Schlüssel für neues Feuerwehr-Gerätehaus übergeben


Bürgermeister Johannes Lindhauer überreichte den symbolischen Schlüssel an den Leiter der Feuerwehr Heinz Noje, sowie an den Löschzugführer des Löschzugs Ostenland, Peter Bathe. „Der Schlüssel ist zwar historisch, aufschließen werden wir damit vermutlich eher nichts mehr“, stellte Bürgermeister Lindhauer bei der Übergabe mit einem Augenzwinkern fest.


Damit steht nun dem Löschzug Ostenland nach rund 20 Monaten Bauzeit ein modernes und zukunftsfähiges Gebäude zur Verfügung, die den heutigen Anforderungen an Feuerwehr und Bevölkerungsschutz entspricht. „Mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus schaffen wir hervorragende Rahmenbedingungen für die Feuerwehr in Ostenland und stärken damit gleichzeitig den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger“, betont Bürgermeister Johannes Lindhauer.


Von der ersten Planung bis zu Schlüsselübergabe
Die Entwicklung des Bauvorhabens reicht bis in das Jahr 2022 zurück. In diesem Jahr erwarb die Stadt Delbrück das Grundstück für den Neubau und leitete gleichzeitig die erforderlichen bauleitplanerischen Schritte ein. Der Änderungs- beziehungsweise Aufstellungsbeschluss für die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung des Bebauungsplans erfolgte im November 2022. Die Rechtskraft der Bauleitpläne wurde im Dezember 2024 erreicht.


Im November 2022 lag zunächst ein Vorentwurf mit geschätzten Baukosten von rund 6,53 Millionen Euro vor. Im Zuge der weiteren Planung und der Ausschreibung der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) sowie der Tragwerksplanung im Frühjahr 2023 zeigte sich, dass die ursprünglich erwarteten Gesamtkosten von rund 6,6 Millionen Euro voraussichtlich überschritten worden wären.


Um eine weitere Kostensteigerung zu vermeiden und die Kosten möglichst wieder zu reduzieren, wurde das Projekt grundlegend überplant. Mit dem neuen Entwurf vom Januar 2024 konnten die kalkulierten Gesamtkosten auf rund 5,85 Millionen Euro reduziert werden. Die zusätzlichen Kosten für die erforderliche Umplanung kamen dabei noch hinzu, rechtfertigten jedoch am Ende eine erhebliche Einsparung für das gesamte Projekt. Der entsprechende Kostenrahmen wurde am 25. Januar 2024 durch einen Dringlichkeitsbeschluss des Umwelt-, Bau- und Planungsausschusses bestätigt; der Ratsbeschluss folgte am 28. Februar 2024.


Nach Abschluss der Planung und Erteilung der Baugenehmigung im Dezember 2024 konnte im Januar 2025 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Der offizielle erste Spatenstich fand am 15. Januar 2025 statt.


Im weiteren Bauverlauf wurden die Arbeiten planmäßig vorangetrieben. Die Zeitkapsel, die im Mai 2025 im Rahmen der Bauarbeiten eingelassen wurde, dokumentiert dabei den damaligen Stand des Projekts und umfasste Informationen zum Löschzug Ostenland.


Modernes Feuerwehrgerätehaus für Ostenland
Auf dem insgesamt 8.667 Quadratmeter großen Grundstück, das sich aus der eigentlichen Feuerwehrfläche und einer Gewässerentwicklungsfläche zusammensetzt, ist ein modernes, zweigeschossiges Feuerwehr-gerätehaus entstanden.


Das Gebäude verfügt über eine Fahrzeughalle mit sechs Alarmstellplätzen sowie einer Durchfahrt als zusätzlichem Stellplatz, eine Waschhalle, Werkstätten, Büros und weitere Funktionsräume. Hinzu kommen Umkleide- und Sanitärräume. Im Obergeschoss befindet sich unter anderem ein Schulungsraum mit 72 Plätzen sowie weitere Funktionsräume.


Insgesamt stehen 102 Umkleideplätze zur Verfügung, davon 85 für Männer und 17 für Frauen. Auf dem Gelände befinden sich zudem 35 Pkw-Stellplätze für die Einsatzkräfte sowie rund 500 Quadratmeter Übungsfläche. Eine rund 260 Quadratmeter große Fläche ermöglicht zudem perspektivisch die Erweiterung um einen weiteren Alarmstellplatz.


Das neue Gerätehaus ist damit auf die heutigen und zukünftigen Anforderungen des Löschzugs Ostenland ausgerichtet. Auch energetisch wurde das Gebäude zukunftsorientiert geplant. Die Wärmeversorgung erfolgt über das Nahwärmenetz der Biogasanlage der BioEnergie Lohmann GbR. Der Jahresprimärenergiebedarf liegt bei 42,4 kWh pro Quadratmeter und Jahr und damit deutlich unter dem nach Gebäudeenergiegesetz zulässigen Grenzwert von 95,2 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Die Photovoltaikanlage wurde durch den Förderverein des Löschzugs Ostenland finanziert und errichtet. Dadurch entstanden der Stadt Delbrück für die Erfüllung der Solarpflicht keine zusätzlichen Kosten.


