Delbrück-Westenholz. Am Freitag, den 6. Februar 2026, fand im Feuerwehrgerätehaus Westenholz die 64. Jahreshauptversammlung des Löschzugs Westenholz der Freiwilligen Feuerwehr Delbrück statt. Zugführer Jörg Brunnert begrüßte neben 42 aktiven Kameradinnen und Kameraden, zehn Mitgliedern der Ehrenabteilung auch 15 Ehrengäste.
Nach der Begrüßung gedachte die Versammlung der verstorbenen Kameraden. Gertrud Ewers gestaltete hierzu einen kurzen Wortgottesdienst, der Raum für Besinnung und Dankbarkeit bot.
Im Anschluss verlas Schriftführer Danny Neukirch den Jahrestätigkeitsbericht 2025, der durch eine Präsentation begleitet wurde. Der Bericht zeigte die Vielzahl an Einsätzen, Übungen sowie kameradschaftlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Daraus ging auch hervor, dass der Löschzug im vergangenen Jahr 1,697 Stunden im Einsatzdienst, 2,312 Stunden für den Übungsdienst und weitere 1005 Stunden in die Ausbildung investiert haben. Zugführer Brunnert sprach allen Mitgliedern seinen ausdrücklichen Dank und ein großes Lob für die geleistete Arbeit aus.
Unter der Leitung des stellvertretenden Leiters der Feuerwehr, Ralf Fischer, standen anschließend Aufnahmen und Beförderungen auf der Tagesordnung. Neu in den Löschzug aufgenommen wurden Klaus Schwarzenberg und Leon Brinkmann als Feuerwehrmannanwärter.
Befördert wurden Hanna Riekschnietz zur Oberfeuerwehrfrau, Florian Möller-Nolting zum Oberfeuerwehrmann sowie Simon Hessel, Niklas Hils und Manuel Speit zum Hauptfeuerwehrmann. Dennis Schormann ist nun Unterbrandmeister. Die Beförderung von Nils Schäfer zum Brandmeister und von Michael Bolte sowie Fabian Klaas zum Brandinspektor wurden direkt nach bestandenem Lehrgang am Institut der Feuerwehr (IdF) in Münster im Gerätehaus durchgeführt. Zu guter Letzt wurden Ulrich Hagenbrock und Andre Klostermann aufgrund einer neuen Jugendfeuerwehrordnung für sechs Jahre zu Jugendfeuerwehrwarten bestellt.
Ein emotionaler Moment folgte bei den Ehrungen: Markus Müller wurde auf eigenen Wunsch aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Zugführer Brunnert würdigte seine 14-jährige Tätigkeit als Kassierer und seinen unermüdlichen Einsatz. Müller bleibt der Feuerwehr jedoch in der Unterstützungsabteilung erhalten. Außerdem wurde Franz Hagenbrock nach 46 Jahren aktiven Dienstes offiziell in die Ehrenabteilung übernommen. Für langjährige Mitgliedschaften erhielten Markus Müller das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber (25 Jahre) und Hubert Beine das Ehrenzeichen in Gold (35 Jahre).
Bürgermeister Johannes Lindhauer dankte den Einsatzkräften für ihren Dienst am Bürger und betonte die Bedeutung einer leistungsfähigen Feuerwehr. Er kündigte die baldige Indienststellung eines neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs sowie weiterer Fahrzeuge an. Auch der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Ralf Fischer, sowie der neue Fachbereichsleiter Bürgerdienste, Simon Daniel, würdigten die Arbeit der Feuerwehr und blickten positiv auf die zukünftige Zusammenarbeit.
Unter dem Punkt Verschiedenes wurde an den Tag der offenen Tür am 31. Maiangesprochen. Zusammen mit der Einweihung des Gerätehausanbaus und der Indienststellung des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuges steht ein buntes Programm für jedermann bereit.
Fotos und Text: Feuerwehr Delbrück
Kategorie: News
Jahreshauptversammlung des Löschzuges Delbrück
Delbrück (al). Im Rahmen unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung konnten wir auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Ein besonderer Moment waren die Beförderungen und Ehrungen, die feierlich durch unseren Bürgermeister und unseren Leiter der Feuerwehr vorgenommen wurden – herzlichen Glückwunsch an alle Beförderten!
