Jahreshauptversammlung des Löschzuges Westenholz am 3. Februar 2006 im Sport und Begegnungszentrum.

Um 20.00 Uhr konnte Löschzugführer Stefan Bolte die Jahreshauptversammlung 2006 im Sport und Begegnungszentrum Westenholz eröffnen und folgende Ehrengäste begrüßen, den Bürgermeister der Stadt Delbrück Robert Ölsmeier den Leiter den Ordnungsamtes Heiner Kersting, Herrn Pastor Wilhem Dierkes sowie Vertreter der anderen Löschzüge der Gesamtwehr, eine Abordnung des THW sowie Stadtvertreter aus Westenholz und von der Polizei PHK Benstein. Nach dem Verlesen des Jahrestätigkeitsberichtes durch Schriftführer Meinolf Brökelmann und dem Kassenbericht der vom Kassierer Tobias Rübbelke detailiert dargelegt wurde, freute sich der stellvertretende Wehrführer Alfons Heisener eine Reihe von Beförderungen vornehmen zu können. Zudem erhielten die Kameraden Friedhelm Schmidt die Ehrennadel des Stadtverbandes in Silber und Reinhold Strohmeier in Bronze, für besondere Verdienste. Das Feuerwehrehrenzeichen für 35 Jahre aktiven Dienst erhielten Bernhard Börnemeier, Stefan Bolte, Klemens Fulhorst und Friedhelm Schmidt. In den Grußworten dankte Bürgermeister Robert Ölsmeier den Kameraden für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Stellvtr. Wehrführer Alfons Heisener dankte dem Löschzug auch im Namen des LdF Reinhard Brand ebenfalls für die geleiste Arbeit. Die Präsenz des Löschzuges setze in Westenholz ein Zeichen funktionierender Dorfgemeinschaft. Die Einsätze des vergangenen Jahres hätten es in sich gehabt. Als Beispiel nannte er den Wohnhausbrand im Malvenweg im Dezember. Hier habe es ein großes Gefahrenpotential gegeben. Innerhalb kürzester Zeit habe der Löschzug Westenholz unter schwerem Atemschutz die vermißten Personen gefunden und dem Rettungsdienst übergeben. Mit dem Löschzug Westenholz sei man auf der sicheren Seite. Im Namen der Wehrführung wünschte er alles gute Gute für 2006 und gab dem Wunsch Ausdruck das alle Kameraden und Kameradinnen immer heile von den Einsätzen nach Hause zu ihren Familien kommen.

Bericht: Westfälisches Volksblatt vom 6.Februar

45 Einsätze für die Feuerwehr Westenholz

Rückblick, Ehrungen und Beförderungen in der Jahreshauptversammlung des Löschzuges

Westenholz (kro). »Mögen der Kameradschaftsgeist, die Einsatzbereitschaft
und Gesundheit so erhalten bleiben, wie es bisher war, getreu dem
Wahlspruch: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.« Mit diesem Wunsch sprach
Schriftführer Meinolf Brökelmann bestimmt allen seinen Mitstreitern vom
Löschzug Westenholz der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Herzen. 45 Mal
mussten die Blauröcke in den vergangenen zwölf Monaten ausrücken, nicht
zuletzt mehrfach zu großen Brandeinsätzen im gesamten Stadtgebiet.
Auch der Ausbildung maßen die Westenholzer erneut beachtliche Bedeutung zu.
So entfielen immerhin 1214 der insgesamt 4597 Dienststunden auf eigene
Angebote sowie Schulungen auf Stadt-, Kreis- oder Landesebene. Einen Beweis
für die erfolgreiche Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg brachte der
erste gemeinsame Übungsabend mit der Löschgruppe Lippstadt-Rebbeke.
Angesichts solchen Einsatzes war es Vize-Wehrführer Alfons Heisener und
Bürgermeister Robert Oelsmeier erneut eine besondere Freude, gleich mehrere
Beförderungen und Ehrungen auszusprechen. Zum Brandinspektor wurde
Stadtjugendfeuerwehrwart Bernhard Horst ernannt. Hauptfeuerwehrmann dürfen
sich Christian Brüchert und Hugo Küsterameling nennen. Zu
Oberfeuerwehrleuten stiegen Markus Brunnert, Katja Horst, Stefan
Schormann-Diekmann, Dennis Schmidt sowie Maik Sellemerten auf. Als neuer
Feuerwehrmann verstärkt Andre Speit die Truppe. Überdies wechselten Heiko
Berganski von der Jugendwehr und Dirk Wilhelm aus Höxter in die Reihen der
43 aktiven Westenholzer Kameraden.
Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 35 Jahre Dienst gingen an Löschzugführer
Stefan Bolte, Bernhard Börnemeier, Klemens Fulhorst und Friedhelm Schmidt.
Der Letztgenannte durfte sich für sein stilles, jedoch unermüdliches
ehrenamtliches Engagement zudem über eine Ehrennadel des Stadtverbandes in
Silber freuen. Eine bronzene Ausfertigung für besondere Verdienste empfing
Reinhold Strohmeier.
Mit der Wahl bestätigten die Anwesenden im Sport- und Begegnungszentrum
sowohl stellvertretenden Schriftführer Meinolf Schormann-Diekmann als auch
Gerätewart Karl-Heinz Strohmeier. Geleitet wurde die Abstimmung von
Ordnungsamtschef Heiner Kersting. Vorneweg hatte Tobias Rübbelke über die
aktuelle Kassenlage informiert. Den Erlös einer Sammlung nach dem Imbiss
spendeten die Blauröcke ihrem Nachwuchs für die geplante Anschaffung neuer
Überjacken.




Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 35 Jahre: Stefan Bolte, Friedhelm Schmidt, Klemens Fulhorst, Bernhard Börnemeier

Ehrennadel des Stadtverbandes in Silber Friedhelm Schmidt und Reinhold Strohmeier in Bronze




Oberfeuerwehrmann/frau v.l. Maik Sellemerten/Stefan Schormann Diekmann/Katja Horst/Dennis Schmidt/Markus Brunnert

Hauptfeuerwehrmann v.l. Christian Brüchert/Hugo Küsterameling

Brandinspektor / Bernhard Horst

Jahrestätigkeitsbericht 2005

Am 31. Dezember 2005 gehörten dem Löschzug Westenholz 43 aktive Kameradinnen und Kameraden an. Die Altersabteilung besteht aus 19 Mitgliedern.1 Kamerad ist vom aktiven Dienst befreit.Ferner zählt der Löschzug 77 passive Mitglieder.Der Jugendfeuerwehr gehören zur Zeit 11 Mitglieder an. Im vergangenen Jahr verstarben unsere Feuerwehrkameraden Hugo Laukötter und Günter Heimeier. Beide waren jahrzehnte lang im Löschzug aktiv. Der Löschzug Westenholz wird ihnen stets ein ehrendes Gedenken bewahren. Im Jahr 2005, wurde der Löschzug zu 46 Einsätzen gerufen,betont werden muss das man im vergangenen Jahr, wieder vermehrt zu größeren Brandeinsätzen im gesamten Stadtgebiet gerufen wurde.Der dramatischte Brandeinsatz war wohl am 10. Dezember beim Wohnhausbrand im Malvenweg zu verzeichnen. Trotz eines umfangreichen Einsatzes unter schwerem Atemschutz konnten 2 Personen nur mit schwersten Rauchverletzungen gerettet werden.2 Tage nach diesem Einsatz verstarb die gerettete Frau infolge schwerster Rauchvergiftung. Besonders bei diesem, wie auch bei den schweren Verkehrsunfällen des Jahres wurde den Kameraden vieles abverlangt. Im Laufe des Jahres wurden insgesamt 11 Monatsversammlungen und Übungsabende durchgeführt.Gerade die Ausbildung ist von besonderer Bedeutung.Hervorzuheben ist hierbei, dass man eine große Anzahl an Lehrgängen zur Verfügung hatte.Auch an der Kreisfeuerwehrzentrale in Ahden wurden daher verschiedenste Lehrgänge besucht. 5 Kameradinnen und Kameraden nahmen erfolgreich an den Truppmannlehrgängen Modul 2,3 und 4 im Frühjahr b.z.w. Herbst teil.Kamerad Tobias Rübbelke besuchte im September einen F3 Brandmeisterlehrgang am IDF in Münster den er mit gutem Erfolg abschließen konnte.Auch in den verschiedenen Arbeitsgruppen waren Westenholzer Kameraden aktiv. Sei es bei der Absturzsicherung unter Leitung von Jörg Brunnert wie auch der Arbeitsgruppe Atemschutz in der sich Bernhard Börnemeier, Franz Hagenbrock und Karl Heinz Strohmeier verantwortlich zeigten.Auch in der Ausbildung als Notfallhelfer haben sich 5 Kameraden engagiert und den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen. Im Jahr 2005 wurden vom Löschzug Westenholz 1297 Einsatzstunden geleistet.Die Gesamtstunden, belaufen sich auf 4597 Stunden. Die Arbeitsstunden für Instandhaltung des Gerätehauses sowie Pflege der Fahrzeuge und Geräte sind im einzelnen gar nicht festzuhalten. Im Mai konnte man das neue LF 16 einweihen.Im Anschluss an die Segnung durch Pastor Wilhem Dierkes konnten die Besucher im Rahmen eines Tages der offenen Tür das Gerätehaus und die Fahrzeuge in Augenschein nehmen. Außerdem hatten die Feuerwehrkameraden verschiedene Aktionen vorbereitet, wie beispielsweise die Absturzsicherung beim Arbeiten in großen Höhen oder das richtige Ablöschen von brennendem Fett. Auch die Mitglieder des ABC Zuges waren im vergangenen Jahr gefordert . Bei zahlreichen Übungsabenden und den monatlichen Erkunderdienstabenden wurde die Ausbildung vertieft. Zahlreiche Kameraden nahmen auch an weiterführenden Lehrgängen auf Kreis und Landesebene teil. Im November wurde man zur Unterstützung der Feuerwehren im Raum