Bauzeit und Kosten eingehalten
Die vorgesehene Bauzeit von 20 Monaten wurde exakt eingehalten. Nach der Fertigstellung des Rohbaus im Herbst 2025 folgten die Ausbauarbeiten sowie die technische Gebäudeausrüstung. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts erfolgte im August 2026. Mit der heutigen Schlüsselübergabe kann das Feuerwehrgerätehaus nun offiziell durch die Feuerwehr genutzt werden.


Auch der Kostenrahmen konnte eingehalten werden. Das ursprüngliche Kostenbudget lag bei 5,85 Millionen Euro. Nach dem aktuellen Kostenverfolgungsplan belaufen sich die entstandenen Kosten auf rund 5,827 Millionen Euro. Darin enthalten sind Kosten von rund 200.000 Euro, die noch nicht schlussgerechnet wurden, woraus sich noch Änderungen bei den Gesamtkosten ergeben können. 


An der Umsetzung des Bauvorhabens waren insgesamt 23 Firmen in 31 unterschiedlichen Gewerken beteiligt. Darüber hinaus waren acht Büros mit Planungsleistungen, Fachplanungen, Gutachten und Vermessungs-arbeiten befasst.


Die Planung stammt vom Architekturbüro Heitmann Architekten aus Gütersloh. Geschäftsführer Raimund Heitmann und Architektin Sarah Janssen begleiteten das Projekt maßgeblich und übernahmen auch die Bauleitung.


Feuerwehr mit großem Engagement beteiligt
Ein besonderer Dank gilt neben den beteiligten Planungsbüros und Unternehmen auch dem Löschzug Ostenland. Bereits während der Planungsphase und anschließend bei der Bauausführung brachte sich der Löschzug mit umfangreichem feuerwehrtechnischem Fachwissen und großem ehrenamtlichem Engagement in das Projekt ein.


„Ein solches Projekt kann nur gelingen, wenn Verwaltung, Planung, ausführende Unternehmen und Feuerwehr eng zusammenarbeiten“, so Bürgermeister Johannes Lindhauer. „Der Löschzug Ostenland -mit seinem Löschzugführer Peter Bathe an der Spitze und den Stellvertretern Steffen Knapp und Markus Fortmeier sowie dem stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Delbrück, Jörg Rodehutskors- hat sich von Beginn an intensiv eingebracht und damit einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass
hier ein Feuerwehrgerätehaus entstanden ist, das den praktischen Anforderungen des Einsatzdienstes gerecht wird. Dafür möchte ich euch meinen allerherzlichsten Dank aussprechen.“


Auch der Förderverein des Löschzugs Ostenland leistete einen wichtigen Beitrag: Mit der Finanzierung und Errichtung der Photovoltaikanlage unterstützte er die Umsetzung des energetischen Konzepts und sorgte zugleich dafür, dass der Stadt Delbrück hierfür keine zusätzlichen Kosten entstanden.
Mit der offiziellen Schlüsselübergabe geht das neue Feuerwehrgerätehaus nun in die Verantwortung der Feuerwehr über. Für den Löschzug Ostenland beginnt damit ein neuer Abschnitt in einer modernen und funktionalen Unterkunft, die langfristig gute Voraussetzungen für Einsatzbereitschaft, Ausbildung und ehrenamtliches Engagement schafft.


Offizielle Eröffnung im Frühjahr 2027
Mit der heutigen Schlüsselübergabe ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die offizielle Eröffnung des neuen Feuerwehrgerätehauses wird jedoch im Frühjahr 2027 mit einem großen Einweihungsfest und einem Tag der offenen Tür gefeiert. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, der Feuerwehr sowie allen Interessierten soll das neue Gebäude gebührend eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dabei besteht die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten kennenzulernen, mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen und einen Blick hinter die Kulissen der Feuerwehrarbeit zu werfen.


Quelle: Pressebericht der Stadtverwaltung Delbrück

Fahrzeugübergabe und FGH-Erweiterung Westenholz

Delbrück-Westenholz. Mit einem Tag der offenen Tür feierte der Löschzug die offizielle Einweihung des erweiterten Feuerwehrgerätehauses und der Übergabe des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs HLF20. In den verbesserten Schutz der Bevölkerung hat die Stadt Delbrück insgesamt rund 1,3 Millionen Euro investiert.

Bereits zwölf Jahre nach Errichtung des Gerätehauses im Jahr 2014 war eine Erweiterung in Form eines zweigeschossigen Anbaus für rund 760.000 Euro notwendig geworden. Konzipiert seinerzeit für 40 Feuerwehrleute, zählt der Löschzug Delbrück heute 63 aktive Einsatzkräfte.  

Notwendig wurden mit Blick auf neueste Anforderungen beim Arbeitsschutz und der Hygiene neue geschlechterneutrale Toilettenanlagen, erweiterte Umkleidebereiche mit konsequenter Schwarz-weiß-Trennung sowie eine Netzersatzanlage, die das Gerätehaus auch in Krisenzeiten mit Strom versorgt. Ähnlich wie beim Neubau hat auch diesmal wieder der Förderverein der Feuerwehr unter Vorsitz von Gerd Meiwes die Planung und deren Umsetzung in den Jahren 2024/2025 massiv unterstützt. 