Zugleich hieß es Abschied nehmen: Nach 6 Jahren engagierter und verantwortungsvoller Arbeit haben wir unseren stellvertretenden Löschzugführer Josef Klocke verabschiedet. Für seinen unermüdlichen Einsatz, seine Führungsstärke und sein Engagement für den Löschzug Delbrück sagen wir Danke.
Wir wünschen ihm für den weiteren Weg alles Gute und blicken gemeinsam motiviert in die Zukunft unseres Löschzuges.
Den Posten als stellvertretenden Zugführer übernimmt für Josef nun Jens Liermann.
Wir wünschen Jens für diese verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg und stets eine glückliche Hand.
Fotos und Text: Feuerwehr Delbrück
Jörg Rodehutskors offiziell zum Stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Delbrück ernannt
Delbrück (al). Bereits im Frühjahr dieses Jahres wurde Jörg Rodehutskors kommissarisch zum stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Delbrück ernannt. Nachdem er in der vergangenen Woche erfolgreich den letzten noch fehlenden Lehrgang am Institut der Feuerwehr in Münster absolviert hatte, folgte nun die offizielle Bestätigung seiner Funktion.
Zunächst wurde Jörg Rodehutskors durch den Leiter der Feuerwehr Delbrück, Heinz Noje, zum Stadtbrandinspektor befördert. Unmittelbar im Anschluss daran erfolgte im Rahmen einer kleinen Feierstunde durch den Bürgermeister Johannes Lindhauer die offizielle Ernennung zum stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Delbrück.
Bürgermeister Johannes Lindhauer würdigte in seiner Ansprache die bisherige Arbeit Rodehutskors:
„Seit Beginn meiner Amtszeit habe ich Jörg Rodehutskors als sehr ehrliche und kompetente Führungskraft der Feuerwehr kennengelernt.“
Auch Wehrleiter Heinz Noje zeigte sich erfreut über die nun abgeschlossene Personalie:
„Mit der offiziellen Ernennung ist unsere Führungsteam nun vollständig. Gemeinsam werden wir unsere Arbeit weiterhin kompetent und engagiert für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Delbrück fortsetzen.“
Ralf Fischer, ebenfalls stellvertretender Leiter der Feuerwehr Delbrück, gratulierte seinem Teamkollegen herzlich und wünschte ihm für die Ausübung seines Amtes alles Gute sowie viel Erfolg.
Fotos und Text: Feuerwehr Delbrück
Save The Date – 100 Jahre Löschzug Lippling
Wir haben was zu feiern – und zwar groß! 🎉
Im nächsten Jahr wird unser Löschzug stolze 100 Jahre alt – und das wollen wir natürlich mit euch zusammen feiern!
Also: Haltet euch den Termin frei, mehr Infos folgen bald.
Wir freuen uns jetzt schon riesig auf euch!👩🚒👨🚒🚒
Spiele ohne Grenzen der Jugendfeuerwehr
Am Freitag den 05.09.2025 fand das diesjährige „Spiele ohne Grenzen“ der Jugendfeuerwehr der Stadt Delbrück auf dem Schützenplatz in Ostenland statt.
Für die rund 60 Kids aus allen Delbrücker Löschzügen, sowie unserer Nachbarn der Feuerwehr Hövelhof galt es 8 Stationen in bunt gemischten Gruppen zu durchlaufen und als Team Punkte zu sammeln.
Stationen:
1️⃣ Ball 🎾 durch Schlauch
2️⃣ Kisten stapeln quer
3️⃣ Strahlrohr-Eierlauf
4️⃣ Wasserbomben füllen 🎈
5️⃣ Schlauchkegeln 🎳
6️⃣ Steckleiter-V
7️⃣ Nasse Stafette 🧽 💦
8️⃣Bauzaun-Parcours
Nach ca. 2,5 Stunden konnten alle Stationen gemeistert werden!
Bei der anschließenden Siegerehrung bekamen alle Teilnehmer eine bunte Süßigkeiten-Tüte.🍬🍫🍭
Weiter konnte der Leiter der Feuerwehr Delbrück, Heinz Noje die drei Gruppen mit den meisten erspielten Punkten mit einer kleinen Medaille 🥇🥈🥉auszeichnen.
Zum Abschluss stärkten sich alle Teilnehmer und Helfer bei kalter Limo 🥤 und leckeren Hotdogs 🌭
Ein großer Dank 🙏🏻 an das Orga-Team, allen Helfern und der St. Joseph Schützenbruderschaft aus Ostenland die ihren Platz und die Räumlichkeiten zu Verfügung gestellt hat.
