Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr

Auf einen Schlag 21 neue Mitglieder bei der Delbrücker Jugendfeuerwehr

Lippling (al). „Ich freue mich über so viele Neuaufnahmen in die Jugendfeuerwehr. Ihr seid die nächste Generation Feuerwehrleute. Jeder von Euch ist wichtig. Ohne die Jugendfeuerwehr wäre die Zahl der Aktiven in den Feuerwehren deutlich rückläufig. Nur die Feuerwehren mit einer guten Jugendfeuerwehr haben keine Nachwuchsprobleme“, konnte Wehrführer Johannes Grothoff gleich 21 neue Mitglieder per Handschlag in die Jugendfeuerwehr aufnehmen. Gleichzeitig dankte Johannes Grothoff den Betreuern sowie der Leitung der Jugendfeuerwehr für ihre gute Arbeit.

Für die beiden Leiter der Jugendfeuerwehr, Claudia Heisener und Dennis Schmidt stellte die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr in der Lipplinger Gemeindehalle eine Premiere dar. Erstmals leitete beide die Sitzung. Im Jahresbericht teilte Claudia Heisener mit, dass 80 Kinder und Jugendliche Mitglied der Jugendfeuerwehr sind. In den sechs Standorten werden sie von 42 Feuerwehrleuten betreut. Bei Übungs- und Ausbildungsstunden kam 1.931 Stunden zusammen. Zu den Höhepunkten des zu Ende gehenden Jahres gehörten die erfolgreiche Teilnahme an der Leistungsspangenprüfung auf Landesebene sowie die Jugendflammenprüfungen. Doch auch das Freizeitvergnügen kam mit eine mehrtägige Fahrt nach Grömnitz an der Ostsee nicht zu kurz.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Anita Papenheinrich ermutigte die Jugendlichen, nach der Zeit in der Jugendfeuerwehr auch in der Feuerwehr weiter zu machen. „Ihr macht euch auf den Weg, euch auf den aktiven Dienst vorzubereiten. Die Ausübung im Ehrenamt ist nicht selbstverständlich, verdient aber höchste Anerkennung“, wandte sich Anita Papenheinrich direkt an die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und dankte den Betreuern für eine tolle Jugendarbeit. Von der Stärke und den vielen Aktionen der Jugendfeuerwehr zeigte sich auch Kreisjugendfeuerwehrwart Andreas Luig beeindruckt. Luig dankte der Delbrücker Jugendfeuerwehr für die Ausrichtung der Leistungsspangenprüfung am 06. Juni 2020 in Delbrück. „Das wird eine Riesenveranstaltung, zu der 300 bis 600 Jugendliche aus ganz Westfalen anreisen werden“, so Luig.

Nach einem Probejahr wurden Martin Stollhans, Christoph Schäfermeier, Jörg Schindler und Nils Lünstroth neu in den Kreis der Betreuer aufgenommen. Als Betreuer im Probejahr wurden Patrick Merschmann und Moritz Zwingmann aufgenommen. Per Handschlag nahm anschließend der Leiter der Feuerwehr Delbrück, Johannes Grothoff die 21 neuen Mitglieder auf. Künftig sind Finja Neukirch, Clemens Brunnert, Manuel Markmann, Leonie Markmann, Arndt Sellemerten, Luis Meile, Johannes Fedde, Benedikt Brautmeier, Morice Schultenjohann, Victoria Lindemann, Malte Henrik Sagemüller, Jan Krietenbrink, Kim-Annestin Jungewelter, Marlon Brockmann, Morten Wächter, Nico Sell, Jannik Meier und Jendrik Fortmeier. „Die große Zahl an Neuaufnahmen beweist, dass die Betreuer hervorragende Arbeit leisten“, freute sich Johannes Grothoff sichtlich über die vielen neuen Gesichter in der Jugendfeuerwehr.