Das neue, rund 550.000 Euro teure Hilfeleistungslöschfahrzeug (Aufbau Schlingmann, Fahrgestell Mercedes Benz) löst einen 22 Jahre alten Vorgänger ab, der als Ausbildungsfahrzeug für die Kreisausbildung der Feuerwehr in Büren-Ahden auch weiter im Dienst steht.  

Den starken personellen Zuwachs beim Löschzug wertete Delbrücks Bürgermeister Johannes Lindhauer als Zeichen für desen Vitalität. Das Gerätehaus bietet jetzt Platzt für bis zu 90 Einsatzkräfte. Lindhauer bezeichnete das Gerätehaus als ein „modernes Zuhause für eine schlagkräftige Wehr“. Wehrleiter Heinz Noje nannte das Gerätehaus und das neue Fahrzeug „Investitionen in die Sicherheit der Feuerwehr und der Bürger“. Kreisbrandmeister Stephan Reckhaus sprach von einem besonderen Tag für Westenholz.  Das erweiterte Gerätehaus stärke auch den Katastrophenschutz.  

Für sein Engagement im blauen Rock und seine großen Verdienste innerhalb des Löschzuges Westenholz zeichnete der Verband der Feuerwehren der Stadt Delbrück Unterbrandmeister Reinhold Strohmeier mit der silbernen Ehrennadel aus. Erste Gratulanten waren Vorsitzender Ralf Fischer, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Delbrück, und Heinz Noje, Leiter der Feuerwehr Delbrück.  

Text und Bilder: Ralph Meyer

100 Jahre Feuerwehr Lippling – Ein Jubiläum, das begeistert hat


Delbrück-Lippling. Drei unvergessliche Tage liegen hinter dem Löschzug Lippling und dem gesamten Ort. Mit einem großen Jubiläumswochenende hat der Löschzug sein 100-jähriges Bestehen gefeiert und dabei eindrucksvoll gezeigt, was mit ehrenamtlichem Engagement, Gemeinschaftssinn und enormem Zusammenhalt möglich ist.

Schon Wochen und Monate vor dem Fest war spürbar, mit wie viel Herzblut die Vorbereitungen liefen. Unzählige Stunden wurden von den Kameradinnen und Kameraden, den Familien und vielen freiwilligen Helfern investiert, um ein Fest auf die Beine zu stellen, das diesem besonderen Anlass gerecht wird. Dass dies gelungen ist, war am gesamten Wochenende deutlich zu spüren. Immer wieder war von Besucherinnen und Besuchern zu hören, wie beeindruckend die Organisation, die Atmosphäre und das gesamte Erscheinungsbild des Jubiläums gewesen seien. Viele sprachen von einem außergewöhnlichen Fest, das weit über die Ortsgrenzen hinaus in Erinnerung bleiben wird.

Den Auftakt machte am Donnerstagabend die große Malle-Party. Bereits früh füllte sich das Festzelt mit Feiernden aus Lippling und der gesamten Umgebung. Für beste Stimmung sorgte dabei Nancy Franck, die mit ihrer energiegeladenen Bühnenshow und bekannten Partyhits das Publikum schnell mitriss. Im voll besetzten Festzelt wurde ausgelassen gefeiert, getanzt und bis tief in die Nacht gemeinsam der Start in das Jubiläumswochenende eingeläutet. Die Stimmung am ersten Abend hätte kaum besser sein können und machte direkt deutlich, dass dieses Jubiläum etwas ganz Besonderes werden würde.

Der 1. Mai stand im Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Löschzug Lippling“ ganz im Zeichen des großen Feuerwehr Familientages und entwickelte sich zu einem außergewöhnlichen Besuchermagneten. Über den gesamten Tag verteilt konnten rund 5.000 Besucherinnen und Besucher auf dem Festgelände begrüßt werden. Familien, Feuerwehrinteressierte sowie zahlreiche Gäste aus der gesamten Region nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Feuerwehrarbeit zu werfen und einen abwechslungsreichen Feiertag in Lippling zu verbringen.

Bereits in den Vormittagsstunden herrschte rund um das Gerätehaus und das Festzelt reger Betrieb. Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge konnten aus nächster Nähe besichtigt werden und sorgten insbesondere bei den jüngeren Gästen für große Begeisterung. Neben den Fahrzeugen des Löschzuges Lippling wurden weitere Einsatzfahrzeuge präsentiert, wodurch die Besucherinnen und Besucher einen umfassenden Einblick in moderne Feuerwehrtechnik und Einsatzabläufe erhielten.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem umfangreichen Familienprogramm. Auf dem gesamten Festgelände wurden vielfältige Attraktionen für Kinder angeboten. Mehrere Hüpfburgen, Kinderschminken sowie die beliebte Spritzwand sorgten den ganzen Tag über für beste Unterhaltung und zahlreiche strahlende Kinderaugen. Viele junge Besucher nutzten mit großer Begeisterung die Gelegenheit, selbst einmal in die Rolle einer Feuerwehrfrau oder eines Feuerwehrmannes zu schlüpfen.

