Einsatzunterstützungen für die Feuerwehr Rietberg

In dieser Woche sind Einheiten der Feuerwehr Delbrück gleich 2 Mal zur Nachbarschaftshilfe nach Rietberg alarmiert worden.


Zunächst wurden am Dienstagvormittag Sonderfahrzeuge vom Löschzug Delbrück und Löschzug Lippling als Unterstützung zum Großbrand bei der Firma Procontur Möbel alarmiert. Hier geriet aus noch ungeklärter Ursache eine Produktionshalle in Brand. Bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge der Feuerwehr Rietberg zündeten mehrere Hallenteile durch und ein großer Bereich der Produktion stand in Vollbrand. Vom Löschzug Delbrück wurden hier die Drehleiter zusammen mit dem HLF20-2 zur Brandbekämpfung und der Abrollcontainer Wasser/Schaum als Puffer zur Löschwasserübergabe eingesetzt. Das TLF 4000 vom Löschzug Lippling wurde im Pendelverkehr eingesetzt. Insgesamt wurden 5 Drehleitern und ein Teleskopmast eingesetzt. Dabei konnte eine Maschinenhalle und ein Verwaltungsgebäude gehalten werden.


Am Freitagnachmittag waren Kameraden der Löschzüge Delbrück (DLK, HLF20, AB Wasser/Schaum), der Löschzüge Ostenland und Lippling (jeweils mit HLF/LF und TLF), dem Löschzug Boke (LF) sowie der komplette Löschzug Westenholz als Unterstützung beim Brand der Firma Ellerman in Rietberg unterwegs. Hier stand eine Lagerhalle in Vollbrand. Die eingesetzten Kameraden unterstützten beim Löschangriff und bei der Bereitstellung sowie der Förderung von Löschwasser. Eine Ausbreitung auf weitere Hallen konnte auch hier verhindert werden.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Zwei neue Gerätewagen Logistik für die Feuerwehr Delbrück

Ostenland/Bentfeld. Es ist für Feuerwehrleute immer ein besonderer Moment, ein neues Fahrzeug in Empfang zu nehmen. Einen bislang in der Geschichte der Delbrücker Feuerwehr einmaligen Moment konnten nun einige Feuerwehrleute aus Ostenland und Bentfeld erleben.Sie holten zwei fast identische neue Gerätewagen Logistik beim Hersteller in Rendsburg (Schleswig-Holstein) ab und überführten die nagelneuen Einsatzfahrzeuge nach Delbrück. Am Feuerwehrgerätehaus in Ostenland nahm der Leiter der Feuerwehr, Johannes Grothoff, die Neuankömmlinge in Empfang. Die Stadt investiert mit den Fahrzeugen etwa 760.000 Euro in den Schutz der Bevölkerung.

„Das sind richtig tolle Fahrzeuge. Die Konzepte für die Fahrzeuge wurden in den Löschzügen erarbeitet. Hier hat man sich viele Gedanken gemacht. Dafür herzlichen Dank an alle Beteiligten“, ist Johannes Grothoff begeistert. In Ostenland wird der Gerätewagen Bestandteil des Wassertransportzuges, in Bentfeld ist der neue 17-Tonner Teil des Wasserrettungszuges. Beide Fahrzeuge verfügen über einen 320 PS starken Motor, besitzen einen Allradantrieb und sind geländegängig. Der Hersteller Ziegler hat jeweils auf einem Scania-Fahrgestell fast identische Gerätewagen aufgebaut. Beide Fahrzeuge bieten sechs Feuerwehrleuten in der Fahrerkabine Platz.

Allerdings gibt es beim Ausbau der beiden Fahrzeuge kleine Unterschiede. So verfügt das Ostenländer Fahrzeug über ein seitliches Fach, in dem 1300 Meter B-Schläuche zusammengekoppelt verlastet sind. Diese können im Einsatzfall bei langsamer Fahrt ausgerollt werden. „Das bringt große Zeitersparnis, wenn im Einsatz eine lange Wegestrecke mit Schlauchleitungen aufgebaut werden muss“, sagt Ostenlands Zugführer Peter Bathe. Auf der Ladefläche verfügen beide Fahrzeuge über ein separates Gerätefach sowie eine große Ladefläche mit Ladebordwand. Bis zu fünf Rollcontainer finden in den Fahrzeugen Platz. Weitere B-Schläuche sind in einem der Container verladen. Außerdem sind Materialien zur Beseitigung von Ölspuren sowie ein Container mit Gerätschaften zum Hochwasserschutz wie Tauchpumpen und Flitschen dabei. Beide Fahrzeuge verfügen über eine LED-Umfeldbeleuchtung.

