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Bericht: Feuerwehr Delbrück
CSA-Übung der Feuerwehr Delbrück am 5. September 2009
Am Samstag, den 5. September hatten die Kameraden der Feuerwehr Delbrück die Möglichkeit ihre jährlich zu absolvierende CSA-Übung durchzuführen. Laut der im Jahr 2002 erschienen FwDV 7 Atemschutz sind die Träger von CSA ergänzend ausgebildet und müssen einmal im Jahr eine Fortbildung unter Einsatzbedingungen durchführen.
Eine Verrauchung einer Fahrzeughalle mit einer Nebelmaschine wurde simuliert. Aufgabe war es eine Technische Hilfeleistung durchzuführen. Hierbei kam es jetzt darauf an, dass sich die Kameraden unter den erschwerten Sichtbedingungen zusammen halten und mit Hilfe der Handlampen den nahen Sichtbereich erkunden, Ausbilder waren ständig möglichst dicht bei den CSA-tragenden Kameraden vor Ort, damit in einem Fall von Unklarheiten oder evtl. auftretenden Problemen unter CSA sofort Hilfestellung gegeben werden konnte.
Wichtig war auch das korrekte und vollständige An- und Ablegen des CSA. Jeder Kamerad hatte unter anderem darauf zu achten, dass die Scheiben mit dem Anti-Beschlagmittel einzureiben sind, die Atemschutz-ausrüstung einsatzbereit gemacht wird, sowie das Anlegen der Helmsprechgarnituren erfolgte. Hierzu standen die Kameraden zur Verfügung, die als nächste den CSA tragen durften. Für ausreichend Mineralwasser der CSA-Träger nach dem Einsatz war ebenfalls gesorgt.
Informationen zum Chemikalien-Schutzanzug (CSA) Der Chemikalienschutzanzug dient zum Schutz vor giftigen Stoffen in Form von Gasen und Dämpfen, die über die Haut in der Körper gelangen können. Er wird über der persönlichen Schutzausrüstung (+Atemschutz!) getragen, wobei der CSA-Träger beim An- und Ausziehen Hilfe benötigt. Bei Unfällen in Chemieanlagen oder bei Verkehrsunfällen mit chemischen Gefahrgut wird dieser Schutzanzug verwendet. Das Gewicht liegt bei ca. 8 kg.
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