Auch das Deutsche Rote Kreuz beteiligte sich am Tag der offenen Tür und bot ein Reanimationstraining für interessierte Besucherinnen und Besucher an. Dabei konnten wichtige Grundlagen der Ersten Hilfe praxisnah vermittelt und selbst ausprobiert werden. Das Angebot stieß auf großes Interesse und unterstrich eindrucksvoll die enge Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte zudem der Musikzug Lippling, der mit einem Platzkonzert für eine stimmungsvolle Atmosphäre auf dem Festgelände beitrug.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages folgte am Nachmittag. Mit dem bekannten Kindersänger herrH stand um 15.00 Uhr ein absoluter Publikumsmagnet auf der Bühne des Festzeltes. Bereits lange vor Konzertbeginn füllte sich das Gelände rund um das Festzelt mit zahlreichen Familien und Kindern. Das Festzelt war bis auf den letzten Platz gefüllt und die Begeisterung bei den jungen Besucherinnen und Besuchern entsprechend groß.

Mit seinen bekannten Liedern, viel Bewegung und einer mitreißenden Bühnenshow sorgte herrH für ausgelassene Stimmung und verwandelte das Festzelt in eine große Kinderparty. Gemeinsam wurde gesungen, getanzt und gefeiert. Viele Kinder standen begeistert vor der Bühne und machten bei den Liedern aktiv mit. Der Auftritt war für zahlreiche Familien eines der Highlights des gesamten Jubiläumswochenendes.

Großes Interesse fanden zudem die beiden eindrucksvollen Showübungen, die gemeinsam von der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr durchgeführt wurden. Zahlreiche Besucher verfolgten die realitätsnah dargestellten Einsatzszenarien aufmerksam.

Zunächst wurde ein schwerer Verkehrsunfall simuliert, bei dem ein auf der Seite liegender PKW und eine eingeklemmte Person dargestellt wurden. Gemeinsam demonstrierten die aktiven Kameradinnen und Kameraden sowie die Jugendfeuerwehr das strukturierte Vorgehen bei einer technischen Hilfeleistung und zeigten eindrucksvoll die Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr. Besonders die ruhige und professionelle Vorgehensweise beeindruckte die Zuschauer.

Im Anschluss folgte eine weitere Showübung, bei der ein PKW-Brand simuliert wurde. Unter den Augen der zahlreichen Besucher wurde der Löschangriff aufgebaut und das Feuer erfolgreich bekämpft. Auch hierbei wurde deutlich, mit welchem Engagement die Nachwuchsarbeit beim Löschzug Lippling betrieben wird und wie eng die Jugendfeuerwehr bereits in das Feuerwehrleben eingebunden ist.

Der 2. Mai, bildete den feierlichen und offiziellen Höhepunkt des Jubiläumswochenendes zum 100-jährigen Bestehen des Löschzuges Lippling. Zahlreiche Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, Vertreter aus Politik und Verwaltung, Gastvereine sowie viele Bürgerinnen und Bürger begleiteten die Veranstaltungen und sorgten für einen würdigen Rahmen dieses besonderen Tages.

Den Auftakt der offiziellen Feierlichkeiten bildete um 16:30 Uhr ein feierlicher Gottesdienst in der Pfarrkirche Herz-Jesu Lippling. Gemeinsam wurde dabei auf ein Jahrhundert Feuerwehrgeschichte zurückgeblickt und der Dank für 100 Jahre ehrenamtlichen Einsatz, Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein zum Ausdruck gebracht. Gleichzeitig gedachte man der verstorbenen Kameraden, die den Löschzug über viele Jahrzehnte hinweg geprägt und mit aufgebaut haben.

Im Anschluss folgte die Kranzniederlegung am Ehrenmal. Besonders emotional wurde es beim großen Zapfenstreich, der den Feierlichkeiten einen eindrucksvollen und würdevollen Charakter verlieh. Viele Gäste verfolgten diesen besonderen Moment in stillem Respekt und zeigten damit ihre Verbundenheit zur Feuerwehr und ihrem ehrenamtlichen Engagement.

Ein weiterer bedeutender Programmpunkt war die Segnung und offizielle Übergabe des bereits in Lippling stationierten Löschfahrzeuges LF 20. Damit wurde nicht nur die moderne Ausstattung des Löschzuges hervorgehoben, sondern auch die wichtige Investition in eine leistungsfähige Feuerwehr für Lippling, Schöning und Steinhorst sichtbar gemacht.

Ab 18:00 Uhr fand im festlich geschmückten Festzelt der offizielle Festakt statt. In verschiedenen Grußworten wurde die Entwicklung des Löschzuges Lippling in den vergangenen 100 Jahren gewürdigt. Dabei standen insbesondere die hohe Einsatzbereitschaft, die starke Kameradschaft sowie die große Bedeutung des Ehrenamtes für die Dorfgemeinschaft im Mittelpunkt. Immer wieder wurde betont, welchen wichtigen Beitrag der Löschzug Lippling seit Generationen für die Sicherheit und das gesellschaftliche Leben in der Region leistet.

