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Großübung der Jugendfeuerwehren in Rietberg Am 9. Oktober 2004 konnten die Jugendfeuerwehren der Stadt Rietberg , Rheda-Wiedenbrück, Lippstadt, Verl und Delbrück ihr Können unter Beweis stellen. Übungsobjekt war die Firma Kuper, Werk 3 in Rietberg an der Industriestraße. In einer großangelegten Übung mit Menschenrettung und Löschangriff konnte die Jugendfeuerwehr eine realistische Einsatzübung durchführen. An dieser Stelle muss auch einmal das besondere Engagement mit dem diese jungen Kameradinnen und Kameraden bei der Sache sind gelobt werden. Gerade Sie sind es die den Nachwuchs der aktiven Reihen sichern.
Bericht: Die Glocke Realistische BedingungenJunge Blauröcke demonstrieren bei Großübung ihren Leistungsstand Rietberg (pkb). "Das ist alles gut gelaufen, die haben das echt klasse gemacht." Andreas Brinkrolf, Einsatzleiter der ersten Großübung von Jugendfeuerwehren auf Rietberger Gelände war begeistert. Höchst zufrieden bilanzierte er nach der Aktion einen reibungslosen Ablauf und eine Leistung ohne Fehl und Tadel. Am Samstagnachmittag trafen sich die Nachwuchs-Blauröcke aus Rheda-Wiedenbrück, Lippstadt, Delbrück, Verl und Rietberg zum gemeinsamen Test auf dem Werksgelände der Firma Kuper. Ein Großbrand nach einer Verpuffung wurde als Ernstfall angenommen, dazu gab es acht "Verletzte", die im Inneren der riesigen Werkshalle vermutet wurden. Nacheinander alarmiert, trafen die Jugendlichen, die gemeinsam am Schulzentrum gewartet hatten, ein. Unterstützt von ihren fachkundigen Gruppenleitern und eingeteilt von Andreas Brinkrolf im Einsatzwagen arbeiteten die Mädchen und Jungen Hand in Hand, um möglichst schnell sowohl den vermeintlichen Brand zu löschen als auch mit Atemschutzgeräten ins Innere vorzudringen. Zahlreiche Zuschauer, unter ihnen auch viele erwachsene Feuerwehrleute, verfolgten den Verlauf der Übung. Während die einen Schläuche abrollten und binnen weniger Minuten von knapp einem Dutzend Stellen aus Wasser aufs Firmendach spritzten, schnallten sich andere ruhig und gekonnt die Sauerstoffflaschen an und flitzten mit Tragen in die Halle. Rund 20 C- und B-Schläuche verlegte der Nachwuchs, ging vom Dach eines Tanklöschwagens und in luftiger Höhe von der Drehleiter aus das Ganze an. Für ein schauriges Szenario sorgte der Mimtrupp des Jugendrotkreuz in Mastholte. Die "Verletzten" hatten sich nicht nur entsprechend geschminkt, sondern spielten ihre Rollen so lebensnah, dass die jungen Blauröcke mit ihnen richtig Arbeit hatten. Da wollte einer immer wieder zurück in die "Flammen um nach seiner Mutter zu suchen" mit vereinten Kräften musste die Jugendfeuerwehr ihn bändigen. Mit Ruß geschwärztem Gesicht röchelte eine Darstellerin sich die "Rauchvergiftung" aus dem Hals, "blutüberströmt" taumelte ein Kind über den Platz. Die Großübung unter realistischen Bedingungen fand bei den über 100 jungen Akteuren und ihren Ausbildern großen Anklang. Spontan wurde verabredet, sich in dieser Runde künftig jährlich zu einem Test zu treffen, mit wechselnden Austragungsorten. Rietbergs Jugendwehr hatte im vergangenen Jahr erstmals an einer speziellen Übung für den Nachwuchs teilgenommen, ausgerichtet seinerzeit von der Verler Wehr an der Ostwestfallenhalle. hier einige Fotos : |
Weitere Fotos unter: http://www.jugendfeuerwehr-rietberg.de/