr aufnehmen. Gleichzeitig dankte Johannes Grothoff den Betreuern sowie der Leitung der Jugendfeuerwehr für ihre gute Arbeit.

Für die beiden Leiter der Jugendfeuerwehr, Claudia Heisener und Dennis Schmidt stellte die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr in der Lipplinger Gemeindehalle eine Premiere dar. Erstmals leitete beide die Sitzung. Im Jahresbericht teilte Claudia Heisener mit, dass 80 Kinder und Jugendliche Mitglied der Jugendfeuerwehr sind. In den sechs Standorten werden sie von 42 Feuerwehrleuten betreut. Bei Übungs- und Ausbildungsstunden kam 1.931 Stunden zusammen. Zu den Höhepunkten des zu Ende gehenden Jahres gehörten die erfolgreiche Teilnahme an der Leistungsspangenprüfung auf Landesebene sowie die Jugendflammenprüfungen. Doch auch das Freizeitvergnügen kam mit eine mehrtägige Fahrt nach Grömnitz an der Ostsee nicht zu kurz.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Anita Papenheinrich ermutigte die Jugendlichen, nach der Zeit in der Jugendfeuerwehr auch in der Feuerwehr weiter zu machen. „Ihr macht euch auf den Weg, euch auf den aktiven Dienst vorzubereiten. Die Ausübung im Ehrenamt ist nicht selbstverständlich, verdient aber höchste Anerkennung“, wandte sich Anita Papenheinrich direkt an die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und dankte den Betreuern für eine tolle Jugendarbeit. Von der Stärke und den vielen Aktionen der Jugendfeuerwehr zeigte sich auch Kreisjugendfeuerwehrwart Andreas Luig beeindruckt. Luig dankte der Delbrücker Jugendfeuerwehr für die Ausrichtung der Leistungsspangenprüfung am 06. Juni 2020 in Delbrück. „Das wird eine Riesenveranstaltung, zu der 300 bis 600 Jugendliche aus ganz Westfalen anreisen werden“, so Luig.

Nach einem Probejahr wurden Martin Stollhans, Christoph Schäfermeier, Jörg Schindler und Nils Lünstroth neu in den Kreis der Betreuer aufgenommen. Als Betreuer im Probejahr wurden Patrick Merschmann und Moritz Zwingmann aufgenommen. Per Handschlag nahm anschließend der Leiter der Feuerwehr Delbrück, Johannes Grothoff die 21 neuen Mitglieder auf. Künftig sind Finja Neukirch, Clemens Brunnert, Manuel Markmann, Leonie Markmann, Arndt Sellemerten, Luis Meile, Johannes Fedde, Benedikt Brautmeier, Morice Schultenjohann, Victoria Lindemann, Malte Henrik Sagemüller, Jan Krietenbrink, Kim-Annestin Jungewelter, Marlon Brockmann, Morten Wächter, Nico Sell, Jannik Meier und Jendrik Fortmeier. „Die große Zahl an Neuaufnahmen beweist, dass die Betreuer hervorragende Arbeit leisten“, freute sich Johannes Grothoff sichtlich über die vielen neuen Gesichter in der Jugendfeuerwehr.

Text und Foto: Axel Langer

Jugendfeuerwehrzeltlager in Grömnitz

Das lange Feiertagswochenende vom 20. bis zum 23. Juni verbrachten 56 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Delbrück in Grömnitz an der Ostsee. Begleitet wurden sie von 17 Betreuern.


Das Zeltlager befand sich nur wenige hundert Meter vom Ostseestrand entfernt. Der Strand bot sich für Geschicklichkeitsspiele und eine Strandralley in kleineren Teams  an.

Im Lager befand sich ein Beachvolleyballfeld, welches täglich gut genutzt wurde. Zudem wurden reichlich Wasserbombenschlachten veranstaltet. Die Jugendfeuerwehrmitglieder hatten dennoch Zeit in der Stadt Grömnitz herumzuschlendern. Auch der Wunsch nach selbstgemachten Burgern wurde den Kindern und Jugendlichen erfüllt.

Ein Highlight der Tour war der Besuch einer ca. 10 m hohen Wasserrutsche, welche am Strand aufgebaut war. Auch in den Betreuern kam hier wieder das Kind zum Vorschein und die Rutsche musste ausgiebig getestet werden.

