Fahrzeugbrand in Westenholz

In den frühen Morgenstunden des 13. September wurde der Löschzug Westenholz zu einem brennenden PKW alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der PKW auf der Westenholzer Straße direkt vor dem Sportplatz bereits in voller Ausdehnung. Unter Atemschutz wurde das Fahrzeug innerhalb kürzester Zeit gelöscht.

Der Fahrer konnte sich vor dem Brandausbruch bereits in Sicherheit bringen, so dass keine verletzten Personen zu beklagen waren.

Flächenbrand in Westenholz

Mehr als 15 km weit war die Rauchwolke zu sehen, die viele Feuerwehrkräfte am wärmsten Tag des Jahres forderte. Auf einem Getreidefeld zwischen Obernheideweg und Westenholzer Str. breitete sich am 19.7.2022 um 19:30 Uhr in rasender Geschwindigkeit ein Brand mit bis zu 8 Meter hohen Flammen in einem Getreidefeld aus, der erst nach ca. 300 Metern gestoppt werden konnte.

Aufgrund der hohen Laufgeschwindigkeit des Feuers wurden durch den Löschzug Westenholz direkt nach dem Eintreffen Kräfte aus Delbrück, Ostenland und Lippling zur Unterstützung nachgefordert. Durch den kräfteraubenden Einsatz der Feuerwehr und der unglaublichen Unterstützung von 7 Landwirten mit Schleppern, welche Brandschneisen vor dem Feuer legten, konnte die Ausbreitung kurz vor einem Fichtenwald gestoppt werden.

Als problematisch erwies sich die große Anzahl von Schaulustigen die durch die Rauchsäule angelockt wurden und mit PKW und Fahrrädern die beiden Zufahrtsstraßen zur Einsatzstelle versperrten. Infolge dessen kam es in der Anfangsphase des Einsatzes zu Behinderungen der Einsatzkräfte und zu Auffahrunfällen.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis zum Einbruch der Dunkelheit hin.

Text und Fotos: Feuerwehr Delbrück

Vier Neue auf einen Streich

Bentfeld (al). „Es ist sicher etwas einzigartiges für eine Feuerwehr, an einem Tag vier neue Fahrzeuge in Dienst zu stellen. Damit haben wir den Fuhrpark des Löschzuges Bentfeld runderneuert, in die Jahre gekommene Fahrzeuge durch Neue ersetzt, aber auch die Anforderungen des Brandschutzbedarfsplanes umgesetzt“, war Bentfelds Löschzugführer Stefan Peitz die Besonderheit des Tages anzumerken. Stefan Peitz dankte den Arbeitsgruppen, die die Anforderungsprofile für die neuen Fahrzeuge erstellt haben sowie Rat und Verwaltung für die Umsetzung und die Bereitstellung der Gelder. In Dienst gestellt wurden eine Mannschaftstransportfahrzeuge, ein Einsatzleitwagen für die ABC-Einheiten im Kreis Paderborn, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug sowie ein Gerätewagen Logistik.

„Wenn der Melder geht, verlassen Feuerwehrleute ihre Familie oder ihren Arbeitsplatz um Hilfe zu leisten. Neben der Zeit gehören auch eine sichere Kleidung sowie moderne Technik dazu, um effektiv helfen zu können“, unterstrich die stellvertretende Bürgermeisterin Anita Papenheinrich, wie wichtig Technik auf dem neuesten Stand ist. „Es war eine Mammutaufgabe in den letzten fünf Jahren den alten Fuhrpark durch neue Fahrzeuge zu ersetzen. Was für ein Tag für Bentfeld, was für ein Tag für Delbrück“, so der Leiter der Feuerwehr, Johannes Grothoff mit Blick auf die vier neuen und festlich geschmückten Fahrzeuge. Die Zahl vier habe eine besondere Bedeutung für die Feuerwehr: „Der Leitspruch Retten, Löschen, Bergen, Schützen beschreibt die vier Kernaufgaben der Feuerwehr. Wir helfen in allen vier Himmelsrichtungen“, unterstrich Grothoff. Johannes Grothoff dankte auch für die Hilfe in der Ukraine. Der ehemalige Gerätewagen Wasserrettung aus Bentfeld wurde von der Stadt gestiftet und konnte als Rüstwagen voll ausgestattet in die Ukrainische Metropole Lwiw gebracht werden. Grothoff dankte allen, die an der Beschaffung der neuen Fahrzeuge beteiligt waren. Er dankte auch dem Kreis, der das Einsatzleitfahrzeug für den ABC-Zug nach Bentfeld gegeben hat. „Das Fahrzeug ist hier in guten Händen und wird mit viel Kompetenz besetzt“, so Grothoff.