Mit der Anschaffung der beiden Gerätewagen Logistik folgt die Stadt den Anforderungen des aktuellen Brandschutzbedarfsplanes. Die Planung der Fahrzeuge hat vor drei Jahren begonnen. „Wir haben uns verschiedene Fahrzeuge angesehen und Ideen gesammelt. Daraus kristallisierte sich dann ein Konzept für die Fahrzeuge heraus“, freut sich auch Bentfelds Zugführer, Stefan Peitz, über die Verstärkung im Fuhrpark. Der Ostenländer Gerätewagen steht künftig in einer Halle im Gewerbegebiet Osterloher Straße und wird im zweiten Abmarsch besetzt. „Das Fahrzeug ist für unser Gerätehaus einfach zu groß und kann erst im neuen Gerätehaus vor Ort stationiert werden“, sagt Peter Bathe.

Text/Foto: Axel Langer

Schwerer Verkehrsunfall in Westenholz

Am Dienstagnachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Mastholter Straße in Westenholz.


Gegen 15:15 Uhr geriet, vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls, der 79-jährige Fahrer einer Mercedes B-Klasse auf der Mastholter Straße nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mit seinem Fahrzeug auf einer angrenzenden Wiese. Vorher streifte er einen Leitpfosten und durchschlug einen Maschendrahtzaun.


Der Fahrer sowie seine 80-jährige Beifahrerin wurde in dem Fahrzeug eingeschlossen und von Kameraden vom Löschzug Westenholz befreit. Beide wurden verletzt und Krankenhäusern zugeführt. Die Feuerwehr unterstützte die Rettungsarbeiten und stellte den Brandschutz sicher.


Zusätzlich alarmierte Kräfte der Löschzüge Delbrück und Lippling mussten nicht mehr tätig werden.


Foto: A. Langer

Tödlicher Verkehrsunfall

Am Montagmorgen ereignete sich zwischen Delbrück und Boke ein tödlicher Verkehrsunfall.


Gegen 06:45 Uhr wurde der Löschzug Delbrück und Einheiten vom Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall in der Nähe der Kreuzung Wiesenweg und Kiliansdamm alarmiert. Ein 59-jähriger Fahrer eines Seat Toledo war nach einem Überholmanöver von der Fahrbahn abgekommen und mit der Fahrerseite gegen einen Baum am Straßenrand geprallt.


Ersteintreffende Kräfte der Feuerwehr befreiten den nicht eingeklemmten Fahrer per Sofortrettung aus seinem Fahrzeug, der eingesetzte Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.


Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und dichteten einen Kanal gegen austretenden Kraftstoff ab, die untere Wasserbehörde wurde zudem hinzugezogen.


Foto: A. Langer

Neues TLF 3000 beim Löschzug Ostenland

Der Löschzug Ostenland hat vor kurzem ein neues Tanklöschfahrzeug in Dienst gestellt. Jetzt wurde auch die Beklebung fertig gestellt.


Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Unimog U 5023 mit Aufbau der Firma Schlingmann. Das Fahrzeug besitzt neben der Normbeladung eine Reifendruckregelanlage, einen 4000 Liter Wassertank und Front- Sprühdüsen zum Selbstschutz. Dazu hat das Fahrzeug eine Dachluke, um während der Fahrt (Pump & Roll Betrieb) Wasser abzugeben sowie einen demontierbaren Wasserwerfer, welcher auch mit einem Bodengestell im Stand-Alone Betrieb laufen kann.


Die Beklebung wurde, wie bei der Feuerwehr Delbrück mittlerweile üblich, von der Firma Design112 angebracht.


Fotos: Feuerwehr Delbrück/M. Timmermann

HBM Meinolf Neiske hat zum letzten mal die Belastungsübung in der Kreisfeuerwehrzentrale absolviert

Meinolf Neiske hat Mitte Oktober die Belastungsübung in der KFTZ abgelegt. Denn noch in diesem Jahr wird er sein 66 Lebensjahr beenden. Durch das Erreichen der Altersgrenze von 67 Jahren wird Meinolf aus dem aktiven Dienst ausscheiden müssen.

Doch hat sich Meinolf dazu entschieden die Belastungsübung noch einmal durchführen zu wollen. Ein Kollege der mit ihm zusammen die „Strecke“ absolviert hat sagte, dass es ihm eine Ehre gewesen sei dies zusammen mit Meinolf durchführen zu dürfen.

Dies kann auch als Vorbild für junge Kameraden gesehen werden wie man auch im „hohen“ Alter spaß am Atemschutz tragen haben kann.

Löschzug Ostenland spendet im Doppelpack

Gleich zwei symbolische Spendenschecks in Höhe von jeweils 500 Euro konnte der Löschzug Ostenland in diesen Tagen übergeben. Zum einen unterstützt der Löschzug die Gestaltung des neuen Dorfplatzes in Ostenland. Hier gehen 500 Euro an die Dorfwerkstaat des Heimatvereins Ostenland. Weitere 500 Euro kommen den Betroffenen der Flutkatastrophe zu Gute. Das Geld wird der Feuerwehr in Schleiden im Kreis Euskirchen zur Verfügung gestellt. Die Schleidener Feuerwehr war im Sommer schwer von den Wassermassen betroffen. Diese Spende wird von der Feuerwehr zum Wiederaufbau eingesetzt. „Wir setzen damit ein Zeichen der Solidarität, vor Ort, aber auch in den Hochwassergebieten“, so Löschzugführer Peter Bathe. Die Spenden stellten für den Löschzug Ostenland der Zugführer Peter Bathe (von links), Kassierer Dietmar Neiske, Schriftführer Stefan Großekämper und der stellvertretende Zugführer Jörg Rodehutskors bereit. al / Foto: Axel Langer

Modul 3 erfolgreich abgeschlossen

12 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließen erfolgreich das Modul 3 ab.