Text/Fotos: Feuerwehr Delbrück
Erfolgreiche Prüfungen der Jugendfeuerwehr
Am 28. Juni nahmen 10 Jugendfeuerwehrmitglieder erfolgreich an der Leistungsspangenabnahme in Bad- Salzuflen teil.
Um diese Prüfung zu meistern, trafen sich die Jugendlichen mehrfach wöchentlich, um den feuerwehrtechnischen, theoretischen und auch sportlichen Teil zu trainieren. Bei sonnigstem Wetter zeigten die Jugendfeuerwehrmitglieder bei der Abnahme der Leistungsspange, was sie gelernt hatten. Die Leistung war, wie es durch das eingespielte Ausbilderteam zu erwarten war, hervorragend!
Zeitgleich fanden am Nachmittag in Bentfeld die Prüfungen der Jugendflamme 1 und 2 statt.
Bei der Stufe 1 stellten 19 Kinder in den Bereichen Konten und Stiche, Gerätekunde und Schlauchrollen ihr Können unter Beweis. Geprüft wurden diese durch die Leitung der Feuerwehr Delbrück.
15 Kinder führten bei der Stufe 2 den sicheren Aufbau einer Verkehrsabsicherung, das Auffinden und Betreiben eines Unterflurhydranten sowie den Aufbau einer Wasserentnahme aus offenem Gewässer erfolgreich durch.
Einige Eltern und Feuerwehrkameraden sind der Einladung gefolgt und schauten der Jugend gespannt zu. Anschließend gab es Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke.
Text: Fabian Osdiek, FW Delbrück | Fotos: Feuerwehr Delbrück
Jahreshauptversammlung Gesamtwehr
Rückschau auf ein arbeitsreiches Jahr zog die Feuerwehr Delbrück im Festzelt der Westenholzer St.-Johannes-Schützenbruderschaft auf dem Schützenplatz am Obernheideweg. 495 Einsätze (ein Plus von 102 im Vergleich zu 2023) mussten die 414 Aktiven in den sechs Löschzügen und den Sondereinheiten bewältigen, berichtete der scheidende Schriftführer Steffen Knapp.
Delbrück-Westenholz. Mit allein 275 Einsätzen dominierte die Technische Hilfe das Einsatzspektrum, das von Blaualgen auf einem Gewässer bis hin Hochwasser-Einsätzen bis zu einem Unfall mit einem umgestürzten Schweinetransporter reichte. In 65 Fällen rückten die Delbrücker Feuerwehrleute zu Brandschutzeinsätzen aus. Blitzeinschlag auf Bauernhof, Verpuffung im Heizungskeller und Vollbrand eines unbewohnten Fachwerkgebäudes lauteten die Einsatzstichworte. 92-mal rückten die Notfallhelfer aus, in 51 Fällen waren es Alarme von Brandmeldeanlagen. In elf Fällen wurden Einheiten aufgrund von Fehlalarmen alarmiert, und in einem Fall war es sogar eine böswillige Fehlalarmierung.
Insgesamt zählt die Delbrücker Feuerwehr 656 Mitglieder – sechs mehr als im Vorjahr. Neben 414 aktiven Kräften tun sechs Mitglieder Dienst in der Unterstützungsabteilung. 89 Mitglieder zählt die Jugendfeuerwehr, 80 die Ehrenabteilung. Der Musikzug Lippling weist 63 Musiktreibende auf, und zehn Mitglieder sind vom aktiven Dienst befreit.
Bei den Nachwuchslöschern erfüllten im vergangenen Jahr 20 Jugendliche die Bedingungen der Jugendflamme 1 und neun die der Jugendflamme 2. Weitere neun erreichten das Leistungsabzeichen.
Im vergangenen Jahr war die Delbrücker Feuerwehr mit sechs Gruppen beim Leistungsnachweis auf Kreisebene am Start, und beim Tag der offenen Tür des Löschzuges Delbrück wurden allein sechs Fahrzeuge neu in Dienst gestellt. Kassierer Dennis Schormann legte seinen ersten Kassenbericht vor, der mit einem Überschuss abschloss. Bei den Wahlen unter Vorsitz von Jörg Rodehutskors wurde Fabian Osdiek als Nachfolger für Schriftführer Steffen Knapp gewählt. Als Vize-Kassierer wurde Niels Lünstroth im Amt bestätigt.