Es war an diesem langen Wochenende also für jeden etwas dabei.


Text und Fotos: FW Delbrück | C. Heisener, LZ 5

Delbrücker Jugendfeuerwehr meistert Prüfungen erfolgreich

Am 08. Juni haben 9 Jugendliche erfolgreich an der Prüfung zum Erwerb der Leistungsspange teilgenommen. 

Diese fand in Kreuztal im Landkreis Siegen- Wittgenstein statt. 

Es standen Disziplinen wie Kugelstoßen, Staffellauf, ein theoretischer Teil und der Aufbau eines Löschangriffs auf dem Programm. 

Hier konnten die Mädchen und Jungen zeigen, was sie in monatelanger Trainingszeit gelernt hatten. 

Die hervorragenden Ergebnissen sprachen für sich!


Auch die Teilnehmer der Prüfung zum Jugendflammenabzeichen der Stufen 1 und 2 standen dem in nichts nach.

Die Prüfung fand am 14. Juni in Delbrück- Ostenland statt.

17 Jugendliche bestanden die Jugendflamme Stufe 1. Zu ihren Aufgaben gehörten unter anderem das Fertigen von Knoten und Stichen,

Fahrzeug- und Gerätekunde und das Auslegen von Saugleitungen. Sie wurden vom stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Johannes 

Appelbaum und der stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwartin Claudia Heisener geprüft.

Weitere 4 Jugendliche bestanden die Stufe 2. Sie wurden von dem stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart Martin Brandt geprüft.

Von den Jungen wurde erweitertes Wissen zum Thema Fahrzeug- und Gerätekunde gefordert, sowie das Sichern des Einsatzfahrzeugs

im Straßenverkehr. Zudem musste ein Wasserwerfer aufgebaut und ein Standrohr in einen Hydranten gesetzt werden. 


Text und Bilder: C. Heisener (LZ Bentfeld)

Landesverband der Jugendfeuerwehren ehrt engagierte Personen und eine Firma

Silber und Bronze für Jugendfeuerwehrwarte

Westenholz (al). Gleich zwei Veranstaltungen auf Kreisebene organisierte im zu Ende gehenden Jahr die Delbrücker Jugendfeuerwehr. Neben der Deligiertentagung im Gerätehaus zeichnete die Ostenländer Jugendfeuerwehr für die große Nachtwanderung verantwortlich, zu der rund 350 Jugendliche aus ganz OWL nach Ostenland kamen. „Ich bin vom Programm der Delbrücker Jugendfeuerwehr absolut beeindruckt. Prüfungen zur Jugendflamme oder die Teilnahme an der Leistungsspange machen viele Jugendfeuerwehren, aber zusätzlich noch Fahrten mit den Jugendlichen sind schon etwas besonderes“, betonte Kreisjugendfeuerwehrwart Andreas Luig.

Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Martin Brandt konnte er drei Delbrücker Jugendwarten sowie der Firma Lübbers Metallbau zu hohen Auszeichnungen durch den Landesverband der Jugendfeuerwehren gratulieren. Zum Dank für 13 Jahre in verantwortungsvoller Position bei der Delbrücker Jugendfeuerwehr erhielt Jürgen Kersting die Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Seit vielen Jahren engagieren sich Christian Neiske und Norbert Volkhausen als Betreuer und Ausbilder bei den Jugendlichen. Sie erhielten die Ehrennadel der Jugendfeuerwehren in Bronze.

Immer wieder unterstützt die Firma Metallbau Lübbers die Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr. Christoph Lübbers übernahm viele Jahre als Jugendwart Veranwortung für junge Menschen. Dieser Einsatz der Firma Friedhelm Lübbers Metallbau GmbH wurde mit der Florian-Medaille der Jugendfeuerwehren belohnt. Christoph Lübbers nahm die Auszeichnung entgegen.


