Vehrkehrsunfall mit Pferd in Boke

In Boke kam es am Freitagabend auf der Boker Straße in Höhe der Einmündung zum Taubenweg zu einem schweren Verkehrsunfall.


Ein aus Richtung Delbrück kommender Mercedes kollidierte am Abend mit einer frei herum laufenden, tragenden Stute und erwischte das Tier frontal. Durch das rund 600 Kg schwere Tier wurde die Front sowie der Bereich der Windschutzscheibe erheblich deformiert.


Das Pferd verstarb noch an der Unfallstelle, der Fahrer wurde schwer verletzt, jedoch nicht eingeklemmt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.


Text und Bild: Feuerwehr Delbrück – LZ Boke

Truppmann Ausbildung Modul 1+2 erfolgreich absolviert

15 Kameradinnen und Kameraden aus den Wehren Delbrück und Hövelhof haben die Prüfung zum Truppmann Modul 1+2 in Hövelhof erfolgreich bestanden.


Der Lehrgang wurde, wie bereits seit vielen Jahren, in Kooperation mit der Feuerwehr Hövelhof durchgeführt. Bedingt durch die Corona Pandemie wurde der Theorieunterricht online abgehalten. Er umfasste Themen wie z.B. Rechtsgrundlagen, Gefahren der Einsatzstelle, Fahrzeug- und Gerätekunde.


Unter Einhaltung der Coronaschutzmaßnahmen wurde dann der praktische Teil durchgeführt. Dieser beinhaltete unter anderem Themen wie Retten und Selbstretten, Knoten und Stiche und der Umgang mit tragbaren Leitern. Ein großer Dank gilt der Feuerwehr Hövelhof, sowie allen Ausbildern die zum Gelingen des Lehrgangs beigetragen haben.


Fotos und Text: Stefan Peitz | Löschzug Bentfeld

Mehrere Unwettereinsätze im Stadtgebiet

Am Wochenende kam es zu mehreren Einsätzen infolge eines Sturmtiefs.


In Ostenland und Boke kippten einige Bäume um und abgebrochene Äste sorgten für blockierte Straßen und Wege und beschädigten teilweise Überlandleitungen.


In Delbrück wurde im Bereich der Hövelhofer Straße ein PKW von einem Baum erfasst. Der Fahrer blieb trotz ausgelösten Airbags unverletzt. Nachmittags wurde im Lindenweg ein Baugerüst umgeweht. Hier musste die Feuerwehr jedoch nicht mehr tätig werden.


Foto: Löschzug Boke

Ostenländer Feuerwehr bei 75 Einsätzen im Jahr 2020 gefordert

Ostenland (al). Eigentlich würde in diesen Tagen die Jahreshauptversammlung des Löschzuges Ostenland stattfinden, eigentlich. Durch die Coronavorgaben können nicht alle Teile der Versammlung stattfinden. Wahlen, Beförderungen sowie die Kassenberichte finden hoffentlich im Laufe des Jahres statt. Den Jahresbericht und einen Film sowie ein paar Leckereien konnten jetzt coronaconform an die Feuerwehrleute der aktiven Abteilung sowie der Ehrenabteilung übergeben werden. „Wir möchten mit dieser Form der Versammlung allen eine kleine Freude machen und ein Zeichen setzen, dass es immer irgendwie weiter geht“, so Löschzugführer Peter Bathe.

Ein achtköpfiges Vorbereitungsteam hatte die Jahreshauptversammlung „to go“ vorbereitet. Den Jahresbericht geschrieben sowie einen filmischen Jahresrückblick zusammengestellt. Ein wenig „Marschverpflegung“ war ebenfalls in den Tüten enthalten, die die Feuerwehrleute am „Drive in“ rund um das Ostenländer Feuerwehrgerätehaus abholen konnten. Außerdem erhielten die Mitglieder der aktiven Abteilung als besondere Überraschung neue Softshell-Jacken ausgehändigt. „Die Versammlung wie auch die neuen Jacken sind durch finanzielle Unterstützung zahlreicher Sponsoren sowie unserer Fördermitglieder möglich“, dankt der stellvertretende Zugführer Jörg Rodehutskors für die tolle Unterstützung.

Der von Sven Tewes und Stefan Großekämper zusammengestellte Jahresbericht weist für das Jahr 2020 insgesamt 75 Einsätze aus. Dabei wurden 1.594 Stunden im Einsatz absolviert. Schwerpunkte des Einsatzgeschehens waren die Beseitigung von Sturm- und Unwetterschäden sowie verschiedene Brandeinsätze. Im Vergleich zu anderen Jahren wurden allerdings nur relativ wenige Stunden für die Aus- und Fortbildung gezählt. Coronabedingt wurden Dienstabende zeitweise ausgesetzt und Lehrgänge verschoben, um eine mögliche Ansteckung mit Corona zu verhindern. 953 Stunden wurden hier gezählt. Auf hohem Niveau blieben allerdings die Stundenzahlen für die Wartung und Reinigung der Fahrzeuge, der Geräte und des Gerätehauses. Hier trugen die Ostenländer Feuerwehrleute 1.533 Stunden zusammen. Insgesamt kamen unter dem Strich 4.080 Stunden im Dienst für den Nächsten zusammen. Der Löschzug Ostenland zählt 61 Mitglieder im aktiven Dienst, davon fünf Frauen. In der Alters- und Ehrenabteilung sind 20 Feuerwehrleute organisiert und die Jugendfeuerwehr zählt 14 Mitglieder, davon ein Mädchen.

Alle weiteren Regularien der Jahreshauptversammlung sollen, wenn möglich, im vierten Quartal nachgeholt werden.

