Berufsfeuerwehrtag 2005 der Jugendfeuerwehr der Gesamtwehr Delbrück

Delbrück (mb). Die Delbrücker Jugendfeuerwehr fieberte seit vielen Wochen dem Berufsfeuerwehrtag entgegen, was soviel heißt wie, einmal wie Berufsfeuerwehrleute Dienst tun. Dieser Wunsch wurde am Samstag den 8. Oktober für alle Angehörigen der Jugendfeuerwehr Delbrück im Rahmen einer 24-Stunden-Schicht wahr. Intensive wochenlange Vorarbeit der Jugendfeuerwehr-Führungscrew um Stadtjugendfeuerwehrwart Bernhard Horst ist diesem Tag vorausgegangen.

Am Samstagmorgen, 8.10.2005, trat dann die Mannschaft zum Dienst an und bezog in den jeweiligen Gerätehäusern der Löschzüge ihr Quartier. Eine interne Leitstelle wurde eingerichtet, der entsprechende Fahrzeugpark und die Ausrüstung den Jugendlichen für die nächsten Stunden zur Verfügung gestellt. Die Delbrücker Feuerwehr legt Wert darauf, dass den Jugendlichen frühzeitig durch die Arbeit in der Feuerwehr ein besonderer Bezug zu ihrer Stadt vermittelt wird. Und dabei kann auch immer wieder der Gesamtwehrgedanke Einfluss nehmen, der den Jugendlichen schon früh aufzeigt, die Delbrücker Feuerwehr ist eine Wehr. Und der Erfolg gibt der Feuerwehr in Delbrück Recht, mittlerweile kann die aktive Wehr Jahr für Jahr gut ausgebildetes neues Personal aus der Jugendfeuerwehr übernehmen. Und das Interesse ist nach wie vor in allen Standorten der Delbrücker Feuerwehr ungebrochen.

Bericht: delbrück-live

Auszug aus dem Ablauf des (JFW Berufsfeuerwehrtages) in den einzelnen Löschzügen / Rahmenprogramm :

Erklärung des Tagesablaufs und Aushängen den Rahmendienstplanes, Wahl eines Wachleiters aus Reihen der JF.Verteilung der Tagesaufgaben durch den Wachleiter in Absprache mit der Wachmannschaft. Übernahme und Prüfung der Funktion der Einsatzfahrzeuge und des technischen Geräts. Pflege/Reinigung von Ausrüstung und Gerät

Der Rahmendienstplan:

Der Rahmendienstplan sah den Ablauf der Routinearbeiten auf einer Feuerwache vor. Bei Eingang einer Einsatzmeldung wurden die Routinearbeiten sofort abgebrochen, die Einsatzbereitschaft hergestellt und zum Einsatz ausgerückt. Nach Ende des Einsatzes und Erreichen der Wache wurden Fahrzeug und Gerät wieder einsatzbereit gemacht. Anschließend wurden die Routinearbeiten wieder aufgenommen.

Aufgaben des Wachleiters:

Der Wachleiter verteilte am Anfang der Schicht die Aufgaben an die einzelnen Trupps. Er half selbstverständlich bei den Routinearbeiten mit, war Bindeglied zwischen den JF-Leuten und den Gruppenleitern. Er wurde den ganzen Tag über von den Gruppenleitern unterstützt und bekam den Meldeempfänger zur Alarmierung der Wache. 

Einsätze:




Einsätze waren nicht Bestandteil des Rahmendienstplanes. Durch Einsätze verschob sich der Zeitplan des Rahmendienstplans.u.A. Dienstbeginn / Antreten / Fahrzeugeinteilung / Fahrzeugkontrolle

Theoretischer Unterricht :

Gefahren an der Einsatzstelle / Unterricht in Erster Hilfe / Fahrzeug/Gerätekunde / Fahrzeugpflege .

Natürlich stand nicht nur Dienst auf dem Programm der Jugendlichen.So wurden in der Freizeit und abends, Videoabende und sonstige Freizeitaktivitäten veranstaltet.

Die Einsätze der JFW der versch. Löschzüge umfassten ein breites Spektrum u.A.

Ölwehreinsätze / Kleinbrände / Eine Großübung der gesamten Jugendfeuerwehr / Tierrettung / Katze im Baum / Wasserrettung / Suche nach vermißter Person / Schwelbrand Fehlalarm.........

Abschließend muß hier betont werden das die Jugendlichen mit Freude und Engagement an diesem Tag teilgenommen haben.

Fotos: Katja Brinkmeyer/Christian Neiske/Tobias Rübbelke/Axel Langer





Bericht Westfälisches Volksblatt vom 10. Oktober 05