„Hier wird Retten, Bergen, Löschen, Schützen gelebt. Was dies in der Praxis bedeutet, haben wir jüngst beim Tornado in Paderborn erlebt. Es war sehr beeindruckend, wie schnell die Hilfe vor Ort war“, so die stellvertretende Landrätin Verena Haese. Auch Kreisbrandmeister Elmar Keuter unterstrich die Bedeutung der Feuerwehrleute, die mit viel Engagement und Motivation die Fahrzeuge besetzen. Der Leiter der ABC-Einheiten des Kreises Paderborn, Matthias Strunz zeichnete den Weg zum neuen Einsatzwagen, der in vielen Abstimmungsgesprächen sich dem heutigen Ergebnis näherte. In seiner Segnung unterstrich Pfarrer Bernd Haase: „Wir segnen nicht das Blech, sondern die Menschen, die die Fahrzeuge nutzen, um der zerstörerischen Gewalt des Feuers etwas entgegenzusetzen.“

Mit einem Tag der offenen Tür wurden beim Löschzug Bentfeld vier Fahrzeuge in Dienst gestellt. Stadt und Kreis investieren damit rund 840.000 Euro in die Sicherheit der Bürger. Neben einem VW T6 als Mannschaftstransporter für bis zu neun Personen wurde ein Mercedes Sprinter für die Leitung von Katastrophenschutz- und ABC-Einsätzen in Dienst gestellt. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit zwei Funkarbeitsplätzen sowie einer kompletten Wetterstation. Mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug erhielt der Löschzug Bentfeld ein neues Erstangriffsfahrzeug, das für die Brandbekämpfung und die technische Hilfeleistung gleichermaßen ausgestattet ist. Der geländefähige Mercedes verfügt mit 300 PS über Allrad und kann bietet neun Feuerwehrleuten Platz. In der Kabine befinden sich vier Atemschutzplätze. Außerdem wurde ein Gerätewagen Logistik seiner Bestimmung übergeben. Das Fahrzeug ist kommt bei der Wasserrettung genauso zum Einsatz wie bei Wasser- und Sturmschäden. Auf dem Fahrzeug sind ein Schlauchboot, Motorsägen, Pumpen sowie 1.620 Meter B-Schläuche zum Schnellverlegen verlastet. Der geländegängige Scania verfügt über einen Allradantrieb und 320 PS. Sechs Feuerwehrleute finden hier Platz.

Text und Foto: Axel Langer

Beförderungen zur JHV in Ostenland

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte der Löschzug Ostenland einige verdiente Kameradinnen und Kameraden befördern, auszeichnen und ernennen. Folgende Beförderungen und Ehrungen konnten durch die Leitung der Feuerwehr Delbrück um Johannes Grothoff und Ralf Fischer,sowie durch den Bürgermeister der Stadt Delbrück, Werner Peitz ausgesprochen werden:
Zum Oberfeuerwehrmann wurde Marcel Brinkmeier ernannt.

Zur Hauptfeuerwehrfrau wurde Sabrina Linnartz ernannt.

Zu Unterbrandmeistern wurden Fabian Osdiek und Tobias Kittner ernannt.

Zum Brandmeister wurde Sebastian Hoff ernannt.

Zum Oberbrandmeister wurde Sven Tewes ernannt.

Zum Brandinspektor wurde Markus Fortmeier ernannt.

Stefan Relard wechselte in die Alters- und Ehrenabteilung.

Nach 21 Jahren übergibt Christian Neiske das Amt des leitenden Jugendfeuerwehrwartes in die Hände von Sabrina Linnartz.

Mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für 25 jährige treue Pflichterfüllung wurden Johannes Appelbaum und Sven Tewes ausgezeichnet.