Text und Foto: Axel Langer

Jugendfeuerwehrzeltlager in Grömnitz

Das lange Feiertagswochenende vom 20. bis zum 23. Juni verbrachten 56 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Delbrück in Grömnitz an der Ostsee. Begleitet wurden sie von 17 Betreuern.


Das Zeltlager befand sich nur wenige hundert Meter vom Ostseestrand entfernt. Der Strand bot sich für Geschicklichkeitsspiele und eine Strandralley in kleineren Teams  an.

Im Lager befand sich ein Beachvolleyballfeld, welches täglich gut genutzt wurde. Zudem wurden reichlich Wasserbombenschlachten veranstaltet. Die Jugendfeuerwehrmitglieder hatten dennoch Zeit in der Stadt Grömnitz herumzuschlendern. Auch der Wunsch nach selbstgemachten Burgern wurde den Kindern und Jugendlichen erfüllt.

Ein Highlight der Tour war der Besuch einer ca. 10 m hohen Wasserrutsche, welche am Strand aufgebaut war. Auch in den Betreuern kam hier wieder das Kind zum Vorschein und die Rutsche musste ausgiebig getestet werden.

Es war an diesem langen Wochenende also für jeden etwas dabei.


Text und Fotos: FW Delbrück | C. Heisener, LZ 5

Delbrücker Jugendfeuerwehr meistert Prüfungen erfolgreich

Am 08. Juni haben 9 Jugendliche erfolgreich an der Prüfung zum Erwerb der Leistungsspange teilgenommen. 

Diese fand in Kreuztal im Landkreis Siegen- Wittgenstein statt. 

Es standen Disziplinen wie Kugelstoßen, Staffellauf, ein theoretischer Teil und der Aufbau eines Löschangriffs auf dem Programm. 

Hier konnten die Mädchen und Jungen zeigen, was sie in monatelanger Trainingszeit gelernt hatten. 

Die hervorragenden Ergebnissen sprachen für sich!


Auch die Teilnehmer der Prüfung zum Jugendflammenabzeichen der Stufen 1 und 2 standen dem in nichts nach.

Die Prüfung fand am 14. Juni in Delbrück- Ostenland statt.

17 Jugendliche bestanden die Jugendflamme Stufe 1. Zu ihren Aufgaben gehörten unter anderem das Fertigen von Knoten und Stichen,

Fahrzeug- und Gerätekunde und das Auslegen von Saugleitungen. Sie wurden vom stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Johannes 

Appelbaum und der stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwartin Claudia Heisener geprüft.

Weitere 4 Jugendliche bestanden die Stufe 2. Sie wurden von dem stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart Martin Brandt geprüft.

Von den Jungen wurde erweitertes Wissen zum Thema Fahrzeug- und Gerätekunde gefordert, sowie das Sichern des Einsatzfahrzeugs

im Straßenverkehr. Zudem musste ein Wasserwerfer aufgebaut und ein Standrohr in einen Hydranten gesetzt werden. 


Text und Bilder: C. Heisener (LZ Bentfeld)

Landesverband der Jugendfeuerwehren ehrt engagierte Personen und eine Firma

Silber und Bronze für Jugendfeuerwehrwarte

Westenholz (al). Gleich zwei Veranstaltungen auf Kreisebene organisierte im zu Ende gehenden Jahr die Delbrücker Jugendfeuerwehr. Neben der Deligiertentagung im Gerätehaus zeichnete die Ostenländer Jugendfeuerwehr für die große Nachtwanderung verantwortlich, zu der rund 350 Jugendliche aus ganz OWL nach Ostenland kamen. „Ich bin vom Programm der Delbrücker Jugendfeuerwehr absolut beeindruckt. Prüfungen zur Jugendflamme oder die Teilnahme an der Leistungsspange machen viele Jugendfeuerwehren, aber zusätzlich noch Fahrten mit den Jugendlichen sind schon etwas besonderes“, betonte Kreisjugendfeuerwehrwart Andreas Luig.

Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Martin Brandt konnte er drei Delbrücker Jugendwarten sowie der Firma Lübbers Metallbau zu hohen Auszeichnungen durch den Landesverband der Jugendfeuerwehren gratulieren. Zum Dank für 13 Jahre in verantwortungsvoller Position bei der Delbrücker Jugendfeuerwehr erhielt Jürgen Kersting die Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Seit vielen Jahren engagieren sich Christian Neiske und Norbert Volkhausen als Betreuer und Ausbilder bei den Jugendlichen. Sie erhielten die Ehrennadel der Jugendfeuerwehren in Bronze.

Immer wieder unterstützt die Firma Metallbau Lübbers die Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr. Christoph Lübbers übernahm viele Jahre als Jugendwart Veranwortung für junge Menschen. Dieser Einsatz der Firma Friedhelm Lübbers Metallbau GmbH wurde mit der Florian-Medaille der Jugendfeuerwehren belohnt. Christoph Lübbers nahm die Auszeichnung entgegen.


Freuen sich über die seltenen Auszeichnungen (vorne von links): Die beiden stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwarte Dennis Schmidt und Claudia Heisener, der scheidende Stadtjugendfeuerwehrwart Jürgen Kersting, die beiden Jugendwarte Norbert Volkhausen und Christian Neiske sowie Christoph Lübbers von der Firma Lübbers Metallbau und (hinten von links) Kreisjugendfeuerwehrwart Andreas Luig, dessen Stellvertreter Martin Brandt, der stellvertreten Wehrführer Ralf Fischer und Delbrückds Feuerwehrchef Johannes Grothoff. Foto: Axel Langer

16 Jugendliche neu in die Delbrücker Jugendfeuerwehr aufgenommen

Stadtjugendfeuerwehrwart Jürgen Kersting gibt Aufgaben ab

Westenholz (al). Seit 2005 hat Jürgen Kersting die Geschicke der Delbrücker Jugendfeuerwehr entscheidend mitgelenkt. Zunächst als stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart und seit 2013 als Chef der Jugendabteilung der Feuerwehr. Der große Erfolg der Jugendfeuerwehr ist fest mit dem Namen Jürgen Kersting verbunden. Das wurde auch bei der Jahreshauptversammlung der Jugendlichen und ihrer Betreuer im Westenholzer Gerätehaus deutlich.

Schon bei Gründung der Jugendfeuerwehr im Jahr 1998 war Jürgen Kersting mit „an Bord“. 2001 wurde er zum Betreuer ernannt und rückte 2005 in die Führung der heute 76 Jugendliche und 43 Betreuer zählenden Jugendfeuerwehr. Nach 13 engagierten Jahren und vielen Stunden im Dienste der Nachwuchsarbeit, verabschiedete sich Jürgen Kersting nun. Die Aufgaben übernehmen künftig seine beiden Stellvertreter Claudia Heisener und Dennis Schmidt. „Jürgen Kersting war für uns immer ein verlässlicher Partner“, betonte Dennis Schmidt, ehe sich die Sprecher der Jugendabteilung aus den Löschzügen mit Präsenten bei Jürgen Kersting verabschiedeten. Ausdrücklich bezogen sie auch Ehefrau Heike Kersting mit ein, die bei Übungen die „Opfer“ geschminkt hat und viele Botendienste erfüllt hat.

„Viele von uns kennen Jugendfeuerwehr nur mit Jürgen Kersting. Du hast viel Zeit in die Jugendfeuerwehr gesteckt und sie zu dem gemacht, was sie heute ist“, unterstrich Claudia Heisener in ihrem Jahresrückblick. Insgesamt 1.485 Stunden kamen bei Übungen im Jahr 2018 zusammen. Die lange Liste der Aktivitäten wies den Berufsjugendfeuerwehrtag, Orientierungsfahrten, die Prüfungen zur Jugendflamme und Leistungsspange aber auch Ausflüge aus. Für das Jahr 2019 plant die Jugendfeuerwehr ein Zeltlager in Grömnitz.

