Bericht: Westfälisches Volksblatt

Defibrillator rettet Leben

Energieversorger E.ON überreicht Spende an die Delbrücker Feuerwehr

Delbrück (WV). Einen besonders leistungsstarken Defibrillator, der Menschenleben retten kann, hat Michael Wippermann, Unternehmenssprecher des heimischen Energieversorger E.ON Westfalen Weser, jetzt dem Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Delbrück, Reinhard Brand, übergeben.

Der zweite Delbrücker Rettungswagen, der nun mit einem 12-Kanal-Defibrillator mit Übertragungseinrichtung zum Krankenhaus ausgestattet ist, konnte jetzt - optimal ausgestattet - vom ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Paderborn für den Dienst zugelassen werden.

Der neue Defibrillator kann nicht nur den lebensrettenden Impuls geben, um das Herz eines bewusstlosen Menschen wieder zum Schlagen zu bringen; gleichzeitig zeichnet es auch ein EKG und die Pulsfrequenz auf und kann diese über eine integrierte Datenfernübertragung bereits vom Notfallort ins aufnehmende Krankenhaus senden. Damit ist dieses medizinische Gerät besonders für die nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall schnell einzuleitenden Maßnahmen im Krankenhaus eine wertvolle Hilfe.

Bürgermeister Robert Oelsmeier betonte, die moderne Ausstattung des Rettungswagens sei wichtig, um die Hilfsfristen des Rettungswesens in der ländlichen Delbrücker Region einhalten zu können. Oelsmeier lobte die Arbeit der Delbrücker Wehr und des Deutschen Roten Kreuzes: »Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt ist die Ausstattung dieses zweiten Rettungswagens im Einzelfall überlebenswichtig, zählt doch bei der Ersten Hilfe jede Minute«.

»Weit mehr als 100 Einsätze sind mit dem Rettungswagen in diesem Jahr bereits gefahren worden, und es wurden auch schon unter Einsatz des Defibrillators Menschenleben gerettet«, berichtet Wehrführer Reinhard Brand. »Dank der Technik und der schnellen gezielten Hilfe im Krankenhaus erreichte uns erst gerade der Dank eines Patienten, der aktuell auf dem Wege der Genesung ist«, freute sich Brand.

Michael Wippermann zeigte sich bei der Spendenübergabe beeindruckt von der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Delbrück und ist überzeugt: »Unsere Spende ist gut angelegt. Die Freiwillige Feuerwehr leistet als Notfallhelfer einen wichtigen Beitrag für die Menschen in der Region - nicht nur bei Bränden. Diese ehrenamtliche Arbeit unterstützen wir gern«.

Freuen sich über die optimale Ausstattung des Rettungswagens (von links): Michael Wippermann (E.ON Westfalen Weser), Ralf Wunderlich (Projektleiter Rettungsdienst), Annika Nadermann (Notarztwache Westenholz), Reinhard Brand (Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Delbrück), Dr. Georg Schneider (hinten; Notarzt Delbrück), Johannes Fahl (Notarzt Westenholz), Delbrücks Bürgermeister Robert Oelsmeier sowie Lothar Mühlbrandt (stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Delbrück).Foto: WV