Überörtliche Hilfeleistung in Hochwassergebiet

Am Dienstagabend und Mittwoch wurden Teile von NRW von einem der schlimmsten Hochwasserereignisse der vergangenen Jahrzehnte heimgesucht.


Regentief Bernd sorgte in Teilen des Sauerlandes und im Bergischen Land mit teilweise bis zu 200 Litern Regen pro m² für teils apokalyptische Szenen. Gegen Abend erfolgte dann unter anderem die Alarmierung der Bereitschaft 3 (Paderborn/Höxter) innerhalb der Bezirksreserve der Bezirksregierung Detmold. Somit setzte sich gegen 21:00 Uhr ein Konvoi aus 23 Fahrzeugen (davon 4 von der Feuerwehr Delbrück aus den Löschzügen Ostenland und Boke) Richtung Altena in Bewegung.


Nach Eintreffen in der Nacht wurde zusammen mit Fahrzeugen vom THW und der Bundeswehr versucht, sich in den Ortskern vorzuarbeiten. Eine Wasserhöhe von knapp 2 Metern und bergeweise Schutt, Geröll und Unrat erschwerte das Vorhaben bzw. machte es stellenweise unmöglich. Unzählige Häuser, Keller und Tiefgaragen wurden von den Kräften leer gepumpt, Straßen wieder passierbar gemacht. Am Folgetag setzten sich in den Mittagsstunden 80 frische Kräfte in Bewegung, um die Kameradinnen und Kameraden vor Ort abzulösen.


Diese Ablösung arbeitete dann bis in die Nacht auf Freitag weiter im Stadtkern von Altena, bevor es dann wieder Richtung Heimat ging.


Belastend war der Einsatz für die eingesetzten Kräfte aller Hilfsorganisationen gleich durch mehrere Gegebenheiten. Zur allgemein großen Zerstörung gesellten sich unter Anderem die vielen schweren Einzelschicksale und das Bekanntwerden des Todes mehrerer Kameraden, die im Einsatz gestorben sind.


Ausdrücklich hervorzuheben ist die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen, sei es beispielsweise das THW, das Rote Kreuz und auch mit den Kräften der Bundeswehr.


Fotos: Feuerwehr Delbrück

Truppmann Ausbildung Modul 1+2 erfolgreich absolviert

15 Kameradinnen und Kameraden aus den Wehren Delbrück und Hövelhof haben die Prüfung zum Truppmann Modul 1+2 in Hövelhof erfolgreich bestanden.


Der Lehrgang wurde, wie bereits seit vielen Jahren, in Kooperation mit der Feuerwehr Hövelhof durchgeführt. Bedingt durch die Corona Pandemie wurde der Theorieunterricht online abgehalten. Er umfasste Themen wie z.B. Rechtsgrundlagen, Gefahren der Einsatzstelle, Fahrzeug- und Gerätekunde.


Unter Einhaltung der Coronaschutzmaßnahmen wurde dann der praktische Teil durchgeführt. Dieser beinhaltete unter anderem Themen wie Retten und Selbstretten, Knoten und Stiche und der Umgang mit tragbaren Leitern. Ein großer Dank gilt der Feuerwehr Hövelhof, sowie allen Ausbildern die zum Gelingen des Lehrgangs beigetragen haben.


Fotos und Text: Stefan Peitz | Löschzug Bentfeld

Feuerwehr hilft Feuerwehr

Die Feuerwehr Delbrück hilft der Nachbarwehr aus Hövelhof mit einem Ersatzfahrzeug aus.


Nach einem Unfall während eines Einsatzes der Hövelhofer Feuerwehr auf der A33 muss das dort stationierte HLF 20 zum Hersteller und zeitaufwändig repariert werden.


Die Delbrücker Feuerwehr verfügt über ein Reserve- und Ausbildungsfahrzeug. Dieses war zuletzt beim Löschzug Westenholz und vorher beim Löschzug Delbrück stationiert und hat zwar schon 21 Jahre Einsatzdienst hinter sich, läuft aber trotzdem noch einwandfrei und ist in einem guten Zustand. Da beide Feuerwehren schon seit Jahren im Ausbildungs- und teilweise auch Einsatzdienst zusammen arbeiten, war es eine Selbstverständlichkeit, in diesem Falle zu helfen.


Somit übergaben Löschzugführer Johannes Grothoff und Stellvertreter Ralf Fischer das Fahrzeug für die Dauer der Reparatur an die beiden Hövelhofer Wehrführer Sebastian Lienen und Maximilian Rempe.