Beeindruckt von dem Maß an Verantwortung der jungen Menschen zeigte sich auch Bürgermeister Werner Peitz: „Mein Dank gilt aber auch denen, die die Jugendlichen an die Hand nehmen und so die Jugendfeuerwehr prägen.“ In seine Dankesworte schloss er ausdrücklich Jürgen Kersting ein, der die Verwantwortung immer vorgelegt habe. Die Bedeutung der Jugendfeuerwehr für den aktiven Dienst unterstrich Wehrführer Johannes Grothoff. „Jeder einzelne von Euch ist wichtig. Ohne Euch Jugendliche sähe die Feuerwehr in Delbrück anders aus und es wäre ganz, ganz schlecht bestellt um die aktive Wehr“, ist Grothoff von der Arbeit der Jugendfeuerwehr absolut überzeugt und steht hinter den Betreuern und den Mitgliedern. Per Handschlag nahm er Matija Orovic, Laurent Schniedermeier, Finn Milner, Henrick Brinkmeier, Tessa Sellemerten, Justus Pieper, Greta Hering, Lukas Strunz, Hannes Masuth, Levin van Almsick, Jan-Niklas Pankoke, Elisa Schindler, Fynn Thieme, Simon Ngwafor, Felix Hils und Finja Neukirch auf.

Aus den Reihen der Betreuer wurden Christoph Lübbers und Bastian Peitz verabschiedet. Christoph Lübbers ist inzwischen zum Gerätewart des Löschzuges Westenholz ernannt worden und Bastian Peitz absolviert anspruchsvolle Ausbildungsseminare für den ABC-Zug. Zu neuen Betreuern wurden Nils Lünstroth, Christoph Schäfermeyer, Jörg Schindler, Svea Puls, Niklas Sprenger, Steffen Volkhausen, Marian Hamschmidt, Florian Kremer, Louis Kahle, Martin Stollhans und Marc Brunnert ernannt.

Fotos: Axel Langer.

Berufsfeuerwehrtag Jugendfeuerwehr 2018

Beim Berufsfeuerwehrtag Löschwasserversorgung im Osterloher Feld getestet

 

63 Jugendfeuerwehrleute sind 24 Stunden im Einsatz

 

Delbrück / Lippling (al). Mitten in der Nacht geht der Funkmelder und in Windeseile sind die Feuerwehrfahrzeuge besetzt. Es gilt eine vermisste Person zu suchen und vor Schaden zu bewahren. Allerdings rücken in diesem Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus, um die Vermisstensuche durchzuführen. Die nächtliche, simulierte Personensuche war einer der Einsatze, dem sich die Mitglieder der Delbrücker Jugendfeuerwehr im Rahmen des Berufsfeuerwehrtag stellten.

 

24 Stunden Dienst und ein Einsatzszenario wie bei der Berufsfeuerwehr, das bedeutet der Berufsfeuerwehrtag. 63 Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie 29 Betreuer aus allen sechs Standorten stellten sich den Aufgaben. „Einseits überprüfen wir damit den Ausbildungsstand der Jugendlichen, zum anderen ist das immer ein besonderer Tag, auf den sich alle Beteiligten sehr freuen“, nahm Stadtjugendfeuerwehrwart Jürgen Kersting die Übungen in Augenschein. Die Jugendlichen übernachteten in den eigens für die Aktion mit Rauchmeldern ausgestatteten Feuerwehrgerätehäusern.

 

Von der Personensuche, über Tierrettung, Ölspurbeseitigung, Wasserrettung, Verkehrsunfälle bis hin zu kleineren und simulierten Großbränden erwartete die Jugendlichen das gesamte Feuerwehrspektrum. Höhepunkt war eine Großübung im Gewerbegebiet Osterloher Straße, auf dem Gelände des Landmaschinenherstellers Köckerling. „Das ist eine gute Gelegenheit, die Löschwasserversorgung für diesen Bereich erstmals auf seine Leistungsfähigkeit hin zu testen“, war auch der stellvertretende Wehrführer Ralf Fischer auf die Großübung mit alle Jugendfeuerwehrmitglieder gespannt.