Zum Abschluss des offiziellen Festtages wurde noch einmal gemeinsam gefeiert. Ab 20:00 Uhr waren alle Bürgerinnen und Bürger zur großen Zeltparty eingeladen. Mit der Live-Band „Chicago“ und DJ Niklas Sprenger herrschte bis tief in die Nacht beste Stimmung im Festzelt. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, gemeinsam auf 100 Jahre Löschzug Lippling anzustoßen und ein außergewöhnliches Jubiläumswochenende in geselliger Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Text und Bilder: Feuerwehr Delbrück – Manuel Brake

Tag der offenen Tür beim Löschzug Westenholz

Der Löschzug Westenholz der Freiwilligen Feuerwehr Delbrück lädt am Sonntag, 31. Mai 2026, zum Tag der offenen Tür am Feuerwehrgerätehaus in Westenholz ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die feierliche Einweihung eines neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs (HLF 20) sowie die offizielle Vorstellung des erweiterten Gerätehauses.

Das neue HLF 20 ersetzte im März 2026 ein 22 Jahre altes Fahrzeug und stellt einen wichtigen Schritt für die moderne Gefahrenabwehr in Westenholz dar. Gleichzeitig wird auch der Erweiterungsbau des Gerätehauses eingeweiht. Das Feuerwehrhaus selbst wurde bereits 2016 eröffnet und in den Jahren 2023 und 2024 umfassend erweitert. Grund für den Anbau war insbesondere der gestiegene Platzbedarf innerhalb der Einsatzabteilung.

Im neuen Gebäudeteil entstanden moderne, geschlechtergetrennte Umkleiden für bis zu 100 Feuerwehrleute. Zudem wurde eine klare Schwarz-Weiß-Trennung innerhalb des Gebäudes umgesetzt. Ergänzt wird die Erweiterung durch einen Fahrstuhl zur Verbesserung der Barrierefreiheit sowie eine Notstromversorgung für das gesamte Feuerwehrhaus.

Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit einem Wortgottesdienst sowie der offiziellen Einweihung von Fahrzeug und Gebäude. Ab etwa 11.30 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit zahlreichen Attraktionen rund um das Thema Feuerwehr für Jung und Alt. Geplant sind unter anderem Fahrzeugausstellungen, ein Feuerlöschtrainer, verschiedene Schauübungen sowie weitere Mitmachaktionen.

Auch für Kinder wird einiges geboten: Neben einer Feuerwehr-Hüpfburg sorgen Riesenlego, Wasserspiele und weitere Aktionen für Unterhaltung.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Die Feuerwehr bietet ein großes Kuchenbuffet, frische Waffeln sowie Spezialitäten vom Grill an.

Der Löschzug Westenholz freut sich auf viele Gäste und nutzt die Gelegenheit zugleich, um für die Mitarbeit in der Feuerwehr zu werben. Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen – unabhängig davon, ob bereits Erfahrungen vorhanden sind oder einfach Interesse an Teamarbeit und ehrenamtlichem Engagement besteht.

Text und Bild: Feuerwehr Delbrück

100 Jahre Löschzug Lippling

Delbrück-Lippling. Ein Jahrhundert gelebtes Ehrenamt, Zusammenhalt und Einsatzbereitschaft. Der Löschzug Lippling der Feuerwehr Delbrück feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums lädt der Löschzug zu einem großen Festwochenende vom 30. April bis zum 2. Mai 2026 auf den Dorfplatz in Lippling ein.

Der Löschzug Lippling ist heute für das Gebiet des ehemaligen Westerloh zuständig und damit für die Ortsteile Lippling, Schöning und Steinhorst. Aktuell engagieren sich 49 Kameradinnen und Kameraden in der aktiven Einsatzabteilung, 13 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr sowie 15 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung, ein starkes Fundament für die Sicherheit und das gesellschaftliche Leben vor Ort.

Die Wurzeln der Feuerwehr reichen zurück bis ins Jahr 1926, als der Lipplinger Gastwirt Stefan Körkemeier die Bürger der damaligen Gemeinde Westerloh zur Gründung einer Feuerwehr aufrief. Bereits zur ersten Versammlung traten rund 90 Männer der neuen Wehr bei. Die Alarmierung erfolgte damals über Signalhörner und die ersten Einsätze wurden mit einer Handdruckspritze durchgeführt, die im Ernstfall von Pferden zur Einsatzstelle gezogen wurde.

Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich die Feuerwehr stetig weiter. Von einfachen Anfängen bis hin zu einer modernen und leistungsfähigen Einheit. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte der Neuaufbau, später wurden Fahrzeuge beschafft und die Infrastruktur ausgebaut. Mit der kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 entstand aus der Freiwilligen Feuerwehr Westerloh der heutige Löschzug Lippling.

Das Jubiläumswochenende beginnt am Donnerstag, 30. April 2026, mit einer großen „Tanz in den Mai“/Malle-Party im Festzelt auf dem Dorfplatz. Ab 20:00 Uhr sorgt DJ Mambo für beste Stimmung, bevor mit Nancy Franck ein bekannter Malle-Act die Bühne übernimmt.

Für die Veranstaltung sind aktuell noch Vorverkaufskarten zum Preis von 10,00 € erhältlich. Diese sind bei den Mitgliedern des Löschzugs Lippling sowie am Samstag, den 18. April 2026, ab 11:00 Uhr am Gerätehaus erhältlich. Eine Abendkasse (15,00 €) wird angeboten, sofern noch freie Kapazitäten bestehen.