Foto: A. Langer

Nikolausfeier der Alters- und Ehrenabteilung

Am vergangenen Samstag trafen sich 160 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung sowie deren Partner zur alljährlichen Nikolausfeier im Hagedornforum. Ralf Depenbusch vom Löschzug Delbrück führte durch das kurzweilige Programm. So sorgte die Musikjugend der Stadtkapelle Delbrück für den muskalischen Rahmen. Ein weiters musikalisches Highlight war der Auftritt von Karin Henkemeier. Auch die Zündelmänner, bestehend aus unsererem Wehrführer Johannes Grothoff und Ralf Schadwinkel, ergänzt durch unseren Bürgermeister Werner Peitz, sorgten für ausgelassene Stimmung.

Katharinenmarkt 2019

Auch in diesem Jahr war die Feuerwehr Delbrück mit all ihren Löschzügen auf dem Katharinenmarkt vertreten. Neben den angeordneten Brandsicherheitswachen betrieb sie einen eigenen Messestand in der Wirtschaftsschau, um über ihre Aufgaben zu informieren und Mitglieder zu werben. Traditionell nahm sie auch an dem Katharinenmarktumzug mann- und fraustark teil.

Fotos: Axel Langer

Kreisverbandstag 2019 in Niederntudorf

Deutsches Feuerwehr Ehrenkreuz in Gold für Lothar Mühlbrandt (Delbrück) und Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehren im Kreis Paderborn für Jörg Brunnert (Westenholz)


Salzkotten-Niederntudorf. Zum 190. Geburtstag des Löschzugs Niederntudorf gratulierten am Samstag rund 800 Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreis Paderborn. Nach der Delegiertenversammlung des Verbandes der Feuerwehren (VdF) im Kreis Paderborn in der Kleeberghalle marschierten Einsatzkräfte, Jugendfeuerwehr und Feuerwehrmusiker durch die Straßen des Salzkottener Stadtteils und legten am Ehrenmal auf dem Friedhof zu den Klängen des Zapfenstreichs einen Kranz nieder.

Vor den rund 200 Delegierten erklärte Verbandsgeschäftsführer Hubert Halsband, dass sich die Mitgliederzahlen (2619 Aktive und 519 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr) im vergangenen Jahr im Vergleich zu den Vorjahren nahezu konstant geblieben sind. Allerdings hätten sich die Einsatzzahlen innerhalb weniger Jahre nahezu verdoppelt. Das hat zur Folge, dass der VdF seine Werbekampagne zur Nachwuchsgewinnung auch in diesem Jahr fortsetzen wird.


Kreisbrandmeister Elmar Keuter erinnerte an verschiedene Großeinsätze des vergangenen Jahres wie das Sturmtief Friederike und die Entschärfung der Luftmine in Paderborn und erklärte, dass solche Einsätze ohne „die beeindruckende gegenseitige kommunale Hilfe und due Landeskonzepte“ nicht machbar seien. Der Kreisbrandmeister erinnerte dabei auch an die wiederholten überregionalen Einsätze des Wasserförderzeuges. Mit Blick auf 51 verletzte Feuerwehrleute im vergangenen Jahr appellierte Keuter, auch weiterhin für eine exzellente Einsatzvorbereitung, Aus- und Fortbildung zu sorgen. Die Feuerwehren forderte er auf, die Möglichkeiten der Unterstützungsabteilungen zu nutzen, um die Einsatzabteilungen zu entlasten. 


Keuter informierte die Delegierten auch über die neuesten Entwicklungen bei den Einheiten zur Abwehr von ABC-Gefahren und der Neuausrichtung der Einheiten für Information und Kommunikation. Im Rahmen der Ausbildung werden 836 Teilnehmer 42 Lehrgänge im Kreisgebiet besuchen. Weiterhin nehmen 1.500 Teilnehmer an vorgeschriebenen Fortbildungen teil.

Beim Digitalfunk sieht der Kreisbrandmeister noch Nachbesserungsbedarf, außerdem werden Krisenstab und Einsatzleitung in die Satellitentelefonie einsteigen. Ebenso sollen Multicopter mit Livebildern aus der Luft die Lagebeurteilung bei ausgedehnten Einsätzen erleichtern. Bei der Bekämpfung großer Wald- und Vegetationsbränden im Land stehen ab 2020 auch drei Hubschrauber der Landespolizei Verfügung. Mit Ausblick auf einen möglichen heißen und trockenen Sommer erinnerte Keuter daran, dass einige Kommunen bereits im vergangenen Jahr Löschwasserprobleme hatten. Auch sollten die einzelnen Feuerwehren Kraftstoffreserven anlegen.


