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Delbrück: mb 5. Januar, Delbrück Boke Um 10.46 Uhr wurden die Löschzüge Delbrück und Boke mit dem Einsatzstichwort „Verpuffung im Spänebunker“ in das Gewerbegebiet Boke gerufen. Aus ungeklärter Ursache war es zum Brand in einem Spänebunker gekommen. Aufgrund hohen Bedarfes an Atemschutzgeräteträgern wurden Einheiten aller Löschzüge im Laufe des Nachmittags und Abends hinzugezogen. Das THW Paderborn war ebenfalls mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Von der Kreisfeuerwehrzentrale waren der Abrollbehälter Atemschutz und Sozial, vor Ort. Der kommplette Spänebunker mußte in stundenlanger Handarbeit unter Atemschutz geleert werden. Besonders auch die Absturzsicherung die seit vielen Jahren in der Gesamtwehr betrieben wird kam erfolgreich zum tragen. Bericht folgt......
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Neue Westfälische Delbrück-Boke (ag). Mit einer äußerst staubigen Angelegenheit hatten gestern die Einsatzkräfte der Löschzüge Delbrück-Mitte und Boke zu tun. In einem Holz verarbeitenden Betrieb im Boker Gewerbegebiet Töllenlinde brannte ein 20 Meter hoher Späneturm. Unter Atemschutz mussten die Einsatzkräfte mit Hilfe einer Absturzsicherung ins Innere des Turms, um nach dem Löschangriff von Hand den Turm leer zu räumen. "Das ist nicht ungefährlich, weil es durch Glutnester zu einer weiteren Staubexplosion kommen kann", erläutert Delbrücks Stadtbrandmeister Reinhard Brand. Zudem musste das benachbarte Blockheizkraftwerk geschützt werden. Der Einsatz war mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Mit Hilfe eines Radladers vom Technischen Hilfswerk (THW) aus Paderborn musste am Vormittag zunächst eine Zufahrt für die Einsatzkräfte geschaffen werden. Die abgelöschten Späne wurden anschließend auf einem benachbarten Firmengelände von einem Radlader auf einen Haufen gekippt. Während des Einsatzes erlitt ein THW-Helfer bei Sicherungsmaßnahmen auf dem Späneturm einen Kollaps und musste mit der Drehleiter geborgen werden. Der 29-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert. Beim rund zehnstündigen Einsatz bei Minusgraden waren gestern auch der Abrollbehälter Atemschutz der Kreisfeuerwehrzentrale und der Abrollbehälter sozial vor Ort: Für die vielen Helfer gab es eine Erbsensuppe. Grund für den Späneturm-Brand war eine Verpuffung wegen eines technischen Defekts. "Normalerweise kann der Turm wieder befüllt werden. Da entsteht kein großer Schaden", so Brand. Westfälisches Volksblatt Feuerwehr schaufelt per Hand etwa 250 Kubikmeter Holzspäne und Staub aus Behälter Boke (spi). Aus noch ungeklärter Ursache ist es gestern Vormittag zu einer Verpuffung im Spänebunker der Firma Reker im Industriegebiet »Töllen Linde« in Boke gekommen. Feuerwehrleute aus dem ganzen Delbrücker Land leisteten Schwerstarbeit, weil der Bunker per Hand geleert werden musste. Gegen 10.45 Uhr ging bei der Feuerwehr die Alarmmeldung ein. Die Einsatzkräfte der Löschzüge Boke und Delbrück-Mitte sahen beim Eintreffen schon Rauch aus der Spitze des Spänebunkers quillen. Um das feine, vielfach staubartige Material aus dem großen Behälter schaufeln zu können, mussten die Wehrleute Atemschutz anlegen. Der Spänebunker des holzverarbeitenden Betriebes war zu etwa 70 Prozent gefüllt. Vermutlich lagerten dort etwa 250 Kubikmeter Material. Das Technische Hilfswerk (THW) Paderborn unterstützte die Wehr und entsandte einen großen Radlader, der die herausgeschaufelten Späne und Stäube zu einem großen Haufen auf dem Firmengelände zusammenschob. Zur Verstärkung rückten im Laufe des Tages zusätzlich Feuerwehrkräfte aus den anderen Löschzügen des Delbrücker Landes aus; sie lösten sich bei der anstrengenden Arbeit gegenseitig ab. Der Einsatz zog sich bis in die späten Abendstunden hin. Die Einsatzleitung um Wehrführer Reinhard Brand forderte von der Kreisfeuerwehrzentrale in Ahden den Atemschutz-Abrollbehälter an, um an der Einsatzstelle unter anderem über eine ausreichende Anzahl frischer Filter verfügen zu können. Weiter wurde der Sozialraum-Abrollbehälter in Marsch gesetzt. Hier konnten sich die Feuerwehrleute versorgen und auch aufwärmen; die klirrende Kälte setzte den Wehrleuten nämlich zusätzlich zu. Zur Sachschadenshöhe gibt es noch keine Informationen. |
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