Der Freitag, 1. Mai 2026, steht ganz im Zeichen von Familien, Kindern und einem offenen Einblick in die Feuerwehrarbeit. Ab 11:00 Uhr lädt der Löschzug zum großen Tag der offenen Tür ein. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. Der erste offizielle Programmpunkt beginnt um 13:30 Uhr mit dem Platzkonzert des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Delbrück. Im Anschluss erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm unter dem Motto „Feuerwehr zum Anfassen“. So auch die gemeinsame Showübung der aktiven Wehr und der Jugendfeuerwehr, bei der eindrucksvoll das Zusammenspiel der Generationen gezeigt wird.

Für Kinder wird ein umfangreiches Angebot geboten: Neben einem Kinderkarussell, Kinderschminken sowie zahlreichen Spiel- und Mitmachstationen sorgt ein buntes Kinderprogramm für Unterhaltung. Höhepunkt des Nachmittags ist der Auftritt des Kinderliedermachers herrH um 15:00 Uhr. Ergänzt wird der Tag durch ein großes Kaffee- und Kuchenbuffet.

Der Samstag, 2. Mai 2026, steht im Zeichen der Tradition und der Würdigung von 100 Jahren Feuerwehrarbeit. Um 16:30 Uhr beginnt in der Pfarrkirche Herz-Jesu Lippling ein feierlicher Gottesdienst mit anschließender Kranzniederlegung am Ehrenmal sowie einem großen Zapfenstreich. Anschließend folgt die Segnung und offizielle Übergabe des bereits in Lippling stationierten Löschfahrzeug LF 20. Zudem besteht die Hoffnung, dass auch ein neues Tanklöschfahrzeug zu diesem Anlass erstmals präsentiert werden kann, dies ist derzeit noch allerdings nicht abschließend gesichert.

Um 18:00 Uhr folgt der offizielle Festakt im Festzelt (Zugang für geladene Gäste). Ab 20:00 Uhr sind dann alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, bei der großen Zeltparty mit der Live-Band „Chicago“ gemeinsam zu feiern – der Eintritt ist frei.

Die Feuerwehr Delbrück – Löschzug Lippling freut sich darauf, zahlreiche Besucherinnen und Besucher an allen drei Veranstaltungstagen auf dem Dorfplatz in Lippling begrüßen zu dürfen.

Bilder und Text: Feuerwehr Delbrück

Jahreshauptversammlung Gesamtwehr

Delbrück-Lippling. Mit einem satten Plus von 104 Einsätzen war 2025 für die Feuerwehr Delbrück ein sehr forderndes Jahr. Insgesamt rückten die 390 aktiven Feuerwehrleute aus den sechs Löschzügen der Stadt und den Sondereinheiten zu insgesamt 599 Einsätzen aus. Das erklärte Vize-Schriftführer Ulrich Hagenbrock bei der Vorstellung des Jahresberichtes in der Jahreshauptversammlung des Verbandes der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Delbrück, die am Samstagabend in der Lippplinger Halle stattfand.

Neben den Aktiven zählt die Delbrücker Wehr 92 Jugendfeuerwehrleute, 8 Angehörige in der Unterstützungsabteilung, 66 Musikerinnen und Musiker im Musikzug, der auch die Versammlung musikalisch umrahmte, und 68 Mitglieder der Ehrenabteilung. Neun Angehörige der Feuerwehr sind vom aktiven Dienst befreit, so dass die Gesamtwehr 643 Köpfe zählt.

Die Delbrücker Feuerwehr rückte im vergangenen Jahr zu 153 Brandeinsätzen und 252 Hilfeleistungen aus. In 86 Fällen wurden die Notfallhelfer angefordert. 87 Mal waren Brandmeldeanlagen oder piepende Rauchmelder die Alarmierungsgründe. Um für die Vielzahl der Einsätze fit zu sein, absolvierten die Feuerwehrleute zusätzlich noch eine Vielzahl an Lehrgängen auf Stadt-, Kreis- und Landesebene.

Bei den Wahlen zum Vorstand des Stadtverbandes, die Vize-Wehrführer Jörg Rodehutskors leitete, wurden Ralf Fischer als Vorsitzende und Ulrich Hagenbrock als Vize-Schriftführer einstimmig wiedergewählt. Für individuelle Verdienste um die Feuerwehren im Delbrücker Land wurden zwei Feuerwehrfrauen und vier Feuerwehrmänner mit bronzenen Verdienstnadeln des Verbandes ausgezeichnet. Neue Träger sind: Sabrina Bolte (Löschzug Ostenland), Silvia Koch (Musikzug Lippling), Christian Börnemeier (Löschzug Westenholz), Patrick Brockmeier (Löschzug Bentfeld), Niklas Schuszter (Löschzug Boke) und Christian Austenfeld (Löschzug Lippling).