Brandrat Philipp Mantel von der Bezirksregierung Detmold unterstrich, dass Katstrophenschutz ohne Feuerwehren zum Scheitern verurteilt sei. Der Spezilist für Gefahrenabwehr in Ostwestfalen rechnet damit, dass Extremwettereinsätze noch häufiger eintreten werden und intensiver ausfallen werden. Zur Führungsunterstützung von Einsatzleitungen und Führungsstäben bei längeren Einätzen stehen landesweit drei mobile Führungsstellen zur Verfügung.

Je zwei Kreise stellen im Regierungsbezirk Detmold eine Feuerwehrbereitschaft, so dass einschließlich der Stadt Bielefeld 600 Feuerwehrleute in vier Bereitschaften für Einsätze in und außerdem Nordrhein-Westfalens zur Verfügung stehen, so Mantel. Ein weiteres Hochleistungs-Wasserfördersystem als Ergänzung des Systems im Paderborner Land wird im Kreis Minden-Lübbecke stationiert. Eine mobile Netzersatzlage geht in den Kreis Lippe.

Landtagsabgeordneter Bernhard Hoppe-Biermeyer lobte den hohen Anteil der Feuerwehren am „Kulturgut Ehrenamt“. Dabei sprach er vor allem die hohe Professionalität der Einsatzkräfte und deren besondere Verantwortung an.


Landrat Manfred Müller nannte den Verbandstag eine „Demonstration der Einigkeit, der Freiwilligkeit, der Ehrenamtlichkeit, des Einsatzwillens, der Kompetenz und der Bereitschaft zum jederzeitigen Einsatz“. Müller zeigte sich auch zuversichtlich, dass die Feuerwehren auch bei einem möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Kreis Paderborn wieder am Zuge wären.


Mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold wurde Stadtbrandinspektor Lothar Mühlbrandt (Delbrück) ausgezeichnet. Ehrenkreuze in Silber gingen am Hauptbrandmeister Hans-Werner Münster (Büren), Brandoberinspektor Manfred Schäfers (Lichtenau) und Brandoberinspektor Robert Siemensmeyer (Paderborn). Feuerwehr-Ehrenkreuze in Bronze erhielten Unterbrandmeister Hermann Nolte (Delbrück), Hauptfeuerwehrmann Wilhelm Westermann (Paderborn), Unterbrandmeister Markus Schwarze (Büren) und Unterbrandmeister Andreas Dietz (Borchen). Mit der Ehrennadel des Verbandes Feuerwehren im Kreis Paderborn wurde Brandoberinspektor Jörg Brunnert (Delbrück) ausgezeichnet.


Quelle: VdF Kreis Paderborn, Ralph Meyer

Bentfelder Wehr feiert doppelt. Neues Löschfahrzeug und neue Umkleiden in Dienst gestellt.


Bentfeld: Ein neues Löschfahrzeug und einen rund 60 Quadratmeter großen Anbau für neue Umkleiden und Spinde hat der Löschzug Bentfeld jetzt bei einem Feuerwehrfest im Lippedorf offiziell vorgestellt. Das neue Fahrzeug wird die Schlagkraft der 48 Aktiven des Löschzuges weiter erhöhen. Das Land NRW hat die Anschaffung finanziert und das Fahrzeug, das mehrere hunderttausend Euro kostete, über den Kreis Paderborn in Bentfeld stationiert.

Unlängst fertigestellt wurde der Anbau im Gerätehaus: Nun gibt es einen getrennten Raum für die persönliche Schutzkleidung der Feuerwehrleute. Angesichts von 1260 ehrenamtlichen Arbeitsstunden packten die Bentfelder Feuerwehrleute beim Anbau kräftig mit an. »Feuer spendet Wärme und Licht, kann aber auch zu einer zerstörerischen Gefahr werden. Die Feuerwehrleute schützen mit ihrem Dienst am Nächsten die Menschen«, betonte Pastor im Ruhestand, Martin Göke, bei der Segnung von Fahrzeug und Umkleide.