Bürgermeister Werner Peitz betonte in seinem Grußwort, die Delbrücker wüssten, was sie an ihrer Feuerwehr haben. Wörtlich fügte er hinzu: „Wir fühlen uns in guten Händen“. Kreisbrandmeister Stephan Reckhaus sagte, nicht Technik und Taktik, sondern die Menschen machen die Feuerwehr aus. Die Leistungsfähigkeit der Delbrücker Feuerwehr und der gute Ausbildungsstand seien die Garanten, dass die Delbrücker Wehr auch weiterhin als Freiwillige Feuerwehr die zweitgrößte Stadt im Kreis Paderborn schützen darf. Delbrücks Feuerwehr nannte er „einen verlässlichen Partner“.
Nach Fertigstellung der Rettungswache in Delbrück und dem Spatenstich in Salzkotten wird der Kreis weitere Rettungswachen in Borchen, Altenbeken und Bad Wünnenberg in Angriff nehmen, so Reckhaus. Heinz Noje, Leiter der Feuerwehr Delbrück, attestierte der Feuerwehr eine hohe Professionalität. Wörtlich sagte er: „Feuerwehr steht für gelebte Gemeinschaft“.
Mit Feuerwehrehrenzeichen des Landes in Silber für 25-jährige Treue wurden Jacqueline Pleines, Markus Müller, Christian Brüchert, Hans Jörn Kremer, Michael Bolte und Heinz Noje ausgezeichnet. Ehrenzeichen in Gold für 35-jährige aktive Mitgliedschaft erhielten Johannes Fahl, Meinolf Schormann-Diekmann, Frank Hansel, Berthold Schulte, Bernhard Horst, Jürgen Kersting und Josef Meinard.
Mit Ehrennadeln in Bronze des Verbandes der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Delbrück zeichnete Vorsitzender Ralf Fischer Markus Bochnig, Steffen Knapp, Fabian Klaas, Alexander Gaus, Bernhard Lampe und Martina Lahme aus. Die Ehrennadel in Gold erhielt Michael Strunz.
Text und Fotos: Ralph Meyer
Verabschiedung LDF Johannes Grothoff
Delbrück (al). 41 Jahre hat er seinen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Delbrück mit viel Herz und Kompetenz versehen und acht Jahre leitete Johannes Grothoff die Geschicke von über 400 freiwilligen Feuerwehrleuten. Nun wurde er von der Stadt mit einem großen Zapfenstreich verabschiedet. Viele humanitäre Projekte zeigen seine Handschrift.
„Johannes Grothoff hat mir vorher verraten, dass er gleich mehrere Taschentücher eingesteckt hat“, verriet Bürgermeister Werner Peitz. Sehr bewegt genoss Johannes Grothoff den großen Zapfenstreich und die vielen lobende Worte und war, ob des großen Zuspruchs sehr gerührt. Über 500 Personen aus den verschiedensten Feuerwehren, der Politik, Verwaltung, Hilfsorganisationen sowie humanitären Projekten. Sogar bis dem ukrainischen Charkiw waren Gäste angereist um Johannes Grothoff für seinen Einsatz und sein im wahrsten Sinne des Wortes grenzenloses Engagement zu danken.
„Mit großem Engagement, Fachwissen und Herzblut hat Johannes Grothoff die Feuerwehr geprägt. Als Wehrführer hat er die Feuerwehr zukunftsorientiert, leistungsfähig und bürgernah aufgestellt“, so Werner Peitz. Johannes Grothoff wird weiter aktives Mitglied der Feuerwehr bleiben. Im Februar ernannte ihn der Stadtrat zum Ehrenstadtbrandmeister. Das für Johannes Grothoff ehrenamtliches Engagement keine Floskel, sondern gelebte Menschlichkeit ist, zeigte die Aufzählung des Bürgermeisters. „Die Stadt Delbrück, die Feuerwehr und die gesamte Bevölkerung danken Johannes Grothoff für seinen langjährigen, außergewöhnlichen Einsatz für das Gemeinwohl“, so Werner Peitz mit Blick auf Hilfslieferungen nach Rumänien, dem Aufbau eines Krankenhaues im afrikanischen Eritrea, der intensiven Hilfe in den Hochwassergebieten im Ahrtal sowie auch den vielen Hilfstransporten in die Ukraine. Johannes Grothoff trat 1984 in die Feuerwehr ein. Übernahm 2001 die Leitung der Jugendfeuerwehr und 2002 die stellvertretende Löschzugführung in Delbrück-Mitte. 2017 wurde er zum Leiter der Delbrücker Gesamtwehr ernannt. „Dein Mut, deine Entschlossenheit und deine Leistungsbereitschaft haben dich so vom Feuerwehrmann zum Ehrenstadtbrandmeister geführt – ein Weg, der nur mit unermüdlichem Fleiß und echter Leidenschaft zu gehen ist. Du bist jemand, der für uns durch´s Feuer geht“, unterstrich Peitz.