Heinz Noje, Leiter der Feuerwehr, wies in seiner Ansprache auf das dicke Einsatzplus hin. „Allein die Zahl von 252 Hilfeleistungen macht deutlich, wie anspruchsvoll unser Job ist“, sagte er bei seiner Ansprache. Eine stetige Mitgliedergewinnung sei trotz eines breit aufgestellten Fundaments unverzichtbar, so Noje, der die Jugendfeuerwehr „als die Zukunft unserer Feuerwehr bezeichnete“. Notwendig sei es auch, noch weitere Feuerwehrgerätehaus auf einen aktuellen Stand zu brinfen. Wörtlich sagte er: „Investitionen in die Feuerwehr sind Investitionen in die Sicherheit der Bürger“.

Landrat Christoph Rüther ist beindruckt, dass Delbrück trotz seiner inzwischen 33.000 Einwohner noch immer mit einer rein ehrenamtlichen Feuerwehr klar kommt. Die Jugendfeuerwehr sei für den Fortbestand der Feuerwehr unverzichtbar, sagte der Landrat. Sie helfe auch vielen Jugendlichen Struktur und Sinn im Leben zu finden. Bürgermeister Johannes Lindhauer wies auf die angespannte Haushaltslage hin. Zwar sei finanzielle Vernunft das Gebot der Stunde, doch eine leistungsfähige Feuerwehr erfordere auch richtige Investitionen. Da sich der Bürgermeister auch des Öfteren direkt an Einsatzstellen über die Arbeit der Feuerwehr informiert, stattete ihn die Wehrführung mit einer personalisierten Einsatzjacke aus. 

Bernd Lüke, stellvertretender Kreisbrandmeister, beklagte nachlassende Selbsthilfehilfefähigkeiten in der Bevölkerung bei gleichzeitig steigenden Erwartungen an die schnelle Hilfe von außen. Angesichts wachsender Bedrohungslagen stuft er die Bevölkerung im Kreis allenfalls als bedingt krisensicher ein. Das Sparen an der Feuerwehr, einem Ankerpunkt im Katastrophenschutz, sieht Lüke als Gefahr, denn die Anforderungen und Herausforderungen nähmen kontinuierlich weiter zu.

Text und Fotos: Ralph Meyer

Jahreshauptversammlung des Löschzuges Ostenland

Delbrück-Ostenland. 89 Einsätze haben die 62 aktiven Mitglieder des Löschzuges Ostenland im vergangenen Jahr gefordert. Neubau schreitet gut voran.

Bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim zogen die Blauröcke eine Bilanz eines anstrengen Jahres, das 14 Einsätze mehr als im Jahr 2024 auswies. Neben 23 Brandeinsätzen, so Stefan Großekämper im Jahresbericht, rückten die Aktiven zu 25 Hilfeleistungseinsätzen aus. Die First Responder, die Notfallhelfer, gingen 10-mal in den Einsatz, 9-mal stand der Vorbeugende Brandschutz bei Brandsicherheitswachen und der Brandschutzerziehung im Mittelpunkt.
Insgesamt gehören dem Löschzug unter der Leitung von Peter Bathe, 100 Mitglieder an, darunter 8 Frauen. Die Jugendfeuerwehr ist mit 14 Mitglieder komplett ausgebucht, und es wird, wie immer, eine Warteliste geführt. Die Ehrenabteilung zählt 21 Mitglieder. Das Durchschnittsalter der Aktiven liegt bei 37 Jahren.
Höhepunkt des Jahres war der erste Spatenstich und die Grundsteinlegung des neuen Gerätehauses an der Mühlensenner Straße. Der Neubau schreitet gut voran. Die Fertigstellung ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant.
Bürgermeister Johannes Lindhauer dankte allen Einsatzkräften für deren Engagement. Weiter lobte er die gute Zusammenarbeit in Bezug auf das neue Feuerwehrgerätehaus. Der Löschzug Ostenland ist nicht nur „Einsatz und Ausbildung“, sondern eine starke Gemeinschaft lobte der Leiter der Feuerwehr Delbrück, Heinz Noje. Gleichzeitig dankte er auch den Familien im Hintergrund, sowie den Arbeitgebern, die diesen Dienst erst ermöglichen. Löschzugführer Peter Bathe dankte seiner Einheit für beachtliche 6569 Stunde ehrenamtlicher Arbeit. Weiter dankte er allen die sich parallel zu den Dienstlichen Ereignissen am Neubau des Feuerwehrgerätehauses einbringen.
Ernannt wurden Tobias Kittner zum Jugendfeuerwehrwart, der Sabrina Bolte ablöst, und Marc Brunnnrt zum stellvertretenden Jugendwart. Christian Neiske ist nun Vertrauensperson. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Stefan Großekämper mit Feuerwehrehrenzeichen des Landes in Silber ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen in Gold für 35-jährige Treue erhielt Jürgen Brake. Manfred Merschmann wechselt in die Alters- u. Ehrenabteilung und Sabrina Bolte in die Unterstützungsabteilung.
Befördert wurden zum Feuerwehrmann: Lukas Brökelmann, Morten Wächter, Leon Münsterteicher und Daniel Winter; zum Oberfeuerwehrmann: Jan Luca Brake, Marvin Brendel und Fynn-Luca Jungewelter; zum Hauptfeuerwehrmann: Niklas Neiske.
Bei den Vorstandswahlen für den Löschzugeigenen Förderverein wurden Andreas Meier (Kassierer) und Sven Tewes (stellvertretender Schriftführer) in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstandsteam ist Fabian Osdiek (Beisitzer)

Text und Fotos: Löschzug Ostenland

Jahreshauptversammlung des Löschzuges Westenholz

Delbrück-Westenholz. Am Freitag, den 6. Februar 2026, fand im Feuerwehrgerätehaus Westenholz die 64. Jahreshauptversammlung des Löschzugs Westenholz der Freiwilligen Feuerwehr Delbrück statt. Zugführer Jörg Brunnert begrüßte neben 42 aktiven Kameradinnen und Kameraden, zehn Mitgliedern der Ehrenabteilung auch 15 Ehrengäste.