Löschzugführer Stefan Peitz dankte allen Helfern und Unterstützern, ohne deren Zutun der Anbau gar nicht möglich gewesen wäre. Rund 50.000 Euro flossen in die Erweiterung. Mit dem Anbau erhält der Löschzug nun Platz für 56 räumlich getrennte Spinde; die bislang sehr beengten Verhältnisse mit der Aufbewahrung der Kleidung direkt hinter den Fahrzeugen gehören der Vergangenheit an. Die Fahrzeughalle erhielt mit dem Umbau auch eine neue Technik: Eine Absaugung filtert die Abgase aus der Luft. Außerdem wurde ein neuer Öffnungsmechnismus in die Tore eingebaut.

»Der Anbau ist eine gewaltige Leistung der Feuerwehrleute, die hier im Ehrenamt Aufgaben der Stadt übernommen und so viel Geld gespart haben. Durch die Trennung der Einsatzkleidung und der Spinde vom restlichen Gerätehaus ist möglicherweise der Neubau eines Feuerwehrgerätehaus in Bentfeld vom Tisch«, unterstrich Wehrführer Johannes Grothoff die Bedeutung des zupackenden Einsatzes der Bentfelder Feuwehrleute. Grothoff sagte außerdem, dass mit der Übernahme des neuen Löschfahrzeuges von Land und Kreis auch weitere Aufgaben verbunden sind. »Das Fahrzeug ist hier in guten Händen«, sagte Grothoff.

Von einem bedeutenden Tag für den Löschzug sprach der stellvertretende Landrat Vinzenz Heggen: »Die Bentfelder Feuerwehr ist nun nicht mehr nur gut, sondern sehr gut ausgerüstet.« Auch Heggen unterstrich das ehrenamtliche Engagement beim Ausbau: »Ihr Einsatz entspricht einer Wertschöpfung von rund 110.000 Euro.«
Bürgermeister Werner Peitz sagte, es sei ein tolles Zeichen des Vertrauens, dass Land und Kreis das Fahrzeug an den Löschzug in Bentfeld übergeben. Neue Fahrzeuge seien auch ein Zeichen für das immer größere Einsatzspek­trum der Wehr.

Das neue Löschgruppenfahrzeug sei in allen Katastrophenschutzkonzepten des Landes einsetzbar und werde Teil der ABC-Dekontaminationskomponente, umriss Kreisbrandmeister Elmar Keuter die Einsätze neben dem kommunalen Einsatzspektrum. »Außerdem wird das Fahrzeug zu Ausbildungszwecken im gesamten Kreisgebiet zum Einsatz kommen. Für das Jahr 2020 ist die Übergabe eines baugleichen Fahrzeuges an die Feuerwehr in Wewelsburg geplant«, teilte Keuter mit. Das Fahrzeugkonzept sei über 15 Jahre gereift.

Auch ABC-Zugführer Matthias Strunz sieht in dem neuen Fahrzeug einen wichtigen Baustein des Katastrophenschutzes.

Steckbbrief Löschgruppenfahrzeug KatS:

Das von Land Nordrhein-Westfalen für 400.000 Euro angeschaffte Löschfahrzeug für den Katastrophenschutz ist mit allen klassischen Elementen eines Löschgruppenfahrzeugs ausgestattet und für den Einsatz bei Unwettern wie Starkregen und Hochwasser, bei Sturm sowie Wald- und Flächenbränden konzipiert. Das allradangetriebene, geländegänige Fahrzeug verfügt über 340 PS und bietet Platz für acht Feuerwehrleute plus Fahrer. Das Fahrzeug ist 7,30 Meter lang und hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 16 Tonnen. Das auf einem Man-Fahrgestell aufgebaute Fahrzeug konnt Steigungen bis zu 17 Prozent bewältigen und verfügt über einen 1.000 Liter fassenden Löschwasserbehälter. Ausgerüstet ist das Fahrzeug mit einer Kreiselpumpe, Lichtmasten mit LED-Scheinwerfer, Schnittschutzausrüstung, einem Beladungssatz Dekontamination, Motorkettensäge, Tauchpumpensatz, Schmutzwasserpumpe, Säbelsäge. Außerdem verfügt das Löschgruppenfahrzeuge über Verkehrswarnsystem und Rückfahrkamera.