 

Unter dem Alarmstichwort „Produktionshalle in Vollbrand“ rückten die Jugendlichen von der Sammelstelle, dem Feuerwehrgerätehaus in Lippling an die Einsatzstelle aus. Mehrer hundert Meter lange Schlauchleitungen mussten verlegt und der Löschangriff koordiniert werden. Angenommen wurde, dass die 10.000 Quadratmeter große Produktionshalle der Firma Köckerling in Vollbrand stehen würde. Parallel zum Aufbau der „langen Wegestrecke“ wurde zunächst das Löschwasser aus den wasserführenden Fahrzeugen eingesetzt. Für viele Jugendliche war es eine wichtige und neue Erfahrung, wie schnell die Tanks der Fahrzeuge leer waren und man dann auf das Wasser aus der Schlauchleitung zurückgreifen musste.

 

„Die Löschwasserversorgung hat gut funktioniert. Wir können nun auf praktische Erfahrungen bei der Wasserversorung zurückgreifen, wenn es in diesem Gewerbegebiet mal zum Ernstfall kommen sollte“, dankte Ralf Fischer für die Einsatzbereitschaft der Jugendlichen und ihrer Betreuer sowie den Verantwortlichen der Firma Köckerling. Ralf Fischer unterstrich die Bedeutung der Jugendfeuerwehr: „In Zeiten, in denen es bei der Feuerwehr immer weniger Quereinsteiger gibt, seid ihr unsere Nachwuchsschmiede“, betonte Fischer. Auch Eckhard Siggemann, Betriebsleiter der Firma Köckerling zeigte sich begeistert von der Vielzahl junger Menschen, die sich in den Feuerwehrdienst stellen möchten. „Die Abläufe bei einem Löschangriff hier zu testen war auch für uns eine sehr sinnvolle Sache“, so Siggemann. Anschließend lud die Firma Köckerling die Feuerwehrleute zu einem Snack sowie zu Getränken ein.

 

Text und Bilder: A. Langer

Verdienter Jugendwart geehrt

Am Prüfungstag der Jugendflamme 1 und 2 konnte ein verdienter Kamerad besonders überrascht werden. Christian Neiske ist nicht nur ein Aktivposten der Ostenländer Jugendwarte, sondern auch als Ausbilder der Leistungsspange auf Stadtebene stets eine sichere Bank. Durch ihn wurden zahlreiche Jugendliche ausgebildet, die heute in der Einsatzabteilung aktiv sind und teilweise sogar Führungsaufgaben wahrnehmen. Zudem zählt er als Gründungsmitglied der Delbrücker Jugendfeuerwehr zu den dienstältesten Jugendwarten.

Dieses Engagement wurde mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr in Bronze gewürdigt. Die Ehrung vollzogen die stellvertretenden Kreisjugendwarte Babara Langehenke und Sebastian Gieseke sowie die stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Delbrück, Johannes Appelbaum und Ralf Fischer.

Jugendfeuerwehr meistert Prüfung

Für 20 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Delbrück, ging es am vergangen Dienstag in Bentfeld darum, die Prüfung der Jugendflamme Stufe1 und Stufe 2 abzulegen. Vorrausgegangen war ein intensives Üben mit Betreuern der einzelnen Löschzüge, an der Zentralwache in Delbrück.

Stufe 1 wurde von den Stadtjugendfeuerwehrwarten Jürgen Kersting,

Claudia Heisener und Dennis Schmidt abgenommen. Die Aufgaben zur Stufe 1 waren, absetzen eines Notrufes, benennen wasserführender Armaturen, Knoten und Stiche sowie das sichere Ausrollen eines Schlauches.

Stufe 2 wurde von der stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwartin Babara Langehenke und Sebastian Gieseke abgenommen.