Nach der Begrüßung gedachte die Versammlung der verstorbenen Kameraden.  Gertrud Ewers gestaltete hierzu einen kurzen Wortgottesdienst, der Raum für Besinnung und Dankbarkeit bot. 

Im Anschluss verlas Schriftführer Danny Neukirch den Jahrestätigkeitsbericht 2025, der durch eine Präsentation begleitet wurde. Der Bericht zeigte die Vielzahl an Einsätzen, Übungen sowie kameradschaftlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Daraus ging auch hervor, dass der Löschzug im vergangenen Jahr 1,697 Stunden im Einsatzdienst, 2,312 Stunden für den Übungsdienst und weitere 1005 Stunden in die Ausbildung investiert haben. Zugführer Brunnert sprach allen Mitgliedern seinen ausdrücklichen Dank und ein großes Lob für die geleistete Arbeit aus. 

Unter der Leitung des stellvertretenden Leiters der Feuerwehr, Ralf Fischer, standen anschließend Aufnahmen und Beförderungen auf der Tagesordnung. Neu in den Löschzug aufgenommen wurden Klaus Schwarzenberg und Leon Brinkmann als Feuerwehrmannanwärter.  

Befördert wurden Hanna Riekschnietz zur Oberfeuerwehrfrau, Florian Möller-Nolting zum Oberfeuerwehrmann sowie Simon Hessel, Niklas Hils und Manuel Speit zum Hauptfeuerwehrmann. Dennis Schormann ist nun Unterbrandmeister. Die Beförderung von Nils Schäfer zum Brandmeister und von Michael Bolte sowie Fabian Klaas zum Brandinspektor wurden direkt nach bestandenem Lehrgang am Institut der Feuerwehr (IdF) in Münster im Gerätehaus durchgeführt. Zu guter Letzt wurden Ulrich Hagenbrock und Andre Klostermann aufgrund einer neuen Jugendfeuerwehrordnung für sechs Jahre zu Jugendfeuerwehrwarten bestellt.

Ein emotionaler Moment folgte bei den Ehrungen: Markus Müller wurde auf eigenen Wunsch aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Zugführer Brunnert würdigte seine 14-jährige Tätigkeit als Kassierer und seinen unermüdlichen Einsatz. Müller bleibt der Feuerwehr jedoch in der Unterstützungsabteilung erhalten. Außerdem wurde Franz Hagenbrock nach 46 Jahren aktiven Dienstes offiziell in die Ehrenabteilung übernommen. Für langjährige Mitgliedschaften erhielten Markus Müller das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber (25 Jahre) und Hubert Beine das Ehrenzeichen in Gold (35 Jahre). 

Bürgermeister Johannes Lindhauer dankte den Einsatzkräften für ihren Dienst am Bürger und betonte die Bedeutung einer leistungsfähigen Feuerwehr. Er kündigte die baldige Indienststellung eines neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs sowie weiterer Fahrzeuge an. Auch der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Ralf Fischer, sowie der neue Fachbereichsleiter Bürgerdienste, Simon Daniel, würdigten die Arbeit der Feuerwehr und blickten positiv auf die zukünftige Zusammenarbeit. 

Unter dem Punkt Verschiedenes wurde an den Tag der offenen Tür am 31. Maiangesprochen. Zusammen mit der Einweihung des Gerätehausanbaus und der Indienststellung des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuges steht ein buntes Programm für jedermann bereit. 

Fotos und Text: Feuerwehr Delbrück

Jahreshauptversammlung des Löschzuges Delbrück

Delbrück (al). Im Rahmen unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung konnten wir auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Ein besonderer Moment waren die Beförderungen und Ehrungen, die feierlich durch unseren Bürgermeister und unseren Leiter der Feuerwehr vorgenommen wurden – herzlichen Glückwunsch an alle Beförderten!

Zugleich hieß es Abschied nehmen: Nach 6 Jahren engagierter und verantwortungsvoller Arbeit haben wir unseren stellvertretenden Löschzugführer Josef Klocke verabschiedet. Für seinen unermüdlichen Einsatz, seine Führungsstärke und sein Engagement für den Löschzug Delbrück sagen wir Danke.

Wir wünschen ihm für den weiteren Weg alles Gute und blicken gemeinsam motiviert in die Zukunft unseres Löschzuges.
Den Posten als stellvertretenden Zugführer übernimmt für Josef nun Jens Liermann.
Wir wünschen Jens für diese verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg und stets eine glückliche Hand.

Fotos und Text: Feuerwehr Delbrück