Text und Fotos: Axel Langer

PKW vor Baum in Ostenland

Vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls hat sich am Sonntag ein schwerer Verkehrsunfall in Ostenland ereignet.


Ein 41 jähriger Fahrer eines VW Passat kam in der Mittagszeit auf der Hövelhofer Straße im Bereich der Einmündung zum Lönsweg von der Straße ab und stieß infolge dessen gegen mehrere Straßenbäume.


Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurde der Löschzug Ostenland sowie eine Einsatzverstärkung vom Löschzug Delbrück alarmiert. Vor Ort stellte sich relativ schnell heraus, dass der Fahrer nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt war und die Kräfte aus Delbrück konnten die Einsatzfahrt abbrechen. Kameradinnen und Kameraden vom Löschzug Ostenland befreiten den Fahrer aus dem PKW, sicherten die Einsatzstelle und fällten im Anschluss mehrere nicht mehr standsichere Bäume.


Der Fahrer wurde einem Paderborner Krankenhaus zugeführt.


Fotos: A. Langer

Feuerwehr verhindert Großbrand in Ostenland

Durch das schnelle Eingreifen der Kräfte vom Löschzug Ostenland und einer Verstärkung vom Löschzug Delbrück konnte im letzten Moment ein Großbrand in einem holzverarbeitenden Betrieb in Ostenland verhindert werden.


Am Nachmittag entdeckten Angestellte des betroffenen Betriebes einen Brand im Aufenthalts- und Pausenraum des Unternehmens. Aus noch ungeklärter Ursache war dieser in Brand geraten.


Ersteintreffende Kräfte vom Löschzug Ostenland gingen unter PA in den Brandraum vor und bekämpften das sich schnell ausbreitende Feuer und konnten dieses auf den Ausbruchsraum begrenzen. Der Bereich wurde umfassend mit Wärmebildkameras kontrolliert und anschließend belüftet.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Einsatzunterstützung in Rietberg

Am frühen Donnerstagmorgen kam es in Rietberg in einer Tischlerei zu einem Brand mit Staubexplosion in einem Spänebunker.


Die Rietberger Kameraden forderten zur Unterstützung die Delbrücker Drehleiter an, welche auf der Gebäuderückseite in Stellung gebracht wurde und den Spänebunker sowie angrenzende Gebäudeteile kontrollierte.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Wassereinbrüche in Gerätehäuser Bentfeld und Delbrück

Am Samstag bzw. Montag kam es in den Gerätehäusern des Löschzug Bentfeld sowie des Löschzug Delbrück zu Wassereinbrüchen.


In Bentfeld sorgten Baumaßnahmen am dortigen Dorfgemeinschaftshaus für einen Wassereintritt im Keller des direkt nebenan liegenden Feuerwerhgerätehauses. Da das Regenwasser durch geringe Mengen Heizöl kontaminiert war, wurde es in IBCs gepumpt und dann abtransportiert, um es einer entsprechenden Entsorgung zuzuführen.


In der Nacht zu Dienstag nach dem schneereichen Wochenende trat aufgrund einer überlaufenden Regenrinne und eines defekten Vordachs Tauwasser in die Zentrale und den Eingangsbereich im Gerätehaus Delbrück ein. Hier wurden jedoch gerade noch rechtzeitig alle elektronischen Geräte abgebaut und in Sicherheut gebracht, bevor das Tauwasser größeren Schaden anrichten konnte.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Schnee-Schnee-Schnee

Ein Schneetief hat am Sonntag und Montag das Delbrück Land und fast komplett OWL unter einer dicken Schneedecke begraben.


In der Nacht zu Sonntag hielten sich die gemeldeten Schneefälle zunächst noch etwas in Grenzen. Ab dem frühen Morgen schneite es dann allerdings anhaltend uns stark bis zum Abend ohne Pause durch. Auf den Straßen blieb es relativ ruhig, wohl auch weil wenig Fahrzeuge unterwegs waren.


Turbulent wurde es für die Feuerwehr dann ab dem späten Vormittag. Gleich in 3 Ortsteilen waren Kräfte der Löschzüge Delbrück, Westenholz, Lippling und Boke damit beschäftigt, die Kuppeln von Biogasanlagen von Schnee und Eis zu befreien da diese drohten, unter der Last einzustürzen. Da die Dächer nicht betreten werden können, wurden zusätzlich zur Delbrücker Drehleiter zwei weitere Fahrzeuge von der Feuerwehr Salzkotten und der Feuerwehr Hövelhof hinzu alarmiert.


Zusätzlich zu den schneebedingten Einsätzen lief auch das reguläre Einsatzaufkommen an diesem Tag normal weiter. So rückte der Löschzug Boke Morgens zur Unterstützung bei einem Rettungsdiensteinsatz aus, am Nachmittag löste die Brandmeldeanlage eines Seniorenwohnheims in Ostenland aus und rief die Löschzüge Ostenland, Delbrück und Lippling auf den Plan. Hier war jedoch nur Essen auf einem Herd angebrannt und hatte eine minimale Rauchentwicklung ausgelöst.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Alleinunfall in Delbrück

Schwerer Verkehrsunfall in der Nacht von Freitag auf Samstag in Delbrück.


Auf der Lipplinger Straße kam kurz hinter dem Ortsausgangsschild eine PKW Fahrerin aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Baum am Straßenrand. Wie schon eine Woche zuvor bei einem Verkehrsunfall in Boke hatte auch hier die Person im Fahrzeug großes Glück und wurde zwar verletzt, aber nicht im Fahrzeug eingeklemmt. Die Polizei ordnete eine Blutprobe der Fahrerin an.


Kräfte vom Löschzug Delbrück sicherten die Einsatzstelle und sorgten für die Ausleuchtung.