Zu den Gratulanten zählten nicht nur die Ostenländer Löschzugführung um Peter Bathe und Jörg Rodehutskors, sondern auch der Ortswehrführer Jens Grothe der Partnerfeuerwehr aus dem Brandenburgischem Schöneiche

Bild: Axel Langer

Text: Löschzug Ostenland

Verkehrsunfall in Westenholz

Drei verletzte Fahrzeuginsassen und zwei Pkw´s mit wirtschaftlichen Totalschäden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Montag Abend mitten in Westenholz. Die Ortsdurchfahrt musste für gut 90 Minuten für den Verkehr gesperrt werden. Den Sachschaden schätzten Polizeibeamte vor Ort auf rund 20.000 Euro.

Gegen 19.30 Uhr beabsichtigte eine 55-jährige Fahrerin eines Audi A3 aus Richtung Delbrück kommend von der Westenholzer Straße in Höhe des Abzweigs Suternstraße nach links auf den Parkplatz eines Restaurants abzubiegen. Dabei übersah sie einen aus Richtung Mastholte sich nähernden 5er BMW und nahm diesem die Vorfahrt. Der Audi prallte frontal in Höhe der Vorderachse gegen den BMW, drückte diesen auf den Bürgersteig wo der BMW-Kombi zum Stillstand kam. Der BMW wurde von einem 33-jährigen gefahren. Mit im Fahrzeug befand sich ein 37-jähriger Beifahrer. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Audi um 180 Grad herum und blieb völlig zerstört auf der Westenholzer Straße liegen. Alle drei Fahrzeuginsassen hatten großes Glück: Sie konnten sich selber aus ihren Fahrzeugen befreien. Nachdem sie mit Rettungstransportwagen aus Delbrück und Rietberg mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser nach Lippstadt und Rheda-Wiedenbrück gebracht wurden, konnten alle drei Unfallbeteiligten die Krankenhäuser noch am Abend nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Unter der Einsatzleitung von Stefan Schormann-Diekmann rückten rund 20 Feuerwehrleute aus Westenholz an die Unfallstelle mitten im Dorf aus. Sie betreuten zunächst die verletzten Personen, sicherten die Unfallstelle ab und streuten anschließend große Mengen ausgelaufener Betriebsstoffe ab. Beide Fahrzeuge mussten mit Totalschäden abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 20.00 Euro. Für die Bergung der Fahrzeuge und die Unfallaufnahme blieb die Westenholzer Straße zwischen dem Malvenweg und der Suternstraße bis gegen 21 Uhr gesperrt.

Text und Fotos: Axel Langer

Verkehrsunfall in Lippling

Lippling (al). Zwei schwerverletzte und vier verletzte Fahrzeuginsassen sowie Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 20.000 Euro ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls im Kreuzungsbereich Kaunitzer Straße / Zur alten Kapelle in Lippling. Zwei Fahrzeuge wurden bei dem Frontalzusammenstoß komplett zertrümmert.

Gegen 19.15 Uhr beabsichtigte ein 22-jähriger mit seinem Opel Astra aus Richtung Delbrück kommend von der Kaunitzer Straße nach links in die Straße „Zur alten Kapelle“ abzubiegen. Nach Angaben der Polizei stoppte er vermutlich auf dem Linksabbiegerstreifen. Mit im Fahrzeug befand sich eine 32-jährige Frau. Der 22-jährige setzte den Abbiegevorgang fort und übersah dabei einen mit vier Personen besetzten Nissan Qashaqi, der sich aus Richtung Steinhorst dem Abzweig näherte. Der Nissan wurde von einem 63-jährigen gefahren. Mit im Fahrzeug befanden sich seine Ehefrau sowie die beiden 7 und 4 Jahre alten Enkelkinder, die sich gut gesichert auf der Rückbank befanden. Im Kreuzungsbereich prallten beide Fahrzeuge frontal gegeneinander oder blieben mit Totalschaden liegen.

Der Löschzug Lippling eilte mit 35 Kräften an die Einsatzstelle. Außerdem wurden Rettungswagen aus Delbrück, Hövelhof, Salzkotten, Schloß Neuhaus und Verl sowie zwei Notärzte, die leitende Notärztin und der organisatorische Leiter Rettungsdienst an die Unfallstelle entsandt. Gemeinsam übernahmen sie die medizinische Erstversorgung der sechs Verletzten, die sich alle selber aus den Fahrzeugwracks befreien konnten. Beide Fahrzeugführer zogen sich schwere Verletzungen zu. Die Feuerwehrkräfte stellten vor Ort den Brandschutz sicher und unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung und Betreuung der Verletzten. Alle Verletzten wurden in Krankenhäuser nach Paderborn, Lippstadt und Verl gebracht.