„Johannes Grothoff ist nicht nur ein Kopf voller Wissen, sondern auch ein Mensch mit großem Herz, mit Ohren die zuhören und mit Händen anpacken“, lobte auch Landrat Christoph Rüther einen echten Netzwerker. Als wichtigen Weichensteller beim Neubau von Gerätehäusern oder der Beschaffung von Fahrzeugen bezeichnete Kreisbrandmeister Stefan Reckhaus den scheidenden Feuerwehrchef. „Wir verabschieden heute einen besonderen Menschen, eines Machers, der mit seiner optimistischen Art alle ansteckt und überzeugt. Als Leiter gehst du leider, als Kamerad wirst du immer bleiben“, so sein Nachfolger als Leiter der Feuerwehr, Heinz Noje. In Namen der Feuerwehrleute überreichten die beiden Stellvertretenden Feuerwehrchefs Ralf Fischer und Jörg Rodehutskors dem begeisterten USA-Fan einen amerikanischen Hydranten.
In Namen der Feuerwehren aus Charkiw und der Ukraine dankte Mikhaylo Tretyak, der aus Charkiw nach Delbrück gekommen war. „Die von dir organisierte Hilfe aus Delbrück ist für die Menschen in der Ukraine von unschätzbarem Wert und retten Menschenleben“, ließ Mikhaylo Tretyak übersetzen. Er überreichte einen der höchsten Verdienstorden der Ukraine, der bislang erst zehn Personen verliehen bekommen haben an Johannes Grothoff. „Ich kann gerade nicht so richtig reden“, wischte sich Johannes Grothoff ein paar Tränen der Rührung weg. „Ich danke allen Wegbegleitern, die heute hier sind und natürlich meiner Familie“, so ein bewegter Ehrenstadtbrandmeister.
Bürgermeister Werner Peitz wünschte der neuen Leitung der Delbrücker Feuerwehr mit Heinz Noje, Ralf Fischer und Jörg Rodehutskors ein glückliches Händchen bei ihrem ehrenamtlichen Feuerwehrdienst. Anschließend spielten der Feuerwehrmusikzug Lippling, die Stadtkapelle und der Spielmannszug „Frei weg“ zum großen Zapfenstreich auf.
Text und Fotos: Axel Langer
Jahreshauptversammlung LZ Ostenland
Ostenland (al). Zahlreiche Ernennungen und Beförderungen wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Ostenland ausgesprochen. Die wohl wichtigste Ernennung ist die eines neuen stellvertretenden Zugführers. Markus Fortmeier übernimmt das Amt von Jörg Rodehutskors, der künftig als stellvertretender Leiter der Feuerwehr aktiv sein wird.
75 Einsätze wies der Jahresbericht von Stefan Großekämper und Sven Tewes für das Jahr 2024 aus. Dabei absolvierten die 66 aktiven Mitglieder des Löschzuges zehn Brandeinsätze und je sieben Verkehrsunfälle und sonstige Hilfeleistungen. Acht Mal waren die Notfallhelfer gefordert. Allein im Einsatzdienst kamen so 1.277 Stunden zusammen. Weitere Stunden wurden in Ausbildung, Fort- und Weiterbildungen sowie in Übungsabende investiert. Stattliche 6004 Stunden kamen so zusammen. Löschzugführer Peter Bathe dankten den Mitgliedern des Löschzuges, der mit Ehrenabteilung und Jugendfeuerwehr exakt 100 Mitglieder zählt, für ihren vielfältigen Einsatz. Außerdem dankte Peter Bathe dem Rat und der Verwaltung der Stadt für die Unterstützung.