In den vergangenen 4 Wochen schlossen insgesamt 12 junge Feuerwehrleute aus Delbrück und Hövelhof erfolgreich das Modul 3 ab. An 10 Terminen mit insgesamt absolvierten 480 Lehrgangsstunden und 218 Ausbilderstunden wurde das Kernthema „Einheiten im Löscheinsatz“ behandelt.

Dabei ging es um Einsatzgrundsätze und die Durchführung in Theorie und Praxis. Dazu gehörte zum Beispiel die Löschwasserentnahme aus offenem Gewässer und Hydranten, der Löschangriff mit verschiedenen Strahlrohtypen sowie die Vornahme eines Mehrzweckschaumrohres.


Somit fehlt den Absolventen nur noch das Modul 4 (Technische Hilfeleistung), um die Modulausbildung komplett abzuschließen. Alle weiteren Lehrgänge finden dann auf Kreisebene statt.


Fotos: Feuerwehr Delbrück | Jörg Neiske

Hohe Auszeichnungen beim Leistungsnachweis

Am vergangenen Samstag konnten sich die Feuerwehren des Kreises Paderborn beim Leistungsnachweis am Airport-Forum am Flughafen Paderborn/Lippstadt coronakonform messen. Dabei galt es verschiedene Disziplinen zu absolvieren. Dazu gehören ein Löschangriff an einer offenen Wasserentnahmestelle, Knoten und Stiche, eine Übung zur Ersten Hilfe sowie das Beantworten von Fragen zu feuerwehrtechnischen Themen sowie zum Allgemeinwissen.

Die Löschzüge der Feuerwehr Delbrück waren mit mehreren Gruppen vor Ort und legten die Prüfungen erfolgreich ab. Ganz besondere Auszeichnungen wurden an die Gruppe des Löschzuges Ostenland verliehen. Der ehemalige Löschzugführer Paul Bathe nahm bereits zum 40. mal erfolgreich an den Wettkämpfen teil. Auch Jens Fortmeier von der Ostenländer Wehr konnte mit der 30. Teilnahme ein Jubiläum feiern.

Mehrere Verkehrsunfälle am Mittwochnachmittag

Am Mittwochnachmittag ereigneten sich innerhalb kurzer Zeit gleich mehrere, teils schwere Verkehrsunfälle im Delbrücker Land.


Zunächst wurde der Löschzug Delbrück zu einem Verkehrsunfall auf der B64 alarmiert. Im Kreuzungsbereich der Straßen Auf dem Busche – Walde – B64 stießen 2 PKW zusammen und landeten abseits der Fahrbahn. Eins der beteilgten Fahrzeuge wurde in eine Tannenschonung geschleudert. Bei dem Unfall wurden 2 Personen verletzt, jedoch nicht lebensgefährlich. Sie wurden Krankenhäusern zugeführt.


Noch während Einsatzkräfte an dieser Einsatzstelle gebunden waren, ereignete sich ein weiterer, weitaus folgenreicherer Einsatz auf der Westenholzer Straße. Hier beabsichtigte ein PKW-Fahrer, in Höhe der Autowerkstatt Schubert nach links abzubiegen und hielt an, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Dies erkannte ein nachfolgender Fahrer eines Kleintransporters zu spät, prallte auf das Heck des wartenden PKW und schob diesen auf die Gegenfahrbahn. Hier erfassten die Fahrzeuge einen Motorradfahrer, welcher frontal mit dem ersten PKW kollidierte.


Der Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt und per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Bei diesem Einsatz waren Einheiten der Löschzüge Westenholz und Delbrück im Einsatz, da eine komplizierte Rettung einer unfallbeteiligten Person durchgeführt werden musste.


Wiederum parallel zu diesem Einsatz überschlug sich ein Auto zwischen Westenholz und Mastholte und blieb auf einem Feld liegen, nachdem der Fahrer aus noch ungeklärten Gründen von der Fahrbahn abgekommen war. Er konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien, so dass die Kameraden aus Westenholz lediglich die Einsatzstelle sicherte und den Rettungsdienst unterstützte.


Zuletzt ereignete sich in Delbrück auf der Boker Straße ein Verkehrsunfall mit Blechschaden, bei dem Kameraden vom Löschzug Delbrück auslaufende Betriebsstoffe bei einem Elektroauto aufnahmen. Hier wurden keine Personen verletzt.


Fotos: Feuerwehr Delbrück