Die beiden Fahrzeuge wurden mit wirtschaftlichem Totalschaden abgeschleppt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro. Für die Versorgung der Verletzten, das Abschleppen der Fahrzeuge sowie die Unfallaufnahme blieb die Kaunitzer Straße bis in den späten Abend voll gesperrt.

Kaminholz fängt in Kulturtreff an zu brennen

Delbrück (al). Zu einer unklaren Rauchentwicklung wurde am Vorabend des Heiligen Abend die Delbrücker Feuerwehr um 18.13 Uhr in die Innenstadt gerufen. In einem Kulturtreff am historischen Kirchplatz hatte Kaminholz Feuer gefangen. Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhinderte einen größeren Brand an schwer zugänglicher Stelle.

Das Scheitholz war in einem Warmhaltefach eines Kaminofens oberhalb der Brennkammer aufbewahrt. Der Kamin war in Betrieb und durch die aufsteigende Wärme entzündete sich das Holz. Die Rauchentwicklung löste in dem historischen und mehrere Jahrhunderte alten Fachwerkhaus die Rauchmelder aus. Die Bewohnerin der Dachgeschosswohnung hörte den Rauchmelder und nahm gleichzeitig Brandgeruch aus dem im Erdgeschoss gelegenen Kulturtreff wahr. Unverzüglich alarmierte sie die Feuerwehr. Rund 45 Feuerwehrleute des Löschzuges Delbrück rückten an den Kirchplatz aus. „Das ging richtig fix. Ich hatte die Lage kaum erkundet, da standen auch schon die ersten Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Verfügung. Großes Kompliment“, war Einsatzleiter Johannes Grothoff über das schnelle Eintreffen sehr froh und lobte die schnelle und richtige Reaktion der Bewohnerin.

Mit einem Kohlendioxidlöscher wurde dem Entstehungsbrand schnell ein Ende bereitet und die Brandlast aus den Räumlichkeiten des gerade erst frisch sanierten Kulturtreffs ins Freie gebracht. Anschließend wurden die Räume gründlich belüftet und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Verletzt wurde glücklicher weise niemand. Nach knapp 45 Minuten konnten die Feuerwehrkräfte wieder abrücken.

Zwei neue Gerätewagen Logistik für die Feuerwehr Delbrück

Ostenland/Bentfeld. Es ist für Feuerwehrleute immer ein besonderer Moment, ein neues Fahrzeug in Empfang zu nehmen. Einen bislang in der Geschichte der Delbrücker Feuerwehr einmaligen Moment konnten nun einige Feuerwehrleute aus Ostenland und Bentfeld erleben.Sie holten zwei fast identische neue Gerätewagen Logistik beim Hersteller in Rendsburg (Schleswig-Holstein) ab und überführten die nagelneuen Einsatzfahrzeuge nach Delbrück. Am Feuerwehrgerätehaus in Ostenland nahm der Leiter der Feuerwehr, Johannes Grothoff, die Neuankömmlinge in Empfang. Die Stadt investiert mit den Fahrzeugen etwa 760.000 Euro in den Schutz der Bevölkerung.

„Das sind richtig tolle Fahrzeuge. Die Konzepte für die Fahrzeuge wurden in den Löschzügen erarbeitet. Hier hat man sich viele Gedanken gemacht. Dafür herzlichen Dank an alle Beteiligten“, ist Johannes Grothoff begeistert. In Ostenland wird der Gerätewagen Bestandteil des Wassertransportzuges, in Bentfeld ist der neue 17-Tonner Teil des Wasserrettungszuges. Beide Fahrzeuge verfügen über einen 320 PS starken Motor, besitzen einen Allradantrieb und sind geländegängig. Der Hersteller Ziegler hat jeweils auf einem Scania-Fahrgestell fast identische Gerätewagen aufgebaut. Beide Fahrzeuge bieten sechs Feuerwehrleuten in der Fahrerkabine Platz.