„Ihr vermittelt das Gefühl der Sicherheit. Wenn der Piepser geht, gibt es kein Zögern und ihr bietet kompetente Hilfe“, dankte Bürgermeister Werner Peitz für die hohe Einsatzbereitschaft der Feuerwehrleute. „Der Dienst in der Feuerwehr ist hart und oft erbarmungslos. Das ist deutlich mehr als rote Autos und blaues Licht, der Dienst ist Berufung und Leidenschaft gleichzeitig. Danke für jede Sekunde Eures Einsatzes. Die Feuerwehr ist eine große Familie, die sich blind vertraut“, stellte Werner Peitz fest. „Die Mitgliederstärke und das Engagement des Löschzuges in Ostenland ist für ein Dorf dieser Größenordnung schon sagenhaft. Viele andere Orte beneiden uns darum“, stellte der Leiter der Feuerwehr, Johannes Grothoff fest. Nach der Erneuerung des Fuhrparks in den letzten Jahren stehe nun der Bau eines neue Feuerwehrgerätehaues im Fokus. „Ostenland ist ein Paradebeispiel für eine aktive Wehr“, stellte Johannes Grothoff fest. Für die Unterstützung der verschiedenen Veranstaltungen im Dorf dankte der Vorsitzende des Heimatvereins, Johannes Wiesing und Schützenoberst Markus Sandbothe. Die gute Zusammenarbeit zwischen dem Löschzug Ostenland und der Feuerwehr Hövelhof unterstrich Hövelhofs Wehrführer Sebastian Lienen. Gerade in den letzten Monaten hatte sich die Zusammenarbeit gleich mehrfach bewährt.
Bevor die Beförderungen durchgeführt wurden, verabschiedete Peter Bathe seinen Stellvertreter Jörg Rodehutskors. „Jörg Rodehutskors war neun Jahre lang eine treibende Kraft bei vielen wichtigen Projekten. Die Optimierung von Abläufen, die Verbesserung der Ausbildung aber auch bei der Neuanschaffung von Fahrzeugen, Jörg hat immer die Ärmel hochgekrempelt und sein fachliches Können eingebracht“, dankte Peter Bathe einem echten Vorbild, das künftig stellvertretender Leiter der Feuerwehr Delbrück sein wird. Mit Brandinspektor Markus Fortmeier wurde ein sehr erfahrener Feuerwehrmann zum neuen stellvertretenden Zugführer ernannt. Gleichzeitig wurde Markus Fortmeier für 35 Jahre im aktiven Dienst geehrt.
Durch den Leiter der Feuerwehr, Johannes Grothoff wurden Steffen Knapp zum Brandinspektor und Hendrik Merschmann sowie Timo Hesse zum Oberbrandmeister befördert. Tobias Kittner und Jörn Fortmeier erhielten die Schulterklappen eines Brandmeisters und Matthias Großekämper sowie Laurin-Louis Jungewelter wurden zu Unterbrandmeister befördert. Hauptfeuerwehrmann ist künftig Lukas Merschmann. Als Feuerwehrmänner wurden Henrik Brinkmeier und Jan Krietenbrink aus der Jugendfeuerwehr übernommen. In die Unterstützungsabteilung wurde Anita Papenheinrich übernommen und Daniel Winter sowie Leon Münsterteicher wurden als Feuerwehrmann-Anwärter aufgenommen.
Neben der Ernennung von Markus Fortmeier zum stellvertretenden Zugführer wurden Dr. Georg Schneider für weitere sechs Jahre zum Fachberater Medizin ernannt. Für sechs Jahre zu Gerätewarten wurden Laurin-Louis Jungewelter, Martin Papenheinrich und Stefan Berenspöhler ernannt. Atemschutz-Gerätewart ist für weitere sechs Jahre Dirk Kuhlmann.
In die Ehrenabteilung wurden Jürgen Oldenkott überstellt. Jeweils drei hohe Ehrungen sprachen Bürgermeister Werner Peitz und der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbandes, Ralf Fischer aus. Werner Peitz überreichte mit Worten des Dankes das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes NRW in Gold für 35 Dienstjahre an Jens Fortmeier, Christian Neiske und Markus Fortmeier. Ralf Fischer gratulierte Paul Brautmeier, Willi Rasche und Ehren-Kreisbrandmeister Willi Hecker für jeweils 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr die Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehren NRW in Gold.
