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Löschzug Boke

Innerhalb der Delbrücker Gesamtwehr ist der Löschzug Boke der jüngste Feuerwehrstandort. Doch hätte es nicht eine jahrzehntelange Unterbrechung gegeben, wäre Boke auch zugleich eine der ältesten Feuerwehren weit und breit. Die erste Eintragung der Wehr in der Boker Chronik stammt aus dem Jahre 1820.

Zur Ausstattung berichtete der Chronist im Jahre 1840: Es wurden für die Gemeinden des Kirchspiels 8 Handspritzen angelegt.

Der letzte schriftlich belegbare Einsatz der alten Boker Feuerwehr war zunächst 1949 beim Brand der Boker Mühle (heute Boker Straße 129). In der Nachkriegszeit ist es nicht gelungen, die Boker Feuerwehr zu modernisieren. Der letzte "Leiter" der Feuerwehr, wurde zwar noch im Jahre 1950 in Warendorf ausgebildet. Zu einem geordnetem Neuaufbau ist es dennoch nicht mehr gekommen. Die Wehr wurde aufgelöst. Über 50 Jahre später ergriff die heutige Delbrücker Feuerwehrführung die Initiative zur Neugründung des Standortes. Zahlreiche Boker Vereinsvorstände unterstützen dabei gern und 2004 erhielt Boke seine Feuerwehr zurück. Heute, 6 Jahre nach der Neugründung leisten 31 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen, sowie 13 Jugendfeuerwehrmitglieder unter der Leitung von Brandinspektor Stefan Gutzmann und Hubertus Ridder ihren freiwilligen Dienst beim Löschzug Boke der Feuerwehr Delbrück.

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