Freuen sich über die seltenen Auszeichnungen (vorne von links): Die beiden stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwarte Dennis Schmidt und Claudia Heisener, der scheidende Stadtjugendfeuerwehrwart Jürgen Kersting, die beiden Jugendwarte Norbert Volkhausen und Christian Neiske sowie Christoph Lübbers von der Firma Lübbers Metallbau und (hinten von links) Kreisjugendfeuerwehrwart Andreas Luig, dessen Stellvertreter Martin Brandt, der stellvertreten Wehrführer Ralf Fischer und Delbrückds Feuerwehrchef Johannes Grothoff. Foto: Axel Langer

16 Jugendliche neu in die Delbrücker Jugendfeuerwehr aufgenommen

Stadtjugendfeuerwehrwart Jürgen Kersting gibt Aufgaben ab

Westenholz (al). Seit 2005 hat Jürgen Kersting die Geschicke der Delbrücker Jugendfeuerwehr entscheidend mitgelenkt. Zunächst als stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart und seit 2013 als Chef der Jugendabteilung der Feuerwehr. Der große Erfolg der Jugendfeuerwehr ist fest mit dem Namen Jürgen Kersting verbunden. Das wurde auch bei der Jahreshauptversammlung der Jugendlichen und ihrer Betreuer im Westenholzer Gerätehaus deutlich.

Schon bei Gründung der Jugendfeuerwehr im Jahr 1998 war Jürgen Kersting mit „an Bord“. 2001 wurde er zum Betreuer ernannt und rückte 2005 in die Führung der heute 76 Jugendliche und 43 Betreuer zählenden Jugendfeuerwehr. Nach 13 engagierten Jahren und vielen Stunden im Dienste der Nachwuchsarbeit, verabschiedete sich Jürgen Kersting nun. Die Aufgaben übernehmen künftig seine beiden Stellvertreter Claudia Heisener und Dennis Schmidt. „Jürgen Kersting war für uns immer ein verlässlicher Partner“, betonte Dennis Schmidt, ehe sich die Sprecher der Jugendabteilung aus den Löschzügen mit Präsenten bei Jürgen Kersting verabschiedeten. Ausdrücklich bezogen sie auch Ehefrau Heike Kersting mit ein, die bei Übungen die „Opfer“ geschminkt hat und viele Botendienste erfüllt hat.

„Viele von uns kennen Jugendfeuerwehr nur mit Jürgen Kersting. Du hast viel Zeit in die Jugendfeuerwehr gesteckt und sie zu dem gemacht, was sie heute ist“, unterstrich Claudia Heisener in ihrem Jahresrückblick. Insgesamt 1.485 Stunden kamen bei Übungen im Jahr 2018 zusammen. Die lange Liste der Aktivitäten wies den Berufsjugendfeuerwehrtag, Orientierungsfahrten, die Prüfungen zur Jugendflamme und Leistungsspange aber auch Ausflüge aus. Für das Jahr 2019 plant die Jugendfeuerwehr ein Zeltlager in Grömnitz.

Beeindruckt von dem Maß an Verantwortung der jungen Menschen zeigte sich auch Bürgermeister Werner Peitz: „Mein Dank gilt aber auch denen, die die Jugendlichen an die Hand nehmen und so die Jugendfeuerwehr prägen.“ In seine Dankesworte schloss er ausdrücklich Jürgen Kersting ein, der die Verwantwortung immer vorgelegt habe. Die Bedeutung der Jugendfeuerwehr für den aktiven Dienst unterstrich Wehrführer Johannes Grothoff. „Jeder einzelne von Euch ist wichtig. Ohne Euch Jugendliche sähe die Feuerwehr in Delbrück anders aus und es wäre ganz, ganz schlecht bestellt um die aktive Wehr“, ist Grothoff von der Arbeit der Jugendfeuerwehr absolut überzeugt und steht hinter den Betreuern und den Mitgliedern. Per Handschlag nahm er Matija Orovic, Laurent Schniedermeier, Finn Milner, Henrick Brinkmeier, Tessa Sellemerten, Justus Pieper, Greta Hering, Lukas Strunz, Hannes Masuth, Levin van Almsick, Jan-Niklas Pankoke, Elisa Schindler, Fynn Thieme, Simon Ngwafor, Felix Hils und Finja Neukirch auf.

Aus den Reihen der Betreuer wurden Christoph Lübbers und Bastian Peitz verabschiedet. Christoph Lübbers ist inzwischen zum Gerätewart des Löschzuges Westenholz ernannt worden und Bastian Peitz absolviert anspruchsvolle Ausbildungsseminare für den ABC-Zug. Zu neuen Betreuern wurden Nils Lünstroth, Christoph Schäfermeyer, Jörg Schindler, Svea Puls, Niklas Sprenger, Steffen Volkhausen, Marian Hamschmidt, Florian Kremer, Louis Kahle, Martin Stollhans und Marc Brunnert ernannt.

