Leistungsnachweis 2012 am 25. August in Westenholz.
Der Leistungsnachweis 2012 wird am 25. August in Westenholz durchgeführt.
Gemäß der Richtlinien zur Durchführung des Leistungsnachweises wird die Art der Übung einschließlich der Knoten und Stiche einen Monat vorher durch den Kreisbrandmeister den Leitern der Feuerwehr bekannt gegeben:
Angehörige der Jugendfeuerwehr können an der Übung nicht teilnehmen.
1. Feuerwehrtechnischer Teil: Staffel: 4.12 Übung, Vornahme 1 B-Rohr, 1 C-Rohr, Wasserentnahme Hydrant
Gruppe: 7.1 Übung, Person bei Dunkelheit mit Bein unter Container eingeklemmt
2. Knoten und Stiche: • Kreuzknoten,
• Ankerstich gestochen,
• Mastwurf gestochen
3. Schriftliche Fragen: • Digitalfunk, Rettungsgeräte Löschfahrzeuge, Gefahren der Einsatzstelle Erkrankung, Angst, Panik
4. Sportlicher Teil: • Nach neuer Richtlinie (Hindernisse Wand, Tunnel, Balken entfallen).
Jeder Teilnehmer läuft einen Streckenabschnitt von 50 Meter mit Wechsel eines feuerwehrtechnischen Gerätes
Angehörige der Jugendfeuerwehr können an der Übung nicht teilnehmen.
Die Anmeldung erfolgt über die Leitstelle, die genaue Terminvergabe wird ab den 19.08.2012
bekanntgegeben.
Fragen Leistungsnachweis 2012
Themen: Digitalfunk / Rettungsgeräte Löschfahrzeuge / Gefahren der Einsatzstelle Erkrankung, Angst, Panik
1. Definieren Sie den Begriff Erkrankungen
a. Erkrankung bedeutet, ein Leben unter unnormalen Bedingungen, die das Wohlbefinden des
körperlichen, seelischen und sozialen Gleichgewichtes beinhalten.
b. Erkrankung bedeutet, ein Leben unter normalen Bedingungen, die das Wohlbefinden des
körperlichen, seelischen und sozialen Gleichgewichtes beinhalten.
c. Erkrankung bedeutet, dass ein Wohlbefinden des körperlichen, seelischen und sozialen
Gleichgewichtes unter normalen Bedingungen herrscht.
2. Welche Ursache liegt bei Verletzungen zu Grunde und welche Maßnahmen
ggfs. zu ergreifen?
a. Verletzungen haben als Ursache ein plötzlich eintretendes Ereignis, dass nicht beeinflussbar
ist. Verletzungen bedürfen zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der Vitalfunktionen
keiner Behandlung.
b. Verletzungen haben als Ursache ein plötzlich eintretendes Ereignis, dass nicht beeinflussbar
ist. Verletzungen bedürfen zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der Vitalfunktionen
der Behandlung.
c. Verletzungen haben als Ursache ein planmäßiges Ereignis, dass beeinflussbar ist.
Verletzungen bedürfen zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der Vitalfunktionen der
Behandlung
3. Welche Maßnahmen sind bei einer Reanimation erforderlich um eine
Infektionsgefahr zu reduzieren?
a. Lederhandschuhe, Feuerwehrhelm, Hupfkleidung
b. Mund zu Mund Beatmung
c. Einweghandschuhe, Beatmungsbeutel, allgemeine Hygienemaßnahmen
4. Laut Gefahrenmatrix besteht bei einer Erkrankung Gefahr für:
a. Menschen, Tiere, Sachwerte
b. Menschen, Tiere, Mannschaft
c. Tiere, Mannschaft, Umwelt
5. Laut Gefahrenmatrix bestehen die „4 E“ aus folgenden Punkten:
a. Einsturz, Explosion, Elektrizität, Erkrankung
b. Einsturz, Explosion, Erfahrungsmangel, Erkrankung
c. Einsturz, Erfrieren, Elektrizität, Erkrankung
6. Angst- und Panikreaktionen sind
a. sichere Handlungen und Reaktionen einzelner Personen, von Personengruppen oder Tieren
b. Kurzschlusshandlungen und Panikreaktionen einzelner Personen, von Personengruppen oder
Tieren
c. zielsichere Reaktionen einzelner Personen, von Personengruppen oder Tieren
7. Wie äußern sich Erscheinungsformen von Angst und Panikreaktionen?
a. Erstarren, Verstecken, Überaktivität, Anklammern, Lachen, Weinen, planloses Flüchten
b. Erstarren, Verstecken, sicheres Auftreten, Anklammern, Lachen, Weinen, planloses Flüchten
c. Erstarren, klares Handeln, Überaktivität, Anklammern, Lachen, Weinen, planloses Flüchten
8. Welche Einsatzmaßnahmen werden bei Angst und Panikrektionen ergriffen?
a. Ansprechen, Betreuen, gezieltes Absuchen
b. Ansprechen, Anweisungen geben und zurücklassen,
c. Ansprechen, Betreuen, dem Maschinisten unterstellen.