Allerdings gibt es beim Ausbau der beiden Fahrzeuge kleine Unterschiede. So verfügt das Ostenländer Fahrzeug über ein seitliches Fach, in dem 1300 Meter B-Schläuche zusammengekoppelt verlastet sind. Diese können im Einsatzfall bei langsamer Fahrt ausgerollt werden. „Das bringt große Zeitersparnis, wenn im Einsatz eine lange Wegestrecke mit Schlauchleitungen aufgebaut werden muss“, sagt Ostenlands Zugführer Peter Bathe. Auf der Ladefläche verfügen beide Fahrzeuge über ein separates Gerätefach sowie eine große Ladefläche mit Ladebordwand. Bis zu fünf Rollcontainer finden in den Fahrzeugen Platz. Weitere B-Schläuche sind in einem der Container verladen. Außerdem sind Materialien zur Beseitigung von Ölspuren sowie ein Container mit Gerätschaften zum Hochwasserschutz wie Tauchpumpen und Flitschen dabei. Beide Fahrzeuge verfügen über eine LED-Umfeldbeleuchtung.

Mit der Anschaffung der beiden Gerätewagen Logistik folgt die Stadt den Anforderungen des aktuellen Brandschutzbedarfsplanes. Die Planung der Fahrzeuge hat vor drei Jahren begonnen. „Wir haben uns verschiedene Fahrzeuge angesehen und Ideen gesammelt. Daraus kristallisierte sich dann ein Konzept für die Fahrzeuge heraus“, freut sich auch Bentfelds Zugführer, Stefan Peitz, über die Verstärkung im Fuhrpark. Der Ostenländer Gerätewagen steht künftig in einer Halle im Gewerbegebiet Osterloher Straße und wird im zweiten Abmarsch besetzt. „Das Fahrzeug ist für unser Gerätehaus einfach zu groß und kann erst im neuen Gerätehaus vor Ort stationiert werden“, sagt Peter Bathe.

Text/Foto: Axel Langer

Löschzug Ostenland spendet im Doppelpack

Gleich zwei symbolische Spendenschecks in Höhe von jeweils 500 Euro konnte der Löschzug Ostenland in diesen Tagen übergeben. Zum einen unterstützt der Löschzug die Gestaltung des neuen Dorfplatzes in Ostenland. Hier gehen 500 Euro an die Dorfwerkstaat des Heimatvereins Ostenland. Weitere 500 Euro kommen den Betroffenen der Flutkatastrophe zu Gute. Das Geld wird der Feuerwehr in Schleiden im Kreis Euskirchen zur Verfügung gestellt. Die Schleidener Feuerwehr war im Sommer schwer von den Wassermassen betroffen. Diese Spende wird von der Feuerwehr zum Wiederaufbau eingesetzt. „Wir setzen damit ein Zeichen der Solidarität, vor Ort, aber auch in den Hochwassergebieten“, so Löschzugführer Peter Bathe. Die Spenden stellten für den Löschzug Ostenland der Zugführer Peter Bathe (von links), Kassierer Dietmar Neiske, Schriftführer Stefan Großekämper und der stellvertretende Zugführer Jörg Rodehutskors bereit. al / Foto: Axel Langer

Hohe Auszeichnungen beim Leistungsnachweis

Am vergangenen Samstag konnten sich die Feuerwehren des Kreises Paderborn beim Leistungsnachweis am Airport-Forum am Flughafen Paderborn/Lippstadt coronakonform messen. Dabei galt es verschiedene Disziplinen zu absolvieren. Dazu gehören ein Löschangriff an einer offenen Wasserentnahmestelle, Knoten und Stiche, eine Übung zur Ersten Hilfe sowie das Beantworten von Fragen zu feuerwehrtechnischen Themen sowie zum Allgemeinwissen.

Die Löschzüge der Feuerwehr Delbrück waren mit mehreren Gruppen vor Ort und legten die Prüfungen erfolgreich ab. Ganz besondere Auszeichnungen wurden an die Gruppe des Löschzuges Ostenland verliehen. Der ehemalige Löschzugführer Paul Bathe nahm bereits zum 40. mal erfolgreich an den Wettkämpfen teil. Auch Jens Fortmeier von der Ostenländer Wehr konnte mit der 30. Teilnahme ein Jubiläum feiern.