Bei der Stufe 2 lauteten die Aufgaben:

Geräte auf einem Löschgruppenfahrzeug erklären, absichern einer Einsatzstelle im Straßenverkehr, Inbetriebnahme eines Standrohrs und aufbauen eines improvisierten Wasserwerfers. Bei einem Hindernislauf, bei welchem eine Puppe auf einer Trage fixiert und von vier Kameraden, denen die Augen verbunden waren, getragen wurde wurde neben der Arbeit im Team auch das Vertrauen untereinander trainiert und gestärkt.

 

Die Stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Delbrück Ralf Fischer und Johannes Appelbaum machten sich ein Bild von dem gut ausgebildeten Nachwuchs und unterstützten bei der Verleihung der Nadeln.

Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr

8Rekordverdächtig: 23 neue Gesichter in der Delbrücker Jugendfeuerwehr

 

Mit Claudia Heisener übernimmt erstmals eine Frau eine Führungsaufgabe

 

Delbrück (al). „Ihr seid die Zukunft der Feuerwehr“, stellte Wehrführer Johannes Grothoff bei der Jahreshauptversammlung der Delbrücker Jugendfeuerwehr sichtlich beeindruckt fest. Rekordverdächtige 23 Mädchen und Jungen wurden an diesem Abend offiziell per Handschalg in die Nachwuchsabteilung der Wehr aufgenommen. Außerdem reichte Frank Schuszter die Position des stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart an Claudia Heisener weiter. Die Bentfelderin wurde zuvor zur Unterbrandmeisterin befördert.

 

So startet die Delbrücker Jugendfeuerwehr mit vielen neuen Mitgliedern und erstmals eine Frau in einer Führungsrolle in ihr Jubiläumsjahr: Im kommenden Jahr steht das 20-jährige Jubiläum an, das unter anderem mit einem Berufsfeuerwehrtag begangen werden soll. Johannes Grothoff dankten vor allem den Betreuern der Jugendfeuerwehr, die sich neben ihrem regulären Dienst in der Wehr noch für Nachwuchsabteilung einsetzen und die Jugendlichen ausbilden.

 

Der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Dennis Schmidt blickte in der Nebenhalle des Ostenländer Sport- und Kulturzentrums auf das zu Ende gehende Jahr zurück. Bei 21 Dienstabenden sowie der Ausbildung für die Leistungsspange kamen 1.970 Stunden durch die Jugendlichen zusammen. Eine eigene Jahresübung organisierte die Leitung der Jugendfeuerwehr am Wasserwerk in Ostenland. Ordnungsdienste und die Teilnahme am Spielefest der Handicap Kidz waren weitere Aufgaben. Die Bedeutung der Jugendfeuerwehr für die aktive Wehr unterstrich der stellvertretende Wehrführer Johannes Appelbaum: „Viele Führungsaufgaben innerhalb der Feuerwehr werden inzwischen durch frühere Mitglieder der Jugendfeuerwehr erledigt. Ich würde mich freuen, einige von Euch auch in diesen Aufgaben zu erleben“, nahm Johannes Appelbaum die 23 Jugendlichen per Handschlag auf.

 

Bürgermeister Werner Peitz lobte die Jugendlichen: „Ihr macht das aus eigenem Antrieb und habt entschieden, das ist Euer Ding. Ich finde das Klasse!“ Ähnlich äußerte sich mit Tobias Rupprecht auch der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart.

 

Zu neuen Betreuern wurden Andre Klostermann, Nils Schäfer, Timo Hesse und Maximillian Schmidt ernannt. Betreuer auf Probe sind Sabrina Linnartz, Louis Kahle, Michael Brökelmann, Florian Kremer, Patrick Brockmeier, Marian Hamschmidt und Marc Brunnert.

 

Neu in die Jugendfeuerwehr wurden Paul Hagenhoff, Gerrit Jüde, Nikklas Maus, Fynn-Luca Jungewelter, Jan Luca Brake, Lena Kemper, Anna Kalek, Ben Jacobtorweihen, Meik-Leon Jüttner, Moritz Wolfhagen, Pascal Rosenblatt, Josephine Schindler, Monique Schumacher, Leo Ewers, Silas Pollmeier, Marika Rodehutskors, Lea Brinkmeier, Dana-Luise Ringkamp, Jean-Luca Ringkamp, Justin Wecker, Viola Große-Beckmann, Silas Tausch und Leonard Erkelenz aufgenommen.