Fotos: Axel Langer.

Berufsfeuerwehrtag Jugendfeuerwehr 2018

Beim Berufsfeuerwehrtag Löschwasserversorgung im Osterloher Feld getestet

 

63 Jugendfeuerwehrleute sind 24 Stunden im Einsatz

 

Delbrück / Lippling (al). Mitten in der Nacht geht der Funkmelder und in Windeseile sind die Feuerwehrfahrzeuge besetzt. Es gilt eine vermisste Person zu suchen und vor Schaden zu bewahren. Allerdings rücken in diesem Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus, um die Vermisstensuche durchzuführen. Die nächtliche, simulierte Personensuche war einer der Einsatze, dem sich die Mitglieder der Delbrücker Jugendfeuerwehr im Rahmen des Berufsfeuerwehrtag stellten.

 

24 Stunden Dienst und ein Einsatzszenario wie bei der Berufsfeuerwehr, das bedeutet der Berufsfeuerwehrtag. 63 Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie 29 Betreuer aus allen sechs Standorten stellten sich den Aufgaben. „Einseits überprüfen wir damit den Ausbildungsstand der Jugendlichen, zum anderen ist das immer ein besonderer Tag, auf den sich alle Beteiligten sehr freuen“, nahm Stadtjugendfeuerwehrwart Jürgen Kersting die Übungen in Augenschein. Die Jugendlichen übernachteten in den eigens für die Aktion mit Rauchmeldern ausgestatteten Feuerwehrgerätehäusern.

 

Von der Personensuche, über Tierrettung, Ölspurbeseitigung, Wasserrettung, Verkehrsunfälle bis hin zu kleineren und simulierten Großbränden erwartete die Jugendlichen das gesamte Feuerwehrspektrum. Höhepunkt war eine Großübung im Gewerbegebiet Osterloher Straße, auf dem Gelände des Landmaschinenherstellers Köckerling. „Das ist eine gute Gelegenheit, die Löschwasserversorgung für diesen Bereich erstmals auf seine Leistungsfähigkeit hin zu testen“, war auch der stellvertretende Wehrführer Ralf Fischer auf die Großübung mit alle Jugendfeuerwehrmitglieder gespannt.

 

Unter dem Alarmstichwort „Produktionshalle in Vollbrand“ rückten die Jugendlichen von der Sammelstelle, dem Feuerwehrgerätehaus in Lippling an die Einsatzstelle aus. Mehrer hundert Meter lange Schlauchleitungen mussten verlegt und der Löschangriff koordiniert werden. Angenommen wurde, dass die 10.000 Quadratmeter große Produktionshalle der Firma Köckerling in Vollbrand stehen würde. Parallel zum Aufbau der „langen Wegestrecke“ wurde zunächst das Löschwasser aus den wasserführenden Fahrzeugen eingesetzt. Für viele Jugendliche war es eine wichtige und neue Erfahrung, wie schnell die Tanks der Fahrzeuge leer waren und man dann auf das Wasser aus der Schlauchleitung zurückgreifen musste.

 

„Die Löschwasserversorgung hat gut funktioniert. Wir können nun auf praktische Erfahrungen bei der Wasserversorung zurückgreifen, wenn es in diesem Gewerbegebiet mal zum Ernstfall kommen sollte“, dankte Ralf Fischer für die Einsatzbereitschaft der Jugendlichen und ihrer Betreuer sowie den Verantwortlichen der Firma Köckerling. Ralf Fischer unterstrich die Bedeutung der Jugendfeuerwehr: „In Zeiten, in denen es bei der Feuerwehr immer weniger Quereinsteiger gibt, seid ihr unsere Nachwuchsschmiede“, betonte Fischer. Auch Eckhard Siggemann, Betriebsleiter der Firma Köckerling zeigte sich begeistert von der Vielzahl junger Menschen, die sich in den Feuerwehrdienst stellen möchten. „Die Abläufe bei einem Löschangriff hier zu testen war auch für uns eine sehr sinnvolle Sache“, so Siggemann. Anschließend lud die Firma Köckerling die Feuerwehrleute zu einem Snack sowie zu Getränken ein.

 

Text und Bilder: A. Langer