Münster nach der Unwetterkatastrophe in den Raum Dülmen gerufen.Jugendfeuerwehr.Im Mittelpunkt stand natürlich der Berufsfeuerwehrtag im Oktober, bei dem die Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellen konnten. Dienstbeginn war um 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück in den Standorten. Mehrere simulierte Einsätze wurden in den Standorten durchgeführt. Der Höhepunkt dieses anstrengenden Tages war ein Gesamtwehreinsatz, bei dem man einen Strohballenbrand in voller Ausdehnung löschen musste. Übernachtet wurde im Feuerwehrhaus des jeweiligen Standortes. An dieser Stelle muß betont werden, dass auch diese jungen Kameraden mit Begeisterung bei der Sache sind. Gerade die Jugendfeuerwehr sichert den Nachwuchs der aktiven Reihen. Die Kameradschaftspflege kam natürlich auch nicht zu kurz.So feierte man im Januar in der Gaststätte Lütkewitte unser Kameradschaftsfest. Im August fand das Feuerwehrfamilienfest statt. Die Kameraden Bernhard Horst, Hubert Beine und Dieter Strohmeier hatten sich hierzu vielfältige Aktionen einfallen lassen u.A. Beachvolleyball und unser Feuerwehrvogelschießen. Für das leibliche Wohl sorgten wie immer Friedhelm Schmidt und Reinhold Strohmeier. So wurde auch dieses Fest wieder zu einem vollen Erfolg.Bei der standesamtlichen Hochzeit des Kameraden Andre Krane im Dezember war man auch vor Ort um den beiden zu gratulieren.Im Dezember konnte Kamerad Johannes Börnemeier seinen 50 Geburtstag feiern.Im Saale Niermann in Sudhagen konnte ihm eine große Zahl Kameraden hierzu gratulieren. Die Kameraden der Ehrenabteilung unternahmen auch einiges, so fand im Januar ein Filmabend im Gerätehaus statt. Außerdem trafen sich die Alterskameraden zum geselligen Beisammensein und Grillen beim Kameraden Johannes Brakenschnieder.Auch der Seniorennachmittag des Kreises in der Eggelandhalle in Altenbeken war eine gelungene Aktion.Beim 70. Geburtstag von Johannes Brakenschnieder konnte ihm eine große Anzahl Kameraden gratulieren.Im November konnte der Sprecher der Ehrenabteilung Alois Brökelmann seinen 75 Geburtstag feiern. Die gesamte Altersabteilung war erschienen um ihm zu gratulieren.Im Dezember konnten die Alterskameraden dann bei der Adventsfeier der Gesamtwehr in der Dorfhalle in Lippling einige frohe Stunden in vorweihnachtlicher Atmosphäre erleben.Erwähnt werden muss auch, dass die Alterskameraden immer zur Verfügung stehen, wenn es darum geht Dienste zu verrichten.Mit den Nachbarlöschzügen besteht ebenfalls eine gute Kameradschaft.So nahm man wieder mannstark am Feuerwehrfest des Löschzuges Mastholte im August teil. Erstmals wurde auch gemeinsam mit der Lg. Lippstadt Rebbeke ein Übungsabend gemacht. Hier zeigte sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Löschzüge auch über die Kreisgrenze hinaus.Beim Weihnachtsmarkt im November konnte wir wieder unsere Spezialität anbieten. Champignons in der Pfanne.Wie jedes Jahr kam man damit wieder sehr gut bei den Besuchern des Weihnachtsmarktes an.Der Erlös hierraus ging an caritative Zwecke im Ort. Am 2. Weihnachtstag wurde gemeinsam mit dem Karnevalsverein eine ü 28 Party veranstaltet, die Dank großer Besucherzahl wieder zu einem vollem Erfolg wurde. Abschließend zu diesem Jahresbericht muss hier gesagt werden, das man die Feuerwehr wohl mit kaum einem anderen Verein vergleichen kann,wenn man sieht was hier an uneigennütziger Hilfe bei den vielen und teils schlimmen Einsätzen für den Nächsten geleistet wurde und wird.Besonders die Kameradschaft untereinander ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil der unseren Löschzug ausmacht.