 

Text und Bilder: A. Langer

Großübung Jugendfeuerwehr Gesamtwehr 2017

Wasser marsch am Delbrücker Wasserwerk

 

 

Ostenland (al). Dichter Rauch steht über der Werkstatt am Wasserwerk in Ostenland. Augenzeuge berichten von lauten Knallgeräuschen und mehrere Personen, die aus der Werkstatt in den angrenzenden Wald geflüchtet sind. Schnell ist klar, acht Personen werden vermisst, einige von ihnen dürften sich auch noch in der Werkstatt befinden. Glücklicherweise lässt effektive Hilfe nicht lange auf sich warten: Schon nach wenigen Minuten sind die Martinshörner der Feuerwehrfahrzeuge zu hören und beherzt greifen die künftigen Feuerwehrleute zu.

 

 

Bei dem Szenario handelte es zum Glück nicht um einen Realeinsatz, sondern die Jahresübung der Delbrücker Jugendfeuerwehr. Rund 60 Jugendliche aus den Löschzügen Bentfeld, Boke, Delbrück, Lippling, Ostenland und Westenholz rückten auf das Gelände des Wasserwerk in Ostenland aus. „Wir haben hier einen Gebäudebrand simuliert, der auf ein angrenzendes Waldstück überzugreifen. Außerdem gilt es acht vermisste Personen auf dem gesamten Gelände zu finden“, erläuterte Stadtjugendfeuerwehrwart Jürgen Kersting das Szenario. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Dennis Schmidt hat er die Übung geplant. Niklas Sprenger hatte für die technischen Umsetzung der Übung mit viel Nebel und entsprechender Beleuchtung gesorgt. Heike Kersting schminkte die potentiell Vermissten.

 

 

Schnell mussten die Jugendfeuerwehrleute und ihre Betreuer verschiedene Abschnitte bilden, eine Gruppe kümmerte sich um die Vermisstensuche im Gebäude und im Wald, die zweite Gruppe nahm sich der Brandbekämpfung an und eine dritte Gruppe richtete eine Verletztensammelstelle ein. Um die Löschwasserversorgung sicher zu stellen wurde am Haustenbach eine Wasserentnahmestelle eingerichtet und Schlauchleitungen bis an die Brandstelle verlegt. Verteiler wurden aufgebaut und schnell hieß es „Wasser Marsch!“

 

 

In Kleingruppen, begleitet von Jugendfeuerwehrbetreuern, durchsuchten die Jugendlichen das Waldstück und nach und nach wurden die Personen gefunden und nach einigen Erste-Hilfe-Maßnahmen einer medizinischen Erstversorgung auf dem Sammelplatz zugeführt. Dabei galt es die Verletzten aufwendig aus dem Wald zu tragen.

 

 

„Die Übung fördert den Zusammenhalt innerhalb der Jugendfeuerwehr und bereitet natürlich auch auf den Dienst in der aktiven Wehr vor. Gleichzeitig können wir uns einen Überblick über den Ausbildungsstand machen und sehen, in welchen Bereichen wir an den nächsten Übungsabenden noch Nachholbedarf haben“, zeigte sich der stellvertretende Wehrführer Ralf Fischer mit dem fachlichen Einsatz und der Motivation der „Nachwuchs-Blauröcke“ sehr zufrieden. „Im vergangenen Jahr hat uns die Jugendfeuerwehr bei der Eröffnung des neuen Trinkwasserspeichers sehr fleißig unterstützt, so dass wir nun gerne das Gelände des Wasserwerk für die Übung zur Verfügung stellen“, beobachtete Robert Siemensmeyer, selber Feuerwehrmann in Sande, die Übung aufmerksam.

 

Text und Bilder: A. Langer