Fotos: Mit der Schlüsselübergabe wurde das neue Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz beim Löschzug Bentfeld offiziell in Dienst gestellt. Im Rahmen eines Feuerwehrfestes waren bei der Übergabe dabei (von links): Bürgermeister Werner Peitz, der stellvertretende Landrat Vinzenz Heggen, Kreisbrandmeister Elmar Keuter, Philipp Mantel vom Katastrophen-Schutzdezernat der Bezirksregierung Detmold, ABC-Zugführer Matthias Strunz, Bentfelds Löschzugführer Stefan Peitz und Delbrücks Wehrführer Johannes Grothoff.

In Eigenleistung bauten die Mitglieder der Feuerwehr Bentfeld neue Umkleiden für die 48 Mitglieder des Löschzuges. Martin Göke, Pastor im Ruhestand, segnete die neuen Räumlichkeiten.

Quelle: Westfäisches Volksblatt von Axel Langer

Modulausbildung der Teile 1,2 & 4

In den vergangenen Wochen fanden 2 Modul-Lehrgänge statt.


Zum einen der Modul I+II Lehrgang. Dieser Lehrgang hat ein Volumen von 70 Ausbildungsstunden in denen die Feuerwehr-Grundtätigkeiten vermittelt werden. Weiterhin werden die Teilnehmer 16 Stunden in erster Hilfe geschult. Der Lehrgang wurde in Kooperation der Feuerwehren Hövelhof und Delbrück in Hövelhof durchgeführt. Die Teilnehmer und auch die Ausbilder stammen aus beiden Feuerwehren. Insgesamt wurden 25 Kameradinnen und Kameraden ausgebildet


Des Weiteren fand der Modul IV- Lehrgang statt. Dieser Lehrgang hat ein Volumen von 40 Ausbildungsstunden in dem die technische Hilfe geschult wird. Schwerpunkt dieser Ausbildung ist der Umgang mit hydraulischem und pneumatischem Rettungsgerät. Die Teilnehmer und Ausbilder dieses Lehrganges waren ausschließlich Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Delbrück. Insgesamt wurden 20 Kameradinnen und Kameraden ausgebildet.

Beide Prüfungen fanden am 13.04.2019 statt. Die Modul I+II Prüfung in Hövelhof und die Modul IV Prüfung in Delbrück. In Hövelhof wurden die Prüfungen überwacht von den Leitern beider Feuerwehren Peter Kesselmeier und Johannes Grothoff. Die Prüfung in Delbrück wurde überwacht vom stellv. Leiter der Feuerwehr Delbrück Ralf Fischer.


Die Feuerwehrgrundausbildung ist ein Bestandteil der Brandschutzbedarfspläne der Stadt Delbrück und der Sennegemeinde Hövelhof. Ebenso ist diese Ausbildung Bestandteil des Genehmigungsverfahrens nach §10 BHKG NRW (Brand- Hilfeleistungs- und Katastrophenschutzgesetzt) welches Kommunen mit einer Einwohnzahl von über 25000 Einwohnern ermöglicht mit einer Ausnahmegenehmigung ohne Hauptamtliche Feuerwehrbeamte rein ehrenamtlich den abwehrenden Brandschutz, die Hilfeleistung und die Katastrophenhilfe sicherzustellen.


Text und Bilder: Wehrführung Feuerwehr Delbrück

Jahreshauptversammlung Bentfeld

Bei 68 Einsätzen gefordert.

Löschzug Bentfeld: Philipp Bluhm und Mario Lenzmeier sind neue Stellvertreter.

Bentfeld: Als hoch motivierten Löschzug der Spezialisten und Fachleute bezeichnete der stellvertretende Wehrführer Ralf Fischer bei der Jahreshauptversammlung des Löschzugs Bentfeld die Bentfelder Feuerwehrleute. Außerdem stand im Haus Nolte der Wechsel des stellvertretenden Zugführers im Fokus.

In seinem Jahresbericht konnte Schriftführer Mario Lenzmeier beeindruckende Zahlen präsentieren, so wuchs der Löschzug Bentfeld auf 48 aktive Feuerwehrleute an, die im Jahr 2018 zu 68 Einsätzen ausrückten. Brandeinsätze, technische Hilfeleistungen sowie Gefahrstoffeinsätze bildeten den Schwerpunkt bei den Einsatzzahlen. 966 Stunden bescherten die Einsätze den Feuerwehrleuten. Außerdem wurden 23 Lehrgänge im Rahmen der Aus- und Weiterbildung besucht. Hier kamen weitere 829 Stunden hinzu. Zusätzliche 1872 Stunden kamen bei Dienst- und Übungsabende innerhalb des Löschzuges zusammen. »Durchschnittlich 76 Stunden oder rund zehn Arbeitstage kamen für jeden einzelnen Bentfelder Feuerwehrkameraden zusammen«, unterstrich Mario Lenzmeier das hohe Engagement im Ehrenamt.


