Delbrück: mb

Delbrück Westenholz

25. August. Großbrand zerstört Wohnhaus und Stallungsgebäude.

Um 11.54 Uhr wurde der Löschzug Westenholz mit dem Einsatzstichwort "Feuer 3 Dachstuhlbrand " in den Randweg gerufen. Von weitem war bereits eine große Rauchsäule sichtbar. Umgehend wurde das Einsatzstichwort auf Feuer 4 Gesamtwehralarm erhöht. Zur Einsatzverstärkung wurde der Löschzug Rietberg Mastholte und die DLK der Feuerwehr Rietberg angefordert. Aufgrund hohen Wasserbedarfes wurden von der Feuerwehr Hövelhof und aus Paderborn ein TLF 24.50 nachgefordert. Vom nahen Mastholter See wurde eine Wasserversorgung aufgebaut. Im Pendelverkehr zusätzlich Löschwasser zur Einsatzstelle transportiert.

In letzter Sekunde konnte mit einem massiven Löschangriff im Innen und Außenangriff ein Übergreifen der Flammen auf die direkt angebaute Tischlerei verhindert werden. Aufgrund hohen Bedarfes an Atemschutzgeräten wurde der Abrollcontainer der Kreisfeuerwehrzentrale angefordert. Im Innenangriff gingen mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz vor. Aus der im Gebäude befindlichen Wohnung wurde zahlreiches Inventar ins Freie gerettet. Für Abräumarbeiten an dem stark einsturzgefährdeten Gebäude war auch das Technische Hilfswerk mit schwerem Räumgerät und zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Die Arbeiten dauerten bis in den Abend.





Fotos: FW mb




Film / avi 2mb....




Neue Westfälische:

Großbrand vernichtet Wohnhaus. Mehr als 120 Feuerwehrleute in Westenholz im Einsatz.

VON RALPH MEYER, MARC KÖPPELMANN UND REGINA BRUCKSCH

Delbrück-Westenholz. Ein Feuer in einem Wohnhaus am Randweg hat am Mittwochmittag den Dachstuhl einer Scheune und eines ehemaligen landwirtschaftlichen Wohnhauses auf dem Hof Borgmeier zerstört. Der rasche Einsatz von 120 Feuerwehrleuten aus Delbrück und benachbarten Kommunen verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf eine unmittelbar angrenzende Tischlerwerkstatt und ein weiteres Wohnhaus. Der Brand wurde gegen 11.50 Uhr vom Besitzer des allein gelegenen Anwesens mit Wohnhäusern und Tischlerwerkstatt sowie von einem Nachbarn entdeckt. Als die Feuerwehr alarmiert wurde, schlugen schon Flammen aus dem Dach des vermieteten Altbaus. Offenbar hatten sich die Flammen bereits längere Zeit unbemerkt ausbreiten können. Im Dachbereich gelagertes Stroh bot den Flammen reiche Nahrung. Zur Brandzeit befanden sich die drei Bewohner des teils aus Fachwerk erbauten Hauses - eine 38-Jährige und zwei junge Frauen im Alter von 16 und 18 Jahren - nicht zu Hause.


Die Delbrücker Feuerwehr rückte sofort mit den Löschzügen Westenholz und Delbrück sowie einem weiteren Tanklöschfahrzeug aus Boke zur Brandstelle aus. Bereits auf der Anfahrt meldete die Besatzung eines Rettungswagens eine dichte, schwarze Rauchwolke über dem Randweg.

Aufgrund des starken Windes drohte der Dachstuhlbrand auf die angebaute Werkstatt überzugreifen. Daraufhin forderte Delbrücks Stadtbrandmeister Reinhard Brand überörtliche Hilfe vom Löschzug aus dem angrenzenden Rietberger Stadtteil Mastholte sowie die Rietberger Drehleiter an. Außerdem ließ er Vollalarm für die Gesamtstadt auslösen, wodurch auch die Delbrücker Löschzüge Bentfeld und Ostenland per Sirene alarmiert wurden. Auch das Technische Hilfswerk war im Einsatz. Den Wehrleuten gelang es, das Feuer einzudämmen und weitere Gebäudeteile zu schützen. Große teile des Altbaus waren nicht mehr zu retten und brannten aus. Verletzt wurde niemand.; Erschwert wurden die Löscharbeiten durch eine Gasflasche in dem brennenden Gebäude. Bis die rußgeschwärzte Flasche geborgen war, musste sie gekühlt werden. Zeitweise mussten die Feuerwehr aus der Deckung löschen.

Das nötige Löschwasser förderte die Feuerwehr über eine längere Wegstrecke aus dem nahen Mastholter See. Außerdem wurde das kostbare Nass von Groß-Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr zum Randweg transportiert. Dabei wurden auch 5.000-Liter-Tanker aus Hövelhof und Paderborn eingesetzt.

"Die Stationierung von zwei starken Löschfahrzeugen in Westenholz hat sich einmal mehr bezahlt gemacht", sagte Stadtbrandmeister Reinhard Brand. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar und wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die Schadenshöhe wird auf mehrere 100.000 Euro geschätzt. Am Randweg haben Ermittler der Polizei mit Untersuchungen zur Brandursache begonnen.



Fotos: NW

Bericht: Polizei

Dachstuhl von Wohnhaus abgebrannt

Delbrück-Westenholz (ots) - (mb) Bei einem Feuer in einem Wohnhaus am Randweg ist am Mittwoch der Dachstuhl zerstört worden. Der Brand wurde gegen 11:50 Uhr vom Besitzer des allein gelegenen Anwesens mit Wohnhäusern und Tischlerwerkstatt sowie von einem Nachbarn entdeckt. Als die Feuerwehr alarmiert wurde, schlugen schon Flammen aus dem Dach des vermieteten Altbaus.

Die drei Bewohner des teils aus Fachwerk erstellten Hauses, eine Frau (38) und zwei Mädchen (16/ 18), waren zu dieser Zeit nicht zu Hause. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Löschzügen an. Aufgrund des starken Windes drohte der Dachstuhlbrand auf die angebaute Werkstatt überzugreifen. Den Wehrleuten gelang es, das Feuer einzudämmen und weitere Gebäudeteile zu schützen.

Der Dahlstuhl des Altbaus war jedoch nicht mehr zu retten und brannte aus. Verletzt wurde niemand. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar und wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden. An der Brandstelle haben Ermittler der Polizei mit ihren Untersuchungen zur Brandursache begonnen.

Delbrück-Westenholz. Am Freitag haben Brandermittler der Paderborner Polizei und ein Brandsachverständiger den Brandort am Randweg (die NW berichtete) abschließend untersucht. Als Brandursache stellten die Experten einen technischen Defekt fest. Das Feuer wurde demnach durch einen Trafo für elektrische Beleuchtung ausgelöst. Am Mittwochmittag war der Brand im Dachgeschoss eines Altbaus auf dem allein gelegenen Anwesen ausgebrochen und hatte laut Polizeischätzungen einen Sachschaden von 150.000 Euro verursacht.

Neue Westfälische

Delbrück-Westenholz. Am Freitag haben Brandermittler der Paderborner Polizei und ein Brandsachverständiger den Brandort am Randweg (die NW berichtete) abschließend untersucht. Als Brandursache stellten die Experten einen technischen Defekt fest. Das Feuer wurde demnach durch einen Trafo für elektrische Beleuchtung ausgelöst. Am Mittwochmittag war der Brand im Dachgeschoss eines Altbaus auf dem allein gelegenen Anwesen ausgebrochen und hatte laut Polizeischätzungen einen Sachschaden von 150.000 Euro verursacht.