9. Laut Gefahrenmatrix besteht bei einer Angst und Panikrekation Gefahr für:
a. Menschen, Tiere, Sachwerte
b. Sachwerte, Umwelt, Mannschaft
c. Menschen, Tiere, Mannschaft
10. Wie können sich Einsatzkräfte vor Angst und Panikreaktionen schützen?
a. Abgeschlossene Grundausbildung, Tabuthemen über belastende Einsätze verhindern, Alkohol
b. gute Ausbildung, Nachbesprechungen, regelmäßige Weiterbildungen, kollegiales Verhalten,
Betreuung nach belastenden Einsätzen, körperliche Fitness
c. Wenig Weiterbildung, wenig Fitness um den Körper für belastende Einsätze zu schonen
11. Welche Gesamtlänge hat die Steckleiter?
a. 4,70 m
b. 8,40 m
c. 8,20 m
12. Welche Rettungshöhe wird mit einer dreiteiligen Schiebleiter erreicht?
a) 14 m
b) 12 m
c) 11 m
13. Welche Gesamthöhe kann mit tragbaren Leitern maximal erreicht werden?
a. Steckleiter 2.OG, Schiebleiter 3.OG, Klappleiter EG,
b. Klappleiter 1.OG, Schiebleiter 2.OG, Steckleiter 4.OG
c. Schiebleiter 2.OG, Klappleiter 3.OG, Steckleiter 1.OG
14. Wie sind tragbare Leitern grundsätzlich laut FwDV 10 zur Einsatzstelle zu
bringen?
a. Vom Melder und Maschinisten
b. Von der befohlenen Mannschaft, immer Leiterfuß voran.
c. Von der Drehleiterbesatzung, immer mit dem Leiterkopf voran.
15. Das Sprungpolster SP 16…
a. hat eine Rüstzeit von 3 sek. und eine Rettungshöhe von 1,6 m.
b. hat eine Rüstzeit von 300 sek. und eine Rettungshöhe von 160 cm.
c. hat eine Rüstzeit von 30 sek. und eine Rettungshöhe von 16 m.
16. Nach welchen Vorschriften ist der Sprechfunkverkehr durchzuführen?
a. FwDV 3
b. PDV/DV 810
c. FwDV 2 „Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren“
17. Der Funkempfang an Ihrem Standort ist verstümmelt. Welche Maßnahmen
treffen Sie, um die Nachrichten doch noch verständlich zu empfangen?
a. Motor anlassen
b. Standortwechsel vornehmen
c. Lautstärke erhöhen
18. Ortsfeste Funkstellen sind:
a. Relaisstellen
b. Handfunksprechgeräte
c. Fahrzeugfunkgeräte, wenn das Fahrzeug steht
19. Dürfen tragbare Funkgeräte in explosionsgefährdeten Bereichen genutzt
werden?
a. Ja, wenn der Tonruf nicht benutzt wird
b. Ja, denn alle Funkgeräte besitzen einen ausreichenden Ex-Schutz
c. Ja, wenn es sich um ein Ex-geschützte Geräte handelt
20. In welchen Fällen sind Blitznachrichten im Sprechfunkverkehr zulässig?
a. Wenn die Wetterlage es zulässt, bei schweren Gewittern nur im Ausnahmefall
b. Immer
c. Bei Gefahr von Menschenleben
21. Was ist beim Einsatz eines Sprungpolsters (SP 16) zu beachten?
a. Es ist so aufzubauen, dass die Person nicht springen kann, wenn der Füllvorgang noch nicht
abgeschlossen ist
b. Es ist unmittelbar unterhalb der zu rettenden Person betriebsbereit zu machen
c. Es muss mindestens von 3 Personen in Stellung gebracht werden
22. Welche bzw. welches der Feuerwehrfahrzeuge führt normmäßig eine 3-
teilige Schiebleiter mit?
a. LF 10
b. TLF 3000
c. LF 20
23. Mit welchem Knoten oder Stich muss die Menschenrettung aus
Obergeschossen von Gebäuden durchgeführt werden?
a. Ankerstich
b. Rettungsknoten
c. Kreuzknoten
24. Mit welchem Knoten wird ein Strahlrohr befestigt, welches hochgezogen
wird?
a. Mit Mastwurf und Halbschlag
b. Mit Zimmermannsstich und Halbstich
c. Mit Schotenstich und Halbstich
25. Wozu dient dem Feuerwehrangehörigen die Feuerwehrleine?
a. Zum festlegen der Saugleitung
b. Zum abschleppen von Feuerwehrfahrzeugen
c. Zum Retten und Selbstretten
26. Ein Verletzter ist zu schützen vor…
a. weiteren Schädigungen
b. dem Kontakt mit Angehörigen
c. der Befragung durch die Polizei
27. Bei Betätigung der Sprechtaste eines digitalen Handfunksprechgerätes
kann…
a. Sofort mit dem Sprechen begonnen werden
b. die Umwandlung von Worten für den Digitalfunk erfolgen
c. nach dem (kurzen) Gesprächsaufbau gesprochen werden
28. Woraus besteht ein Anruf im Funkverkehr?
a. Aus dem Funkrufnamen des Empfängers, Funkrufnamen des Absenders und der Aufforderung
„kommen“
b. Aus dem Funkrufnamen des Absenders, Funkrufnamen des Empfängers und der Aufforderung
„kommen“
c. Aus einem Tonruf bis zum ansprechen der Relaisstation
29. Welche Aufgabe hat das Funkmeldesystem (FMS)?
a. Die Sicherung des Feuer-Melde-Systems über Funk zur Überwachung von
Brandmeldeanlagen
b. Die Erhöhung der Reichweite durch das Frequenz-Modulations-System bei guter Qualität
c. Die automatische Statuserfassung der Einsatzfahrzeuge und deren Auswertung im
Einsatzleitrechner
30. Von wie vielen Personen wird ein Sprungtuch gehalten/eingesetzt?
a. Von mindestens 6 Trupps
b. Von 16 Einsatzkräften
c. Je nach Rettungshöhe von 12 bis 16 Einsätzkräften