Text und Fotos: Axel Langer
Jahreshauptversammlung LZ Westenholz
Westenholz (al). Beeindruckende Zahlen stellte Schriftführer Danny Neukirch bei der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Westenholz vor: Mit 111 Einsätzen erhöhte sich das Einsatzaufkommen gegenüber 2023 (88 Einsätze) massiv. Im Durchschnitt war jeder der 65 Aktiven Feuerwehrleute 89 Stunden im Einsatz oder bei Übungen und Ausbildung eingespannt.
Die Westenholzer Feuerwehr rückte 2024 unter anderem zu 38 technischen Hilfeleistungen und 37 Brandeinsätzen aus. Allein 2.013 Einsatzstunden schlugen dabei zu Buche. Weitere Stunden kamen durch Übungen und Ausbildung hinzu. Außerdem errichteten der Förderverein des Löschzuges unter tatkräftiger Mithilfe der Feuerwehrleute einen Anbau, der im Oktober 2024 eröffnet wurde. Löschzugführer Jörg Brunnert dankte dem Vorsitzenden des Fördervereins, Gerd Meiwes, ohne dessen Einsatz der Anbau nicht zu realisieren gewesen wäre.
„Ihr vermittelt Sicherheit, arbeite mit höchster Präzision und das Hand in Hand. Eure Entschlossenheit lässt mich jedes Mal staunen. Ihr scheut keine Gefahr“, betonte Bürgermeister Werner Peitz in seinem Grußwort und betonte, dass den Feuerwehrleuten viel selten für ihren uneigennützigen Dienst gedankt werde. „In Westenholz stimmt die Mischung aus erfahrenen Feuerwehrleuten und jungen, talentierten Einsatzkräften“, stellte der Leiter der Feuerwehr, Johannes Grothoff fest. Was dies wert sei, habe man erst in der letzten Woche bei einem Großeinsatz in Rietberg gesehen. „Hätte das alles nicht so gut funktioniert, hättet wir die dritte Halle nicht halten können“, betonte Johannes Grothoff. „Die Stadt Delbrück wächst weiter und damit nehmen die Einsatzzahlen und das Einsatzspektrum zu. Da muss die Ausrüstung und die Einsatzstärke angepasst werden“, so Grothoff.
Bei den Wahlen stand Markus Müller nach 14 Jahren als erster und zweite Kassierer nicht mehr für eine neue Amtszeit zur Verfügung. Seine Position als zweiter Kassierer bekleidet künftig Dennis Schormann. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden zahlreiche Beförderungen ausgesprochen. Erstmals in der Geschichte des Löschzuges wurden gleich fünf Frauen befördert. Neuer Hauptbrandmeister ist Michael Bolte, neue Brandmeister Florian Altebockwinkel und André Klostermann. Zu Unterbrandmeisterinnen wurden Lisa Schäfer und Jessica Klaas befördert. Neue Hauptfeuerwehrfrau ist Natalie Altebockwinkel. Die Schulterstücke eines Oberfeuermannes trägt Marius Düsterhus und Elisa Schienstock die einer Oberfeuerwehrfrau. Zur Feuerwehrfrau wurde Mila Gorka befördert und Michael Börger und Markus Hüllmann zu Feuerwehrmännern. Aus der Feuerwehr Stemwede wurde Florian Müller-Nölting übernommen.
Nach sechs Jahren als Gerätewart wurde Ricardo Knaup verabschiedet, sein Nachfolger ist Nils Schäfer. Neue Vertrauensperson ist Meinolf Schormann. Für sechs Jahre zu Betreuern der Jugendfeuerwehr wurden Lisa Schäfer, André Klostermann und Jannik Schormann-Diekmann bestellt. Außerdem wurden mit Hubert Beine und Bernhard Horst zwei langjährige Aktivposten aus dem aktiven Dienst in die Ehrenabteilung überstellt. Hubert Beine trat 1991 mit 30 Jahren in die Feuerwehr ein. Er war stellvertretende Zugführer und 18 Jahre lang Zugführer. Hubert Beine war wesentlich am Bau des Feuerwehrgerätehauses beteiligt. Gleiches gilt für Bernhard Horst, der 1989 in die Feuerwehr eintrat. Sein Steckenpferd war über viele Jahre die Jugendfeuerwehr, die er mit viel Herzblut entwickelt hat. Beide waren in den letzten Jahren als Verpflegungswart aktiv. „Schweren Herzens entsprechen wir dem Wunsch, Euch in die Ehrenabteilung zu überstellen“, so Jörg Brunnert.
Text und Fotos: Axel Langer