Auf der Versammlung wurde Tobias Lenzmeier aus seinem Amt als stellvertretender Löschzugführer verabschiedet. Tobias Lenzmeier war 1995 in die Feuerwehr eingetreten und seit 2003 Gruppenführer. Zusätzlich war er von 1998 bis 2004 Jugendwart und übernahm 2004 das Amt des stellvertretenden Zugführers. »Tobias Lenzmeier hat viel Wissen und Erfahrung gesammelt. Er hat sich 14 Jahre lang mit viel Motivation in den Dienst der Feuerwehr gestellt und unter anderem die Führungsunterstützungsgruppe mit gegründet«, ließ Löschzugführer Stefan Peitz seinen Stellvertreter nur ungern ziehen.

Zu neuen Stellvertretern wurden Philipp Bluhm und Mario Lenzmeier ernannt. 30 Jahre lang war Hermann Nolte stellvertretender Kassierer im Förderverein und stand nun nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Seine Aufgaben übernimmt Marcel Mertens. Auch bei den Schriftführern übernehmen neue Feuerwehrleute: Marvin Müller folgt Mario Lenzmeier als Schriftführer nach. Moritz Zwingmann übernimmt den Posten des stellvertretenden Schriftführers von Philipp Bluhm.

»Jeder Löschzug und damit jeder einzelne Feuerwehrmann und jede Feuerwehrfrau sind von existenzieller Bedeutung für die Stadt Delbrück und deren Bürger. Ihr meistert die euch gestellten Aufgaben mit Bravour«, lobte Bürgermeister Werner Peitz. »Die bestmögliche Ausstattung ist eine Pflichtaufgabe für die Stadt«, unterstrich er weiter. Auch Ralf Fischer lobte die hohe Einsatzbereitschaft des Löschzuges Bentfeld: »Für einen vergleichbar kleinen Löschzug ist das ein enormes Pensum, was hier absolviert wird«, so Fischer.

Mit der Sonderauszeichnung in Gold für 60 Jahre in den Reihen der Feuerwehr wurden Konrad Nolte, Josef Schlenger und Josef Marks geehrt. Das Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 35 Jahre im aktiven Dienst erhielten Alfons Heisener und Hermann Nolte. Zum Oberbrandmeister wurde Marcel Niggemeier und Lars Brockmeier zum Unterbrandmeister befördert.

Aus der Jugendfeuerwehr konnten als Feuerwehrmänner Frederik Gockel, Max Klocke, Simon Brockmeier und Marvin Gerken übernommen werden. Außerdem wurde Karin Peitz in die Unterstützungsabteilung der Feuerwehr übernommen. Karin Peitz kümmert sich seit vielen Jahren sehr zuverlässig um die Pflege des Gerätehauses.

Foto: Mario Lenzmeier (von links) und Philipp Bluhm übernehmen das Amt des stellvertretenden Bentfelder Löschzugführer von Tobias Lenzmeier. Zugführer Stefan Peitz und der stellvertretende Wehrführer Johannes Appelbaum dankten den drei für ihren Einsatz

Quelle: Westfälisches Volksblatt, von Axel Langer

Agatha-Prozession 2019

Am vergangenen Sonntag kamen die Kameradinnen und Kameraden der Gesamtwehr zusammen, um gemeinsam die traditionelle Prozession zur Ehren der heiligen Agatha zu begehen. Zuerst marschierten wir geschlossen zur Pfarrkirche St. Johannes Delbrück, in der wir die heilige Messe feierten. Im Anschluss daran folgte die Prozession zur Statue der heiligen Agatha am Delbrücker Friedhof. Nach dem Abschlusssegen in der Pfarrkirche begaben sich die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr in eine örtliche Pizzeria. Die Aktiven Kameraden hingegen marschierten zur Gaststätte „Goofies Grunewald“, in der ein kurzweiliger und gemütlicher Nachmittag verlebt wurde. Hier konnten wir unseren stellvertretenden Wehrführer zum Geburtstag gratulieren. Im Laufe des Nachmittages durfte jeweils ein Kamerad aus jedem Löschzug den Hausorden des Delbrücker Karnevalsvereins in Empfang nehmen.